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Tech-Talk Amps / Re: Brauche mal Hilfe zu Netztrafo mit Spannungswahlschalter
« Letzter Beitrag von Lötopa am 25.03.2025 23:20 »
Tja… ein Trafo für Röhrenverstärker mit unterschiedlichen Drahtquerschnitten in der Primärwicklung kenne ich bislang noch nicht, lerne aber gerne dazu…
Ich messe grundsätzlich meine sämtlichen NTs und AÜs vor dem Einbau aus, die Werte werden notiert…das kann vllt irgendwann mal Vorteile haben…
Auch wenn man mit einem normalen handelsüblichen Digitalmultimeter nicht unbedingt genaueste Werte im niederohmigen  Bereich misst, ist das egal. Reproduzierbare mehrfach gemessene Messwerte reichen zur Unterscheidung völlig aus.
Der ganze Akt dauert weniger als eine Minute, wozu also der ganze Aufwand mit einer angelegten Sekundärspannung und rückwärts messen ?
Beste Grüße
Rainer
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Tech-Talk VOX / Vox AC30 mit Reverb von Juni 1972 Restaurationshilfe benötigt
« Letzter Beitrag von Hannes am 25.03.2025 23:06 »
Hallo zusammen,

mir ist ein Verstärkerchassis eines Vox AC30 mit Reverb vom Juni 1972 zugelaufen, das ein wenig Pflege und Liebe braucht.

Das Panel wurde leider wenig schön mit weiteren Bohrungen ausgestattet und es fehlt das Combogehäuse - falls also noch jemand ein passendes übrig hat... ;D

In den vergangenen 50 Jahren wurde anscheinend schon etwas gewartet, aber ich werde definitiv die alten Röhrenfassungen und die Filterelkos austauschen. Der etwas neuere auf dem Chassis ist mit 2x47µF zu groß für die GZ34, wenn ich mich nicht täusche?

Ich hätte noch Bauteilfragen:
  • Kann ich für alle Novalfassungen Beltons nehmen oder ist es für die EL84 sinnvoller, Fassungen aus Keramik zu verwenden?
  • Welche Folienkondensatoren eignen sich für Vöxe am besten?
  • Was ist ein passender Reverbtank für den Vox AC30?
  • Woher bekomme ich die weiße Plastikmutter für die Klinkenbuchsen?
Außerdem ist in dem Amp ein Reverb verbaut, in einem per Oktalstecker versorgten Kästchen ist eine Transistorschaltung aufgebaut. Der Reverbtank ist kurz und hat zwei Federn, einzige Information ist "150/AB" auf der einen Spule - was ist das für ein Modell?
Hat jemand den Schaltplan des Reverbmoduls? Ich konnte den bisher nicht entdecken...

Ich überlege, den Reverb auf Röhren umzurüsten und einen neuen Tank einzubauen.

Besten Dank schon im Voraus!

