Tube-Town Forum
Technik => Tech-Talk Design & Konzepte => Thema gestartet von: Dirk am 20.08.2007 23:10
-
Hallo !
dem Einen oder Anderen wird dies zwar nicht schmecken, aber ich muss mit zunehmenden Entsetzen feststellen, dass sich immer mehr (technische) Laien an das Thema Röhrenverstärkerbau wagen ohne zu wissen, welche Gefahren und Risiken dahinter stecken und in der Praxis dann auch oftmals - schon bei Kleinigkeiten - total überfordert sind. Wenn ich ein echter Geschäftsmann wäre müsste mich das eigentlich freuen, wenn der Umsatz hoch geht :devil: - da ich das aber nicht bin, freut es mich um sosehr, wenn der "Kunde" und das "Material" das Projekt unbeschadet überleben.
Grundsätzlich finde ich es gut, wenn sich Leute für diese Technik interessieren (klar doch :P) aber diese bringt auch durch die höhe der Röhrenspannungen einen grosse Gefahr mit sich. Die Alternative hierbei sind ganz klar niedrigere Spannungen wofür aber die meisten Röhren und Schaltungen nicht konzipiert wurden. Es gibt zwar bereits einiger solcher Niederspannungsschaltungen / Projekte, aber das was ich da bis jetzt gesehen habe haut mich nicht vom Hocker zumal dann oftmals mit OPs und sonstigem Zeugs gearbeitet wurde um einen einigermassen ordentlich Sound zu erreichen, was aber wiederum der Röhrentechnik, welche normalerweise durch ihre Schlichtheit glänzt, entgegengesetzt wirkt. Aus diesem Grund habe ich mir zu dem Thema (jetzt doch endlich mal...) ein paar Gedanken gematcht und ein paar Projekte zusammen gestellt, welche ich in Kürze veröffentlichen werden. Zwei Schaltungen stehen bereits, eine ist noch auf dem Papier, ein paar Beschaffungsprobleme sind noch zu überwinden und eine kleine Doku muss auch noch erstellt werden, aber das wird schon.
Von daher meine Bitte liebe Einsteiger: wartet lieber noch ein paar Tage bis soweit alles komplett ist, denn das schon euer Leben, unserer Nerven und ich habe dann auch endlich mal wieder eine Darseinsberechtigung auf diesem Planeten. Und damit ihre schon mal sehen könnte wie einfach Röhrentechnik aufgebaut sein kann und das auch mit 12 Volt hier ein paar Bilder frisch von meiner Werkbank.
Gruß, Dirk
PS: nein, ein Tone-Stack ist wirklich nicht enthalten - wer braucht den soetwas ?
-
hi dirk!
klasse idee!
nun wird das thema endlich mal richtig angepackt und auch für die neulinge in der röhrentechnik wird der einstieg damit leichter und sicherer.
ich hab mich auch schon mehrmals in der niedervolt-röhrentechnik versucht, aber keine brauchbaren resultate erzielt, scheiterte - wie du ganz richtig bemerktest - am sound und an den verwendeteten (falschen) teilen/röhren.
ich bin ja jetzt auch nicht so der entwickler, sondern eher der handwerker, der bewährte konzepte analysiert, sich genaue gedanken macht und dann - evtl. mit einigen modifikationen - alles zusammenbaut. damit bin ich bisher auch recht gut gefahren, vor allem deine konzepte haben ja immer hand und fuss.
bei den niedervolt-projekten, die ich bisher nach vorschlägen in anderen foren und zeitschriften aufbaute, war jedenfalls nie etwas brauchbares dabei! und das ist - vor allem auch für anfänger - sehr frustrierend. mich selbst hat das ergebnis dann auch immer etwas frustriert, zumal manche projekte ja oft geauso arbeitsintensiv wie hochvolt-projekte sind.
deshalb freu ich mich sehr auf deine projekte!
gruß
herbert
-
Moin Dirk,
na, da bin ich mal gespannt. Super Idee und Balsam für die strapazierten Nerven ;D
Grüße
Michael
-
Hallo Dirk,
super Idee. Viele Niedervoltprojekte sind glaube ich allerdings durch einen falschen Ansatzpunkt zum Scheitern verurteilt.
Es muß unbedingt mit 12 V laufen und es werden Ecc 83 o.ä. verwendet.
Das kann nicht richtig gut funktionieren, da diese Röhren bei so niedrigen Spannungen extrem niedrige Anodenströme fließen lassen.
Warum nicht einfach auf ca 90 V Anodenspannung gehen. Das ist meines Erachtens für die meisten Vorstufen genug und recht ungefährlich.
Wichtig wäre nur dafür einen vernünftigen Netztrafo und ein entsprechendes Netzteil(Stabilisiert?) im Shop anzubieten um nicht mit irgendwelchen Tricks aus vorhandenen NV-Travos die Spannung zu erhalten.
in Hochspannung
Eckhard
-
Hi Dirk
Wunderbare idee. Und nicht nur fuer Anfaenger interessant. Bin gespannt auf die Ergebnis.
Wenn ich ein echter Geschäftsmann wäre müsste mich das eigentlich freuen, wenn der Umsatz hoch geht - da ich das aber nicht bin, freut es mich um sosehr, wenn der "Kunde" und das "Material" das Projekt unbeschadet überleben.
Tote bestellen bekanntlich wenig.
steven
-
Hallo Dirk,
falls Du die Seite nicht eh schon kennst: da könnte was für deine Ideensammlung dabei sein.
http://www.b-kainka.de/roehrenexp.htm
Gruß Bernhard
-
Hi !
falls Du die Seite nicht eh schon kennst: da könnte was für deine Ideensammlung dabei sein.
http://www.b-kainka.de/roehrenexp.htm
nein, kenne ich nicht, schau ich mir aber mal in Ruhe an,wobei auf den ersten Blick die Zielsetzung bei den dort vorgestellten Projekten ein bischen anders ist, als das, was ich ir vorstelle.
Gruß, Dirk
-
Warum nicht einfach auf ca 90 V Anodenspannung gehen.
Nach VDE sind 90 V bereits lebensgefährlich.
Gruß, Dirk
-
Nach VDE sind 90 V bereits lebensgefährlich.
Gruß, Dirk
Hallo Dirk,
was sagt die VDE denn, ab wann Spannung nicht mehr lebensgefährlich ist?
Meiner Erfahrung nach kommt es ja nicht nur auf die Spannung an, sondern auch auf dem Strom, der maximal fließen kann. Diese Elektrozäune auf den Viehweiden arbeiten ja auch mit ca.10000Volt und sind zwar schmerzhaft aber keineswegs lebensgefährlich!
Bezüglich der Niedervoltprojekte:
Es gibt ja son paar obskure Röhren, die für den Einsatz in Autoradios (!) gedacht waren und für den Betrieb an 12-24 Volt gebaut wurden. Typenbezeichnungen waren gleub ich 12U7, 12K5, 12CX6 usw. Vielleicht wär das ja was!? Link: www.sopht.ca (http://www.sopht.ca).
Und hat irgendjemand schon Erfahrungen mit den Projekten aus den G&B Kolumnen gemacht?
Grüße,
Timo
-
Diese Elektrozäune auf den Viehweiden arbeiten ja auch mit ca.10000Volt und sind zwar schmerzhaft aber keineswegs lebensgefährlich!
10000V beim Kuhzaun???? Die armen Tiere.... :'(
Ich dachte immer die Zäune arbeiten mit 2-24V. Ich kenne einige Leute, die schon gegen einen Kuhzaun gepinkelt haben. Die wären vermutlich nicht mehr glücklich, wenn da 10000V drauf gewesen wären... ::)
mfg
Chryz
-
Hi,
VDE sage, wenn ich mich nicht ganz irre - 40 V AC und 60 V DC. Das war auch der Grund, weshalb zum Beispiel Telefonleitungen im Kabelkanal gentrennt von Stromleitungen verlegt werden mussten, da die Fernmelder keine Ausbildung für Spannungen grösser ihrer Telefonspannung hatten und somit von den 230 V zu schützen waren - nun ja, heute müssen wir von den Telekommern geschützt werden O0
12U7 ist Programm und kommt hier auch zum Einsatz. Ein Projekt mit 12K5 ist in Planung aber noch nicht getestet. Ferner habe ich noch ein paar andere Kandidaten, welche aber nicht so einfach zu handhaben sind wie 12U7 und 12K5.
