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Trafo verkehrt herum betreiben - OK?
Doas:
--- Zitat von: Joachim am 1.10.2005 10:57 ---Das hat nichts mit Gewissen zu tun. Ich - wie fast alle anderen hier auch - darf es schlicht und ergreifend nicht, da ich keine entsprechende Zulassung habe, selbst wenn ich entsprechend zugelassene Trafos verwende.
--- Ende Zitat ---
Hallo Joachim!
Was meinst Du mit "Zulassung"? Soweit ich das verstehe kann jeder mit entsprechender Ausbildung (ab Meister bis zum Dipl.-Ing.) ne Firma aufmachen und solche Kisten herstellen und verkaufen. Ich denke schon, dass einige in diesem Forum dafür in Frage kommen.
Noch mal zum Grundproblem: So ein Trafo ist eine technische Vorrichtung zum Wandeln von Spannungen......so rum oder so rum...wenn also der Hersteller es nicht ausdrücklich verbietet.....kann man den Trafo doch...zum wandeln von Spannungen...einsetzen! Iss sicher schwierig....
Grüsse!
Doas
Doas:
Hallo nochmal!
Hätte denn jemand ne Idee wo man solche (verkehrtherum) funktionierenden, zugelassenen Trafos beziehen könnte? Die Angabe von H&K Tubeman ist z.B. El15 12V/250V/"Va...aber natürlich kein Hersteller mit angegeben...
Gruß!
Doas
Stephan G.:
Hi, Folks!
Was wäre, wenn...
Wenn man drüber nachdenkt, gibts eigentlich keinen Grund, einen Transformator nicht im Rahmen seiner Spezifikation "verkehrt" herum zu betreiben. Ins Gewicht fällt ja eigentlich der Trafo, der AC liefert, um dies überhaupt tun zu können. Dieser muß natürlich allen Vorschriften (mindestens) genügen!!!
Der Trafo, der als "Verbraucher" an den eigentlichen Netztrafo angeschlossen wird, wird ja mit einer Spannung gespeist, die unterhalb der zulässigen Berührspannung liegt. Also wird er mit Funktionskleinspannung (wg. PE) betrieben und das Schutzziel ist eigentlich erreicht. Wird die künstliche 230V-Seite entsprechend gegen direkte und indirekte Berührung gesichert, sollte einem Betrieb nix im Wege stehen. Ansonsten müßte ja jedes Bauteil explizit geprüft und auf "bestimmungsgemäße Verwendung" hin deklariert werden.
Allerdings hab ich den laufenden Meter VDE-Ordner nicht im Regal stehen - da sind VDE-Fachleute gefragt. Bis dahin spiegelt dieser Beitrag nur meine Gedanken wieder - nicht daß jemand meint, er bekäme von mir eine Genehmigung!!! :police:
Man sollte grundsätzlich der Diskussion aus dem Weg gehen, indem man einfach einen geeigneten Trafo verwendet und auf das Rückwandeln verzichtet - allein schon wegen der Verluste!
Aber eine Diskussion kann auch Nützliches an den Tag bringen...
PLAY LOUD!!
Deeluxe:
Hallo Leute,
grundsätzlich möglich sind natürlich 2 Heiztrafos:
230VAC : 6,3VAC als Netzteil-Trafo (liefert gleichzeitig die Heizspannung) und
den gleichen "verkehrt-rum" im Gerät.
Solche Teile liefert z.B. Bürklin. Natürlich sind diese dann außerhalb jegl. Spezifikation und Zulassung betrieben und nur auf eigene Verantwortung und Gefahr hin einzusetzen.
Da der Bedarf in dieser Richtung scheinbar nicht ohne ist würde ich mal eine schüchterne Anfrage in Richtung Dirk richten.
Ein Trafo/Netzteil 230 : 12VAC wäre evtl. noch aufzutreiben.
Das Gegenstück 12VAC : 230-250VAC + 6,3VAC für 2 ECC in minimaler Baugröße wäre schon mal ein feines Teil im Angebot ;)
Grüße Deeluxe
MetalBasti:
Hi,
ich hab die ganze diskussion mitverfolgt und muss nun endlich mal was klargestellt wissen:
Warum zum Teufel soll ich überhaupt dieses Prinzip anwenden?
Klar, wenn ich im Keller sitze und mal schnell was ausprobieren will und die passenden Trafos nicht da hab, könnte man das so machen. Aber warum macht ne Firma wie H&K das in ihren Serienmodellen. Es sollte doch kein Problem sein, nen entsprechenden Trafo zu besorgen.
Sorry wenn ich ein bischen dazwischen haue, aber ich kapiers nicht.
Gruß Basti
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