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Kapazitive Bias Versorgung
Stubenrocker81:
Vergiss den Einwand mit der 12V Wicklung..... :facepalm:
Toubey:
Hiho Stephan!
wie genau sieht denn dann der Schalptan deines Bias Boards aus? Ich kannte es bisher noch gar nicht und damit das fliegt musst du da ja recht viel dran angepasst haben ;).
"Härter" gegen was meinst du denn wird das durch die zweite Diode? bei mir habe ich vor allem bei gleichbleibendem Koppel-C mehr Spannung und weniger Stromverbrauch erreicht (zweiteres hilft getgen die Spannungspumpen Problematik), aber mit etwas spielen an den Bauteilwerten sollte das auch für andere Ziele optimiert werden können.
Das mit der 12V Wicklung dachte ich mir auch beim ersten Versuch - aber die Heizung der Vorstufe gleichzurichten hat sich erwartungsgemäß als ausgesprochen blöde Idee herausgestellt, der Amp war ziemlich lärmig XD.
Cheers,
Toubey
Stubenrocker81:
:gutenmorgen:
Ich meine eigentlich das der Trafo eh schon aus dem letzten Loch mit 2xel84 pfeift und du die 12V für den Preamp brauchst. Mir ist der 50VA schon bissl schwach mit der 6360.
Mit härter meinte ich das die Biasversorgung sogar bisschen stromstärker dadurch wird. Niederohmiger halt. Wird erst interessant wenn die Endröhren Gitterstrom ziehen wollen.
Zu dem Bias Board aus dem Shop schau ich noch. Man muss das Board nur mit anderen Teilen bestücken! Ich such mal wenn ich Zeit finde......
Gruß Stephan
Stubenrocker81:
Vom Prinzip her brauchst du nur anstatt R1 einen Folien C einlöten. Ich habe hier noch ein teilbestücktes Board und da ist ein 100nf/400V drin.
Sorry....ist schon einige Zeit her.......
Ich habe in einem Amp das Board so mit dem TT50VA am laufen.
Gruß Stephan
Toubey:
Kann es sein dass du nach dem folien-C noch einen Widerstand zu Masse verbaut hast? Irgendwie muss der Kondensator die Ladung die er über die Diode bekommen hat auch wieder los werden, meines Wissens nach funktioniert es sonst nicht ;). Und die zweite Diode macht das nur effizienter als der klassische Widerstand.
Dass der Trafo ziemlich am Limit betrieben wird ist bei mir Absicht - einmal wird der Amp für die Leistung so schön kompakt und leicht, dazu bekommt man einen feinen Power Sag wenn man ihn brüllen lässt ohne die Energie mutwillig in einem Widerstand verbraten zu müssen :D.
Die Idee mit dem Einfluss des Steuergitterstroms der Endröhren finde ich interessant, das habe ich bisher noch nicht bedacht. Daher habe ich das ganze mal versucht zu simulieren. Wichtig ist dass das Steuergitter bei positiven Spannungen Elektronen anzieht - die Vorspannung wird dadurch also negativer! Daher ist die Stromstärke die die Bias Schaltung liefern kann nicht von Interesse, sonder nur wie niederohmig der Pfad zu Masse ist. Der wird meist über das Einstellnetzwerk gebildet, kann also niederohmiger gestaltet werden. Dabei fließt dann aber mehr Strom und es muss sichergestellt bleiben dass der Bias Strom nie den HT strom überschreitet. Hier hilft dann die zweite diode, da das System effizienter arbeitet kann für einen gesetzten Eingangsstrom das Einstellnetzwerk niederohmiger werden.
Ich hoffe das war halbwegs verständlich, das verhalten ist ja nicht ganz trivial wenn man so weit in die Tiefe geht ;).
Frohes Neues,
Toubey
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