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« Letzter Beitrag von BGE am 2.06.2026 03:05 »
Moin
Abschließend kurzes Resümee.
Der Amp ist zurück beim Spieler und er brummt auch nicht mehr so auffällig (ist nun normal) . Der AÜ mußte letztendlich auch noch getauscht werden, da er durch die andauernde thermische Belastung unsymmetrisch war. Nachdem ein Hammond AÜ für AC30 Vintage (1750V) stehend eingebaut war, der ja auch in seiner Eisenkernausrichtung anders ausgerichtet ist als der originale Woden AÜ (liegend), wurde das Brummen dann vernachlässigbar. Ich hatte dann sicherheitshalber mit der Schrotflinte in der Vorstufe auch alle alten (Kathoden)-Elkos und Koppel-Cs getauscht. Besonderheit: Es waren zwei Ölcaps als Koppel-Cs zum Phaseninverter verbaut die zwar mit 0,047yF beschriftet waren aber beide ca. 1,2 yF hatten. nachdem die gewechselt waren, wurde es noch besser. Somit wurde die gesamte Endstufe und auch das gesamte Netzteil erneuert. Es ist kein VOX AC30 mehr, sondern ein Hammond AC30. Besonderheit: Der 290NX Hammond Netztrafo hat eine Thermosicherung eingebaut (Bimetall?), die bei 90 Grad zuschlägt und den mains Trafo und somit den Amp abschaltet. Das haben mir die Hammond Leute in Canada bestätigt. Man sieht auch in der Spec, diesen kleinen runden Kreis, mit einer "90°C" Beschriftung in der Primärwicklung und das war auch ganz gut, denn bei den ersten Dauertests mit Eingangssignal, kam diese Thermosicherung mehrere Male, bis ich dann durch andere Maßnahmen (größeres eckiges Loch im Slider-Board (Plinth) etc.) Abhilfe schaffte und der Amp nun 12 h im Stressdauertest durchlief ohne zu kollabieren. Die Kosten für diese Reparatur waren erheblich und der Aufwand ebenfalls aber mit HT-Sicherung und anderen Maßnahmen ist der Amp jetzt thermisch abgesichert. Es war lehrreich aber ich muß sowas nicht unbedingt nochmal haben und frage mich immer noch, wie die VOX Leute damals diese Schaltung so im Original verkaufen konnten.
Vielen Dank für Eure Hilfe.
drstrange