Gruß, Dirk
-
Ich kenne einige Leute, die schon gegen einen Kuhzaun gepinkelt haben. Die wären vermutlich nicht mehr glücklich, wenn da 10000V drauf gewesen wären... ::)
ich kenne Deinen Bekanntenkreis nicht, aber es soll Leute geben die auf soetwas stehen...
Gruß, Dirk
-
ich kenne Deinen Bekanntenkreis nicht, aber es soll Leute geben die auf soetwas stehen...
Gruß, Dirk
Jaja, die Untiefen der menschlichen Psyche....
Der Strom, der in solchen Weidezäunen fließt, dürfte aber µA-Bereich liegen. Die Elektroschocker der Securityleute arbeiten auch mit mehreren tausend Volt und sicherlich etwas mehr Strom. Das merkt man aber auch! (Wenn man Pech hat!)
Ich für meinen Teil bin auf jeden Fall gespannt auf die LV-Projekte!
Timo
-
Als Projekt drängt sich mir ein eisenloser Mini-amp mit ca 1W ... ?? auf, da ich eh in nächster Zeit dem Camper nen kleinen Amp spendieren will.
Gibts für sowas geeignete 12V - Endröhren?
Würde da gerne mit-testen und entwickeln, soweit ich das halt kann.
Gruß Bernhard
-
Space charge tubes -cool - schon gesehen?
http://www.duntemann.com/12vtubes/12vtubesindex.htm
steven
-
Hallo Niedervoltler,
eine gute Röhre wäre vielleicht auch die russische 12 SH 1L. Ist zwar ne Penthode kann man aber ja als Triode schalten.
Sie läuft mit 12 V 75 mA Heizung und ist bereists im Alubecher abgeschirmt.
Kostet nur ca 1 E. Bei 60 V (die dann ja offiziell nicht mehr lebensgefährlich sind) sollte sie richtig gut arbeiten.
Was in der Mig funktioniert hat sollte auch mit Überschall-Gitarren laufen.
Na Strowje
Eckhard
-
@Steven: Klasse Seite!
Unter "Adventures in Low Voltage Tubing" gibts den hier:
http://www.geocities.com/slajeunesse/low-volume.html
War dein Dr.-Oetker-Amp nicht auch ne Niedervolt-Geschichte oder bring ich da was durcheinander?
Gruß Bernhard
-
Hi Bernhard
auch ein interessante Link. Kaum zu glauben, aber ich habe es vorher nicht gesehen.
Nein, der Dr. O laueft mit ~120 V Anoden-Spannungen.
steven
-
Hallo Dirk,
ich fände es schön wenn du den Russischen Bleistiftröhren wie der 1SH24B von Pollin etwas betrachtung schenken könntest. Vor Jahren hatten wir die schonmal in der Diskussion, als es um einen Miniatur-Amp ging, aber bei einer maximalen Anodenspannung von 70V sind die sicher auch hier interessant. Doppeltrioden findet man leider nicht so leicht in der Ausführung, aber da die Röhr(ch)en so klein und billig sind und auch keine grossen Anforderungen an die Heizung haben, kann man ja einfach ein paar mehr nehmen.
EDIT: Schau an, einen Vorverstärker in der Art gibt es sogar schon http://www.michaelgaedtke.de/SubMenu_Verstaerker/1SH29B.html allerdings hat der wieder einen höhere Anodenspannung.
-
Als Projekt drängt sich mir ein eisenloser Mini-amp mit ca 1W ... ?? auf, da ich eh in nächster Zeit dem Camper nen kleinen Amp spendieren will.
Gibts für sowas geeignete 12V - Endröhren?
Würde da gerne mit-testen und entwickeln, soweit ich das halt kann.
1 Watt wird sicherlich etwas schwer werden. Die Frage kann ich so direkt jetzt nicht beantworten, muss ich mir erst einmal genau anschauen.
Gruß, Dirk
-
Denk ich mir, daß 1 Watt mit 12V B+ schwer wird... Sag bescheid, wenn Du die NV-Röhren im Laden hast, vielleicht tuts das Viertelwatt (s.o.) ja schon.
Gruß Bernhard
-
ich fände es schön wenn du den Russischen Bleistiftröhren wie der 1SH24B von Pollin etwas betrachtung schenken könntest.
Es gibt viele, interessante Röhren, aber der Tag hat leider nur 24 Stunden. Aber möglicherweise hat das eine oder andere Mitglied hier etwas Geschmack gefunden und trägt auch ein bischen was bei. Wild gegoogelt wird scheinbar schon.
Persönlich will ich erst einmal die beiden Pres und die Endstufe fertig stellen. Dann steht noch ein anderes Aufragsprojekt an und danach will ich mich einem aktiven Röhren-EQ annähern, ebenfalls auf Niederspannungsbasis im Bodentretterformat. Das dürfte dann bis Weihnachten soweit sein und eine 100 Watt Version vom PoS ist ebenfalls in Arbeit mit Tonestack... schauen wir mal.
Gruß, Dirk
-
aehm ... wildgoogeln ist was man macht statt zu arbeiten ... Design ist Arbeit.
oder, mindestens hab ich gehoert ...
steven
-
Hallo Leute
Hört sich alles sehr interessant an Röhren-Projekte mit Niederspannung. Aber was meines Erachtens ein wichtiger Punkt wäre und bei der Konzeption dringend beachtet werden muss, ist die längerfristige Verfügbarkeit dieser Röhrentypen die hier zum Einsatz kommen sollen. Meines Wissens werden diese Niederspannungsröhren heutzutags nicht mehr hergestellt (bitte korrigiert mich wenn ich hier falsch liege). Daher müsste man - wenn man Exoten zum Einsatz bringen würde - zum Teil auf Restlagerbestände zurückgreifen. Diese könnten sich kostenmässig mit der Zeit heftig zu Buche schlagen...
Ich in ja gespannt was sich hier tun wird! ;D
Grüsse aus der Schweiz
-
Ja stimmt, Verfügbarkeit ist schon auch ein Thema.
Bei BTB kostet eine 12U7 beispielsweise über 14 Euro. Für mich ist das Indiz dafür, dass sie entweder sehr gefragt ist oder dass es kaum noch welche gibt... (oder beides). Lieferbarkeit steht allerdings nicht dabei ...
Und neue gibt es von dem Röhren-Typ bestimmt nicht ...
mfg
H58
-
Hallo,
das ist soweit richtig, aber es gibt noch Alternativen. Mehr dazu in Kürze.
Gruß, Dirk
-
ich habe 12U7 und 12K5 über tubesandmore.com bestellt, preise liegen bei 3 und 5 USD und das war absolut problemlos, bei bestellung größerer mengen würden auch die versandkosten nicht so ins gewicht fallen - natürlich wär es für ein tubetown projekt das dirk im shop anbieten will schon fein wenn aktuell produzierte röhren verwendet würden.
ich habe mit der schaltung auf der sophtamps.ca experimentiert und fand das sehr brauchbar, mit einem weber
8 zoll speaker hatte das durchaus tweed amp character, kritikpunkt ist daß das doch sehr leise ist, wirklich "schlafzimmer" lautstärke, allerdings hatte ich das mit 12V betrieben, nicht mit 30 wie die röhren vertragen würden.
und als werbung in eigener sache: nachdem das für mich als experiment interessant war, ich aber nicht mehrere schlafzimmeramps brauche ist das ganze zeug zu verkaufen, der passende hammond ausgangstrafo (der ist wichtig weil die endröhre eine unübliche ausgangsimpedanz hat) und einige 12U7 und 12K5 röhren - müßte erst nachsehen.
falls jemand interesse hat, eventuell per pm, bin in österreich also versandkosten bedenken.
-
Hi, Folks!
Wenn die Projekte mit Spannungen unterhalb der höchstzulässigen Berührungsspannung betreibt, kann man von einem gefahrlosen Betrieb ausgehen. Ich denke, dass ist der Punkt, den Dirk erreichen will!
Lt. VDE sind diese Grenzen bei UL<= 50 V AC und bei <= 120 V DC festgelegt.
Bei besonderen Bedingungen (Schafe, Rindviecher) wie in der Landwirtschaft sind diese Grenzen halbiert, also 25 V AC und 60 V DC.
