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Hallo TT-Forum.

Mein Name ist Frank, ich bin 42 Jahre alt und komme aus Dresden. Bisher habe ich hier passiv gelesen, weil mich Röhrenamps schon immer faszinieren. Ich hab in den vergangenen Jahren einige Gehäuse gebaut für Amps und Extensionboxen und etwas gerüttelt. Jetzt komme ich aber gerade an meine Grenzen:
Ich habe vor ein paar Wochen einen Super Reverb Amp Head "ertauscht". Beim Tausch hat der auch noch funktioniert und jetzt habe ich ein neues Gehäuse gebaut (1×15") und den Head neu bezogen. Gestern wollte ich den Amp ausprobieren aber der Normalkanal gab bei beiden Eingängen keinen Ton von sich. Der Vibratokanal war meiner Meinung auch zu leise - Stufe 4 war Zimmerlautstärke  bis Stufe 8 war es okay und voll aufgedreht war der Amp zwar laut aber in meinem kleinen Keller-Proberaum noch gut erträglich.

Heute habe ich festgestellt das V3 nicht glühte, die habe ich durch eine passende ersetzt aber es änderte sich nichts weiter. Alle anderen Röhren funktionieren. Die Gleichrichterröhre ist eine 5U4GB, sollte das lieber eine 5AR4 sein?

Die Anschlüsse an den Buchsen habe ich geprüft, da war kein Kabel lose oder dergleichen.

Ich bin übers Wochenende nicht zuhause, wollte aber mal fragen, ob vielleicht schon jemand direkt weiß, was das Problem sein könnte. Vielleicht habe ich auch einfach etwas übersehen.

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Ich habe eine kurze Frage an Euch. Bin auf eure Meinungen gespannt:

Wir haben hier einen Amp mit einem einfachen einpoligen Standby Schalter. Carling Serie 110. Rating liegt bei 250VDC 3A lt. Datenblatt.
Geschalten wird 430VDC B+.

Also die häufig diskutierte Standby Problematik.

Beim Austausch mit den Kollegen haben wir uns gefragt, ob es nicht helfen würde, einen zweipoligen Schalter zu verwenden und ihn Seriell zu verdrahten.
Also Kontakte:

1     2
3     4

1 = DC In
2 zu 3 Brücke
4 = DC Out

Dann noch über Kontakte 1 und 4 (also über die komplette Schaltstrecke) einen 100nf 1kV Kondensator.

Würde das den Schalter nicht deutlich sicherer machen?


Danke und herzliche Grüße
Thomas
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Trafos für Röhrenvorstufen
« Letzter Beitrag von cfortner am 6.03.2026 11:47 »
Danke!!

Die sind aber mit EI84 viel zu gross und leistungsfähig, ich werde da aber mal anfragen.

Weiss jemand, ob es Printtrafos überhaupt mit höheren Sekundärspannungen als ca. 250V gibt?
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Hallo Boris,

der von dir beschriebene Effekt (Brummen aus dem Lautsprecher gleich nach dem Einschalten - bevor die Röhren arbeiten) tritt eigentlich nur dann auf wenn der Netztrafo in den Ausgangsübertrager streut.
Beim AC30 sind die beiden allerdings recht weit voneinander entfernt ... in wiefern da jetzt  die Drossel noch mit hineinspielt kann ich jetzt nicht sagen.

Gruß
Volka
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Ich habe eine kurze Frage an Euch. Bin auf eure Meinungen gespannt:

Wir haben hier einen Amp mit einem einfachen einpoligen Standby Schalter. Carling Serie 110. Rating liegt bei 250VDC 3A lt. Datenblatt.
Geschalten wird 430VDC B+.

Also die häufig diskutierte Standby Problematik.

Beim Austausch mit den Kollegen haben wir uns gefragt, ob es nicht helfen würde, einen zweipoligen Schalter zu verwenden und ihn Seriell zu verdrahten.
Also Kontakte:

1     2
3     4

1 = DC In
2 zu 3 Brücke
4 = DC Out

Dann noch über Kontakte 1 und 4 (also über die komplette Schaltstrecke) einen 10nf 1kV Kondensator.

Würde das den Schalter nicht deutlich sicherer machen?


Danke und herzliche Grüße
Thomas
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PS:

Sorry muß nochmal stören. Ich habe heute den Eindruck, nachdem ich ihn. wieder zusammengebaut habe, daß er wieder mehr brummt als gestern, als ich extern eine Box zum Testen angeschlossen hatte. Also jetzt ist das Chassis wieder im Gehäuse und da hört sich für mich das Brummen wieder signifikant lauter, also schon störend an, als gestern mit der Box dran. Wie gesagt, es ist ja auch mein erster AC30 mit verbrannter PA. Der erste Filtercap, also der bei der Drossel der ist auch neu wie alle anderen von F&T und hat 2 x 32 yF die anderen alle so zwischen 8 und 16 yF. Wenn man laut spielt, hört man das Brummen nicht so aber besser wärs ohne. Also gibts jemanden, der mir bitte helfen könnte mit einem oder zwei Hinweisen wonach ich noch schauen sollte Es ist auf jeden fall 50 Hz weil es sofort nach dem Einschalten schon da ist. wenn man dann später den Bassregler aufmacht wird es noch etwas lauter. Jeder Hinweis ist mir hilfreich.

