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Tech-Talk Amps / Re: Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von Koenigpop am 19.04.2026 19:00 »
Das war ein guter Hinweis, ich habe bei RCA-Blättern jetzt schon 22 mA Max bei 450/400 V. gefunden, das wird sicher noch ein bisserl höher gehen, wenn da noch 50 Volt mehr werkeln, daher die Zener Idee um das jedenfalls auf die 450 zu bringen.

Da werden sich dann wohl hoffentlich die höheren Vor-Widerstände röhrenschonend bezahlt machen.

Auch wenn man aber davon ausgeht, dass da 50 mA fließen, wären das immer noch "nur" 2,8 Watt, die die 5 Watt Zener ableiten muss. 

Witzigerweise steht in den RCA Datenblatt auch folgendes zu der Maximalspannung am Schirmgitter:
"In push-pull circuits where grid No. 2 is conncted to a tap of the plate winding of the output transformer it is permissible for this voltage to be as high as 500 Volts." Hilft mir aber auch nicht, weil das wohl die Ultralienaranzapfungen meinen dürfte. Die haben wir nicht.
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Tech-Talk Amps / Re: Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 19.04.2026 17:51 »
Zitat
Das allmächtige Google gibt mir Werte von 7,5 mA als maximaler Wert für das Sg von 6L6 an. Das Datenblatt sagt nur 5 Watt maximale Verlustleistung fürs Schirmgitter, was ich merkwürdig finde, denn das wäre bei voller Maximalspannung 11 mA, woher also der Unterschied?

Der Schirmgitterstrom steigt deutlich mit der Aussteuerung.
Im 6L6GC Datenblatt gibt es ein Dimensionierungsbeispiel für einen 55W Amp.
Der G2- Strom steigt von 2,8mA im Ruhebetrieb auf 11mA bei max. unverzerrter Leistung.
Mit Clipping wird er weiter ansteigen.
Am besten den Spannungsabfall am Schirmgitterwiderstand messen.
Der wesentliche Vorteil der seriellen Zenerdioden ist, dass der Spannungsabfall unabhängig von der Aussteuerung ist. 
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Tech-Talk Amps / Re: Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von Koenigpop am 19.04.2026 17:49 »
Also mehr als 50 V über Widerstände zu verbrennen, das geht mir zu weit.

Dass das zu dem Schaltplan nicht passt, der so 460 V B+ angibt, habe ich auch bemerkt. Es handelt sich bei dem Amp um Rev. 1, bei den Plänen um Rev. 4, es ist also nicht auszuschließen, dass die das Netzteil bzw. den Netztrafo im Laufe der Serie angepasst haben, um die Spannungen runterzukriegen, auch wenn es mich eher wundern würde.
Auf mich wirkt das irgendwie ein bisschen so, als wäre der Trafo eher für 220 V ausgelegt, als für 240, weil auch die Heizspanung zu hoch ist.
Nach dem Plan der Rev. 4 kann man den Trafo auf 230 oder 240 V betreiben, aber der Amp ist für 240 V belegt, der Trafo hat glaube ich auch gar keinen Blau/Weißen Tap für 230 V. Also hilft das auch nicht weiter.

Grüße!
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Tech-Talk Amps / Re: Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von cash667 am 19.04.2026 15:00 »
Ich bin kein Profi und das mit den Zenerdioden geht sicher, aber rein aus Interesse:
Warum nicht die Widerstände in der Siebkette anpassen?
Besorg dir mal das kleine Programm Duncan PSU Designer. Dann kannst du deine jetzige Siebkette darin mal nachbauen und die Widerstände anpassen.
In dem Falle der 100R (R31) vergrößern und ggf den 8,5k (R34) verkleinern um die Spannungen in der Vorstufe nicht zu ändern...

Wenn da 514V im Leerlauf anliegen passt aber irgendwie laut Ampeg Schaltplan auch irgendwas nicht..

