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Technik => Tube-Talk => Thema gestartet von: Lemon am 4.01.2013 13:56

Titel: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 4.01.2013 13:56
Hallo zusammen,
Erst mal ein gutes Neues Jahr !

Ich habe als Unwissender einige Boobachtugen gemacht
die einiges vereinfachen und dem "Röhren Mysterium" den Wind aus den Segeln nehmen würden.

Erst mal die Beobachtungen
Ich habe vor einer Weile einen Sadowsky SA200 mit 6550 erworben,
der kann EL34 6550 und 6L6.
Der Klang war sehr dumpf und wummerig und da ich auf Youtube ein Flimchen mit einem der Kontrabass und einen Precision über so ein Teil spielte, das klang frisch und sehr gut.
Ich dachte das werden wohl  die 6550 sein die so dumpfd klingen.
Dann stieg bald eine der 6550 aus.
Sadowsky meinte das der SA200 mit EL34 ambesten kling. Also habe ich die durch TT EL34 ersetzt und es Klang so wie im Flimchen nur Live  ;D

Die TT EL34 glühten nun etwa 9 Monate sehr gut, eine ist zwar ausgestiegen, welche Dirk aber sofort und nur mit der Frage: "wandert der Fehler mit" ersetzt hat.
Super Service !
 
Jetzt nach 9 Monaten intensiven Gebrauch, ich spiele etwa 5 Tage die Woche darauf und teilweise mehrmals 2 mal am Tag, ist innerhalb recht kurzer Zeit das ganze sehr dumpf geworden.

Etwa so zu umschreiben:  "Sound aus der Kiste" und "Decke über der Box" wummernd dröhnend hohl.
Wenn man richtig aufdreht wird es etwas besser, aber wenn weniger laut gespielt hat es keine Dynamik mehr und das ganze ist ziemlich schlapp.

Die 6550 die am Anfang drin, waren klangen auch so dumpf und dröhnend wie jetzt und hatten eine Überhöhung in Fgang, nur weiter unten als jetzt.
Oder weil oben rum nix mehr da ist bollert der halt jetzt unten.

Ich nehme mal an, das Bedeutet das, dass die wohl langsam hinüber sind.

Noch eine Beobachtung.
An zwei anderen Amps die nebeneinander standen, ein dieser neuen Fender 300 und ein Tecamp Raptor, konnte ich ich mal hören wie diese 6550 neu klingen. Der Unterschied war eher klein, der eine war etwas aggressiver und mittiger aber sonst klang das nicht sehr viel anders als meiner mit den EL34. ich meine damit vor allem Mitten und Höhen. Die Bässe sind massiver aber nichts was man mit dem Klangregler nicht mehr oder weniger hinbiegen könnte.

Der Unterschied ist etwa so wie verschiedene lineare gut abgestimmte, ähnlich grosse Lautsprecher, die halt Chassis bedingt unterschiedlich klingen.

Es scheint, als das die 6550 wenn neu nicht dumpf sind und gar nicht nicht so weit weg von einer EL34.

Falls dem so ist, hat sich die Frage EL34 oder 6550 eigentlich erledigt.
Ich nehme and das das bei der 6CA7 auch so sein wird.

Was bleibt ist wohl die Qualität und falls das zu bestimmen möglic0h ist.
welche der EL34 oder 6CA7 hat in Gegensatz zu den TT EL34 einen saubereren strafferen kontrollierteren Bass.

Allerdings ist mir bewusst das diese Frage in die selbe Schublade gehen könnte, wie der Klang verschiedener Röhren.

Bei Vorstufen Röhren gibt es gibt straffere und unpräzisere, das konnte ich mit etwa 15 verschiedenen 12AX7 ausprobieren, daher mnehme ich mal an das es Endstufen Röhren auch so ist.

Gut zu wissen wäre auch,
lohnt es die teuren Petersburger SEDs zu stecken, hält das auch doppelt so lange oder ist das nur doppelt so teuer ?

Auf jeden Fall vielen Dank für die die sich die Zeit nehmen etwas dazu zu schreiben.
Marc
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 5.01.2013 17:44
Habe heute noch mit einem kollegen gesprochen der Ahnung und Erfahrung hat.
Scheint so wenn Endröhren langsam hinüber sind, kommt oben weniger, die Bässe werden Schwammig es hat mehr Verzerrungen, in diesem Fall wären die Frequenzen wo das unangenehm ins Ohr drückt also Verzerrungen recht tief so, wobei es bei der 6550 noch ein ziemliches Stück tiefer war.
Wenn die Kiste eine Weile läuft wird das noch ein wenig dumpfer und drückender.
Das ganze hat im laufe der 2 Monate zugenommen und ist jetzt bald unbrauchbar.

Welche bleiben denn länger frisch und lohnen sich die teuren SED Dinger, bleibt das auch länger frisch, oder sind Röhren generell nach ca 4-500 Stunden, mit 25-30mA Bias, aber eher am oberen Limit, was der Trafo halt ohne Rumplen her gibt verbraucht ?

Tut mir Leid, ich habe wirklich keinerlei Erfahrung damit ausser, dass die 6550 auch sehr dumpf waren und dann ziemlich bald abdankten.

Danke für die Hilfe
Lemon






Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: jacob am 5.01.2013 19:12
Hi Lemon,

Ampeg verbaute in ihren SVTs z.B. die General Electric 6550A wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit  :guitar:

Beschaff' dir doch auf jeden Fall mal einen Schaltplan von dem Gerät (z.B. vom Hersteller oder dem Vertrieb)!
Ich vermute mal, dass bei Deinem Sadowsky- Amp wahrscheinlich ab Werk die Schirmgitterspannung zu hoch ist und/ oder die Anpassung des Ausgangsübertragers "hart auf Kante"
gewählt wurde, um auch noch das letzte bischen an Leistung aus der Schaltung rauszuholen...  :P

Nur 400-500 Stunden kommen mir jedenfalls nicht normal vor   :'( :-\

Gruß

Jacob 
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 5.01.2013 20:52
Hi Lemon,

Ampeg verbaute in ihren SVTs z.B. die General Electric 6550A wegen ihrer Robustheit und Langlebigkeit  :guitar:

Beschaff' dir doch auf jeden Fall mal einen Schaltplan von dem Gerät (z.B. vom Hersteller oder dem Vertrieb)!
Ich vermute mal, dass bei Deinem Sadowsky- Amp wahrscheinlich ab Werk die Schirmgitterspannung zu hoch ist und/ oder die Anpassung des Ausgangsübertragers "hart auf Kante"
gewählt wurde, um auch noch das letzte bischen an Leistung aus der Schaltung rauszuholen...  :P

Nur 400-500 Stunden kommen mir jedenfalls nicht normal vor   :'( :-\

Gruß

Jacob

Da sind jetzt chinesische TT drin,
eigentlich war alles soweit gut, die waren ja auch recht günstig.
Das ist ein Bass Verstärker und wird daher wohl recht stark "gequält".
recht Nahe bei dem was noch "sauber" und "ohne" Zerre geht.


Ich denke die Trafos sind wohl eher nicht unterdimensioniert, das ganze ist hochwertig aufgebaut und sicher kein billig Schrott.

Schaltplan habe ich und die Spannungen --> Schirm ich glaube das wäre dann --> Screen ist nach Hersteller 450v und Anode 500v

Ich nehme mal an das diese General Electric 6550A nicht mehr zu finden ist und wenn
dann unbezahlbar =)

Ich meinte eigentlich mehr von was es so bezahlbares gibt.
Z.B. ob sich so was wie diese SED St.Petersburg EL34 lohnt.
Von den Chinesischen liest man öfter, das die zwar inzwischen sehr gut sind, aber eben nicht sehr lange halten und recht schnell die frische verlieren.

Ich vermute, das mit der Qualität kann man auch nicht heraus finden.

Bei der Musik die ich mache, ist nicht so sehr das Ampeg Poltern gefragt,
da passt klar, voll und natürlich von unten bis oben ohne aggessiv zu werden besser.
Der Klang von dem Amp ist genial, da muss ich dann wohl damit leben das der Röhren verschleisst.....

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 5.01.2013 21:07
Hallo Marc

Lässt sich der Amp netzseitig einstellen ? 220,230,240Volt ?
wenn ja auf was ist der eingestellt und kannst du die Heizspannung messen ?

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: jacob am 5.01.2013 23:49
Hi Lemon,

mit "hart auf Kante" meinte ich doch nicht die Qualität, sondern einfach nur die Primärimpedanz des Ausgangsübertragers, wie ich es ja auch schrub. Das da bestimmt kein "Billigschrott" zum Einsatz kommt, sollte sich von selbst verstehen!

Es wäre wirklich klasse, wenn Du den Schaltplan des Amps auch hier einstellen würdest.

Wenn alle von Dir gemessenen Spannungen mit denen im Schaltplan übereinstimmen sollten (auch unbedingt den Tip von Franz beachten!), dann ist das mit der Röhrenlebensdauer in diesem Amp halt leider so  :'(

Dann probier doch halt einfach mal die Winged Cs aus!
Was besseres wird m.E. wohl heutzutage zu erschwinglichen Preisen nicht zu bekommen sein  :P
Bei gematchten NOS GE6550A bezahlst du Dich tot  :devil:

Gruß

Jacob

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Dirk am 5.01.2013 23:56
Hallo,

Randnotiz aus der Praxis:
Ob die Endröhren wirklich abgebaut haben oder nicht kann eine Messung der selbigen klären. Alles andere ist Spekulation und es gibt in jedem Verstärker Bauteile, die ebenfalls altern oder ausfallen können und dadurch den Klang verändern.
Die Alterung von Endröhren ist zudem sehr laaangsam und unser super Gehör welches wir schon mit billigen MP3-Zeugs glücklich machen können gewöhnt sich sehr schnell an das neue "Klangbild" und stuft es als normal ein. Erst bei einem A/B Vergleich wird der Unterschied deutlich. Von daher ist Vorsicht geboten, wenn sich Aussagen zur Ursachenforschung rein auf das Gehör stützen.
Unsere tägliche Beschäftigung mit dem Thema "Röhren" zeigt immer wieder, dass die Hauptursache für schnelle Alterung, aber auch frühen Röhrentod, in den allermeisten Fälle der Verstärker selbst ist und nicht die Röhre und diese Beobachtung müssen wir (leider) hauptsächlich bei den teurer Fabrikaten machen (Namen werde ich aber nicht öffentlich nennen).

Gruß, Dirk
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 00:43
Hallo Marc

Lässt sich der Amp netzseitig einstellen ? 220,230,240Volt ?
wenn ja auf was ist der eingestellt und kannst du die Heizspannung messen ?

Gruß Franz

Hi Franz,
die Heiz Spannung müsste ich messen aber ehrlich gesagt habe ich da etwas Respekt, und würde den wohl am besten zum Techniker bringen nicht das noch einen Lichtbogen produziere.

220, 230, 240 muss ich nach sehen, wir haben glaube ich hier 240.
sehe ich Morgen nach.
Danke  :)

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 01:04
Hi Lemon,

mit "hart auf Kante" meinte ich doch nicht die Qualität, sondern einfach nur die Primärimpedanz des Ausgangsübertragers, wie ich es ja auch schrub. Das da bestimmt kein "Billigschrott" zum Einsatz kommt, sollte sich von selbst verstehen!

Es wäre wirklich klasse, wenn Du den Schaltplan des Amps auch hier einstellen würdest.

Wenn alle von Dir gemessenen Spannungen mit denen im Schaltplan übereinstimmen sollten (auch unbedingt den Tip von Franz beachten!), dann ist das mit der Röhrenlebensdauer in diesem Amp halt leider so  :'(

Dann probier doch halt einfach mal die Winged Cs aus!
Was besseres wird m.E. wohl heutzutage zu erschwinglichen Preisen nicht zu bekommen sein  :P
Bei gematchten NOS GE6550A bezahlst du Dich tot  :devil:

Gruß

Jacob

Ok ich stelle den SP noch mal rein.
So wie ich das vom Koch Techniker verstanden habe, sind EL34 am nächsten zu den Specs vom Übertrager und Amp.
6550er bekommen eigentlich zu tiefe Spannungen für das was die eigentlich können und die Impedanz ist glaube ich höher als bei der EL34.
Bei den 6L6 habe ich nicht nach geschaut.
Er meinte es gehen alle problemlos, es sei eine Frage des Geschmacks.
KT77, KT88,KT66,EL34, 6CA7, 6550, 6L6.

Ich würde einfach mal sagen, so wie der gebaut worden ist und innen aussieht, ging es nicht darum aus, möglichst wenig möglichst viel raus zu holen.

