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Pegelproblem mit DIY-LoW-Projekt
Christoph Kaul:
369V, steht im Schaltplan.
Lg,
Christoph
roehrich:
Guten Morgen,
Irgendwie ist da noch der Wurm drin, die Messungen sind nicht plausibel. B+2 kann physikalisch nicht höher sein, als B+1. Und an den Kathoden der ECC99 sollte sich auch eine Spannung messen lassen, wenn ein Strom durch sie fließt (Versuch: ändert sich was, wenn die Endröhre gezogen ist?). Entweder stimmt der Aufbau noch nicht mit dem Schaltplan überein oder Du hast die Messwerte falsch notiert oder Dein Messmittel taugt nichts oder Du hast es falsch bedient. Alles Punkte, die eine weitere Ferndiagnose schwierig bis unmöglich machen. Ich fürchte, Du musst da nochmal ran!
Viel Erfolg,
Sebastian
Christoph Kaul:
Guten Morgen auch,
ja Sebastian, du hast in dem Punkt recht, dass B+1 nicht niedriger sein kann, als B+2. Ist es auch nicht, weil ich mich vertippt habe, das sind 372V.
Was das Messmittel angeht, ich verwende ein Keysight U1241B. Die Kiste kostet knapp 450€ und ist definitiv nicht ungeeignet solche Messungen durchzuführen. Als gelernter Veranstaltungstechniker (und damit Elektrofachkraft) ist mir zuzutrauen, dass ich den Unterschied zwischen AC und DC kenne und auch das Multimeter dementsprechend bedienen kann. Bevor jetzt einer fragt, nein, die Batterien im Multimeter sind nicht kurz vor leer, die hab ich vor 3 Wochen getauscht, als ich einen meiner Boogies wieder fit gemacht habe.
Was den Aufbau angeht kann ich definitiv sagen, dass da jetzt alles stimmt, nachdem ich meinen beschriebenen Bock beseitigt habe.
Thema Beschlatung des Röhrensockels der ecc99:
Pins 3 und 8 sind gebrückt, und gehen von Pin 8 aus mit einem Kabel zu R36 und von da nach Masse. Bei abgeschaltetem Amp messe ich von Pin 3 nach Masse 810R, bei angeschaltetem Amp auf dem selben Weg 0,00V, was den Verdacht der defekten Röhre (nein, die ist nicht neu) und die Signalübertragung lediglich über kapazitive Kopplung durch die Röhre auf den Tisch brachte.
Ich habe auch alle Pins der des verkabelten V4-Sockels auf eventuelle Kurzschlüsse optisch und messtechnisch überprüft und ausgeschlossen.
@Jochen
369,4V und 369,2V bei B+2 von 370,4V. Das ergibt rechnerisch mit meinem AÜ, wenn ichs noch richtig im Kopf habe, eine Ia von 7,6 und 5,8 mA über die Anoden.
WiderGates:
--- Zitat von: Christoph Kaul am 19.10.2024 19:48 ---Mit dem Kennliniendiagramm kann ich ehrlich gesagt nicht viel anfangen. Aber wenn mir einer sagt, was ich machen muss, damits besser wird, setz ich’s gern testweise um.
--- Ende Zitat ---
Hallo,
Das Kennliniendiagramm soll zeigen dass die ECC99 überlastet wird.
Sie läuft schon im Leerlauf an der Belastungsgrenze.
Und bei Aussteuerung immer über ihr.
Würde mich nicht wundern wenn sie das nicht ausgehalten hätte.
Mit 100V weniger Anodenspannung lässt sich ein vernünftiger Arbeitspunkt finden.
Christoph Kaul:
Will heißen, ich brauch im Netzteil einen separaten Abgriff mit einem 2,5K@5W Widerstand incl. Filterelko um da auf ne Spannung zu kommen, mit der die ECC99 glücklicher ist, sehe ich das richtig?
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