LG
Chris
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Tech-Talk Amps / Re: Budda Superdrive 80 Head Leistungsreduzierung
« Letzter Beitrag von tubeampbastler am 19.04.2026 14:53 »
Hallo Sebastian,
zum technischen Hintergrund: hab bisher so ca. 10 verschiedene Amps gebaut( SE und PP).
Für Gitarre und Harp. Bin mit Röhrentechnik seit den 70ern unterwegs. Zu laut heißt wohl fürs Wohnzimmer. Ich kenne auch die Sachen wie Powersoak, Konverter auf El 84 und 2  Röhren ziehen. Ich Frage mich nur ob es Sinn macht, so ein Teil zu kastrieren. GH
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: LED im Fußschalter bei Doppel-Relais Umschalter
« Letzter Beitrag von ZOID am 19.04.2026 14:47 »
Ich habe gerade das gleiche Problem. Weiss jemand eine Lösung?
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VERKAUFE: Verstärker, Röhren, Gitarren... / WGS Retro 12"
« Letzter Beitrag von mcb-tube am 19.04.2026 13:18 »
Hallo liebe Gemeinde

Im Zuge von frühjährlichen Umstrukturierungsmaßnahmen werde ich mich von einigen doppelt vorhandenen Gerätschaften trennen. 
Anzubieten hätte ich zunächst einen 12" WGS Retro :headphone: in wohnzimmergepflegtem Zustand, möglicherweise nur teilweise eingespielt.
Preis wäre 70 Euro plus Versand
wobei z.B. Hermes Versand von Shop zu Shop für 5,90 möglich wäre.

Gruß
Matt    :topjob:
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Tech-Talk Amps / Re: Budda Superdrive 80 Head Leistungsreduzierung
« Letzter Beitrag von roehrich am 19.04.2026 12:48 »
Hallo Henning,

ich weiss, es es schlechter Stil, Fragen mit Rückfragen zu kontern, aber ...

... ein paar Worte über Deinen (technischen) Hintergrund wären sicher nicht verkehrt  :)
... was heisst "zu laut"? Im Bandkontext oder im Schlafzimmer? Im ersten Fall reicht es vermutlich, ein Pärchen der Endröhren still zu legen, im zweiten Fall ist das Ergebnis immer noch brüllend zu laut.
... muss die Änderung im Gerät passieren oder kommt vielleicht auch ein externes Dämpfungsglied in Frage? Das könnte dann sogar variabel sein.

Ciao Sebastian
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Tech-Talk Amps / Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von Koenigpop am 19.04.2026 12:27 »
Hallo,

ich habe im Keller gerade den Ampeg V4BH, das ist der schwarze aus den 90ern, mit platten Röhren. Auf Empfehlung von Dirk (danke dafür) habe ich jetzt Sovtek 6L6 WXT eingebaut und mit denen läuft er gut soweit, aber die Spannungen sind mir immer noch alle zu hoch.

Insbesondere die Schirmgitterspannung liegt mit etwa 514 V im Leerlauf doch weit über dem Maximalwert von 450 V. Neben der Vergrößerung der SG-Vorwiderstände auf 1,5K (von 470 Ohm) zwecks allgemeiner Röhrenschonung will ich jetzt die SG-Spannung mit Zenerdioden in die richtige Richtung drücken.
Also habe ich eine Reihenschaltung von 56V Zenerdioden mit 5 Watt Belastbarkeit im Sinn. Die Dioden müssen ja "nur" die Zenerspannung also 56 Volt, multipliziert mit wieviel Milliampere da auch immer reingehen, ertragen.
Das allmächtige Google gibt mir Werte von 7,5 mA als maximaler Wert für das Sg von 6L6 an. Das Datenblatt sagt nur 5 Watt maximale Verlustleistung fürs Schirmgitter, was ich merkwürdig finde, denn das wäre bei voller Maximalspannung 11 mA, woher also der Unterschied?

Nichts desto trotz, auch bei 11 mA sind die 5 Watt reichlichst dimensioniert, ich erwarte also keinen großen Hitzewallungen.

Meine Fragen wären jetzt, ob
a) meine obigen Annahmen derbe Denkfehler enthalten und
b) ob man die Zener besser vor oder nach den Widerstand einbaut? Also SGR, dann Zener, dann Röhre, oder Zener, dann SGR dann Röhre?

Grüße und schonmal meinen Dank an alle, die sich um Antworten bemühen.





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Tech-Talk Amps / Budda Superdrive 80 Head Leistungsreduzierung
« Letzter Beitrag von tubeampbastler am 19.04.2026 10:34 »
Hallo Forum,
ich hab einen Budda-Head Superdrive 80 zur Durchsicht. Der Amp hat 4 Stück 6L6 GC in der Endstufe(Kathodenbias über 250 R/50W).
Frage: gibt es einen sinnvollen Weg zur Leistungsreduzierung, da der Amp wohl zu laut ist. Gruß Henning 
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