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Tube-Talk / Re: Tubeamp Editor - Betatester Gesucht
« Letzter Beitrag von BuggyAndy am 27.04.2026 17:06 »
Hallo Randy,
zur Info, dein Programm läuft bei mir unter Linux mit Hilfe von wine Version 11.
Kann man auch eigene Symbole erstellen? Ich finde die Darstellung von Röhren wie aus dem Datenblatt für das Zeichnen von Schaltplänen für sehr gewöhnungsbedürftig.
Womit ich persönlich auch Schwierigkeiten habe, ist das ändern der Verbindungen.
Aber ansonsten schon ein guter Anfang.

Viele Grüße,
Andy
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: Emma ECC99 Plate Dissipation
« Letzter Beitrag von Think Mupid am 27.04.2026 15:49 »
Ich glaub ich hab jetzt nen Denkfehler gemacht: ich hab jetzt R23 (also den Kathoden Widerstand auf der Seite wo die Verlustleistung "zu hoch" bei 4 W war) erhöht um +100 Ohm. Also auf 657 Ohm. Daraufhin alles nochmal gemessen:

* Beide Anoden sind jetzt auf 260 V (vorher 256 V)
* Die Kathoden liegen jetzt beide(!) auf 9,2 V, d.h. ich habe auch den Pegel der "anderen Seite" mit angehoben
* dadurch fließen jetzt 9,2/557=16,5 mA bzw. 9,2/657=14mA. Also hat sich die Lage quasi umgekehrt mit 4.13 Watt auf der einen Seite und 3,5 Watt auf der anderen Seite.

Muss ich den Kathodenwiderstand auf der "stärkeren" Seite demzufolge verkleinern (also zB 560 Ohm -> 470 Ohm) um die Verlustleistung auf 3.5 W zu begrenzen?
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: LNDVerb in Emma Integration
« Letzter Beitrag von Think Mupid am 27.04.2026 15:38 »
ok ein erster (sehr "frei" verdrahteter) Test war schonmal gar nicht schlecht in Position "B". Also "nach" V2/2 und auch "nach" dem Koppelkondensator C7 (22nF).
Dessen Ausgang habe ich auf den "In B" des LND Verb gelegt und den Ausgang (am MIX Regler des LND Verb) dann wiederum über einen Koppelkondensator (ebenfalls 22nF) weiter an R13 der Emma  bzw. das Gitter von V2/1 (so wie oben im Bild).

Ich glaube ich muss noch ein wenig mit R52/R13 vom LNDVerb spielen damit sich das LNDVerb "Pegel neutral" verhält wenn man es rausdreht.

Aber klingt erstmal (auch bei eher lausiger Schirmung bisher) schon vielversprechend!
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von rakete am 27.04.2026 10:24 »
So, habe noch eine Runde gedreht, und der erste Punkt bei meinem debugging war gleich ein Treffer....   
Durch das mehrfache Ein- und Ausbauen des Boards ist wohl das Beinchen des Mastervolumes gerissen. Jedenfalls hatte es teilweise keinen Durchgang. Nachdem das gefixt war, läuft der Amp nun so gut, dass ich ihn so lasse. Ob ich ihn verkaufe (da kann man leider nicht viel erwarten...) oder behalte, weiss ich noch nicht. Er hat halt auf 0 ein Geräusch, dass ich bei einem nagelneuen Amp nicht akzeptieren würde, aber so noch hinnehmen kann. Es MAG sein, dass es an den NT Elkos liegt. Im Normalfall hätte ich die sofort getauscht. Allerdings waren die überall sehr teuer und das 'Brummen' klingt nicht so ganz nach tiefem Netzbrummen. Außerdem hatte ich in einem anderen Forum einen Beitrag gefunden, bei dem ein ähnliches Problem vorlag, und dort hatte das Tauschen der großen Elkos auch nicht geholfen...  Ich höre aber jetzt auf, weiter daran herumzubasteln, da mir die Lötbahnen zu empfindlich sind und ich nicht mehr Schaden anrichten will.