Ich muss den wohl wirklich mal durchmessen lassen.
im Schaltplan Fehlen viele Infos, die von Kock sagten aber da ich die bekommen kann, nur muss ich erst noch rausfinden was genau fehlt.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 02:06
Hallo,

Randnotiz aus der Praxis:
Ob die Endröhren wirklich abgebaut haben oder nicht kann eine Messung der selbigen klären. Alles andere ist Spekulation und es gibt in jedem Verstärker Bauteile, die ebenfalls altern oder ausfallen können und dadurch den Klang verändern.
Die Alterung von Endröhren ist zudem sehr laaangsam und unser super Gehör welches wir schon mit billigen MP3-Zeugs glücklich machen können gewöhnt sich sehr schnell an das neue "Klangbild" und stuft es als normal ein. Erst bei einem A/B Vergleich wird der Unterschied deutlich. Von daher ist Vorsicht geboten, wenn sich Aussagen zur Ursachenforschung rein auf das Gehör stützen.
Unsere tägliche Beschäftigung mit dem Thema "Röhren" zeigt immer wieder, dass die Hauptursache für schnelle Alterung, aber auch frühen Röhrentod, in den allermeisten Fälle der Verstärker selbst ist und nicht die Röhre und diese Beobachtung müssen wir (leider) hauptsächlich bei den teurer Fabrikaten machen (Namen werde ich aber nicht öffentlich nennen).

Gruß, Dirk

Ja klar messen aber die werd ich dir wohl eher nicht zu senden, das lohnt sich jetzt wirklich nicht mehr =)
Das mit dem Gehör mag für viele stimmen, ich darf sagen das ich ein sehr gutes trainiertes Gehör habe und kleine Veränderungen sofort merke.
Ich kann auch das Frequenzband ungefähr bestimmen wo etwas stattfindet,
da ich mich etwa 25 Jahre intensiv mit Lautsperecher Entwicklung beschäftigt habe und z.B. bei der Weichen Entwicklung nach der Messtechnischen Routine, gelernt habe Details zum Feinschliff der Weiche raus zu hören. ausser dem habe ich eine Ausbildung als Musiker gemacht wo man auch das gehört tainieren muss.
und habe auch daher ein sehr gutes Klang Gedächtniss. das ist wie ein Tonband im Kopf  ;D
Ich bin mir ziemlich sicher das da etwas geändert hat, vor etwas mehr als 2 Monaten habe ich es noch lange nicht so deutlich gemerkt, aber jetzt die 2 Wochen war das ganz anders. ein bischen Vergleich habe ich ja auch geb ich zu, der kleine AER Amp klingt ja immer gleich weil ClassD, allerdings klingt der jetzt spritzig, was vorher genau umgekehr war.

Bauteile kaputt,
Ok kann sein, der Amp ist jetzt zwar erst etwa 6 Jahre alt aber das kann natürlich sein, aber kann es nicht auch sein das die Chinesischen halt eben auch nicht ganz so lange frisch bleiben und wie lange müssten die den so mindestens etwa halten oder frisch klingen ?

Wo müsste man in fall von kaputten Teilen suchen wen es solche Auswirkungen hat ?

Kann auch sein das es der Amp ein Röhrenfresser ist, das kann ich nicht sagen.
Wie gesagt ich habe den Amp wirklich fast immer am oberen Limit gefahren,
soviel wie da eben noch "Clean" raus kommt und das fast Täglich.
Ich habe noch mal gerechnet, es sind schon 500 Stunden oder mehr.

Kann es eventuell eine Vorstufen oder die Phasenumkehr Röhre sein,
Möchte erst mal alles ausschleissen bevor ich den zerlege und nach kaputten Bauteilen suche  :)

Es ist nicht so das da nix mehr raus kommt, der hat immer noch wumms aber es Klingt lange nicht mehr so offen und klar wie am Anfang, unten rum ist es unpräzise matschig, ich würde mal sagen es hat da unten auch Verzerrungen in einem recht engen Bereich, nicht solche wie von einem Gitarren Verzerrer, sondern wie zu viel Druck, oder wie ein 10dB Spike eines 15 Zöllers der bei 600 Hz bündelt einfach noch etwa eine Oktave  weiter unten.
Bei Lautsprechern würde ich je nach dem Klirr oder eben einen Spike von wenigstens 10dB nennen.

Ich geh Morgen mal Bias messen und sehen was der mit anderen Vorstufen und Splitter Röhren macht.
Danke =) --> an alle. :gutenacht:
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 02:25
Noch die SP`s vergessen

Ich werds auch nicht nochmal löschen
:angel:

Das kann ich glaube ich auch gar nicht mehr... abgestellt ... hihihihi :-[
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 02:26
noch einer.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 14:18
Ich habe gerade mit dem Chef der Abteilung Erneuerbare Energien meiner Stadt, welcher zu mir in den Unterricht kommt telefoniert. 
Wir haben hier mit Blindleistung  bis zu 253v im Netz.
Die Netzspannung lässt sich am Amp auf 110, 115 und leider nur 230V einstellen,

Damit würden sich wohl auch alle Spannungen erhöhen und wird am anderen Ende des Trafos anstatt 375v mehr so bis 412V anliegen.
Nach der ganzen Gleichrichtung und Siebung wäre das dann noch etwas höher so etwa 440V vielleicht, ist das schon Grenzwertig ?
Von da, HT, mehr Siebung, Wiederstand, +A, mehr Siebung Wiederstand, +B, mehr Siebung, Wiederstand und dann noch +C abgezweigt. Die Wiederstände sind dazwischen um die richtige Spannung zu bekommen.
Ist aber möglicherweise auch total verkehrt und was da elektrisch genau passiert, wie sich die die Spannung verändert ist mir noch etwas zu hoch.

Der 55V Abgriff ist wahrscheinlich die Steuerspannung Bias und E+ E- die Versorgung der Phasenumkehr, das könnten dann so gegen 65volt sein.

6.3V ist glaube ich die Heizung und Ventilator. dort wäres es vielleicht so 7.5V
10 V die Opamps und das Relais und die Leucht Dioden von Netz und Standby Schalter, dort vielleicht 12V

Im Röhren Symbol hat es Wiederstände die begrenzen Spannung vor den
 Linien 4 und 5  - - - -   in englisch Grid und könnte auch Screen genannt werden so mit wäre mindestens eine davon das Schirmgitter. Nun gibt es 3 aber nur 2 sind benutzt, eines ist am +A das anders am +B, welches oder ob beide das Schirmgitter sind weiss ich nicht.
+B ist an der einstellbaren Steuerspannung Bias pin 5, so überlegt könnte dann das Schirmgitter pin 4 sein und die Schirmgitterwiederstände wären dann die 1kΩ.

Dass Symbol  \____/  müsste die Kathode sein.

Die Linie  T ist der Ausgang zum Trafo in Englisch Plate also müsste das die Anode sein.
Wenn nun die 250v Netz zu viel sind, könnte man theoretisch die Wiederstände verändern um die Spannung runter zu drücken wäre das nur beim Schirmgitter wirklich nötig?

@ Jacob

Ich habe noch irgend wo gelesen, das mit zu tiefer Spannung auf dem Schirmgitter (?) Es früher verzerren tut (kann?)
Hast du damit gemeint das letzte Quäntchen raus zu quetschen ?

Grüsse Marc

Aber eben das sind nur Überlegungen und Vermutungen  :)


Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 6.01.2013 16:08
Hallo,

Ich mache mir derzeit auch Gedanke über die Betriebsparameter, die wir den Röhren in unseren Amps zumuten. Dabei hab ich rausgefunden, dass bei immer stärkerer Aussteuerung der Endstufe die Schirmgitterleistung immer weiter ansteigt. Ich vermute mal, dass dein Amp so ausgelegt ist, dass dieser bei voller "cleaner" Aussteuerung, das Leistungspotental der Röhren voll ausnutzt.
Fährst du die Endstufe in die Kompression, werden wahrscheinlich die Schirmgitter überlastet. Laut SP bringt der Trafo sekundärseitig ja schon 375V~. Nach Gleichrichtung sind das ja dann schon fast 530V. Der erste Siebwiderstand ist mit 220ohm nicht gerade gross. Ich schätze mal, dass die Schirmgitterspannung nur knapp unter der Anodenspannung liegt. Vielleicht so bei 500V. Das wird wohl auf Dauer zu viel sein. Die Endröhren sind ja von der Lebenserwartung her auf ein paar tausend Betriebsstunden konzipiert. Das gilt natürlich nur, wenn die Rahmenbedingungen dafür eingehalten werden. Wenn du dein Auto immer nur im ersten Gang, dafür aber immer voll am Drehzahlbegrenzer fährst, wird es nach kurzer Zeit auch Schrott sein. Gemessene Schirmgitter- und Anodenspannungen wären interessant.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: bluesfreak am 6.01.2013 16:18
Servus,

nur so mal als Einwurf: All die Mutmaßungen bringen eigentlich nix, es zählen nur Messergebnisse wobei ich auch auf überlastete Gitter tippen würde und die dann schnell ermüden. Allerdings ist der mögliche Fakt einer zu hohen Heizspannung und dadurch extremen Kathodenverschleißes auch nicht von der hand zu weisen aber auch hier gilt: Messen!!!!

just my 2c
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: jacob am 6.01.2013 16:56
Hi Lemon,

nun , die von Dir gemessene Schirmgitterspannung liegt da mit 450 Volt ja schon über dem Limit...
Bei Deinen "Betriebsbedingungen" wundert es mich dann auch nicht wirklich, dass da die Röhren nicht allzulange durchhalten  :guitar:

BTW:

die SED 6550C ist vom Hersteller für eine Schirmgitterspannung von max. 425 Volt zugelassen.
Bei der GE 6550A waren es max. 440 Volt  :P

EDIT:

probier's doch mal mit der KT88, die ist für eine höhere max. Schirmgitterspannung ausgelegt  :laugh:  ;)

Gruß

Jacob

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 18:30
Hallo,

Ich mache mir derzeit auch Gedanke über die Betriebsparameter, die wir den Röhren in unseren Amps zumuten. Dabei hab ich rausgefunden, dass bei immer stärkerer Aussteuerung der Endstufe die Schirmgitterleistung immer weiter ansteigt. Ich vermute mal, dass dein Amp so ausgelegt ist, dass dieser bei voller "cleaner" Aussteuerung, das Leistungspotental der Röhren voll ausnutzt.
Fährst du die Endstufe in die Kompression, werden wahrscheinlich die Schirmgitter überlastet. Laut SP bringt der Trafo sekundärseitig ja schon 375V~. Nach Gleichrichtung sind das ja dann schon fast 530V. Der erste Siebwiderstand ist mit 220ohm nicht gerade gross. Ich schätze mal, dass die Schirmgitterspannung nur knapp unter der Anodenspannung liegt. Vielleicht so bei 500V. Das wird wohl auf Dauer zu viel sein. Die Endröhren sind ja von der Lebenserwartung her auf ein paar tausend Betriebsstunden konzipiert. Das gilt natürlich nur, wenn die Rahmenbedingungen dafür eingehalten werden. Wenn du dein Auto immer nur im ersten Gang, dafür aber immer voll am Drehzahlbegrenzer fährst, wird es nach kurzer Zeit auch Schrott sein. Gemessene Schirmgitter- und Anodenspannungen wären interessant.

Gruss Casim

Also nach Auskunft des Herstellers ist der Screen 450 V und Anode 500V.
Das wohl bei angenommenen 230V Netz.

Es könnte sehr gut sein das der so Ausgelegt ist, Endstufenzerre geht nämlich irgend wie nicht, der bleibt "clean" bis der AÜ reklamiert.

Messen lassen muss ich das beim Profi, das ist mir hochvoltig, Bias ist kein Problem und wenn man nicht genau weiss was man macht .."Bruzzel" "Bruzzel"

Die 6550 mag da auch nicht zu viel saft sonst könnte man so ausweichen.