Darum sollte jeder in sich hören und sicher sein, dass er kein Rindvieh o. ä. ist ...
Ansonsten find' ichs eine gute Idee - ich hab schon die ein oder andere Schaltung mit ohne Röhren aufgebaut, die sich bei kleinsten Abmessungen als klanglich sehr röhrenmässig (= geil) entpuppt hat ... ;D
PLAY LOUD!! :guitar:
-
Lt. VDE sind diese Grenzen bei UL<= 50 V AC und bei <= 120 V DC festgelegt.
Sind sie schon wieder runtergegangen? War doch vor kurzem erst 65V oder? Lehrer hat schon vor Jahren gemeint, dass die sich niemals einig werden...
Lg Stefan :)
-
Hi, Folks!
Nö, soweit ich weiss gilt das schon eine ganze Zeit lang ... iss auch wurscht. Kann man eh nicht ändern ...
PLAY LOUD!! :guitar:
-
Darum sollte jeder in sich hören und sicher sein, dass er kein Rindvieh o. ä. ist ...
;D ;D ;D ;D ;D ;D
Gruß, Dirk
-
Hi together,
hab bißle gestöbert:
ECC 86 und EF98 wären wohl auch Kandidaten für solche Projekte ...
deren Verfügbarkeit kenn ich allerdings auch nicht ... wird wohl auch nicht besser sein, als bei den anderen ...?
Zumindest sind sie aber in den einschlägigen Preislisten etwas billiger ...
Gruß
Häbbe58
-
Hallo,
diese Röhren wären noch eine Alternative aber auf grund der Heizspannung gehören diese nicht zu meinen bevorzugten Kandidaten. Ferner weis ich noch nicht genau wie diese klingen - das muss ich erst austesten, denn die ECC86 hat doch ein paar andere Werte als die 12U7.
Gruß, Dirk
-
Will nur kurz meinen Senf zu der Gefährlichkeit von Spannungen abgeben.
Auf Weidezäune sind sehr wohl mehrere 1000 Volt Spannung, allerdings liegt die nicht dauerhaft an sondern immer nur für Bruchteile einer Sekunde dann ist wieder Pause. Da passiert beim anfassen nichts gefährliches es "fitzt" halt nur mal kurz ordentlich, aber bis zum nächsten Puls hat man dann garantiert losgelassen! Oder aufgehört dagegen zu pinkeln was übrigens meines wissens auch keine bleibenden Schäden hervorruft.
Weiterer Fall wo hohe Spannungen vorkommen ist die Influenzmaschine, mit der schafft man auch weit über 10000V, und die wird im Schulunterricht benutzt!!!
Hier wird schließlich ein Lichtbogen (Blitz) gebildet und Luft hat schon nen ordentlichen Widerstand der erstmal überbrückt werden will bevor da ein Strom fließt. Und auch da kann man an eine Elektrode fassen und weiter leben.
Bei beiden Fällen ist der der strom (bzw. die Ladung) die durch den Körper fließt begrenzt, und dadurch die Leistung sehr gering und gesunden Lebewesen passiert nichts.
Bei Verstärkern sind die Spannungen natürlich gefährlich da hohe Ströme über die komplette Dauer des Kurzschluss fließen können.
Was die Grenzen des VDE betrifft es sind 50 und 120V...
Das nur nebenbei
Sonst bin ich als Newbie auch mal auf as Projekt gespannt!
-
Hallo,
leider hatte ich in den letzten Wochen etwas wenig Zeit, aber das erste Projekt ist nun endlich online die weiteren folgen in hoffentlich baldiger kürze...
http://www.tube-town.net/diy/lov/lov01-vanillaoverdrive.html
Gruß, Dirk
-
einfach nur geil!
-
Sieht wirklich interessant aus.
Bin auch mal auf die anderen gespannt und natürlich auf eventuell mehr Fotos und mehr Infos. ;D
Gibt wieder bisschen Lötstoff.
-
Welche Infos und Fotos sind noch von Interesse ?
Gruß, Dirk
-
Ich hätte vll gerne Detailfotos vom Innenaufbau, die auf der DIY Page sind sehr klein ausgefallen.
Funktioniert er mit der 12U7 und der 12AU7? Weil von der 12U7 ist ja nur die NOS im Store.
Bin natürlich auch auf die weiteren Projekte gespannt.
-
Hallo Dirk,
Tolle Sache! Der Kathodenfolger am Ende gefällt mir besondesr gut. Musstest du lange mit dem Rk fummlen, ehe er den Arbeitspunkt hielt? Und wie wirkt der sich bei verschiedenen Röhren aus. Denn der Arbeitspunkt liegt ja nicht mehr im genrometen Kennlinienbereich, oder Irre ich mich da. Überhaupt könnte das ein Problem der Niedervoltprojekte werden. Die Kennlinienbereiche, die gefahren werden, sind schon sehr extrem, hier dürfte es deutliche Abweichungen zwischen den herstellern Röhren gleichen Typs geben. Die Klangunterschiede beim Röhrenwechsel dürften enorm sein. Ud eine Frage hätte ich noch gerne. warum ist P1 nicht zwischen der zweiten und dritten Stufe? Du hast dir sicher was bei gedacht, aber was? Ich hätte wohl auch C3 und C5 getauscht. Aber das soll keine Kritik sein, es sind nur Fragen, Ich will halt wissen, wie die anderen ihre Probleme lösen. Darf man sich auf Samples freuen?
Viele Grüße
Martin
PS: Habe das Böxlein gemessen, oder besser gesagt dessen veränderten Helmholtzresonator. Ich muss die Daten aber noch in den Rechner tipppen und sie der Messreihe einer Box in Originalgröße gegenüberstellen. Dann sehen wir, ob und was es ausmacht. Ich maile dich dann an.
So nochmal viele Grüße
und eine geruhsame Nacht
Martin
-
Die doch generell sehr hohen Widerstandswerte bei dieser extrem niedrigen Betriebsspannung wirken zumindest etwas befremdlich, da fließt ja kaum Anodenstrom ... Ist das OK so?
Grüße,
Rolf
-
Funktioniert er mit der 12U7 und der 12AU7? Weil von der 12U7 ist ja nur die NOS im Store.
du mußt die beschreibung genau lesen, da geht dirk doch genau drauf ein ... z.b. es funktionieren beide röhren, die 12U7 hat halt mehr bass ...
und dass es die 12U7 nur als NOS gibt, ist auch logisch ... sie wird nämlich seit zig jahren schon nicht mehr hergestellt!
das wird in diesem thread aber auch schon mehrfach erwähnt (verfügbarkeit)
gruß h58
-
Die doch generell sehr hohen Widerstandswerte bei dieser extrem niedrigen Betriebsspannung wirken zumindest etwas befremdlich, da fließt ja kaum Anodenstrom ... Ist das OK so?
Gegenfrage:willst Du eine Strom- oder Spannungsverstärkung ?
Gruß, Dirk
-
Spannungsverstärkung, natürlich. Bei Fets nimmt ja aber auch kleinere Widerstände, schon um das Rauschen nicht unnötig groß werden zu lassen.
Grüße,
Rolf
-
Okayyy. Das mit den Bildern hat sich auch erledigt, wenn man auf Bild anzeigen geht, wird es auch groß genug.
-
Spannungsverstärkung, natürlich. Bei Fets nimmt ja aber auch kleinere Widerstände, schon um das Rauschen nicht unnötig groß werden zu lassen.
Hier werden aber keine FETs verwendet !
Wie bereits im Text geschrieben sind die Widerstandswerte auf das, was die Schaltung machen soll, optimiert.
Gruß, Dirk
-
Naja, OK, wenn denn die Arbeitspunkte ausreichend stabil sind ... Im Grunde kann's mir ja auch egal sein.
Grüße,
Rolf
-
Ich find das Niedervolt Projekt super!
Gerade aus dem Grund das ich mich langsam Einarbeiten will!
(dem Tod langsam ins auge schauen :devil: )
Jetzt ist nur die Frage ob man das Projekt als solches eventuell als Bausatz anbieten könnte.
Denn ich als Bastelanfänger weiss nunmal noch nicht welche klanglichen Eigenschaften
bestimmte Kondensatoren, Widerstände etc. bieten...