Ich habe den Amp übrigens geschenkt bekommen eben aufgrund solcher Probleme wie in der genannten Anzeige. DIESE Probleme sind bei den 80er Marshalls (die soliden Einkanäler evtl aussen vor) meist die Buchsen (Kanal/Send/Return, hier auch noch ext speaker (muted internen). Die schalten nicht mehr sauber und dadurch bricht das Signal oft weg.

Wollte noch sagen, dass C23 bei mir statt 10nF ein niederohmiger Widerstand ist. Da aber soweit alles läuft und er am Grundbrumm der Endstufe nicht schuld sein kann, lasse ich nun alles, wie es ist. Außerdem wundert mich folgendes:

Der Amp hat ja die Besonderheit dieser Serie (wie auch 100 mosfet)  dass man über push/pull pot im overdrive Kanal die Klangregelung des Clean Kanals ZUSÄTZLICH nutzen kann. Allerdings ist bei mir ohne Stecker in der Kanalumschaltung damit auch die Klangregelung des Clean Kanals deaktiviert (bzw nur dann aktiviert, wenn auch overdrive EQ aktiviert ist). Das erscheint mir mekrwürdig, da es aber mit Stecker in Kanalswitch wieder funktioniert, kann es eigentlich auch nicht die Umschaltlogik sein. Egal. Bei der kleinen Box würde ich eh immer den EQ nutzen wollen, insofern ists egal.   

Nur noch ein Paar kosmetische Eingriffe am maroden Vinyl, dann ist gut.

Vielen Dank für Eure Hilfe!
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: Emma ECC99 Plate Dissipation
« Letzter Beitrag von Dirk am 25.04.2026 18:41 »
Hallo,

wenn Du Widerstände zur Hand hast, dann kannst Du gerne versuchen, den Bias etwas nach zu justieren.
Bitte beachte, dass dies auch Auswirkungen auf den Klang haben kann - ob eine Verbesserung oder Verschlechterung ist Geschmackssache, also nicht wundern, wenn der geänderte Bias dann "hörbar" ist.

Grüße, Dirk
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Tech-Talk TT-Projekte / Re: LNDVerb in Emma Integration
« Letzter Beitrag von Think Mupid am 24.04.2026 16:10 »
Hallo!

Dieser Thread hier ist schon etwas älter, aber ich bin gerade an der gleichen Stelle angekommen ;-)

Ich habe ne frisch aufgebaute Emma und hier noch ein LNDVerb rumliegen, das würde ich gerne in die Emma einbauen.
Die spannende Frage ist, ob *vor* oder *nach* V2/2 (12AX7)? Weiter oben im Thread wurde ja *nach V2/2* vorgeschlagen, hat jemand damit Erfahrungen gemacht? Und ja, da muss dann noch ein Koppel-Kondensator mit rein, was würde sich da empfehlen? Auch wieder 22nF wie bei C7?



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Tech-Talk TT-Projekte / Emma ECC99 Plate Dissipation
« Letzter Beitrag von Think Mupid am 24.04.2026 16:01 »
Hallo,

bei meiner frisch aufgebauten Emma (die übrigens super klingt!) wird die ECC99 sehr heiß, auch wenn man mit recht geringer Lautstärke spielt.
Ich hab mal die Spannungen und Ströme rund um die ECC99 nachgemessen:

* auf der einen Seite messe ich an der Kathode 8.8 Volt (Soll laut Plan: 8,5) bei einem R24 von 557 Ohm. Also 14,3 mA. An der Anode liegen 256 V an. Wenn man die 8.8 V an der Kathode abzieht, kommt man auf 247,2 V Anode/Kathode. Bei 14.3 mA wären das dann 3,53 Watt
* auf der anderen Seite sind es an der Kathode 9,1 Volt, R23 ebenfalls 557Ohm. Das wären dann 16,3 mA. Anode ebenfalls 256 V. Das wären dann 246,9 Volt Anode/Kathode und somit 4,02 Watt

Habe ich das richtig gerechnet?