=)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 18:33
Laut SP bringt der Trafo sekundärseitig ja schon 375V~. Nach Gleichrichtung sind das ja dann schon fast 530V.
Gruss Casim

Ist das nicht ein bischen viel ?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 18:38
Messen!!!!
Ja da hast du wohl recht =)

Kann man die überlasteten Schirmgitter mit anderen wiederständen wtas drosseln oder geht nicht ?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 18:44
Hi Lemon,

nun , die von Dir gemessene Schirmgitterspannung liegt da mit 450 Volt ja schon über dem Limit...
Bei Deinen "Betriebsbedingungen" wundert es mich dann auch nicht wirklich, dass da die Röhren nicht allzulange durchhalten  :guitar:

BTW:

die SED 6550C ist vom Hersteller für eine Schirmgitterspannung von max. 425 Volt zugelassen.
Bei der GE 6550A waren es max. 440 Volt  :P

EDIT:

probier's doch mal mit der KT88, die ist für eine höhere max. Schirmgitterspannung ausgelegt  :laugh:  ;)

Gruß

Jacob

Es sind EL34 Drinne nicht 6550 =)
Es waren als ich den Kaufte EH 6550er drinne, was der damit gemacht hat und wie lange der den hatte und quälte weiss ich nicht.

KT88, das wär doch mal ne Ideeee,
wenns nicht sein muss nicht dran rum löten =)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 6.01.2013 18:53
Hallo,

Zitat
Also nach Auskunft des Herstellers ist der Screen 450 V und Anode 500V.
Das wohl bei angenommenen 230V Netz.

Das widerspricht sich dann aber mit dem Schaltplan. Da steht 375V~. Gleichgerichtet gibt das etwas mehr als 500V.
Du brauchst aufjedenfall Messwerte. So kommen wir nämlich nicht weiter.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 19:26
Na ja ich dachte es ist nicht ganz so viel mehr wenn Gleichgerichtet, aber das wisst ihr wohl besser =)

Kann man das ganze vernünftig Drosseln falls es zu Hoch ist ?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 6.01.2013 20:17
Hallo,

Zitat
Na ja ich dachte es ist nicht ganz so viel mehr wenn Gleichgerichtet, aber das wisst ihr wohl besser =)

Naja, 375V ist eine Effektivwertangabe. Nach dem Gleichrichten lädt sich der Kondensator auf den Spitzenwert auf. Umrechnung von Ueff zu Us ist:
Us = Ueff * Wurzel(2)
Ob die Angabe im Schaltplan eine Leerlaufspannung ist und im Betrieb zurück geht steht ja auch nirgendwo. Von Last zu Leerlauf gibts nämlich auch noch Unterschiede. Da müsste man wissen auf was sich die Angabe bezieht. Soweit mir bekannt ist, werden die Sekundärspannungen an Trafos unter Last angegeben.

Zitat
Kann man das ganze vernünftig Drosseln falls es zu Hoch ist ?

Da gäbe es schon Möglichkeiten, wie zum Beispiel den ersten Siebwiderstand zu vergrössern, oder die Schirmgitterwiderstände zu vergrössern. Aber miss doch erstmal bzw. lass messen!!! Das ist im Moment alles nur Spekulation.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: bluesfreak am 6.01.2013 21:11
Also nach Auskunft des Herstellers ist der Screen 450 V und Anode 500V.

Das ist auch für EL34 am Screen am Limit... aber wie bereits auf der vorherigen Seite gesagt und von anderen mehrfach wiederholt: ohne Messergebnisse ist das hier alles Spekualtion und für die Katz...
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 6.01.2013 21:33
Hallo,

Naja, 375V ist eine Effektivwertangabe. Nach dem Gleichrichten lädt sich der Kondensator auf den Spitzenwert auf. Umrechnung von Ueff zu Us ist:
Us = Ueff * Wurzel(2)
Ob die Angabe im Schaltplan eine Leerlaufspannung ist und im Betrieb zurück geht steht ja auch nirgendwo. Von Last zu Leerlauf gibts nämlich auch noch Unterschiede. Da müsste man wissen auf was sich die Angabe bezieht. Soweit mir bekannt ist, werden die Sekundärspannungen an Trafos unter Last angegeben.

Da gäbe es schon Möglichkeiten, wie zum Beispiel den ersten Siebwiderstand zu vergrössern, oder die Schirmgitterwiderstände zu vergrössern. Aber miss doch erstmal bzw. lass messen!!! Das ist im Moment alles nur Spekulation.

Gruss Casim

Klar messen, habs schon begriffen :)
sorry ist halt irgend wie auch interesant,
obwohl mir da so ziemlich alles an Grundlagen fehlt

Ich habe das dumpfe Gefühl das es so ist, auch weil der so als Multi Möhren Röster konstruiert ist. Am Ende ist es eigentlich egal welcher Kolben da drin steckt so lange der nicht ganz so schnell alt wird und genug dampf liefert  ;D

Von daher konnte man, wie Jacob geschrieben hat auch die KT88 verwenden.
Es ist sicher gut zu wissen was da so an Volts anliegt also so wie so 

MESSEN !!!

Versuch Morgen eine alte Röhrenkorifähe zu erreichen der ist 85 und restauriert immer noch alte Röhrengeräte, er hat das vor fast 70 Jahren gelernt.
Ein richtiger Kautz, als er den Schalplan sah leuchteten seine Augen auf und er begann das ganze on the fly zu analysieren =)

Ich würds ja schon auch selber machen aber ich weiss nicht mal ob das Messgerät das ich habe so was mit macht und ich bin einmal an 230V gehangen, Herzschluss, das hat mir gereicht.

Zum Glück hatte ich gemertkt das ich die Beine noch bewegen kann, oben ging nämlich nix mehr ausser dem 50Hz Blitzen vor den Augen.

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 8.01.2013 23:17
 Nach dem Ich mich gut Informiert habe, hab ich es doch selbst gemessen.
Pin Belegung
2 und 7 Heizung = 6V
Pin 4 Schirmgitter = 514v
Pin 3 +HT -40V der ist glaube ich verbunden mit Pin 6 dort hat es 520V das ist wohl +HT vom Netzteil.
Seite mit dem gewechselten Wiederstand, siehe Photo Schatten in der Platine.

Aber auf der anderen "Halbwelle" ist es irgend wie anders, siehe Detail Photo.
Gerade verbunden.

Auf jeden fall fand ich noch einen Übeltäter, Vorname Zement Nachname 1K5W
den hab ich ersetzt weil nach dem R 000 auf dem Messgerät stand und vor dem R 520V.

Jetzt ist es deutlich besser, man lernt immer dazu vor allem ans Bloody Beginner.

Allerdings würde mich doch noch sehr interessieren ob das nun viel zu hoch ist und wirklich was bringt die Wiederstände nur am Schirmgitter oder auch Netzteil zu erhöhen, oder das so OK ist und was zu erwarten ist wenn man KT88 oder sonst eine in der Auswahl steckt die da weniger exponiert wäre.
65 Volt über Limiting ratings, ich kanns nicht beurteilen.

Auf jeden Fall ist das ganze schon interesant und mach irgend wie Spass =)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 8.01.2013 23:18
Seite mit gewechselten Wiederstand.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 8.01.2013 23:19
Andere Seite diagonal verbundene Pins
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 8.01.2013 23:23
Noch vergessen dort wo V5 auf dem Detail Photo steht ist Pin 1.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 8.01.2013 23:35
Hi

Wie das aussieht ist da immer Pin 6 beteiligt und der hat keine Funktion.

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: cca88 am 9.01.2013 00:02
Nach dem Ich mich gut Informiert habe, hab ich es doch selbst gemessen.
Pin Belegung
2 und 7 Heizung = 6V
Pin 4 Schirmgitter = 514v
Pin 3 +HT -40V der ist glaube ich verbunden mit Pin 6 dort hat es 520V das ist wohl +HT vom Netzteil.
Seite mit dem gewechselten Wiederstand, siehe Photo Schatten in der Platine.

Aber auf der anderen "Halbwelle" ist es irgend wie anders, siehe Detail Photo.
Gerade verbunden.

Auf jeden fall fand ich noch einen Übeltäter, Vorname Zement Nachname 1K5W
den hab ich ersetzt weil nach dem R 000 auf dem Messgerät stand und vor dem R 520V.

Jetzt ist es deutlich besser, man lernt immer dazu vor allem ans Bloody Beginner.

Allerdings würde mich doch noch sehr interessieren ob das nun viel zu hoch ist und wirklich was bringt die Wiederstände nur am Schirmgitter oder auch Netzteil zu erhöhen, oder das so OK ist und was zu erwarten ist wenn man KT88 oder sonst eine in der Auswahl steckt die da weniger exponiert wäre.
65 Volt über Limiting ratings, ich kanns nicht beurteilen.

Auf jeden Fall ist das ganze schon interesant und mach irgend wie Spass =)



...wenn einer der beiden Schirmgitterwiderstände abgeraucht ist (der mit R 000), dann hat es wohl eine der auf dieser Seite befindlichen Endröhren erwischt.... Das könnte evtl. die Erlkärung des Symptoms sein. Die Endstufe ist nur noch auf drei Töpfen gelaufen...

Vorschlag - nachdem die ja auch passen sollten. Setz Sovtek 5881 (im TT.Shop als NOS ein) Entspricht der 6L6GC.

Meiner Erfahrung nach sind die Teile auch bzgl. Schirmgitterspannung beinahe unverwüstlich. Entgegen dem, was in irgendwelchen Datenblättern steht. Das ist russische Armeeware - und auch eher kostengünstig. Ich würde die Teile in diesem Amp auch der KT88  - mindestens probeweise - vorziehen.

Grüße

Jochen

PS: ich habe mit diesen Röhren in Soldanos mit über 510V auf Anode und Schirmgitter (Standardschaltung) nur gute Erfahrungen gemacht - Band mit professionellem und LAUTEM Tourbetrieb.

Lebenserwartung war dort deutlich über einem Jahr - bei heftiger und richtig häufiger Benutzung
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 9.01.2013 12:31
Eigentlich ist mir das ja auch klar weil jede Röhre gleich belegt ist, es sieht halt  anders aus, ich habe bei den gegenüberliegenden Sockeln nicht geschaut wo Pin 1 ist. 
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 9.01.2013 12:42


...wenn einer der beiden Schirmgitterwiderstände abgeraucht ist (der mit R 000), dann hat es wohl eine der auf dieser Seite befindlichen Endröhren erwischt.... Das könnte evtl. die Erlkärung des Symptoms sein. Die Endstufe ist nur noch auf drei Töpfen gelaufen...

Vorschlag - nachdem die ja auch passen sollten. Setz Sovtek 5881 (im TT.Shop als NOS ein) Entspricht der 6L6GC.

Meiner Erfahrung nach sind die Teile auch bzgl. Schirmgitterspannung beinahe unverwüstlich. Entgegen dem, was in irgendwelchen Datenblättern steht. Das ist russische Armeeware - und auch eher kostengünstig. Ich würde die Teile in diesem Amp auch der KT88  - mindestens probeweise - vorziehen.

Grüße

Jochen

Auf 5 Töpfen :)
Ja eine Röhre ging Hops und wurde erstetzt.
Wieso genau würdest du die Sovtek 5881 vorziehen wenn ich fragen darf ?
Grüsse Marc
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 9.01.2013 12:51
Eigentlich ist mir das ja auch klar weil jede Röhre gleich belegt ist, es sieht halt  anders aus, ich habe bei den gegenüberliegenden Sockeln nicht geschaut wo Pin 1 ist.

neben Pin 1 steht V4 bzw V5, das sagt auch die Lage von R64 R65 und die Zementabteilung.  ;)

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 9.01.2013 13:37
Die Verbindung auf der Platine ist mir halt ins Auge gestochen.

(:----> Achtung Anfänger Fragen <----:)

Wenn es keine Funktion hat wieso misst man -40V ?
Wie so ist Links 6 mit 3 Verbunden und rechts 6 mit 2 ?

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 9.01.2013 14:10
hi

Wieso sollte eine Leiterbahn keine Funktion haben nur weil ein Lötauge zu einem Pin führt der keine Funktion hat ? die Leiterbahn endet dort ja nicht.

Aber wieso die Leiterbahnen so laufen müsstest Du schon den fragen der den Print verbrochen hat  ;D

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 9.01.2013 15:24
Stimmt :)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: cca88 am 9.01.2013 20:42
Auf 5 Töpfen :)
Ja eine Röhre ging Hops und wurde erstetzt.
Wieso genau würdest du die Sovtek 5881 vorziehen wenn ich fragen darf ?
Grüsse Marc

Steht doch schon da:
"Meiner Erfahrung nach sind die Teile auch bzgl. Schirmgitterspannung beinahe unverwüstlich. Entgegen dem, was in irgendwelchen Datenblättern steht. Das ist russische Armeeware - und auch eher kostengünstig."

Grüße Jochen

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 9.01.2013 23:31
Also würdest du sagen das trotz viel höherer limiting Values der KT88
die robuster ist.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: cca88 am 10.01.2013 07:33
Also würdest du sagen das trotz viel höherer limiting Values der KT88
die robuster ist.