Jetzt erstmal eine Stückliste aufsetzen!
beste grüße
Flo
-
Hallo,
aber eine Stückliste steht doch ebenfalls ein:
http://www.tube-town.net/diy/lov/lov01-vanilla-overdrive-bom.pdf
Ich plane NICHT einen kompletten Bausatz aufzulegen, da es bei den Röhren und den Chassis sehr viele Möglichkeiten gibt von günstiger bis teuerer und egal welche Ausführung man dann als Bausatz auflegt - man liegt immer falsch :devil:
Wenn das Projekt für den Einstieg gedacht ist, reicht z.B. das einfache Chassis, welches man selbst bearbeitet muss, wenn es etwas höherwertiges sein soll, dann das vorgefräste Hammond-Chassis mit den Röhrenkäfigen oder wenn man bereits ein Chassis hat, dann braucht man nicht noch ein Zweites usw....
Gruß, Dirk
-
Persönlich will ich erst einmal die beiden Pres und die Endstufe fertig stellen. Dann steht noch ein anderes Aufragsprojekt an und danach will ich mich einem aktiven Röhren-EQ annähern, ebenfalls auf Niederspannungsbasis im Bodentretterformat. Das dürfte dann bis Weihnachten soweit sein und eine 100 Watt Version vom PoS ist ebenfalls in Arbeit mit Tonestack... schauen wir mal.
Hi Dirk,
gibt's da schon Neuigkeiten von den Projekten? Sorry für die Ungeduld, aber ich bin schon ewig auf der Suche nach einem vernünftigen (und auch bezahlbaren) Röhren-EQ, vor allem für Bass ... und die anderen Projekte hören sich auch sehr vielversprechend an ...
Gruß
Häbbe
-
Hi,
nein, vor Weihnachten wird das sicherlich nichts mehr.
Gruß, Dirk
-
Hi Dirk,
alles klar, danke für die Info!
Dann werde ich mich in Geduld üben!
:-\
Gruß
Häbbe
-
Hi,
kleines Update am Rande, da immer wieder und recht häufig nach dem aktuellen Stand gefragt wird: die HiGain Ausführung des 12V Preamps ist fertig und ich bin an der Dokumentation der Sache. Wenn nichts dazwischen kommt, dann habe ich diese innerhalb der nächsten Tage Online. Vorab soviel: klingt geil und schwer :guitar:
Wie es weiter geht: die weiteren, geplanten Niedervolt-Projekte werden mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit dieses Jahr nicht mehr angegangen, da sich eine andere Idee dazwischen geschoben hat, welche so interessant ist, dass diese erst einmal umgesetzt werden muss, denn wenns Funktioniert dürfte das ein kleiner Knaller sein und wenn nicht, dann wirds als "Erfahrungswert" zwischengespeichert, aber soweit wird es nicht kommen :devil:
Gruß, Dirk
-
Darf man fragen, in welche Richtung sich die neue Idee bewegt? :devil:
Lg Stefan :)
-
Hast du irgendwann in ein PR-Abteilung gearbeitet? Neugier ist jetzt hochgeschaltet
steven
-
Höhrt sich vielversprechend an :)
Eine Frage: Wäre es möglich ein Röhrentremolo zu machen? In NiederVolt? Ich kenn mich leider mit Osszilatorschaltungen noch nciht aus (bis auf LC Schwingkreise...aber nur die Basics)
LG Alex
-
Hast du irgendwann in ein PR-Abteilung gearbeitet? Neugier ist jetzt hochgeschaltet
;D, Nee Steve, ich wollte eigentlich damit nur zum Ausdruck bringen, wo ich die Prioritäten ansetzen werde / muss, aber ich glaube für Dich ist dieses Projekt nicht so interessant, da Du bereits schon einige gute Sachen gebaut hast.
Ich möchte aber nicht mehr dazu zum jetzigen Zeitpunkt sagen, da ich im Moment noch nicht ganz sicher sein kann, dass auch alles 100% so funktioniert wie es geplant ist. Theoretisch funktioniert es, aber der Teufel ist ja bekannterweise ein Eichhörnchen...
Gruß, Dirk
-
Eine Frage: Wäre es möglich ein Röhrentremolo zu machen? In NiederVolt? Ich kenn mich leider mit Osszilatorschaltungen noch nciht aus (bis auf LC Schwingkreise...aber nur die Basics)
Auch hier ganz klar: Theoretisch ja, wie es aber in der Praxis klingt kann ich Dir nicht sagen. Ist aber nicht so schwierig. Schau Dir mal die Tremolos an die z.B. in den Fendern verwendet werden und nimm das als Basis. Die Bauteilwerte müsste u.U. noch an die 12V Sache angepasst werden und "klanglich optimiert" werden. Da der Unterschied von 250 V auf 12 V extrem gross ist und das klangliche Verhalten der Schaltungen sehr vom Ursprung abweiche kann bietet es sich an verschiedene Widerstände als Potis auszulegen wie zum Beispiel der Anodenwiderstand und dann im "Live-Einsatz" den optimal Wert einzustellen.
Gruß, Dirk
-
Servus Dirk,
die Tremolos aus den Fenders scheinen mir nicht so geeignet für nen 12V-Treter, da Bias-Tremolos. Sind also in ne Endsstufe integriert.
So was in der Art hier ist wohl eher als Grundlage geeignet:
http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=2290.0
Gruß Bernhard
-
Schau mal den Vibro-Champ an. Bias tremolo mit stage2 Preamp. Bau es gerade in mein 5f1/2 ein.
steven
-
Hallo
Für einen Phasenschiebeoszillator, wie in Tremolos eingesetzt braucht man Röhren mit Verstärkungen größer als ca. 30fach. Ich weiß nicht, ob das bei 12V zu schaffen ist. Guckt euch aber mal an, wie das Tremolo im Vox AC4 gelöst ist. Ich würde es so machen:
Oszillator mit FETs aufbauen und dann an die Kathode einer mit Niederspannung gtriebenen Röhre legen. Da es nur auf Tremolieren und nicht Verstärkung ankommt, würde ich zur ECC88 raten, die arbeitet gut bei kleinen Spannungen. Das zweite System könnte als Kathodenfolger die Impedanz wandeln oder als zusätzliche Brückbare Boosterstufe arbeiten.
Viele Grüße
Martin
-
Hi,
die meisten Fender Tremolos gehen in der Tat auf die Endröhren, aber wenn ich nicht ganz falsch liege gab es auch mal einen Fender Amp wo das anders gelöst war - fragt jetzt aber bitte nicht bei welchem das war, da müsste ich auch suchen.
Unabhängig davon dürft ihr aber auch gerne Vorschläge und Entwürfe machen, ich muss mich ja nicht immer um alles selbst kümmern, oder :devil: Wir können da auch ein neues, öffentliches Projekt draus machen, was mir ehrlich gesagt lieber wäre (Zeit).
Gruß, Dirk
-
Servus Dirk und Entwickler-Enthusiasten,
was Steven schon geschrieben hat, hab ich beim Nachschaun gefunden: Bei den Vibro Champs wirkt das Tremolo auf die Vorstufe.
Gruß Bernhard
-
Die "besseren" (weil störspannungsärmeren) Tremoloschaltungen von Fender arbeiten mit einem Optokoppler, bestehend aus Neonglimmlämpchen und LDR, der den Wackelpart eines Spannungsteilers im Tremolo("Vibrato")-Kanal bildet.
Grüße,
Rolf
P.S.: So zu finden z.B. in Bandmastern, Supern, Twins, Showmans ...
Für 12V eignen sich Glimmlampen natürlich nicht, man könnte aber eine (transistorgetriebene) LED verwenden oder auch ein Glühlämpchen, wenn's vielleicht doch etwas nostalgischer sein soll. :)
-
Hallo Dirk,
du solltest meinen Vorschlag auch nicht bauen. Falls doch lass es mich wissen, dann schicke ich Streichhölzer als Augenliederstütze. Ich widerstehe aber auch der Versuchung mir auch noch dieses Projekt an die Backe zu kleben.
Wenn der FETSACK läuft mache ich aber einen AC4- oder Champclone mit FETS, der hat dann auch Tremolo.
