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Tech-Talk Design & Konzepte / 2 Fragen zu einem Champ clone
« Letzter Beitrag von BGE am 18.06.2026 06:52 »Moin
Ich habe 2 Fragen zu einem Champ Clone, das ist der Harp Gear II (ein Harpamp) der hat eine 12AY7 als normale zweistufige Trioden-Eingangsschaltung eine 6V6 GT single ended und eine 5Y3GT als Gleichrichter. Schaltung 97% wie ein 5F1 Champ. Also keine Drossel. Die Endstufe 6V6 brummt, nachdem sie warm wird. Oder es brummt immer aber man hört es erst wenn die 6V6 warm wird. Die mechanischische Konstruktion (Stellung der Wickelgüter, Layout etc.) muß eigentlich stimmen, sonst würde Harp Gear die nicht so teuer verkaufen können, also ohne Brummern.
1.) Frage
Ich habe die Vorstufen von der zweifachen Triodeneingangsstufe mit der 12AY7 als einen Kathodenfolger umgebaut und danach kommt dann die Tonblende (500k 22nF ) und danach der Lautstärkeregler 1 MOhm und dann kommt die 6V6. Soweit so gut. Aber der Kathodefolger hat ja besondere Eigenschaften. Dieser hier ist aus dem Buch von Merlin Blencowe (Designing Tube Preamps for Guitar and Bass; S126) und wird dort als y=60 Standardversion oder in der bootstrapped Version y = 90 also 3db mehr Kathodenfolgerschaltung für Gitarrenamps dargestellt. 1. Eigenschaft, er hat eine niederohmigen Ausgang wirkt also als Impedanzwandler. Die zweite Eigenschaft: Er nutzt zwar die beiden Trioden der 12AY7, dreht aber die Phase nur einmal. (Gegenkopplung im Amp habe ich deaktiviert.) Der Sinn des Ganzen: Hat man als Vorstufe diesen zweistufigen Kathodenfolger, wird der Amp sehr unempfindlich gegen feedback, man kann mit dem harpmic bis auf einen halben Meter an den Amp ohne das er rückkoppeln bzw. zu pfeifen anfängt. Sonst braucht man 5 oder mehr Meter Distanz zum Amp. Der Sound ist 100% Chicago fett und oberwellenreich eben durch den Kathodenfolger. Da meine Harpmics hohe Ausganspegel haben, reicht die relativ geringe Verstärkung der Vorstufe aus um das Signal zu für die 6V6GT aufzubereiten.
1.) Frage: Kann ich an diesen Ausgang vom Kathodenfolger einfach so vor den Eingang der Single ended 6V6 anschließen? (Mit einem 100nF Koppelkondensator direkt am Ausgang des Kathodenfolgers dann Klangregler und Volumenregler und dann die 6V6?) Oder gibts da pegelmäßig oder impedanzmäßig oder sonstwie was zu beachten?
2.) Frage:
Ich bastle ja schon länger aber ich habe noch nie mit einer direktgeheizten 5Y3GT zu tun gehabt.
Ich sehe in der Schaltung des Champ (Die originale Schaltung rückt der Brian von Harp Gear nicht raus) daß die B+ Spannung direkt an der Kathode der 5Y3GT abgegriffen wird an der auch die 5V Heizwechselspannug anliegen. Und diese 5 V Wechselspannung messe ich dann auch wieder an der Anode der 6V6. da brauch ich mich über Brummen nicht zu wundern. Wie funktioniert also dieser Rectifier und bringt eine gute pulsierende B+ Spannung ohne, daß mich die 5 V Wechselheizspannung da noch stören? Kann mir das mal jemand erklären bitte?
Das wäre die 2. Frage.
Gruß
Boris (drstrange)
Ich habe 2 Fragen zu einem Champ Clone, das ist der Harp Gear II (ein Harpamp) der hat eine 12AY7 als normale zweistufige Trioden-Eingangsschaltung eine 6V6 GT single ended und eine 5Y3GT als Gleichrichter. Schaltung 97% wie ein 5F1 Champ. Also keine Drossel. Die Endstufe 6V6 brummt, nachdem sie warm wird. Oder es brummt immer aber man hört es erst wenn die 6V6 warm wird. Die mechanischische Konstruktion (Stellung der Wickelgüter, Layout etc.) muß eigentlich stimmen, sonst würde Harp Gear die nicht so teuer verkaufen können, also ohne Brummern.
1.) Frage
Ich habe die Vorstufen von der zweifachen Triodeneingangsstufe mit der 12AY7 als einen Kathodenfolger umgebaut und danach kommt dann die Tonblende (500k 22nF ) und danach der Lautstärkeregler 1 MOhm und dann kommt die 6V6. Soweit so gut. Aber der Kathodefolger hat ja besondere Eigenschaften. Dieser hier ist aus dem Buch von Merlin Blencowe (Designing Tube Preamps for Guitar and Bass; S126) und wird dort als y=60 Standardversion oder in der bootstrapped Version y = 90 also 3db mehr Kathodenfolgerschaltung für Gitarrenamps dargestellt. 1. Eigenschaft, er hat eine niederohmigen Ausgang wirkt also als Impedanzwandler. Die zweite Eigenschaft: Er nutzt zwar die beiden Trioden der 12AY7, dreht aber die Phase nur einmal. (Gegenkopplung im Amp habe ich deaktiviert.) Der Sinn des Ganzen: Hat man als Vorstufe diesen zweistufigen Kathodenfolger, wird der Amp sehr unempfindlich gegen feedback, man kann mit dem harpmic bis auf einen halben Meter an den Amp ohne das er rückkoppeln bzw. zu pfeifen anfängt. Sonst braucht man 5 oder mehr Meter Distanz zum Amp. Der Sound ist 100% Chicago fett und oberwellenreich eben durch den Kathodenfolger. Da meine Harpmics hohe Ausganspegel haben, reicht die relativ geringe Verstärkung der Vorstufe aus um das Signal zu für die 6V6GT aufzubereiten.
1.) Frage: Kann ich an diesen Ausgang vom Kathodenfolger einfach so vor den Eingang der Single ended 6V6 anschließen? (Mit einem 100nF Koppelkondensator direkt am Ausgang des Kathodenfolgers dann Klangregler und Volumenregler und dann die 6V6?) Oder gibts da pegelmäßig oder impedanzmäßig oder sonstwie was zu beachten?
2.) Frage:
Ich bastle ja schon länger aber ich habe noch nie mit einer direktgeheizten 5Y3GT zu tun gehabt.
Ich sehe in der Schaltung des Champ (Die originale Schaltung rückt der Brian von Harp Gear nicht raus) daß die B+ Spannung direkt an der Kathode der 5Y3GT abgegriffen wird an der auch die 5V Heizwechselspannug anliegen. Und diese 5 V Wechselspannung messe ich dann auch wieder an der Anode der 6V6. da brauch ich mich über Brummen nicht zu wundern. Wie funktioniert also dieser Rectifier und bringt eine gute pulsierende B+ Spannung ohne, daß mich die 5 V Wechselheizspannung da noch stören? Kann mir das mal jemand erklären bitte?
Das wäre die 2. Frage.
Gruß
Boris (drstrange)

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