Kreuzverhör?

Ich würde sagen, daß sie - vorausgesetzt Koch hat bei der Auslegeung der Anpassung des Übertragers alles richtig gemacht - in deinem Amp mindestens genauso (oder sogar besser) überleben werden als EL34 oder "KT88". Die 6P3-SE ist beinahe unkaputtbar. Und wenn ist weniger hin!

over and out

Jochen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 10.01.2013 09:47
Kreuzverhör wieso ?

Danke für die Info.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 10.01.2013 10:55
Nochmal ne Frage Sorry :)
die Schirmgitter Widerstände sind 1KΩ5W, die hatten aber nur 1KΩ9W
die meinten das sei egal, ist das wirklich egal ?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: bluesfreak am 10.01.2013 11:03
DIe Belastbarkeit ist egal so lange Du nicht einen reinbaust der weniger Watt hat, das geht dann nach hinten los. Theoretisch könntest Du auch einen 1k20W reinbasteln aber der erfüllt dann halt seine Funktion als allerletzte Notbremse nicht mehr (die der 5W durch abbrennen dann erreichen würde). Allerdings benötigt es dann diverser anderer Ersatzteile falls das mal passiert, insofern ist es egal... im übrigen denke ich dass Dein Widerling (ohne ie!!!) durch mechanischen Einfluss gestorben ist, sprich es hat ihn auseinandervibriert...
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 10.01.2013 11:07
Und dann gleich noch eine Frage.
KT88 = 42W
EL34 = 25W
5881 = 20W
Komprimiert die KT88 nicht viel später als die anderen zwei ?
Ist das am Ende nicht sauberer bis zur 210W Begrenzung des AÜ ?
Nochmals danke und bitte vergebt mir die Fragerei. :-[
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 10.01.2013 11:14
DIe Belastbarkeit ist egal so lange Du nicht einen reinbaust der weniger Watt hat, das geht dann nach hinten los. Theoretisch könntest Du auch einen 1k20W reinbasteln aber der erfüllt dann halt seine Funktion als allerletzte Notbremse nicht mehr (die der 5W durch abbrennen dann erreichen würde). Allerdings benötigt es dann diverser anderer Ersatzteile falls das mal passiert, insofern ist es egal... im übrigen denke ich dass Dein Widerling (ohne ie!!!) durch mechanischen Einfluss gestorben ist, sprich es hat ihn auseinandervibriert...

Genau das habe ich vermutet ---> Notbremse.
also werde ich den sicher Ersetzten, die haben ddie 5W nächste Woche wieder.

Da die Beinchen gebogen und auf voller Länge gehalten sind, der Verstärker mit einem dicken Schaumstoffpolster mit Brett dazwischen von der Box entkoppelt ist , denke ich nicht das es die Vibration war.
Den hat es glaube ich verbrannt, zumindest hatte der Wiederstand der eine kleine schwarze Stelle am Zementkörper.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 11:11
Komprimiert die KT88 nicht viel später als die anderen zwei ?
klingt das am Ende nicht sauberer  ?
Für Gitarre ist der sqash sicher nett aber für Bass nicht unbedingt.
KT88 = 42W
EL34 = 25W
5881 = 20W
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Athlord am 11.01.2013 12:22
Komprimiert die KT88 nicht viel später als die anderen zwei ?
klingt das am Ende nicht sauberer  ?
Für Gitarre ist der sqash sicher nett aber für Bass nicht unbedingt.
KT88 = 42W
EL34 = 25W
5881 = 20W

Wieso wiederholst Du Deine Fragen mehrfach, bekommt man so mehr Antworten ?  ???
Du möchtest doch etwas - da muss man dann auch etwas warten können.
Alternativ könnte man - wenn es einem nicht schnell genug geht - die einschlägigen Suchmaschinen bemühen.
Gruss
Jürgen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 11.01.2013 12:35
Hallo,

Hab zwar so ein Umbau auf KT88 noch nie gemacht, aber ich an deiner Stelle würde mich da sehr gut informieren.
Hab gestern ein paar Minuten nach Datenblättern geschaut, aber auf die schnelle keine gefunden, mit denen man EL34 und KT88 direkt vergleichen kann.
Klar ist: Die KT88 läuft mit etwas Fehlanpassung. Sie benötigt mehr negative Gittervorspannung. Die musst du natürlich bereitstellen können.
Sie benötigt mehr Heizstrom. Das muss dein Trafo dann auch mitmachen. Ich denke auch, dass sie später komprimieren wird. Wenn du sie weiter aussteuern kannst, wird sie aber auch mehr Anodenstrom aus dem NT ziehen. Das wäre dann eine höhere Belastung für Trafo und AÜ. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass am Steugitter Treiber benötigt werden, um das volle Potential dieser Röhre zu nutzen.
Noch ne Gegenfrage: Was meinst du mit Leistungsbegrenzung des Ausgangsübertragers?

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Athlord am 11.01.2013 13:21
Irgendwo hab ich auch gelesen, dass am Steugitter Treiber benötigt werden, um das volle Potential dieser Röhre zu nutzen.

Gruss Casim

Das habe ich auch gelesen.
Wenn man dazu etwas dazu sucht, dann wird bei Röhrenherstellern wie JJ fündig, die auch komplette Geräte für den Hifi-Bereich liefern:
http://www.jj-electronic.com/index.php?Itemid=36&id=7&option=com_content&task=view
dort wird eine ECC99 als Treiber verwendet.
Cheers
Jürgen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 13:23
Wieso wiederholst Du Deine Fragen mehrfach, bekommt man so mehr Antworten ?  ???
Du möchtest doch etwas - da muss man dann auch etwas warten können.
Alternativ könnte man - wenn es einem nicht schnell genug geht - die einschlägigen Suchmaschinen bemühen.
Gruss

Jürgen

Ich dachte die ist untergegangen.
Suchmaschiene, ja hast do wohl recht, ging bei mir unter.
Habe einfach gemerkt das das mit der EL34 schon der Fall ist,
dann würde diese Russische 5881 wohl noch früher komprimieren, da ich das nicht weiss sondern ur von dem was ich habe darauf schliessen kann fragte ich eben. Inzwischen habe ich noch einen Kollegen gefragt welcher mir das bestätigte.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 11.01.2013 13:37
Hallo

6 x EL34 durch KT88 ersetzen ? armer Netztrafo
dazu fällt mir eigentlich nur das ein
http://www.youtube.com/watch?v=AXi0o5RiZg8

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Beano am 11.01.2013 13:44
Hi,
6 x EL34 durch KT88 ersetzen ? armer Netztrafo
dazu fällt mir eigentlich nur das ein
http://www.youtube.com/watch?v=AXi0o5RiZg8

der Amp ist für KT88 freigegeben! Steht auch weiter oben im Thread.

@Lemon: Wie die 5881 im Vergleich zu KT88, EL34 etc. klingt, wirst du wohl ausprobieren müssen...

Grüße
Mathias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 11.01.2013 13:53
Hi,
der Amp ist für KT88 freigegeben! Steht auch weiter oben im Thread.
laut gepostetem Schaltplan EL34, 6L6 und 6550, die KT88 meint ein Tech am Tel.
finde ich merkwürdig dass eine Röhre die wesentlich mehr Saft braucht gehen soll aber nicht im Schaltplan aufgelistet ist, ich wäre da vorsichtig.

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Beano am 11.01.2013 13:59
Wo braucht eine KT88 denn wesentlich mehr Saft?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 11.01.2013 14:27
schau mal ins Datenblättchen,

die Leistungsangaben EL34 25Watt und KT88 42 Wattsagen eigentlich eh schon alles.

6 Stück KT88 ziehen etwa 200 mA mehr als EL34
wenig ist das nicht gerade

Gruß Franz

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Beano am 11.01.2013 14:32
Es geht mir aber um den Vergleich 6550 zu KT88. Der Amp ist ja laut Schaltplan ausdrücklich für die 6550 freigegeben - der Unterschied 6550 zu KT88 ist nur klein. Deswegen sehe ich keinen Grund warum die KT88 nicht funktionieren sollte.

Dass eine 6550/KT88 wesentlich mehr ziehen KANN als eine EL34 ist mir klar, darum geht es aber nicht.

Grüße
Mathias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Holzdruide am 11.01.2013 14:45
Stimmt, Sorry, hatte mich mit der 6550 geirrt, zuviele Datenblätter in der Birne.

Gruß Franz
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 14:55
Hallo,

Hab zwar so ein Umbau auf KT88 noch nie gemacht, aber ich an deiner Stelle würde mich da sehr gut informieren.
Hab gestern ein paar Minuten nach Datenblättern geschaut, aber auf die schnelle keine gefunden, mit denen man EL34 und KT88 direkt vergleichen kann.
Klar ist: Die KT88 läuft mit etwas Fehlanpassung. Sie benötigt mehr negative Gittervorspannung. Die musst du natürlich bereitstellen können.
Sie benötigt mehr Heizstrom. Das muss dein Trafo dann auch mitmachen. Ich denke auch, dass sie später komprimieren wird. Wenn du sie weiter aussteuern kannst, wird sie aber auch mehr Anodenstrom aus dem NT ziehen. Das wäre dann eine höhere Belastung für Trafo und AÜ. Irgendwo hab ich auch gelesen, dass am Steugitter Treiber benötigt werden, um das volle Potential dieser Röhre zu nutzen.
Noch ne Gegenfrage: Was meinst du mit Leistungsbegrenzung des Ausgangsübertragers?

Gruss Casim

Der Amp ist so gebaut das der mit den verschiedenen Röhren
ohne Umbau zurecht kommt, irgend wie weder Fisch noch Vogel, daher die ganze Fragerei. Mein problem ist als nicht Techniker die Zusammenhänge zu erkennen.
Es geht mir nicht um mehr Leistung, sondern verstehen für welche Röhre die idealsten Betriebs Parameter bestehen aber gleichzeitig eine die im oberen Leitungsbereich am wenigsten oder sanftesten komprimiert.
Ja klar, das Potenzial wird nicht ausgeschöpft, das Netzteil liefert nicht
genug hohe Spannungen aber die KT88 zieht mehr Strom.
Die Heizung ist nominal bei allen gleich = 1.6A
Der Kathoden Strom und die Schirmgitter Spannung aber nicht.
Die Anoden Spannung am Amp ist "nur" 520V
Die Schirmgitter Spannung ist etwa 515V
EL34 Kathode =150mA  Schirmgitter=500V
6550 Kathode =175mA  Schirmgitter=400V
KT88 Kathode =230mA  Schirmgitter=500V

Die 6550 war drin alls ich den gebraucht gekauft habe und hat keinen Schaden Abgerichtet, also müssten 175mA soweit ok sein.
230mA habe ich noch mal explizit beim Hersteller angefragt, aber noch keine Antwort bekommen. Die sagten zwar das die KT88 auch geht aber die Schirmgitterspannung 450V stimmte nicht.

Nun die Schrirmgitterspannung scheint etwas hoch für die 400v max. der 6550.
Könnte sein, so wie ich das verstanden habe, das die deswegen gestorben ist, also müsste man wohl die Wiederstände ändern um das hin zu biegen. Allerdings habe ich keinen blassen was die sonstigen Auswirkungen sind, und wahrscheinlich muss man da auch wieder wissen was man macht sonst stimmt es dann wo anders nicht.
Die EL34 ist mit dem Schirmgitter etwas über die Grenze des Daten Blattes, aber wharscheinlich noch im Rahmen.
Die KT88 wäre auf dem Schirmgitter darunter aber zieht mehr Strom.
das könnte die Trafos abbrennen, weiss ich aber wiederum nicht, da ich die zusammenhänge nicht verstehe.
Ich vermute, das wenn die Röhren welche mehr Strom ziehen, nur zu 80% belastet werden diese Ströme auch nicht so hoch sind.
Wenn man das ganze von der Seite der maximalen möglichen Ausgangsleistung anschaut, läuft in diesem Amp
die KT88 auf max. 80%
die 6550 auf max. 100%
die EL34 auf max. 140%

Der Ausgangs Trafo kann 210W dann verschluckt sich das Ding.
210W = gemessene Ausgansleistung nach Sadowsky Guitars, die haben den 2003 bei Koch in Auftrag gegeben.

Das ist weshalb ich solche komischen Fragen stelle und leider hat es fast keine Infos über diesen Amp, daher muss ich irgendwie anders herausfinden wie das bei dem Ding funktioniert und versuche soweit durchblicken, dass ich da was reinstecken kann was Sinn macht nicht all zu sehr leidet, dann ist vorallem spielen angesagt.
Den Amp mit KT88 abschiessen, möchte ich natürlich auch nicht.