Viele Grüße
Martin
-
:devil:
dafür ist das zweite 12V Projekt jetzt online:
http://www.tube-town.net/diy/lov/lov02-peppershredder.html
Gruß, Dirk
-
...und noch etwas vergessen:
Herzlichen Dank noch an Steve für die Übersetzung ! Ist schon praktisch wenn man einen Ami hat :P
Gruß, Dirk - The Kraut
-
Hallo Dirk,
Da sind einige interessante Deatils in der Schaltung, die nicht gleich auffallen. Z.B. die 100n zwischen der ersten und der zweiten Stufe. Aber vor allem die extrem starke belastung von V4 durch das nachgeschaltete Poti. Schon deshalb dürfte diese Röhre gut zerren. Sie kann in dieser Beschaltung niemals genug strim liefern um die kleine Last zu beherrschen. Ich bin mir sicher, dass das ganze so gewollt ist. Für Hifi wärs ein Nono.
Wenn ich dem ganzen eine Klangregulage verpassen müsste, dann würde ich es zwischen V1 und V2 versuchen und schön hochohmig auslegen das Teil. Eine sehr hochohmige Baxandallregelung wäre wohl das Mittel der Wahl.
Viele Grüße
Martin
-
Hi,
die Werte im allgemeinen bei diesen Niedervolt-Sachen sind in der Tat sehr gewöhnungsbedürftig aber nur so kommt man auf den gewünschten Effekt / Sound.
Bei den Belastungen sehe ich kein Problem, das ist grob überschlagen, alles im zulässigen Bereich und ich konnte auch bei allen Tests und Abstimmungen keine gegensätzlichen Feststellungen machen zudem sind Röhren etwas roboster als FETs :devil: weshalb ich von FETs besser die Finger lasse ;D
Dein Vorschlag mit der Klangregelung ist ebenfalls vollkommen OK und hier hat man die Freiheit. Ich kann nur nicht alle möglichen Modifikationen etc. aufführen, denn da müsste man vielleicht doch ein kleines Buch schreiben. Alleine schon was man alles noch an z.B. der Eingangstufe drehen kann usw. Aber, und das ist ja genau meine Zielsetzung bei diesen Projekten: die Technik ist robust und durch die verwendete Spannung ist der Nachbau und das Experimentieren auch und besonders für Änfänger ungefährlich. Da ist dann schnell mal ein Widerstand ausgetauscht um zu hören wie sich das auswirkt oder einfach mal eine Brücke eingelegt und das dann unter Spannung.
Gruß, Dirk
-
Hallo Dirk,
vielleicht sollte man so eine Tube-Town-Einsteigerfibel tatsächlich in Erwägung ziehen. Mit ein bisschen sehr pragmatisch gehaltener Theorie in einem Kapitel. Man könnte das an die. Analyse berühmter Gitarrenverstärker machen. Z.B. könnte man die Endstufe des AC30, den Champ, die Phasenumkehr vom 5E3 und anderen vergleichen.
Im zweiten Praktischen Teil könnte es um Niedervoltprojekte gehen. Ich habe Kontakt mit jemanden, der einen Gitarrenverstärker mit Ub=60V mit der EL34 gebaut hat. Ich wollte das auf meiner Heimseite haben. Im Dritten Teil könnte es dann um kleine Hochvoltprojekte, wie z.B. um Modifikationend des Champ gehen. Alles rein Gitarrenverstärkerzentriert. Der vierte Teil könnte verschiedene Gitarrenboxen und die Funktionsweise betreffen.
Ich schlage hiermit vor sowas zusammen als Koproduktion von Tubetown und Roehrenfibel zu machen.
Viele Grüße
Martin
-
Hi Dirk
Ich finde es super, dass du diese Niedervoltgeschichte ernst nimmst und so etwas für die Einsteiger tust!
Ein Gedanke möchte ich zu deiner Aussage hier anfügen:
"Da ist dann schnell mal ein Widerstand ausgetauscht um zu hören wie sich das auswirkt oder einfach mal eine Brücke eingelegt und das dann unter Spannung."
Es kann nicht sinnvoll sein, wenn sich ein Anfänger bei so einem Niedervoltprojekt Arbeitsweisen angewöhnt, welche bei Hochspannung tödlich sein können. Die Macht der Gewohnheit ist zu gross! Ich würde niemanden ermutigen unter Spannung zu arbeiten. Im Gegenteil sollte man von Anfang an versuchen alle Sicherheitsregeln die für Hochspannung gelten einzuhalten. Du musst doch annehmen, dass die meisten die sich für deine Lo V Projekte interessieren früher oder später auf Hochspannung umsteigen werden.
Gruz
Yves
-
Hi !
@Yves: ich stimme Dir hierbei natürlich voll und ganz zu. Man sollte sich diese Arbeitsweise in der Tat nicht angewöhnen, mir ging es hierbei primär um die Einfachheit und Gefahrlosigkeit der Arbeit an diesen Geräten selbst. Für sind diese Nieder-Spannungssachen in der Zwischenzeit extrem wichtig geworden, da es immer mehr Anfänger und Einsteiger gibt die mit Röhren etwas bauen wollen aber von der elektroteschnischen und sicherheitstechnischen Seite nicht viel Ahnung haben. Du kannst Dir garnicht vorstellen, wieviel Anfragen ich tagtäglich bekommen und von welcher Qualität.
Fakt ist hierbei: Man kann diese Leute noch so sehr warnen und bequatschen aber ein Grossteil wird diese Warnungen ignorieren - so in der Art: "Was der da so erzählt, schliesslich habe ich bis jetzt in meinem Leben schon etliche Glühbirnen unter Spannung gewechselt und da ist auch nichts passiert".
So, was ist dir also lieber ?
@Martin: Dein Vorschlag in Ehren, aber solange ich mich nicht clonen kann, habe ich für solche Dinge leider keine Zeit, obwohl - und das muss ich ehrlich zugeben - es einen sehr grossen Reiz hat. Aber ich muss mich ums Geschäft kümmern, mit Mitarbeitern rumschlagen :police: - habe Familie, einen Sohn etc. und, und, und.... das ist einfach zu viel und mit 40 wollte ich eigentlich nicht mit einem Herzanfall im Krankenhaus enden.
Gruß, Dirk
-
Hi Dirk
Stimmt, manche Leute sind komplett beratungsresistent. Aber zum Glück nicht alle! Deshalb würde ich ein Hinweis auf diese "Problem" in den Projektbeschrieb einfügen. Ein zwei Sätze, die vielleicht irgendwann eine Wirkung haben...
Gruz
Yves
-
Hallo zusammen,
bin ja nicht so der Super-Konstrukteur und Entwickler, sondern eigentlich nur der Nachbauer und evtl. Modifizierer ... aber eins kapier ich an beiden Lo V Schaltungen nicht ....
Warum hat es am Ausgang nirgends einen Kondensator? Wenn man ein ToneStack reinbaut, ist ja alles klar, da kann dann ja auch keine Gleichspannung durch ..., beim Kathodenfolger des Vanilla kann ich es evtl. auch noch nachvollziehen (zumindest dem Gefühl nach, weiß aber eigentlich nicht, warum ...) ... aber der Ausgang des Peppershredder hängt ja praktisch (fast) direkt an der Versorgungsspannung!
Macht das den nachfolgenden Geräten (falls da kein Eingangskondensator ist) oder dem Signal überhaupt nix aus?
Vielleicht habe ich ja auch ein Verständnisproblem oder ich hab elektro-technisch tatsächlich überhaupt nix kapiert ... aber jede andere Preamp-Schaltung hat da immer Kondensatoren dran ...
Gruß
Häbbe
-
Hallo
Voll ins schwarze getroffen. Ist mir auch nicht aufgefallen, schäm.
Viele Grüße
Martin
-
Naja, der Luftspalt zwischen TS-A und TS-B könnte als Kondensator aufgefasst werden, allerdings werden da aber nur die höchsten Frequenzen rüberkoppeln ... ;D
Aber jetzt im Ernst, wirklich gut, dass Dir das aufgefallen ist!
Grüße,
Rolf
-
Sehr schön, bei mir stellst sich schon leichte Bastellaune ein.
Ist für den "Röhrenschutz" der Heimwerker gefragt oder gibts das im Shop?
Ach ja, Anfänger freuen sich über ein Layout vermutlich mehr als über den Schaltplan.