Gruß
Boris
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: Trafos für Röhrenvorstufen
« Letzter Beitrag von roehrich am 6.03.2026 10:27 »
INDEL aus Polen hat noch Trafos für Röhrengeräte im Programm: http://www.indel.pl/de_index.html ... suche im WWW mal nach TSL70/001 oder TSL100/001, sie erfüllen zwar nicht zu 100% Deine Anforderungen, aber vielleicht kannst Du auch was damit stricken. Es gibt auch einen Distributor für DE ... bei der Suche sollte er Dir vor die Füsse fallen.

Ciao Sebastian
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Tech-Talk Design & Konzepte / Trafos für Röhrenvorstufen
« Letzter Beitrag von cfortner am 6.03.2026 09:26 »
Moin,

für die (vollendete) Rettung eines Mesa Boogie Walkabout mit zwei ECC83 in der Vorstufe habe ich auf ein Netzteil-Konzept mit zwei 230/12V-Printtrafos gesetzt, das 12V für eine DC-Heizung und ca. 230V AC für die Anodenspannung liefert.

Das funktioniert zwar, hat aber den Nachteil von zwei Printtrafos (16 und 10VA) in punkto Gewicht und Kosten. Ausserdem musste ich die Gleichspannung aus 230V AC erst per Greinacherschaltung verdoppeln, damit nach drei Siebstufen wie beim Walkabout gefordert 385V anliegen. Starke Abweichungen nach unten ändern den Ton schon deutlich.

Um so etwas zu vereinfachen, suche ich eine Quelle für einen (Print-)Trafo mit 15-16VA, der ca. 300V/20mA und 12V 600mA zur Verfügung stellt (max. 4 Röhren). Mehr braucht es für einen einfachen Preamp ja nicht.

Der 7VA 200/6,3V Printtrafo von Tube Town ist etwas knapp und erfordert wieder eine Grainacher-Schaltung.

Kann mir jemand einen Tip geben?

Danke

Christian
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Tech-Talk Amps / Re: Seltsamer Anschluss an Dynacord DA15/N
« Letzter Beitrag von schmitzalex am 5.03.2026 20:25 »
Vom DA15 gab es mehrere Varianten. Die letzten von 1959-60 scheinen schon Diodenbuchsen gehabt zu haben. Bei Radiomuseum.org sind diverse Varianten angelegt, ob die Bilder immer richtig zugeordnet sind weiß ich natürlich nicht.
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Moin

Der Amp läuft wieder mit einem Hammond Netztrafo 290NX, den ich da reingepfriemelt habe.
Die  Drossel ist neu, ebenfalls Hammond, (30 Henry; 194E ) die PA-Röhren rugged 6P14P-EV
matched bei nun 35 mA mit R-Kathode  82 Ohm an 25 W Chassismontage und einige
andere Sachen noch. Die primäre Sicherung war 3 A (115V) und ist jetzt 1,25 A.
Die Gitterwiderstände neu aber nur auf 220 Ohm. HT Fuse 500mA slow blow und 2x 1N5408
vor die GZ34 und extra nochmal Fuse slow blow 250 mA direkt vor die Drossel, ja etwas
redundant aber was macht man nicht alles. Die Gridstopper auch erneuert (1,5K bleibt )
Drossel neu wie gesagt . Cap Job komplett gemacht F&T. Nach aussen zugänglichen
Netzspannungswahlschalter stillgelegt. Das ist zu gefährlich, wenn da jeder mal dran rumdreht
nur weil der Guitarrero beim Gig einen schlechten Tag hat und so alles wieder zerstört.
Also fest auf 240 Volt gelegt. Wenn der Besitzer doch nochmal eine Japantournee
(oder Trumpland-Tournee) macht, dann muss er mir eben noch mal kurz Bescheid geben.
Alles, außer die Röhren, wird nicht wärmer als handwarm. Der Trafo hat im Leerlauf ohne
was dran 140mA . Der Amp zieht komplett zwischen 600 und 580 mA (schwankt).
Shunt 22K ebenfalls 25 Watt mit Chassismontage ohne Loch bohren.

Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und die Hilfe der KI, die ich für solche Fälle nur empfehlen kann.
wenn man vorher schon weiß was man macht und nur den technischen tiefen Background braucht.
Als Rentner kann man sich auch nicht mehr alles merken.

Danke
Gruß
drstrange
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