Vielleicht werde ich mal selber was basteln aber im Moment eher nicht.

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 14:58
Hi,
der Amp ist für KT88 freigegeben! Steht auch weiter oben im Thread.

@Lemon: Wie die 5881 im Vergleich zu KT88, EL34 etc. klingt, wirst du wohl ausprobieren müssen...

Grüße
Mathias

Ist klar aber da die ziemlich sicher sehr früh komprimiert ist das eher nichts, meine Bässe klingen ziemlich wuchtig und gehen sehr tief und verlangen dem amp viel ab, das klingt nicht so gut wenn es dann zu sehr quetscht.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 14:59
laut gepostetem Schaltplan EL34, 6L6 und 6550, die KT88 meint ein Tech am Tel.
finde ich merkwürdig dass eine Röhre die wesentlich mehr Saft braucht gehen soll aber nicht im Schaltplan aufgelistet ist, ich wäre da vorsichtig.

Gruß Franz

bin ich ja
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Beano am 11.01.2013 15:07
Hallo Lemon,

mir scheint, dir fehlen etliche Grundlagen.
Die Werte mit denen du hier jonglierst sind immer Maximalwerte! Eine KT88 kann das ziehen, je nach Betriebsumgebung wird sie das aber nur selten.
Auch deine Rechnung mit der Leistung stimmt nicht, die Anodenverlustleistung der EL34 z.B. hat nur wenig mit der Ausgangsleistung zu tun. Die EL34 wurde designed um als PAAR!! 100W zu erreichen, 6 Stück könnten also theoretisch rund 300W erzeugen. Das gilt natürlich nur für die entsprechenden Betriebsparameter.

Warum baust du nicht einfach wieder 6550 ein? Wenn du 5 mal die Woche mehrmals täglich intensiv spielst, dann können Röhren eben schon nach einem Jahr durch sein. Ein Röhrenamp ist kein billiges Vergnügen, erst recht nicht mit 6 Endröhren!

Grüße
Mathias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 15:36
Hallo Lemon,

mir scheint, dir fehlen etliche Grundlagen.
Die Werte mit denen du hier jonglierst sind immer Maximalwerte! Eine KT88 kann das ziehen, je nach Betriebsumgebung wird sie das aber nur selten.

Ja ganz klar ich habe gar keine Grundlagen, ich komme von einer ganz anderen Ecke   :)

Ja, klar Maximum ratings.
Das die Röhre nicht immer 230mA zieht ist mir mehr oder weniger klar.
aber kann es den abschiessen ?
Zumindets für die Schirmgitter ist das max rating schon von Bedeutung.


Auch deine Rechnung mit der Leistung stimmt nicht, die Anodenverlustleistung der EL34 z.B. hat nur wenig mit der Ausgangsleistung zu tun. Die EL34 wurde designed um als PAAR!! 100W zu erreichen, 6 Stück könnten also theoretisch rund 300W erzeugen. Das gilt natürlich nur für die entsprechenden Betriebsparameter.

ok ich dachte das ist, was da ohne Verzerrung raus kommt.
300W, ja aber nicht nicht mehr so ganz sauber oder ?


Warum baust du nicht einfach wieder 6550 ein? Wenn du 5 mal die Woche mehrmals täglich intensiv spielst, dann können Röhren eben schon nach einem Jahr durch sein. Ein Röhrenamp ist kein billiges Vergnügen, erst recht nicht mit 6 Endröhren!
Hat mit teuer eigentlich nix zu tun, es ist viel mehr, dass es nun seit der kurzen Zeit wo ich den habe erst eine 6550 dann ein EL34 und damit scheinbar auch den Wiederstand gegrillt hat.
Ich versuche heraus zu finden welche nicht ständig Stress machen und ob es vielleicht am Amp liegt weil der eben nicht wirklich genau auf einen typ stimmt.
 
Jetzt sind EL34 drin, die klingen so weit gut nur queschten mir einfach irgendwie etwas zu früh und zu offensichtlich.

Grüße
Mathias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 15:36
Auch Grüsse :)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: 12stringbassman am 11.01.2013 18:31
Hui, hier geht's ja ziemlich wild durcheinander!

Ich werde mal versuchen, die Verwirrung etwas weiter zu vertiefen ;)

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass in diesem Amp die Schirmgitterspannung mit über 500V viel zu hoch ist. 6550A sind (je nach Hersteller und Datenblatt) bis max. 400-440V zugelassen (JJ 400V, Svetlana 425V, GE 440V).

Auch für EL34 ist die Schirmgitter-Spannung zu hoch (max. 425V).

Aus einemPaar EL34 kann man 100W rausquetschen, allerdings im B-Betrieb mit 800V an der Anode und 400V am Schirmgitter (Kennlinienfeld 11 im anhängenden Datenblatt).

Mit 500V an der Anode und 400V am Schirmgitter sind ohne weiteres 70W möglich (Kennlinienfeld 10). Dies habe ich in meinem Bass-Amp realisiert, geht einwandfrei.
Wenn die Schirmgitterspannung in diesem Amp nicht so hoch wäre, könnte ich sagen, dass das die ideale Röhre für diesen Amp sei (Raa des Ausgangsübertragers sollte man noch wissen).

Für die KT88 spricht, dass sie auch am Schirmgitter 600V verträgt. Allerdings verlangt sie (wie die 6550A) nach recht kleinen Gitterableitwiderständen (100kOhm pro Röhre, bei drei parallelen Röhren also 33kOhm). Im vorliegenden Schaltplan sind 47k-Vorwiderstände am Steuergitter und gemeinsame Bias-Widerstände von 100kOhm verbaut (der pro Röhre ja als 300kOhm erscheint). Für EL34 mag das gehen (max. 500kOhm), bei KT88 und 6550 könnte die Gittervorspannung weglaufen, was zu einem ungesund hohen Ruhestrom führen kann.

6L6 ist auch äußerst grenzwertig (Va, Vg2).

Insgesamt bin ich der Meinung, dass eigentlich keine dieser Röhren in diesem Amp innerhalb der Grenzwerte der Hersteller (zumindest gemäß der mir zur Verfügung stehenden Datenblätter) läuft. Sie gehen deshalb nicht gleich kaputt, verschleißen aber ganz offensichtlich recht schnell, auch bei "normaler" Aussteuerung.
Da aber die Endstufe eines Gitarren- oder Bass-Amps bestimmungsgemäß regelmäßig übersteuert wird, kann dieser Amp nur als krasse Fehlkonstruktion gedeutet werden!
Laut verschiedener Herstellerangaben wurden Röhren (auch Leistungs-Pentoden) auf eine Lebensdauer von mehreren tausend Stunden ausgelegt.
Wenn Endröhren in diesem Bass-Verstärker bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (regelmäßiges Übersteuern der Endstufe) nach wenigen hundert Stunden hinüber sind, ist das meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Gewährleistung, ggf. sogar für das Produkthaftungsgesetz. Der Hersteller/Importeur/Inverkehrbringer muss nachbessern und den Schaden ersetzen.

Meine Verbesserungsvorschläge:

Schirmgitterspannung auf max. 425V reduzieren (ggf. mit MOS-FET als Längsregler)
Schirmgitterwiderstände erhöhen (von 1kOhm auf mindestens 2k2)
EL34 einsetzen (dann braucht es keine Änderung der Gitterableitwiderstände)
Bei Verwendung von KT88 sollten diese Widerstände kleiner gemacht werden, ggf. sind dann aber zwischen PI und den Steuergittern Treiber notwendig (Kathoden- oder Source-Folger), obwohl der PI recht niederohmig ausgelegt zu sein scheint.
Oder KT77 einbauen, die verträgt auch am Schirmgitter 600V und kommt auch mit den im Amp eingebauten Gitterableitwiderständen klar. Möglicherweise stimmt dann aber die Anpassung des AÜ nicht mehr so ganz.

Grüße

Matthias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 11.01.2013 21:31
Hallo Matthias,

Zitat
Allerdings verlangt sie (wie die 6550A) nach recht kleinen Gitterableitwiderständen (100kOhm pro Röhre, bei drei parallelen Röhren also 33kOhm)

Achso! Dafür die Treiber...Diese Info hat mir gefehlt. Vielen Dank für die Aufklärung.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 11.01.2013 22:56
Hui, hier geht's ja ziemlich wild durcheinander!

Ja seh ich auch so, ist halt schwierig das als nicht Techniker zu formulieren,

Ich werde mal versuchen, die Verwirrung etwas weiter zu vertiefen ;)

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass in diesem Amp die Schirmgitterspannung mit über 500V viel zu hoch ist. 6550A sind (je nach Hersteller und Datenblatt) bis max. 400-440V zugelassen (JJ 400V, Svetlana 425V, GE 440V).

Auch für EL34 ist die Schirmgitter-Spannung zu hoch (max. 425V).
Das ist ja auch so ein Punkt, im dem einen Datenblatt steht 425 im anderen 500 z.B. Svetlana

AF Power Amplifier
Maximum ratings
Grid no.2 DC (screen) voltage 500 V

Aus einem Paar EL34 kann man 100W rausquetschen, allerdings im B-Betrieb mit 800V an der Anode und 400V am Schirmgitter (Kennlinienfeld 11 im anhängenden Datenblatt).
das habe ich genau so gemeint, mit nicht mehr so sauber.

Mit 500V an der Anode und 400V am Schirmgitter sind ohne weiteres 70W möglich (Kennlinienfeld 10). Dies habe ich in meinem Bass-Amp realisiert, geht einwandfrei.
Wenn die Schirmgitterspannung in diesem Amp nicht so hoch wäre, könnte ich sagen, dass das die ideale Röhre für diesen Amp sei (Raa des Ausgangsübertragers sollte man noch wissen).
So wie ich das verstanden habe ist die EL34 am nächsten zu den Spezifikationen des amps und des AÜ.

Für die KT88 spricht, dass sie auch am Schirmgitter 600V verträgt. Allerdings verlangt sie (wie die 6550A) nach recht kleinen Gitterableitwiderständen (100kOhm pro Röhre, bei drei parallelen Röhren also 33kOhm). Im vorliegenden Schaltplan sind 47k-Vorwiderstände am Steuergitter und gemeinsame Bias-Widerstände von 100kOhm verbaut (der pro Röhre ja als 300kOhm erscheint). Für EL34 mag das gehen (max. 500kOhm), bei KT88 und 6550 könnte die Gittervorspannung weglaufen, was zu einem ungesund hohen Ruhestrom führen kann.

Genau das schien mit den 6550 zu passieren die da drin waren.

6L6 ist auch äußerst grenzwertig (Va, Vg2).
Die hatte ich eigentlich nicht im Visier.
Insgesamt bin ich der Meinung, dass eigentlich keine dieser Röhren in diesem Amp innerhalb der Grenzwerte der Hersteller (zumindest gemäß der mir zur Verfügung stehenden Datenblätter) läuft. Sie gehen deshalb nicht gleich kaputt, verschleißen aber ganz offensichtlich recht schnell, auch bei "normaler" Aussteuerung.
Da aber die Endstufe eines Gitarren- oder Bass-Amps bestimmungsgemäß regelmäßig übersteuert wird, kann dieser Amp nur als krasse Fehlkonstruktion gedeutet werden!
Oder als misslungener Versuch eine Eierlegendewollmilchsau zu bauen.
Das ist auch der Punkt meiner ganzen Fragerei, ich hab genau das vermutet und nach einer Lösung gesucht.

Laut verschiedener Herstellerangaben wurden Röhren (auch Leistungs-Pentoden) auf eine Lebensdauer von mehreren tausend Stunden ausgelegt.
Wenn Endröhren in diesem Bass-Verstärker bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (regelmäßiges Übersteuern der Endstufe) nach wenigen hundert Stunden hinüber sind, ist das meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Gewährleistung, ggf. sogar für das Produkthaftungsgesetz. Der Hersteller/Importeur/Inverkehrbringer muss nachbessern und den Schaden ersetzen.
Leider ist das schon viel zu lange her um die zu belangen.=)
Meine Verbesserungsvorschläge:

DANKE ! ! !