-
@ del pedro mira aqui por favor http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p1423_Roehren-Schutzkaefig---Gold.html
-
@ del pedro mira aqui por favor http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p1423_Roehren-Schutzkaefig---Gold.html
Ah, klasse! Danke schön!
-
Macht das den nachfolgenden Geräten (falls da kein Eingangskondensator ist) oder dem Signal überhaupt nix aus?
Da ist etwas dran an der Frage: beim Vanilla ohne Kondensatoren gab es bis jetzt keine Probleme, wobei es nichts schaden kann, einen zu verwenden. Beim Shredder das Gleiche - also nichts auffälliges, aber es ist auch hier sicherlich besser einen Kondensator zu verwenden - ob mit oder ohne Kondensator in den nachfolgenden Gerätschaften. Ich werde es aber auf alle Fälle nochmals im Detail testen !
Gruß, Dirk
-
Hi,
ich bin ja noch einen Antwort zu der Frage mit dem Koppelkondensator schuldig:
Also ohne Koppelkondensator passiert nichts, ausser dass es je nach verwendeter Endstufe dazu führen könnte - aber auch nicht muss - dass die Potis Gleichspannung abbekommen und etwas kratzen. Mit Koppelkondensator ist das nicht der Fall und andere Störungen sind mir nicht aufgefallen. Ich habe die Schaltpläne erweitert und diese stehen auch bereits online. Schadet also nichts den Kondensator nachzurüsten, wer es nicht hat und bis jetzt kein Problem damit festgestellt hat, kann es auch lassen.
Gruß, Dirk
-
Gerät wenn man im nachfolgenden Gerät ne Röhre am input hat nicht gleichspannung ans gitter und vershciebt den arbeitspunkt?
LG Alex
-
Kann man eigentlich das VannilaLove so modifizieren, das man mit einem 3xUm-Schalter die Beschaltung der Letzten Röhre in richtung PepperShredder ändert?
-
Hallo
kann man, kanckt aber, außerden genügt nach einer kleinen Mod am Vanilla auch ein zweiumschalter, man kann sie sogar verschmelzen und einen Treter bauen mit Vanilla- und Schredderausgang plus Bypass hat man dann ein ziemlich vielseitiges Teil.
Viele Grüße
Martin
-
Hi,
richtig, war auch die ursprüngliche Überlegung das so zu machen. Das habe ich dann aber wieder verworfen, da ich eine klarere Trennung haben wollte und die Sache auch so einfach wie möglich sein sollte. Zudem war noch die Überlegung mit den Tone-Stacks im spiel, da meiner Meinung nach für den Vanilla sicherlich eine andere Tone-Regelung gewünscht wird als beim Shredder. Wobei man aber ganz klar sagen muss, dass wenn eines der Teile vor einen Amp geschaltet wird, der eine eigene Klangregelung hat, sollte man keine zusätzliche (oder nur eine ganz Einfache) in den Preamps selbst verwenden. Man hat in der Tat dann schon ordentlich zu drehen und schrauben bis die beiden Teile auf einander abgestimmt sind. Oder man geht ganz einfach hin und baut einen zusätzlichen Bypass für die Klangregelung ein.
Gruß, Dirk
-
Hallo
ich würde mich auch mit einer Tonblende begnügen, wenn es denn sein muss. Und zwar nach der ersten Srufe. Dort sellte es genügen,w enn man die Möglichkeit hat die höhen etwas zu entschärfen. Stark verzerrte Höhen sind nicht Jedermanns (Meinermanns auch nicht) Sache. Wenn man die Höhen vor der zerrstufe entschärft sie also nicht so stark angezerrt werden, wie der Rest dann sollte das reichen. Mehr würde ich wirklich nicht machen, schon alleine wegen des Rauschabstandes.
Mal was fürs nächste Projekt. Wie wäre es mit einem Kleinen Röhrenkompressor. Zwei Systeme einer ECC81 und eine Regelpentode wären alles was man brauchte. Eine Germanium oder zenerdiode wird auch noch gebraucht, die liegt aber nicht im Signalweg. das ganze bringt eine angenehme und auch einstellbare Kompression und Tonnen geradzahlig harmonischer. Wäre mal eine schöne nebenbeibastelei. Ich hätte sogar die 1...2h Zeit dafür, daber ich muss einen wichtigen Aufsatz zu Ende schreiben.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo Martin,
so´n kleiner Röhrenkompressor wär eigentlich absolut klasse.
ich wär dabei!
Eckhard
-
Hallo
Ich mach Schaltung des Grundprinzips du versuchst es mit möglichst wenig Ub zum laufen zu bringen? Ich habe ja noch meinen Fetsack und noch ein Geheimprojekt. Und eventuell brüte ich auch was mit Dirk zusammen aus, was noch viel vergnügliche Zeit kosten wird. Obwohl man gerade dieses mit dem Kompressor verbinden könnte. Deswegen kann ich nicht selbst lötend tätig werden.
Viele Grüße
Martin
-
Hi Martin,
wenn Du schon eine funktionieren Schaltung hast für einen einfachen Kompressor kannst Du mir diese gerne zukommen lassen und ich hänge diese mal in meine Sandbox rein und schau, was geändert werden muss für Nieder-Ub.
Das wäre ggf. auch etwas für einen Versuch mit den ECC86....
Gruß, Dirk
-
Hallo
Eine fertige müsste ich wo haben, die ist aber nicht so doll, weildie Kompression Frequenzabhängig ist. Stammt aus Röhrenradio. Ich weiß aber wie es geht und man es machen müsste.
Man braucht zunächst eine Regelpentode. D.h. eine Pentode deren verstärkung mit negativerer Ug stark abnimmt. Die 6SK7 ist so eine, es gibt aber auch viele Novaltypen.
Nun braucht man zwei Trioden die einigermaßen Ni9ederohmig sind und gut verstärken. ECC81 wäre so eine. Man speist das Signal in beide Zugleich ein. Der Ausgang der einen Triode geht über ein C ganz normal zur Regelpentode. Das Signal aus der anderen triode wird Gleichgerichtet und geglättet. Es muss so gleichgerichtet werden, dass eine gegenüber Masse negative SPannung ensteht. Diese SPannung ist die Ug der regelpentode.
Steuern wir nun stark aus, z.B. bei einer pegelspitze aus, dann wird die Ug der Pentode negativer und sie verstärkt weniger, Ergebnis ist ist eine recht geringe Verstärkung. Steuern wir wenig aus, dann wird die Pentode mit recht postiver Ug betrieben, die Verstärkung steigt. D.h. leise Töne werden stark und laute wenig verstärkt.
Über die Zeitkosntante des RC-Glides in der Glättung der gleichgerichteten NF kann man die Ansprechzeit einstellen. das könnte man mit umschaltbaren Cs oder bei CRS Siebung mit variablen R machen. Schön wäre es auch die Ug der regelpentode blendbar zwischen einer festen und der varaiblen zu machen, dadurch kann man zwischen mehr oder weniger Kompression umblenden.
Viele Grüße
Martin
-
Hi Käpt'n,
eine für den Niedervoltbereich geeignete Pentode wäre evtl. die EF 98
Gruß
Häbbe
-
Hallo
Wichtig ist, dass ihre Verstärkung mit zunehmend negativerer Ug stark abnimmt um am besten schö gleichmäßig. Bei hohen Spanungen kann das die 6SK7 gut, an deren Kennlinien kann man sich ein Beispiel nehmen, die werden nach kleinerem Ia hin immer enger.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo Martin,
ich bin dabei. Wenn du ein paar Schaltungsanregungen hast -her damit.
(Ich habe natürlich auch noch ein Geheimprojekt nach dem die Welt nicht mehr das sein wird was sie mal war)
Viele Grüße
Eckhard
-
Ihr macht mich noch ganz irre!
:o
Jetzt habe ich schon (zumindest vor meinem geistigen Auge) einen 2- oder 3-kanaligen Mega-Zerrer fertig und jetzt kommt Ihr auch noch mit einem Kompressor daher. >:D
Das fehlt natürlich noch und muss dann auch mit in die Kiste mit rein! :headphone:
Oje oje ... mir schwant schon Übles ... das wird eine riesenbreite Pedal-Wunderkiste! :guitar:
Gruß
Häbbe
-
Hallo Eckard,
Shaltung und nachbauen ist dabei nicht drinne. Das Vorgehen sollte für mein empfinden so aussehen, jemand anders wird bestimmt etwas anders machen, aber grob kann es nur so gehen.
