Deshalb wundert es mich, dass TE da mit einer ECC83 arbeitet. Entweder dämlich oder mit einem Grund.
Wie gesagt, wenn im TE die Ausgangsleistung per CF begrenzt werden musste, dann eher um PT und OT zu schonen. Den Röhren hilft das m.M.n. nicht.
Oder eben aus Soundgründen.
Im TE muss für max. Ausgangsleistung (vor Endröhren-Clipping) jeder CF eine saubere Spitze-Spitze- Ausgangsspannung (Vpp) von 2xVbias an eine externe Last von etwa 110K liefern.
Laut Schaltplan also 84Vpp.
Um aber die Kathodenspannung um 42V zu erhöhen, ist bei einer effektiven (AC-) Last von etwa 33k (47k//110k) ein Spitzenstrom von über 3mA nötig.
Dies wäre laut Zollner bei der ECC83 nur möglich mit Gitterstrom.
Ich vermute daher, dass das Gittersignal der ECC83 verzerrt, bevor die 82Vpp an der Kathode erreicht werden.
Sollte sich mittels Oszi klären lassen.