Schirmgitterspannung auf max. 425V reduzieren (ggf. mit MOS-FET als Längsregler)
Das wären dann die Wiederstände im Netzteil
und wenn das nicht reicht mit Mosfets nachhelfen ?
Mit 450V wäre es wohl auch schon deutlich besser.
Was passiert dann klanglich hat das einen Einfluss ?
Schirmgitterwiderstände erhöhen (von 1kOhm auf mindestens 2k2)
EL34 einsetzen (dann braucht es keine Änderung der
Gitterableitwiderstände)

Das Scheint die beste Lösung zu sein.
Die Schirmgitter Wiederstände sind kein Problem, aber für das das Obenstehende, Spannung reduzieren müsste ich meinen kollegen konsultieren, ausser es handelt sich ebenfalls um wieder ständ die vergössert werden müssten.
welches die Gitterableitwiederstände sind ist wieder ein Räzel, aber
da die Kiste KT88 oder 6550er so wie so nicht richtig ansteueren kann
und das ganze am nächsten an der EL34 ist wäre diese Lösung eh am besten.
Bei Verwendung von KT88 sollten diese Widerstände kleiner gemacht werden, ggf. sind dann aber zwischen PI und den Steuergittern Treiber notwendig (Kathoden- oder Source-Folger), obwohl der PI recht niederohmig ausgelegt zu sein scheint.
Oder KT77 einbauen, die verträgt auch am Schirmgitter 600V und kommt auch mit den im Amp eingebauten Gitterableitwiderständen klar.
Möglicherweise stimmt dann aber die Anpassung des AÜ nicht mehr so ganz.
Der stimmt am besten auf EL34, KT 77 wäre aber eine der Optionen die Hersteller seitig vorgeschlagen wurden.
Zitat von: 12stringbassman
link=topic=17283.msg172581#msg172581 date=1357925490
Grüße

Matthias

Same here !
Und danke vielmals für deine Überlegungen.
Ich zeige das mal meinem Kumpel der weiss glaube ich wie man sowas macht.

12 String Bassman echt ?
Ich hab nur die Hälfte  :)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 12.01.2013 00:33
Hallo,

wenn du bei EL34 bleiben willst, dann vielleicht mal die EL34B-STR ausprobieren ?!
Dirk bietet die recht günstig unter eigenem Label hier im Shop an.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 08:17
Genau die hab ich Im Moment drin, ist gut.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 12.01.2013 09:23
Achso!
Sorry, nach 5 Seiten vergisst man gern mal den Anfang des Threads.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: 12stringbassman am 12.01.2013 12:45
Zwecks Längsregler schau mal in diesen Fredd:
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,14283.msg141740.html#msg141740
Hans-Georg war damals so nett, mir auf die Sprünge zu helfen. Weiter unten findest Du ein PDF mit dem Schaltplan des Netzteils ("PSU")
12 String Bassman echt ?
Ich hab nur die Hälfte  :)
Meiner hat eigentlich nur vier Saiten, davon allerdings jeweils drei. Guckst Du:
http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?f=9&t=124#p793

Grüße

Matthias
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 14:15
Zwecks Längsregler schau mal in diesen Fredd:
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,14283.msg141740.html#msg141740
Hans-Georg war damals so nett, mir auf die Sprünge zu helfen. Weiter unten findest Du ein PDF mit dem Schaltplan des Netzteils ("PSU")Meiner hat eigentlich nur vier Saiten, davon allerdings jeweils drei. Guckst Du:
http://www.gitarrebassbau.de/viewtopic.php?f=9&t=124#p793

Grüße

Matthias

Wow cool selber gebaut.
4x3 ist auch 12 =)
Es gibt auch noch so was, wo bei die nicht wirklich nur ein Bass ist.
http://unfretted.com/forums/index.php?showtopic=3215 (http://unfretted.com/forums/index.php?showtopic=3215)


Ich versuch mal auch noch heraus zufinden welche EL34 wieviel Gitter
Volts vertägt.
Auf deinem Datenblatt war es 425V
Svetlana =C= 500V
EH EL34 und 6CA7 = 425V
JJ EL34 / 34L = 450V
JJ 6CA7 = 500V
Tungsol 34B = 425V
Tube Town ?

Das habe ich auch noch gefunden.
"Welche last die Schirmgitter vertragen".
Aber wo unter limiting Values steht das auf den Daten Blatt ?

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,3296.msg25968.html#msg25968 (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,3296.msg25968.html#msg25968)


Wenn sich der Strom in Grenzen hält, könnte man das ganze eventuell auch nur mit Wiederständen auf unter 500V zu drücken.

Sieht irgend wie nach JJ 6CA7 oder St.Petersburg mit grösseren  Widerständen davor aus.

Für die Regulator Lösung müsste halt auch Platz in der Kiste sein.
Ich dachte das geht mit den fertigen Spannungsregulatoren, aber so wie ich das von meinem Kollegen verstanden habe, ist es bei solch hohen Spannungen nicht ganz so simpel.
Diese kleinen Regulatoren gehen nur bis 12 oder 30 Volt.

Noch ne andere Frage, bist du Bassman Mathias auf Bassic.ch  ?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 21:38
Na ja, nach mehr lesen und Leute fragen ist das doch irgendwie nicht so ganz wie es geht =)
Der Wiederstand verdoppeln würde warscheinlich das ganze System über den Haufen schmeissen.
Mehr Volt Am Schirmgitter = mehr Aussteuerbarkeit oder so.
Ich werde mich wohl damit begnügen Svetlanas rein zu bauen, die sind wenigsten für 500Volt zugelassen, das wird wohl reichen müssen.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 12.01.2013 21:59
Hallo,

Die Shuguang EL34B, z.B. TT, ist auch bis 500V am Schirmgitter zugelassen. Bringt aber alles nichts, wenn die 8W Schirmgitterleistung überschritten dauernd wird. Auch die Svetlana wirst du so verheizen.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Dirk am 12.01.2013 22:02
Hi,

ehrlich gesagt frage ich mich bei diesem Threadverlauf, aber nicht nur bei diesem sondern auch bei so manchem eMail-Austausch ob das Problem wirklich der Verstärker oder die Röhren sind oder nicht eher der Verfasser selbst.
Wurden die verbauten bzw "problematischen" Röhren in der Zwischenzeit mal nachgemessen ob diese wirklich so stark abgebaut haben wie herbei geredet, wurden die Tatsächlichen Spannungen im Verstärker gemessen, aber auch die Ströme an den Schirmgitter, denn neben der Spannung gibt es noch ein paar andere Parameter die im Datenblatt aufgeführt sind und wichtig sind oder soll die nächsten 10 Seiten weiter wild spekuliert werden was wieso weshalb kaputt sein soll und was vielleicht doch nicht weil ja dies und das...

Irgendwie dreht sich alles im Kreis.

Gruß, Dirk
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 22:41
Hallo,

Die Shuguang EL34B, z.B. TT, ist auch bis 500V am Schirmgitter zugelassen. Bringt aber alles nichts, wenn die 8W Schirmgitterleistung überschritten dauernd wird. Auch die Svetlana wirst du so verheizen.

Gruss Casim

Hab grad erfahren das die 450 ist.
Und gemerkt das da noch mehr in Spiel ist....
Ich geb auf....



 
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 12.01.2013 22:48
Hallo,

Zitat
Hab grad erfahren das die 450 ist.
Darf man fragen woher du diese Information hast?
Ich hab durch google zwei Datenblätter zur Shuguang EL34B gefunden. Beide umgelabelt natürlich, aber beide geben 500V am G2 an.

Gruss Casim
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 23:14
Hi,

ehrlich gesagt frage ich mich bei diesem Threadverlauf, aber nicht nur bei diesem sondern auch bei so manchem eMail-Austausch ob das Problem wirklich der Verstärker oder die Röhren sind oder nicht eher der Verfasser selbst.
Wurden die verbauten bzw "problematischen" Röhren in der Zwischenzeit mal nachgemessen ob diese wirklich so stark abgebaut haben wie herbei geredet, wurden die Tatsächlichen Spannungen im Verstärker gemessen, aber auch die Ströme an den Schirmgitter, denn neben der Spannung gibt es noch ein paar andere Parameter die im Datenblatt aufgeführt sind und wichtig sind oder soll die nächsten 10 Seiten weiter wild spekuliert werden was wieso weshalb kaputt sein soll und was vielleicht doch nicht weil ja dies und das...

Irgendwie dreht sich alles im Kreis.

Gruß, Dirk

Ich hab das gemacht was mir gesagt wurde Messen.
Strüme hab ich nicht gemessen ich weiss auch nicht wie.

Die haben mit Sicherheit abgebaut,
ich höre einfach das das bei weitem nicht mehr so klar und offen klingt  wie am Anfang. Tiefmittig bis Hochbass ist es viel mehr am Lärmen Drücken Zerren oder wie man das nun immer nennen.
Ich kann das aus verschiedenen Gründen recht gut beurteilen und es bin nicht nur ich der das hört.
Wenn man mit akustischem Klavier spielt fällt ziemlich schnell auf ob da etwas überdeckt und zugedröhnt wird.
Ob es nun abgebaut hat weil die Gittervorspannung so hoch ist oder weil der eine Weile auf 5 Tubes gelaufen ist, oder weil diese Röhren halt so sind und Zitat "die Frische recht bald verlieren"
kann ich nicht sagen
Also versuch ich heraus zu finden wieso und warum, so bin ich halt...

Dann sagt jemand, Gitterspannung zu hoch... ok geh ich messen... ja ok verglichen mit den maximum Ratings ziemlich hoch, finde aber mehr heraus das es noch andere Parameter gibt und sich unter Umständen einiges verschiebt wenn man da einfach Wiederstände tauscht.

Was soll ich machen ich bin technisch viel zu wenig bewandert um das  überblicken zu können, ich bräuchte halt jemand der da wirklich durchblickt und mir genau sagen kann was Sache ist.
Ohne Anweisungen, was ich alles Messen und berücksichtigen muss um ersichtlich zu machen ob und wo das Design nicht so ganz sauber ist, gehts glaube ich nicht.

Es kann sein es gar nicht möglich das abschliessend zu beurteilen,
weiss ich aber auch wieder nicht.


ich glaube nicht das mit dem Amp etwas verkehrt ist, es ist wohl das Design das so ist wie es ist und ich dachte halt das die Svetlana mehr aushält.

Na egal, vielleicht kann mein Kollege mal genauer schauen.
Ich will ja auch niemanden belästigen.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 23:15
Hallo,
Darf man fragen woher du diese Information hast?
Ich hab durch google zwei Datenblätter zur Shuguang EL34B gefunden. Beide umgelabelt natürlich, aber beide geben 500V am G2 an.

Gruss Casim

Vom Cheffe å
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 23:17
Hoppla das war irgend ein shortcut...
 
Von Cheffe Dirk
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 12.01.2013 23:25
Danke!
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 12.01.2013 23:30
Anders formuliert Die Brillianz ist weg und eben die unteren Mitten drücken auf Ohr.
Und wie schon gesagt die waren ja auch nicht teuer, also ist das auch nicht als Reklamation zu verstehen und es kann ja auch immer noch sein das es die krasse Fehlkonstruktion von Amp mit der zu hohen Gitter Vorspannung ist :)

Ich weiss auf jedenfall gleichviel wie vorher .....
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Dirk am 12.01.2013 23:52
Also versuch ich heraus zu finden wieso und warum, so bin ich halt...

Nein, machst Du nicht. Am Ende der Diskussion bist Du genau so schlau wie vorher auch und zudem noch mehr verwirrt. Das führt zu keinem Ergebnis genauso wie die Diskussionen über die Bestmögliche Treiberröhre oder ähnliches.

Dann sagt jemand, Gitterspannung zu hoch... ok geh ich messen... ja ok verglichen mit den maximum Ratings ziemlich hoch, finde aber mehr heraus das es noch andere Parameter gibt und sich unter Umständen einiges verschiebt wenn man da einfach Wiederstände tauscht.

Da verschiebt sich aber möglicherweise noch viel mehr.

Setze neue Röhren ein und warte ab was passiert. Wenn die Röhren nach X Monaten wieder abgebaut haben - sofern dies auch wirklich der Fall ist - dann kann man gezielt an den Punkten ansetzen die zu einem beschleunigten Altern beitragen, also z.B. die Schirmgitterspannung oder akzeptieren, dass der Verstärker einen höheren Verschleiß hat, wobei ich sagen muss, dass KEINE von den Koch Verstärkern - egal ob Bass oder Gitarre - bei uns auffällig sind. Da gibt es bei Bass Verstärker ganz andere Kandidaten.

Gruß, Dirk
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 13.01.2013 14:29
dann kann man gezielt an den Punkten ansetzen die zu einem beschleunigten Altern beitragen, also z.B. die Schirmgitterspannung

Das könnte man jetzt auch gezielt tun, weil ich nämlich in 8-9 Monaten ziemlich sicher wieder genau gleich weit bin.