1. Ich mache dir ein Blockschaltbild, wie es funktioniert
2. Du suchst die passende Regelpentode und guckst dir ihre Kennlinien bei niedriger Anodenspannung an (aufnehmen)
3. Daraus können wir berechnen wie stark die Kompression wird, ob uns diese ausreicht und wieviel Gleichspannungsschwankung dafür notwendig ist.
4. Jetzt muss die Signalspannung so hoch verstärkt werden, dass die regelpentode als Kompressor arbeiten könnte. Wie groß diese SPannung ist haben wir in 3. festgestellt Die Eingangsspannung in den Kompressor kennen, woraus wir festlegen können, welche Röhre(n) die Verstärkung übernehmen
5. Wir wissen auch wieviel Gleichspannungw ir brauchen, da diese sich ebenfalls aus der Signalspannung ergibt können wir die dafür nötige Signalspannung bestimmen. Diese ergibt sich aus der Art der Gleichrichtung und Glättung. Wir müssen einen passsenden verstärker bestimmen der diese ausreichende Signalspannung liefern kann.
6. Damit können wir das Blockschaltbild mit Inhalt füllen.
7. Aufbauen und testen
8. Modifizieren, abgleichen, anpasse
9. Spass haben
Es läuft also auf echte Entwicklungsarbeit mit der Inbetriebnahme als Höhepunkt und viel theoretischem Vorspiel hinaus. Nur damit man weiß, was auf einen zukommt, wenn man sich das Pojekt ans Bein bindet. Jemand wie Eckard traue ich problemlos zu das zu schaffen, er bekommt dann einen Orden.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo Martin ,
laß es uns so machen - sozusagen als "frischgebackene Götter- Diplomarbeit "werde ich mein bestes geben.
Ich werde dazu nächste Woche ein neues Thema aufmachen und hoffe auf rege Beteiligung. ;)
(Mein anderes Projekt ist auch schon aus der Entwicklungsphase und wird dieses Jahr wohl noch fertig werden-laßt euch überraschen. Danach werde ich mich dann ganz der Kompression widmen.)
Ich würde vorschlagen:
Arbeitstitel............Kompro-Miss 8)
Eckhard
-
Guten Morgen zusammen,
schon wieder ein spannendes Projekt am Start!! Ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt. Leider reichen meine Kenntnisse nicht aus, um an so einer Entwicklung konstruktiv mitzuarbeiten. Aber ich werde lesen und staunen. :)
mfg
Chryz
-
hallo,
erstmal vielen dank an dirk das er sich solche projekte ausdenkt, freu mich schon wenn ich die teile zusammen hab und das ding läuft... ^-^
ich hab eine kleine frage zum vanilla-overdrive, 0.001µ ist das nicht 1n und 0.022µ = 22n?
entschuldigung für die blöde frage aber die werte erscheinen mir ein bisschen klein oder versteh ich blos was falsch?
und wegen dem eingangskondensator für mehr bass, gibt es schon erste erfahrungswerte?
viele grüsse aus frankreich
-
Hallo!
Deine Kondensatorwerte sind die selben
0,001 uF=1nF
22nF=0,022uF
oder ich verstehe Deine Frage nicht...
Ciao
Martin
-
Hallo
@Pest:
Ob die Cs groß genug sind oder nicht kann man herausbekommen, wenn man die Spannungsteiler berechnen. Sie bilden nämlich zusammen mitdem darauffolgendem Widerstand einen solchen. Die Kennlinie so eine Spannungsteilers über die Frequenz entspricht einem Hochpass, wie der ausfällt hängt ebenso sehr vom Widerstand wie vom Kondensator ab. Ich bastel z.B. gerade an einem verstärker rum, da genügt 1nF. Alle Spannungsteiler zusammen sollten bei der unteren Grenzfrequenz (ca 40Hz beim Bass) einen Spannungsbafall von -3dB bringen - so jedenfalls die Theorie, die grau wer Untergrund, auf dem dies steht ist. Meistens hat man bei Instrumentenverstärkern ganz andere Kurven mit Beulen, und Löchern.
Viele Grüße
Martin
-
danke kap.maritim
jetzt verstehe ich es, wie dumm von mir...RC und frequenzen 8) da merkt man das ich im laufe der (wenigen) jahre ein richtiger 'schwachstromelektriker' geworden bin!
was nimmst du für ein programm her um das zu visualisieren wenn ich fragen darf? (ich sag jetzt lieber mal nicht das ich einen appel hab und aus religiösen gründen nur freeware verwende)
schönen abend noch...
-
Hallo
Als Ausgabegeräte benutze ich meist Lineal, Bleistift und Papier, meine Recheneinheit ist eine 100% biologisch abbaubarer Neuronenprozesser mittlerere Leistungsfähigkeit, leider hat er hin und wieder ein paar Löcher im Arbeitsspeicher die zu Datenverlust führen. Dann benutze ich einen Notizblock als Auslagerungsdatei. Meisten vergisst der Arbeitspeicher aber diese zu benutzen oder wo sie liegt.
Als Software lasse ich meist das RDH laufen, dass es mitlerweile als Abandonware gibt. Leider hat mein Arbeitspeicher den Link nicht parat.
Viele Grüße
Martin
-
Du Schlingel! >:D
-
Aber doch schön, dass es so auch immer noch geht ...
Grüße,
Rolf
-
Hi,
ich hab mir als Stromversorgung für den Vanilla OD ein Netztel bei Thomann bestellt->
http://www.thomann.de/de/gewa_coxx_1208.htm
Das sollte es doch tun, oder hab ich was übersehen?
Gruß Dennis
P.S.
Tut mir leid, ist ne doofe Frage, ich weiss.
-
ausprobieren. Rein vom Bild her kann man das nicht sagen wie gut da die Spannung geglättet und stabilisiert ist. Von der Leistung reicht es auf alle Fälle.
Gruß, Dirk
-
Danke Dirk! :)
Hattest du eins sebstgebautes oder ein gekauftes beutzt?
Gruß Dennis
-
äh, nun ja, ich habe ein etwas grösseres Labornetzteil zur Verfügung, dass sich aber schlecht auf ein FX-Board montieren lässt 8)
Ferner habe ich noch zwei geregelte Schaltnetzteile die ich auch für andere Sachen verwende und auf meinem Board ein Mehrfachnetzteil von Boss Typ Nochrigendwas im stabilen Metallgehäuse - da kann man dann auch mal problemlos drüber laufen. Wichtig hierbei ist immer die Qualität der Gleichrichtung, Siebung und Stabilisierung. Du bekommst solche Netzteile von ganz einfach/billig bis qualitativ hochwertig/teurer.
Achte darauf, dass die Netzteile keine pulsierende Gleichspannung liefern sondern eine echte Gleichspannung.
Gruß, Dirk
-
Hi,
nochmal danke! Ich probiere es einfach mal, wenns kommt und berichte dann. Bei 9V-Geräten u. pedals sind mir auch schon Unterschiede auf gefallen. Ich hoffe mal das es was taugt.
Gruß Dennis
-
Hallo Dennis,
ja, paßt!
Im Gegensatz zu anderen Netzteilen für Bodentreter hat es im Stecker den +Pol innen (Yamaha-typisch), das ist ja kein Problem, nur falls Du es mal austauschst oder ein anderes dranhängst, mußt Du halt dran denken.
Ein Verpolungsschutz (mit Diode) schadet auch nie.
Gruß
Häbbe
-
Hi,
danke! :) Ich denke das Paket mit dem Netzteil kommt heute (Sa).
vielleicht habe ich dann Abends auch noch Zeit da Projekt fertig zu machen.
Ich benutze einen isolierten power-input.
Ich hab halt noch versucht viele Teile von meinen 9V Projekten zu nutzen, die ich noch hatte.
Gruß Dennis
-
Hallo,
ich hab das Netzteil bekommen und den od fertig verlötet. Als ich das Netzteil von T. angeschlossen hatte brummte der od nur. Ich hab am Netzteil mal gemessen -da kommen 14,6 Volt raus- das ist irgentwie voll daneben :-\
Zum Glück hab ich bei mir noch nen Netzteil gefunden welches 12,08v liefert(USB Ferstplatte) .