Laut ECC99 Datenblatt https://media.tubetown.net/info/datenblaetter/tubes/jj/jjecc99.pdf ist "Wa = 3,5  W" als "limiting value". Da erscheint mir die 4,02 W doch etwas darüber. Ist das noch im "gesunden" Bereich? Oder sollte ich auf dieser Seite den Kathoden Wiederstand etwas anheben auf 680 Ohm oder so?

Für den Hammond Trafo sollte es OK sein, der "verträgt" ja 8 Watt

Hier noch der Schaltplan: https://media.tubetown.net/cms/userfiles/downloads/kit-emma2021.pdf
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Transistor-Verstärker / Re: Marshall 75 Reverb / 5275 Brummgeräusche
« Letzter Beitrag von stephan61 am 24.04.2026 12:54 »
Hallo,
bei einem Brummbären in diesem Alter würde ich als erstes die Netz-Elkos tauschen, erstens weil das als Ursache naheliegt und zweitens der Amp ca. 40 Jahre auf dem Buckel hat und so ein Tausch daher auch für die Zukunft nicht schadet.

Grüße Stephan
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Tech-Talk Design & Konzepte / Re: 100W 4x 6L6GC Projekt - diverse Fragen
« Letzter Beitrag von cash667 am 24.04.2026 11:30 »
Ja - vielen Dank dafür.
Ich weiß nicht genau wann ich weiter mache. Amp basteln war so ein bisschen das Winterhobby, jetzt gehts erstmal in den Sommer, da habe ich meist nicht so viel Lust zu basteln - mal schauen wann ich dazu komme.

Einen kompletten Neuaufbau kann ich ausschließen- wie gesagt, das Teil wird hauptsächlich Deko im Wohnzimmer und ich habe die Teile die ich dafür nicht eh schon hatte für relativ kleines Geld gebraucht gekauft. Von daher hält sich das Lehrgeld in Grenzen- gelernt habe ich dennoch schon viel.

Ich werde auf jeden Fall hier weiter berichten, wird aber erstmal sporadischer.
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Tech-Talk Amps / Re: Ampeg V4BH Spannungsreduktion am Schirmgitter
« Letzter Beitrag von Koenigpop am 24.04.2026 11:18 »
So, kurze Rückmeldung, der Amp läuft jetzt stabil mit den Zenerdioden (1N5370B, gibbet hier bei Dirk) und das ergibt an den Schirmgittern 455 Volt (bei  515 Volt B+). Ich habe es jetzt erstmal bei den 470 Ohm SG belassen, wiel ich nur ziemlich riesige 1K hier hatte.

Das sieht doch schon gut aus. Besser 5 Volt drüber als fast 70.... Ich denke mal, die 6l6 werden es danken.

Die Dioden-Widerstand Anordnung habe ich jetzt über dem Board geflogen, das sieht so mittel aus, zumal die Dioden ja auch einiges an Länge der Beine brauchen als Kühlkörper, wirkt auf mich aber stabil und ist sicher gut für die Hitzeabfuhr. Ich erwäge noch, passende Standoffs zu besorgen, um die Lötpads zu entlasten bzw. nicht zu belasten. Was auf das Board zu kleben gefällt mir aber auch nur so halb. Vielleicht kommt mir oder euch noch eine Erleuchtung, wie man das schön (und) stabil machen kann...

Der Bias Bereich hat sich durch die Aktion nach unten verschoben (von 30 mA vorher zu dann eher so 16), was mir aber entgegenkam weil ich vorher mit 30 mA am unteren Anschlag war, und zwar nachdem ich R 41 bereits auf 20 K hochgesetzt hatte. Da kann ich mir also sparen, nochmal das ganze Board zu ziehen und R 41 weiter zu vergrößern.

Jetzt kann ich lässig auf 30 mA einstellen und habe noch reichlich Regelweg nach unten und oben.

Soundunterschiede kann ich jetzt keine feststellen, aber ich habe auch keine echte Erfahrung und nur vorher und nachher ein bisschen Gitarre drüber gespielt. Sollte der der Eigner das anders wahrnehmen, werde ich nochmal berichten.

Die Heizspannung ist mir immer noch zu hoch mit fast 7 Volt, aber das ist eine anderes Thema.
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