Sind denn durchgebrannte EL34 und Schirmgitterwiederstände nicht ein Indiz das da irgenwas zu viel ist ?

Die 6550 litt an weglaufendem und viel zu hohem Bias.

Mathias meinte, das würde mit dieser Konstellation passieren.
Ableitwiederstände oder so, irgend wie passt das auch.

Der lief nicht sehr lange mit den 6560, lange hatte er den nicht,
etwa 1 max. 2 Jahre, wahrscheinlich stand der auch noch ne Weile rum und er spielt nicht so viel und hat noch einige andere Amps.
Die Röhren waren frisch montiert worden nach dem er den kaufte.

Das es nicht so ist, wie ich sage sind ja irgendwie auch nur Mutmassungen deinerseits.

Andere Wiederständen = aus dem Lot, hatte ich bereits erkannt.
Die andere Treiber Röhre war auf jeden Fall klarer und dynamischer.
Hat aber jetzt keinen Einfluss wenn ich 2 verschiedene 6n1p rein stecke

Was meine Verwirrtheit betrifft, kann ich nur sagen, ich bin überhaupt nicht verwirrt, es fehlt mir einfach das Wissen, ist das denn so schlimm ? ich weis dafür Dinge die du vielleicht nicht so genau weisst. z.B. alle TT Lausprecher sind auf 50Hz abgestimmt.
Ok ich habe die von dir verwendeten Chassis nicht durch simuliert, weil ich diese nicht verwenden würde, aber das kann doch ziemlich krasse Fehlabstimmungen ergeben.  ;D

Übrigens hast du ja gesagt ich solle solche Fragen im Forum klären, ist das ist nun auch nicht in Ordnung ?

Also konkret, was ist zu messen und rechnen ?

WEIL:
Ich möchte das vor neuen Röhren herausfinden, auch um bestimmen zu können welcher Typ und welche des Typs am besten wären. Oder dann den korrekt Amp auf einen Typ Abstimmen.

Was den Verschleiss betrifft, ich würde definitv nicht herum rennen und versuchen heraus zu finden wieso, wenn es nicht so wäre.

Hier nochmal und ich kann mich nur wiederholen,

Wenn ein AER Amp der keinen Hochtöner hat und sich nicht verändert im Gegensatzt zur Röhre, schon bald brillianter klingt als der Koch und Box mit Horn und im Vergleich zum Anfang das drücken in den Tiefmitten alles zu Müllt, was vorher definitiv nicht der Fall war, ist das doch ganz einfach definitiv und deutlich abgebaut, was denn sonst ?

Das drücken ist auch auf Klavier Lautstärke unangenehm.
Richtig Laut ist es meist nur mit den Drum Schülern und dann ist es eigentlich egal, weil Ohrenstöpsel drin sind.

Wie ich auch schon erwähnte, nicht nur ich habe das drücken festgetellt, wir beide haben ein ziemlich gut geschultes Ohr.
Ich kann jetzt auch noch meinen Bruder bemühen und sehen was er dazu meint, er ist ehemaliger Elektroniker und jetzt Tonmeister von Beruf und hat ganz sicher ein geschultes Ohr, aber es ist auch so unüberhörbar und ich weiss jetzt schon was er sagt, nämlich das gleiche wie ich.

Um zu kompensieren muss 80Hz und 800 Hz fast ganz rausdrehen und dann den 40Hz etwa gleich viel rein, das ist aber leider gar nicht so ideal. Vorher war das mit allen Reglern auf 12 etwa gleich, ausser das es nicht viel zuviel Tiefbass-anteile hat die ich dann wieder am Bass rausdrehen darf.

Ich würde den auch sofort bei jemanden Kompetenten vorbei bringen und das ganze herausfinden lassen, nur weiss ich hier gerade niemanden mehr.
Der ältere Mann, der sehr gut Bescheid wusste ist glaube ich nicht mehr in seinem Laden und der andere ist auch Pensioniert.

Vielen Dank und Grüsse
Limone
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Athlord am 13.01.2013 14:51
Hallo Lemon,
vielleicht mal im Klartext:
...meinst Du nicht, das nach sechs Seiten Beiträgen so langsam mal eine Lösung gefunden sein sollte?
Das ist anhand Deiner Fragen aber nicht zu erkennen, denn Du wiederholst Dich andauernd und kommst zu keiner Entscheidung.
Die beste Lösung ist, suche einen versierten Techniker auf und schildere Dein Problem.
Dieser wird Dir dann Lösungsansätze mit Kostenvoranschlag präsentieren.
In diesem Sinne
Cheers
Jürgen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: bluesfreak am 13.01.2013 19:29
Ich muss mich auch wiederholen: Widerstand bitte ohne ie !!!!!!

Des weiteren muss ich anmerken das wenn Du "drücken" bereits bei Klavierlautstärke bemerkst stimmt mit der Vostufe oder gar der Box etwas nicht denn sofern man nicht die Vorstufe(n) bereits gnadenlos überfährt sollte so ein 200W Monster bei diesem Pegel gelangweilt Elektronen zwischen den Röhren rumschubsen und nicht im geringsten ans komprimieren denken. Komprimiert es hier bereits doch kommt das wie bereits erwähnt höchstwahrscheinlich NICHT aus der Endstufe sondern eher aus der Vorstufe bzw dem Gerät das am Amp angeschlossen ist... abgesehen davon ist meine persönliche Meinung: so ein anlytisches Gehör wie Du Dir zuschreibst kann es einfach nicht geben denn jeder Mensch ist und bleibt Mensch und ist keine Maschine, sprich sein Hörleistung und auch sein Erinnerungsvermögen an Gehörtes hängen sehr stark von seiner Tagesform ab und keinem geht es jedem Tag gleich (gut), selbiges gilt aber auch für externe Parameter wie z.B. die Netzspannung die je nach Amp einen deutlichen Einfluss auf Linearität und Kompressionsverhalten haben kann.
Ich würde Dir wie die anderen auch vorschlagen den Amp einem fähigen Spezialisten zu geben, die empfohlene Bestückung mit SovTek 5881 / 6n3C durchführen und durch den Tech den Amp auf Herz und Nieren prüfen lassen, auch auf driftendes Bias oder Schwankungen in der Versorgung der Sandvorstufenschaltung.

Nix für ungut....
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: cca88 am 13.01.2013 19:46
Ich muss mich auch wiederholen: Widerstand bitte ohne ie !!!!!!

Des weiteren muss ich anmerken das wenn Du "drücken" bereits bei Klavierlautstärke bemerkst stimmt mit der Vostufe oder gar der Box etwas nicht denn sofern man nicht die Vorstufe(n) bereits gnadenlos überfährt sollte so ein 200W Monster bei diesem Pegel gelangweilt Elektronen zwischen den Röhren rumschubsen und nicht im geringsten ans komprimieren denken. Komprimiert es hier bereits doch kommt das wie bereits erwähnt höchstwahrscheinlich NICHT aus der Endstufe sondern eher aus der Vorstufe bzw dem Gerät das am Amp angeschlossen ist... abgesehen davon ist meine persönliche Meinung: so ein anlytisches Gehör wie Du Dir zuschreibst kann es einfach nicht geben denn jeder Mensch ist und bleibt Mensch und ist keine Maschine, sprich sein Hörleistung und auch sein Erinnerungsvermögen an Gehörtes hängen sehr stark von seiner Tagesform ab und keinem geht es jedem Tag gleich (gut), selbiges gilt aber auch für externe Parameter wie z.B. die Netzspannung die je nach Amp einen deutlichen Einfluss auf Linearität und Kompressionsverhalten haben kann.
Ich würde Dir wie die anderen auch vorschlagen den Amp einem fähigen Spezialisten zu geben, die empfohlene Bestückung mit SovTek 5881 / 6n3C durchführen und durch den Tech den Amp auf Herz und Nieren prüfen lassen, auch auf driftendes Bias oder Schwankungen in der Versorgung der Sandvorstufenschaltung.

Nix für ungut....



ach ja - ich glaube ich habe in der Vorstufenschaltung unseren berühmtberüchtigten seriellen Einschleifweg mit Schaltkontakten gesehen....

Ein Test mit einem Patchkabel könnte Wunder bewirken

Ansonsten gilt das oben geschriebene - vollwertig


Grüße



Jochen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Dirk am 13.01.2013 22:12
Ich würde den auch sofort bei jemanden Kompetenten vorbei bringen und das ganze herausfinden lassen, nur weiss ich hier gerade niemanden mehr.
Der ältere Mann, der sehr gut Bescheid wusste ist glaube ich nicht mehr in seinem Laden und der andere ist auch Pensioniert.

Daran soll es nicht scheitern.
Die "normalen" Paketdienste befördern Pakete bis 30,5 kg bzw bis 50 kg. Ein Versand von der Schweiz in die Niederlande ist zwar mit etwas mehr Aufwand beim Papierkram verbunden aber lösbar.

Die Firma Koch selbst kann nach meiner Erfahrung problemlos kontaktiert werden:
http://www.koch-amps.com/contact.html

und dürfte sicherlich die erste Adresse sein, wenn entsprechende Kompetenz erwartet wird.

Gruß, Dirk
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 00:38
Vorstufe überfahren hmm, muss ich mal abchecken ist  auch eine Möglichkeit aber wie, da ist nix vorher ausser dem 1176.
Kann auch mal direkt mit dem Bass in die Effektschleife rein.

Ja und die Wiiieeederstände gäll tut mier schreeklich leid aber mini
note in de schuel sind drum nüd so guet gsii.
Mir in de schwiiz sind echli weniger guet im tüüscht als ihr wo das nativ druff händ, vo da her isch das halt nöd so eifach üppe gliich schwäär wie wänn du das läse muesch.

Anyhow, mein Gehör ist ziemlich gut und ob du es glaubst oder nicht, Meinem Bruder seins ist noch viel besser, in Boston @ Berklee wird das gezielt über etwa 4 Jahre trainiert, als ziemlich wichtiger Teil der Tonmeisterschule, auch bekannt als MP&E.
Was man da trainiert ist so ähnlich wie was auf einer Audio Test CD ist.
Das geht von gerdehter Phase bis fröhliches Frequenzenraten über Aufnahmen bei denen der EQ nicht so ganz stimmt, man muss dann ohne Hilfsmittel herausfinden was es ist oder was nicht stimmt ist :)

Aber den Wiiderstand und die Röhre hats trotzdem umgenietet.

Bischen schweer bischen umständlich bischen weit, ich meinte mehr so übers Netz aber das wird wohl nicht möglich sein so wie es aussieht.

Na ja, wollte niemanden nerven, aber wie immer hab ich das wohl.
Tut mir leid :)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 00:50
Ich dachte wenn man die Vorstufe überlastet klingt das wie das Overdrive
eines Gitarren amps.
So etwas in der Art hat der auch dran, aber ich benutze das nie.
Die Regler sind immer auf 12.
Der Kompressor ....?!?!?
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: cca88 am 14.01.2013 07:13
Ich dachte wenn man die Vorstufe überlastet klingt das wie das Overdrive
eines Gitarren amps.
So etwas in der Art hat der auch dran, aber ich benutze das nie.
Die Regler sind immer auf 12.
Der Kompressor ....?!?!?

Geh mal mt enem Patchkabel direkt vom Send in den Return der FX-Loop und schau ob sich da was klanglich ändert.

Grüße

Jochen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 09:54
ja ja klar, hab ich gerafft  :)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 15:36
BINGO !
SUPER !
DANKE !

Wie kann man nur so blöd sein !
Der Schalter für der Ausgangs Trafo am 1176 war auf High Gain.
Weil der 1176 am Ausgang zum Amp das ganze auf gleich viel runter dämpft wie auf Normal Stellung und an dem Ausgang nur den Effekt des gesättitgen Trafos weiter leitet und nur am DI 6dB mehr raus pustet,
sieht man es nicht an der Reglerstellung.

Sorry about that.
Grüsse Limone.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Fody am 14.01.2013 19:21
Hä?! Wie? Das wars jetzt? ???
7 Seiten fürn falsch gestellten Schalter?  :facepalm:
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Han die Blume am 14.01.2013 19:36
@TT-Dirk: Der Thread müsste eigentlich zum Thema Fehlersuche gepinnt werden..
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 19:54
Ja so leid es mir auch tut der sch**ss Schalter muss bei der letzten um-räum-aktion für die Geburtstags Party irgendwie betätigt haben.
Allerdings ist da halt immer noch der gegrillte WIderstand und Röhre der/die mir  zu denken geben, Falls das über die (vergeudeten) 7 Seiten trösten kann.

Ist irgend wer von euch nahe der Grenze in Basel ?