So das Brummen is nun weg aber ich hab nur ein sehr leises Signal. Hab ich also wohl noch irgend wo einen Fehler ?. Ich find keinen :'(.
Hat wer eine Idee was ich noch mal checken sollte? Gain und Vol. Poti arbeiten aber man hört nur was wenn sie (fast) ganz auf sind.
Gruß und Danke !
Dennis
PS
frohen 3. Advent! :)
-
Hallo,
wenn das "erste" Netzteil brummt, dann liefert das keine ordentliche Gleichspannung.
Zu dem Fehler: bei dem rechten Sockel würde ich sagen, dass die Heizung nicht richtig angeschlossen ist. Soweit ich das sehe ist nur Pin 4 belegt und Pin 5 ist frei.
Gruß, Dirk
-
ferner scheint bei dem rechten Sockel an Pin 1 der Ra zu fehlen und sehe ich das Richtig, dass Du dort mit 12 V auf das Gitter des zweiten Systemes gehst ?
Gruß, Dirk
-
Hallo Drik,
danke für die Tipps!!!
bei dem rechten Sockel würde ich sagen, dass die Heizung nicht richtig angeschlossen ist. Soweit ich das sehe ist nur Pin 4 belegt und Pin 5 ist frei.
Hab ich mir angesehen und auch noch mal neu gemacht. Hat sich nichts geändert, wenn od voll auf ist ist er leiser als das Gitarrensignal aber Crunchen tut er wie er soll. Pin 5 war/ist belegt. konnte man nur nicht sehen.
und sehe ich das Richtig, dass Du dort mit 12 V auf das Gitter des zweiten Systemes gehst ?
Volt zwischen Masse u pin an V2/2:
pin 6 = 12,02
pin 7 = 3,88
pin 8 = 4,32
Nochmal Danke!
Gruß Dennis :gutenacht:
-
Hallo,
prüfe bitte nochmal genaue den Aufbau. Da ist irgendwo noch ein Fehler drin.
Gruß, Dirk
-
Hi !
kann es sein dass R1 in Reihe zu R2 liegt und nicht wie im Plan gezeigt gegen Masse gezogen ist ?
Gruß, Dirk
-
Hi,
Dirk erstmal danke für deine Geduld mit mir! R1 geht gengen Masse am Input. Ich hab grad nochmal 2std. nach dem Fehler gesucht.
Ohne Erfolg :'( Zwei Sachen sind mir noch aufgefallen. mit ecc83´s ist der od deutlich lauter als mit den ecc82´s(aber voll auf ca auf der Lautstärke wie die Git. im bypass) und zweitens kratzen die Vol. potis an Gitarre und od wenn er ann ist.
Gruß Dennis
-
Hallo
zweitens kratzen die Vol. potis an Gitarre und od wenn er ann ist.
Dann kommt womöglich gleichspannung über die Buchse zu deiner Klampfe, miss das mal nach, eventuell findest du dann deinen fehler auch.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo Dennis,
Du musst den Aufbau nochmal Schritt für Schritt durchgehen und auch darauf achten, was Du wirklich aufgebaut hast und nicht was Du möglicherweise gerne aufgebaut hättest. Du hast irgendwo noch einen Fehler drin im Aufbau und die Gitarrenpotis dürfen nocht kratzen. Also Schritt für Schritt von vorne angefangen die Sache nochmal prüfen. Du kannst nicht erwarten, dass wir anhand von einem Bild und ein paar Problembeschreibungen Dir genau sagen können was Du jetzt wie machen musst - das funktioniert so nicht. Du musst hier selbst suchen und den Fehler finden. Nimm mal die Röhren raus und teste mit dem Durchgangsprüfer wo die Verbindungen sitzen, teste mit dem Ohmmeter, ob die richtigen Widerstände an der richtigen Stelle verbaut sind etc.
Gruß, Dirk
-
Hi,
@martin: du hattest recht. ich messe da ca 1,5mv.
@Dirk: Ja mache ich, wie du es vorgeschlagen hast.
Danke!
Gruß Dennis
-
Hi !
Wichtig: immer die Ruhe bewahren und Schritt für Schritt vorgehen, am besten nach System z.B. also erst einmal die Versorgungsspannung und die Anodenbeschaltung, dann die Kathoden und dann die Gitter - nicht alles durcheinander. DU ! must den Fehler oder die Fehler finden nur so kannst DU auch etwas dazu lernen und das bleibt dann auch irgendwo im Hinterkopf hängen. Wenn wir Dir jetzt sagen, mach das so oder so oder da ist etwas falsch, dann lernst Du eigentlich nicht viel.
Gruß, Dirk
-
Hi Dirk,
ich setze mich nach Weihnachten in aller ruhe mal dran und teste alles Schritt für Schritt durch.
Ich will natürlich etwas dabei lernen insofern macht es schon am meisten Sinn den Fehler selbst zu finden. Stimme ich dir voll zu!
Danke!
Gruß Dennis
-
Hello,
I’m interesting by the “ Vanilla Overdrive ” but I have some questions about this project : I have some ecc82 and 12au7WA at home, could I use them ?
And can I use two different tubes ? (for instance : 12au7 miniwatt> Dario + 12au7WA miniwatt dario )
The last question :) can I use nichiden audio cap instead of the Mallory > cap or there is a difference ?
Regards
-
Hi dav_,
no problem, you can use all the parts that you mentioned and also mix them up as you want.
Maybe it will sound not so good with mixed tubes ... but electrically there will be no problem for building and testing.
Regards
Häbbe
-
Ok thank you haebbe58 :)
I will try to build this overdrive with two 12au7wa miniwatt Dario :headphone:
Regards
-
Hallo,
da schon ein paar mal nachgefragt wurde hier mal eine vorläufige Materialliste / BOM für den Pepper Shredder. Kann mal jemand anderes noch drüber schauen, ob soweit komplett ? 4 Augen sehen meist mehr.
Gruß, Dirk
-
Moin,
wenn es für Anfänger ist, wären vielleicht noch erwähnenswert:
- DC Buchse
- Potiknöpfe
- 3pdt Schalter
- kleine Lötleisten?
mfg
Chryz
-
@ Dirk:
Ging wohl unter anderem auf meine Bestellung zurück?
Ja, ist schon gut, wenn man als Anfänger weiß, wo man suchen muss.
Danke übrigens für die super Blitzlieferung!
Nein, da gibt's nichts - sehr vorbildlich, nur weiter so! (Aber mach dir nicht zu sehr Stress - es gibt noch viele Fragen in der Welt, die dir gestellt werden...)
Grüße!
-
@ Dirk:
Ging wohl unter anderem auf meine Bestellung zurück?
Jaein, ich wollte es schon seit längerer Zeit fertig machen, da besonders mit den Kondensatoren immer wieder Fragen aufgetaucht sind.
Gruß, Dirk
-
Vanilla TubeDriver....
auf wieviel Euro crica -kommt man mit allem Drum und Dran bei der Bestellung.
Wird es das als Bausatz geben?
mfg
Claus
-
Hallo !
Preis: ist abhängig von den Teilen die Du haben willst. Hier gibt es besonders bei den Chassis ein paar grössere Unterschiede.
Bausatz: momentan nicht, aber angedacht, wenn die Serie komplett ist.
Gruß, Dirk
-
Hello,
I have two other questions ;D
- How long time are you waiting before plug the guitare into the "overdrive effect" ?
- I discover the 5963 tube who is equivalence of 12au7 tube, but somebody know if it sound good ?
Best regards :)
-
Hello,
I have two other questions ;D
- How long time are you waiting before plug the guitare into the "overdrive effect" ?
- I discover the 5963 tube who is equivalence of 12au7 tube, but somebody know if it sound good ?
Best regards :)
1. after about one minute the tubes should have had enough time for a proper heating, so that should be the time to wait.
2. I don't know the 5963, but in spite of being a substitute for the 12AU7, it might sound similar ... in our case with a little loss of bottom like the 12AU7 itself. but simply try it!
Regards
Haebbe
-
Warum, ist es schlecht die Gitarre direkt an das Gerät anzuschlißen und dann aufzudrehen, oder hab ich da was falsch verstanden?.
-
nee, ich glaub er meinte nur, wie lange man warten muß, bis die röhren warm sind ...