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Channel Voicing: Clean vs. HiGain
Stubenrocker81:
Mahlzeit
Da würde ich einfach nen AB763 artigen Amp nehmen und mit einem Attenuator arbeiten. Nen WGS G12C dazu und gut.
Gegebenenfalls halt noch nen Booster davor.
Gruß Stephan
ZackPlonk:
Ich glaube was mir vorschwebt kommt dem wahrscheinlich recht nahe. Das konzept wäre:
AB763 Basis mit einem schaltbaren Booster der aber einen zweiten ToneStack für den Boost Kanal hat, so dass man die Frequenzen für beide Kanäle exklusiv regeln kann.
Beide Kanäle dann mit einem eigenen PPIMV auszustatten wäre vielleicht noch schön wobei wir natürlich dann den Druck von den Endröhren nehmen.
Wenn das Ziel ist die Endlautstärke der beiden Modi zueinander anpassen zu können wäre ein 2-Kanaliger Attenuator eigentlich das was man bräuchte, der dann zusamenn mit dem Amp umgeschaltet wird ;-)
Mr. Lime:
Als Referenz finde ich die Engl-Amps ganz gut, wenn es um effizientes Designs geht.
Da bekommst du aus 4 Stufen 3 brauchbare Kanäle raus!
Mit einem FX Loop kann man noch einen zusätzlichen EQ dazuschalten, wenn man einen "weiteren" Kanal will.
Ein 1-Kanaler, der sich nur via Gain bzw. Gitarren-Volume-Poti regeln lässt, ist kniffliger. Meine Versuche gingen hierbei Richtung Komet K19 oder Concord, was schon mal viel abdeckt. Macht aber nur von Clean-Classic Rock Sinn.
Clean - High Gain ist mit einem 1-Kanaler mMn. zu kompromissbehaftet.
Wie viel die Endstufe beiträgt ist Design-Philosophie. Zerrt sie, ist die Presence und Depth Regelung unwirksam.
Für Clean und High Gain brauchst du keine Endtufenzerre. Moderner High Gain Sound kommt aus der Preamp-Zerre.
Attenuator ist meines Erachtens mit jedem Röhrenamp Pfilcht!
darkbluemurder:
--- Zitat von: Mr. Lime am 31.10.2023 15:36 ---Ein 1-Kanaler, der sich nur via Gain bzw. Gitarren-Volume-Poti regeln lässt, ist kniffliger. Meine Versuche gingen hierbei Richtung Komet K19 oder Concord, was schon mal viel abdeckt. Macht aber nur von Clean-Classic Rock Sinn.
Clean - High Gain ist mit einem 1-Kanaler mMn. zu kompromissbehaftet.
--- Ende Zitat ---
Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Clean bis Breakup geht mit einem Einkanaler vernünftig, Clean bis Highgain ist extrem schwierig. Problem ist die Lautstärke - die Balance zwischen Clean Headroom und Break-up ohne Ohrenbluten zu finden, ist die Herausforderung.
--- Zitat von: Mr. Lime am 31.10.2023 15:36 --- Wie viel die Endstufe beiträgt ist Design-Philosophie. Zerrt sie, ist die Presence und Depth Regelung unwirksam.
Für Clean und High Gain brauchst du keine Endtufenzerre. Moderner High Gain Sound kommt aus der Preamp-Zerre.
--- Ende Zitat ---
Dem stimme ich zu.
--- Zitat von: Mr. Lime am 31.10.2023 15:36 ---
Attenuator ist meines Erachtens mit jedem Röhrenamp Pfilcht!
--- Ende Zitat ---
Wenn die Endstufe nicht im Sinne von Break-up färben soll, brauche ich keinen Attentuator. Ich habe leider auch noch keinen gefunden, der die Lautstärke weit genug runterbringt, ohne dann den Sound merklich zu verändern.
Viele Grüße
Stephan
roseblood11:
Lieber an mehreren Punkten mäßig reduzieren, statt an einem sehr stark, das klingt meist besser. Also Master Volume, Attenuator, ggf. Spannung reduzieren, zB 6v6 statt 6l6 nutzen, nur einen Speaker mit geringerem Wirkungsgrad nutzen...
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