 
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Athlord am 14.01.2013 20:28
Schlimmer geht´s nimmer!
Warum wundert mich das Ergebnis nicht?

Cheers
Jürgen
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 14.01.2013 23:00
shit happens =)
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 15.01.2013 00:08
So wie es ausieht ist der Amp auf/mit  EL34 mit max. 500V Schirmgitter Spannung entworfen worden.
Ob nun EL34 mit 425V oder 450V auch geeignet sind,
das keine Rolle spielt, oder eben doch, kann ich nicht sagen.
Fakt ist, es hat einen Schirmgitter Widerstand und eine Röhre gegrillt.
Bisher hat niemand was dazu gesagt, kein problem ich werde halt nun das Original reinbauen und noch einen Satz 5991 als bullet proof Ersatz organisieren, obwohl ich ziemlich sicher bin das es halt nach Svotek klingen wird. Zumindest sagt das was einige Leute darüber schreiben ziemlich genau so wie ich die Vorstufenröhren beschreiben würde, aber als Backup ist das ok.

Noch mal Entschuldigung das ich euch wegen eines verstellten Schalters belästigt habe.
Ich habe den nicht wissentlich verstellt, der muss beim Umräumen hängen geblieben sein.
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 15.01.2013 13:20
Ach ja und die sind wahrscheinlich halt schon etwas verbraucht, Leistung scheint weniger, nicht mehr so klar und frisch, also war es nicht nur der Schalter...
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 4.02.2013 20:20
eine faule Lötstelle am gitterableit R in V2 fand ich auch noch, irgend wann kam nix mehr.... jetzt gehts wieder aber es brummt leicht eben Röhren hinüber....

Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 21.12.2015 21:32
Hui, hier geht's ja ziemlich wild durcheinander!

Ich werde mal versuchen, die Verwirrung etwas weiter zu vertiefen ;)

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass in diesem Amp die Schirmgitterspannung mit über 500V viel zu hoch ist. 6550A sind (je nach Hersteller und Datenblatt) bis max. 400-440V zugelassen (JJ 400V, Svetlana 425V, GE 440V).

Auch für EL34 ist die Schirmgitter-Spannung zu hoch (max. 425V).

Aus einemPaar EL34 kann man 100W rausquetschen, allerdings im B-Betrieb mit 800V an der Anode und 400V am Schirmgitter (Kennlinienfeld 11 im anhängenden Datenblatt).

Mit 500V an der Anode und 400V am Schirmgitter sind ohne weiteres 70W möglich (Kennlinienfeld 10). Dies habe ich in meinem Bass-Amp realisiert, geht einwandfrei.
Wenn die Schirmgitterspannung in diesem Amp nicht so hoch wäre, könnte ich sagen, dass das die ideale Röhre für diesen Amp sei (Raa des Ausgangsübertragers sollte man noch wissen).

Für die KT88 spricht, dass sie auch am Schirmgitter 600V verträgt. Allerdings verlangt sie (wie die 6550A) nach recht kleinen Gitterableitwiderständen (100kOhm pro Röhre, bei drei parallelen Röhren also 33kOhm). Im vorliegenden Schaltplan sind 47k-Vorwiderstände am Steuergitter und gemeinsame Bias-Widerstände von 100kOhm verbaut (der pro Röhre ja als 300kOhm erscheint). Für EL34 mag das gehen (max. 500kOhm), bei KT88 und 6550 könnte die Gittervorspannung weglaufen, was zu einem ungesund hohen Ruhestrom führen kann.

6L6 ist auch äußerst grenzwertig (Va, Vg2).

Insgesamt bin ich der Meinung, dass eigentlich keine dieser Röhren in diesem Amp innerhalb der Grenzwerte der Hersteller (zumindest gemäß der mir zur Verfügung stehenden Datenblätter) läuft. Sie gehen deshalb nicht gleich kaputt, verschleißen aber ganz offensichtlich recht schnell, auch bei "normaler" Aussteuerung.
Da aber die Endstufe eines Gitarren- oder Bass-Amps bestimmungsgemäß regelmäßig übersteuert wird, kann dieser Amp nur als krasse Fehlkonstruktion gedeutet werden!
Laut verschiedener Herstellerangaben wurden Röhren (auch Leistungs-Pentoden) auf eine Lebensdauer von mehreren tausend Stunden ausgelegt.
Wenn Endröhren in diesem Bass-Verstärker bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (regelmäßiges Übersteuern der Endstufe) nach wenigen hundert Stunden hinüber sind, ist das meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Gewährleistung, ggf. sogar für das Produkthaftungsgesetz. Der Hersteller/Importeur/Inverkehrbringer muss nachbessern und den Schaden ersetzen.

Meine Verbesserungsvorschläge:

Schirmgitterspannung auf max. 425V reduzieren (ggf. mit MOS-FET als Längsregler)
Schirmgitterwiderstände erhöhen (von 1kOhm auf mindestens 2k2)
EL34 einsetzen (dann braucht es keine Änderung der Gitterableitwiderstände)
Bei Verwendung von KT88 sollten diese Widerstände kleiner gemacht werden, ggf. sind dann aber zwischen PI und den Steuergittern Treiber notwendig (Kathoden- oder Source-Folger), obwohl der PI recht niederohmig ausgelegt zu sein scheint.
Oder KT77 einbauen, die verträgt auch am Schirmgitter 600V und kommt auch mit den im Amp eingebauten Gitterableitwiderständen klar. Möglicherweise stimmt dann aber die Anpassung des AÜ nicht mehr so ganz.

Grüße

Matthias

Hui, hier geht's ja ziemlich wild durcheinander!

Ich werde mal versuchen, die Verwirrung etwas weiter zu vertiefen ;)

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass in diesem Amp die Schirmgitterspannung mit über 500V viel zu hoch ist. 6550A sind (je nach Hersteller und Datenblatt) bis max. 400-440V zugelassen (JJ 400V, Svetlana 425V, GE 440V).

Auch für EL34 ist die Schirmgitter-Spannung zu hoch (max. 425V).

Aus einemPaar EL34 kann man 100W rausquetschen, allerdings im B-Betrieb mit 800V an der Anode und 400V am Schirmgitter (Kennlinienfeld 11 im anhängenden Datenblatt).

Mit 500V an der Anode und 400V am Schirmgitter sind ohne weiteres 70W möglich (Kennlinienfeld 10). Dies habe ich in meinem Bass-Amp realisiert, geht einwandfrei.
Wenn die Schirmgitterspannung in diesem Amp nicht so hoch wäre, könnte ich sagen, dass das die ideale Röhre für diesen Amp sei (Raa des Ausgangsübertragers sollte man noch wissen).

Für die KT88 spricht, dass sie auch am Schirmgitter 600V verträgt. Allerdings verlangt sie (wie die 6550A) nach recht kleinen Gitterableitwiderständen (100kOhm pro Röhre, bei drei parallelen Röhren also 33kOhm). Im vorliegenden Schaltplan sind 47k-Vorwiderstände am Steuergitter und gemeinsame Bias-Widerstände von 100kOhm verbaut (der pro Röhre ja als 300kOhm erscheint). Für EL34 mag das gehen (max. 500kOhm), bei KT88 und 6550 könnte die Gittervorspannung weglaufen, was zu einem ungesund hohen Ruhestrom führen kann.

6L6 ist auch äußerst grenzwertig (Va, Vg2).

Insgesamt bin ich der Meinung, dass eigentlich keine dieser Röhren in diesem Amp innerhalb der Grenzwerte der Hersteller (zumindest gemäß der mir zur Verfügung stehenden Datenblätter) läuft. Sie gehen deshalb nicht gleich kaputt, verschleißen aber ganz offensichtlich recht schnell, auch bei "normaler" Aussteuerung.
Da aber die Endstufe eines Gitarren- oder Bass-Amps bestimmungsgemäß regelmäßig übersteuert wird, kann dieser Amp nur als krasse Fehlkonstruktion gedeutet werden!
Laut verschiedener Herstellerangaben wurden Röhren (auch Leistungs-Pentoden) auf eine Lebensdauer von mehreren tausend Stunden ausgelegt.
Wenn Endröhren in diesem Bass-Verstärker bei bestimmungsgemäßem Gebrauch (regelmäßiges Übersteuern der Endstufe) nach wenigen hundert Stunden hinüber sind, ist das meiner Meinung nach ein klarer Fall für die Gewährleistung, ggf. sogar für das Produkthaftungsgesetz. Der Hersteller/Importeur/Inverkehrbringer muss nachbessern und den Schaden ersetzen.

Meine Verbesserungsvorschläge:

Schirmgitterspannung auf max. 425V reduzieren (ggf. mit MOS-FET als Längsregler)
Schirmgitterwiderstände erhöhen (von 1kOhm auf mindestens 2k2)
EL34 einsetzen (dann braucht es keine Änderung der Gitterableitwiderstände)
Bei Verwendung von KT88 sollten diese Widerstände kleiner gemacht werden, ggf. sind dann aber zwischen PI und den Steuergittern Treiber notwendig (Kathoden- oder Source-Folger), obwohl der PI recht niederohmig ausgelegt zu sein scheint.
Oder KT77 einbauen, die verträgt auch am Schirmgitter 600V und kommt auch mit den im Amp eingebauten Gitterableitwiderständen klar. Möglicherweise stimmt dann aber die Anpassung des AÜ nicht mehr so ganz.

Grüße

Matthias

Naja inzwischen habe ich etwas mehr Infos und bin nun am 3ten Satz EL34 zu Verheizen.
Es ist immer das selbe nach ca. 300 - 400 Stunden bauen die ab und zwar so das man das hört die Lautstärke ist deutlich weniger. Die Stunden kann ich recht genau beziffern.

Laut Koch ist die Primärimpedanz = 1.2KΩ
die Heizwindung kann Nominal 10 Ampere.
G2 sollte 450V sein ??? hat es da was verbrutzelt ?

Ich habe jetzt noch mal alles gemessen mit den Röhren drin.

Plate = 512 V
G2 = 508 V
G1 = -45V
Heizungen = 6.3V

Welche Lösung ?

1. wegschmeissen.
2. Verkaufen.
3. Umbauen.

4. KT88 ist laut Koch kein Problem, allerdings waren die EH6550 sehr dumpf und extrem Bass lastig, das ist gar nicht gut.  Wenn die KT88 in die gleiche Richtung geht ... wäre das nur ein teurer Versuch gewesen.

5. KT90 soll weniger Bass lastig sein, sowas wie eine Grosse EL34 ? wenn das stimmt

Kann es sein, dass dieser Amp, mit Kompressor am Limit gefahren ganz einfach Röhren röstet ?

Hier nochmal die Schaltpläne

http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33442 (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33442)
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33444 (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33444)
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33446 (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=17283.0;attach=33446)

Ich dachte ich frag nochmal.
Danke
Grüsse Lemon
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Günthergünther am 22.12.2015 19:00
Hallo,

Normalerweise darf das nicht sein. Hohe Belastung aufgrund hoher Spannungen sorgt eigentlich nicht für sehr kurze Lebensdauer.
Statt der EH 6550 kannst du SED versuchen.

Grüße, Thomas
Titel: Re: Beobachtung zu Röhren Mysterium
Beitrag von: Lemon am 24.12.2015 14:58
Hallo,

Normalerweise darf das nicht sein. Hohe Belastung aufgrund hoher Spannungen sorgt eigentlich nicht für sehr kurze Lebensdauer.
Statt der EH 6550 kannst du SED versuchen.

Grüße, Thomas

Die gibts glaub ich nicht mehr und die EH waren drin ich würde die nicht kaufen.
6550 sind zwar zugelassen, aber eigentlich ist wieder soe G2 Spannung viel zu hoch.

Das Umfeld für die ist ja auch nicht wie es sein sollte.
Welche elektrische Änderung nun welchen Einfluss hat weiss ich nicht.

Wenn ich so einen Mywatt 200 höre der KT88 drin hat, ist nahe an der EL 34 im SA200
Die 6550 im SA200 klingt absolut schreklich. Dumpf, Bass extrem überbetont.
Klare Mitten muss man mit dem EQ suchen nur klappt das auch nicht.
Es ist wie Tag und Nacht. Ich denke Der Amp ist wahrscheinlich Elektrisch übehaupt nicht geeignet.

Man könnte das ganze elektrisch richtig auf 6x KT88 anpassen
Inklusive Netztrafo und Übertrager auswechseln. das wäre aber eine grössere Operation denk ich.
eventuell müsste man auch den Phasensplitter 6n1p ändern. Ich habe keine Ahnung ob das geht und was das kostet.