Viele Grüße
Hannes
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Tech-Talk Amps / Re: Reußenzehn EL-34
« Letzter Beitrag von stephan61 am 25.03.2025 13:57 »
Hallo Armin,
fehlt bei Rö1 in den Anodenzuleitungen nicht ein Kondensator zwischen dem 10k und dem 100k?
Gruß Stephan
P.S. Die Wiederbelebung eines 16 Jahre alten Threads dürfte in der Tabelle der Totengräber ziemlich weit oben stehen  ;)
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Tech-Talk Amps / Re: Reußenzehn EL-34
« Letzter Beitrag von arminmueller am 25.03.2025 09:00 »
Gude aus FFM,
hatte vor Jahren mal den Reu Studio Bass-Amp Deluxe (letzteres wegen dem 2ten Kanal). Das Teil ist übrigens ein richtig guter Gitarrenverstärker! Er arbeitet mit einer 6550 Röhre, man könnte auch hier andere Röhren reinstecken , wie in den vorangegangen Antworten beschrieben.
Bevor ich ihn verkauft habe habe ich die Schaltung rausgezeichnet, ichGude aus FFM,
hatte vor Jahren mal den Reu Studio Bass-Amp Deluxe (letzteres wegen dem 2ten Kanal). Das Teil ist übrigens ein richtig guter Gitarrenverstärker! Er arbeitet mit einer 6550 Röhre, man könnte auch hier andere Röhren reinstecken , wie in den vorangegangen Antworten beschrieben. Bevor ich ihn verkauft habe , zeichnete ich den Schaltplan raus. Ich gehe schwer davon aus dass der EL34 die gleiche  Endstufenschaltung verwendet, mit leicht geänderten Werten. Hr. Reussenzehn (er ist übrigens vor ca. 2 Jahren verstorben, ob das Geschäft weiter betrieben wird hab ich noch nicht recherchiert) verwendet bei allen seinen Verstärkern, die mir bis jetzt unter die Finger gekommen sind , die Ultralinearschaltung! Das bedeutet, die Endröhre arbeitet nicht als reine Pentode (gesteuerte Stromquelle) sondern ist ein Mittelding zw. Triode und Pentode. Das hat Vor - und Nachteile die hier jetzt nicht zur Diskussion stehen. Dadurch dass die Endröhre auch ein bisschen als gesteuerte Spannungquelle arbeitet ist die Schaltung relativ tollerant was die Impedanzen (Last, Trafo, Übersetzungsverhältnis) betrifft. Hr. Reussenzehn gibt ja an 2- 16 Ohm glaube ich ohne sekundärseitige  Umschaltung, ist natürlich technisch nicht korrekt funktioniert aber in der Praxis ganz gut.  Was in der Schaltung auffällig ist, es wird keine Drossel benutzt sondern ein 500 Ohm Widerstand, dadurch wird das Netzteil etwas "schwammiger"  und durch den erhöhten Innenwiderstand  schwankt die Ausgangsspg. wenn man ne andere Endröhre steckt. Der AP wird durch den 220 Ohm Katoden-Widerstand bestimmt, dürfte beim EL 34 ähnlich sein. Eigentlich müsste man  den auch anpassen (6V6 vs KT88) um optimal anzupasen, aber dass ist wahrscheinlich so gewollt und erzeugt unterschiedliche Verzerrungen (Endstufenverzerrung), der Röhrentyp macht wahrscheinlich einen größeren Unterschied als der Röhrenhersteller (und ja Hr. R hat selbst keine Röhren hergestellt).   In Anlage noch der Schaltplan des BASS-Studio Deluxe (ohne Gewähr) falls man mal verklagt wird.
Gruß Armin
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Die R-Messung würde zudem voraussetzen, dass die Wicklungen alle mit der gleichen Drahtstärke ausgeführt sind.
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Warum so umständlich ? Zumal Messungen im „Leerlauf“ ohne Last trügerisch sind.
Ich hätte einfach den Widerstand der zur Auswahl stehenden Primärwicklungen gemessen…
Grüße
Rainer

Hallo Rainer,
die DC Widerstände der Primärseite sind idR sehr klein, im unteren einstelligen Bereich. Gerade bei solchen Mehrfachanzapfungen kann man sich leicht vertun. Lieber den Test mit der AC Spannung auf der Sekundärseite, da kriegt man es gut raus.

Gruß Stephan
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Tech-Talk Amps / Re: Brauche mal Hilfe zu Netztrafo mit Spannungswahlschalter
« Letzter Beitrag von Lötopa am 24.03.2025 22:55 »
Warum so umständlich ? Zumal Messungen im „Leerlauf“ ohne Last trügerisch sind.
Ich hätte einfach den Widerstand der zur Auswahl stehenden Primärwicklungen gemessen…
Grüße
Rainer
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Das mit der Heizspannung hat seinen Reiz, ich könnte 220-240V variieren! Also ungefähr +/- 6% also +/- 0,4V Heizspannung.

Hab inzwischen den Schalter ausgelötet, die Kerbe ist tatsächlich zur Anzeige gedacht und mir ne kleine Tabelle gemacht alle Pin zu Pin durchgepiepst. Habe die Sache jetzt im Griff , man kann die Drähte auf einem Stück Lochraster verlöten und trotzdem den Trick mit der Heizspannung anwenden, nur halt nicht so komfortabel. 
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Es gibt manche, die stellen den Wahlschalter so ein, dass dann die Heizungsspannung genau passt, je nachdem, wieviel Volt an der gerade verwendeten Steckdose anliegt. Diese Option ist dann nicht mehr gegeben, falls Du den Schalter raushaust bzw. raushauen musst.
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Die Idee mit der Wechselspannung ist nicht schlecht, ich würde sekundärseitig auf der Gittervorspanungswicklung (das ist die hochohmigste) mit dem Frequenzgenerator oder 12V Wechseltrafo draufgehen, das würde funktionieren wenn die Primärseite eine "durchgehende" Wicklung hat und nur die Abgriffe herausgeführt sind.  Sind das aber separate Wicklungen (oft ja 2 die in der Mitte aufgetrennt sind um sie entweder parallel oder in Serie schalten zu können) die durch den Drehschalter mehr oder weniger hochohmig zusammengeschaltet werden, wird es schwierig.
Was ich nicht erwähnt habe, den Schalter kann und will ich nicht mehr verbauen. 
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