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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 2.06.2026 07:49 »
Zitat
hier ein Soundfile vom Tuckern und dem Rauschen wenn am Hallpoti gedreht wird

"Meine" Handytuckerstörung hat sich komplett anders angehört. Täusche ich mich oder hört das Tuckern auf, wenn ein Signal von der Gitarre kommt? Was passiert, wenn Du die Eingangsbuchse kurzschließt, z.B. mit Kurzschlussklinkenstecker.

Grüße
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Moin
Abschließend kurzes Resümee.
Der Amp ist zurück beim Spieler und er brummt auch nicht mehr so auffällig  (ist nun normal) . Der AÜ mußte letztendlich auch noch getauscht werden, da er durch die andauernde thermische Belastung unsymmetrisch war. Nachdem ein Hammond AÜ für AC30 Vintage (1750V) stehend eingebaut war, der ja auch in seiner Eisenkernausrichtung anders ausgerichtet ist als der originale Woden AÜ (liegend), wurde das Brummen dann vernachlässigbar. Ich hatte dann sicherheitshalber mit der Schrotflinte in der Vorstufe auch alle alten (Kathoden)-Elkos und Koppel-Cs getauscht. Besonderheit: Es waren zwei Ölcaps als Koppel-Cs zum Phaseninverter verbaut die zwar mit 0,047yF beschriftet waren aber beide ca. 1,2 yF hatten. nachdem die gewechselt waren, wurde es noch besser. Somit wurde die gesamte Endstufe und auch das gesamte Netzteil erneuert. Es ist kein VOX AC30 mehr, sondern ein Hammond AC30. Besonderheit: Der 290NX Hammond Netztrafo hat eine Thermosicherung eingebaut (Bimetall?), die bei 90 Grad zuschlägt und den mains Trafo und somit den Amp abschaltet. Das haben mir die Hammond Leute in Canada bestätigt. Man sieht auch in der Spec, diesen kleinen  runden Kreis, mit einer "90°C" Beschriftung in der Primärwicklung und das war auch ganz gut, denn bei den ersten Dauertests mit Eingangssignal, kam diese Thermosicherung mehrere Male, bis ich dann durch andere Maßnahmen (größeres eckiges Loch im Slider-Board (Plinth) etc.) Abhilfe schaffte und der Amp nun 12 h im Stressdauertest durchlief ohne zu kollabieren.  Die Kosten für diese Reparatur waren erheblich und der Aufwand ebenfalls aber mit HT-Sicherung und anderen Maßnahmen ist der Amp jetzt thermisch abgesichert. Es war lehrreich aber ich muß sowas nicht unbedingt nochmal haben und frage mich immer noch, wie die VOX Leute damals diese Schaltung so im Original verkaufen konnten.

Vielen Dank für Eure Hilfe.
drstrange
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 2.06.2026 00:27 »
Das klingt logisch, danke!

Da das Auftrennen nun keine Lösung gegen das Tickern dargestellt hat habe ich es wieder auf den Ursprungszustand zurückgebaut. Das Tremolo funktioniert wieder normal.
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 2.06.2026 00:13 »
Die Kathodenspannung bestimmt den Bias der Trioden.
Für annähernd gleiche Kathodenspannungen bei getrennten Kathoden sollten die Werte der Kathodenwiderstände verdoppelt werden.
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 1.06.2026 23:11 »
Nun habe ich an der Kathode der 6dr7 aufgetrennt mit jeweils 100R und 50uF , das Tuckern bleibt

aber das Tremolo kommt nun nur noch in fahrt wenn ich Speed auf Anschlag stelle, drehe ich Speed um ein viertel zurück dann verstummt der Effekt
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 1.06.2026 21:29 »
Zitat

Die Anode von V4B ist mit 10kOhm verbunden. Ist der Widerstand direkt an der Anode (Röhrenfassung) angelötet oder weiter entfernt am Netzteil?


ist direkt an der Anode mit einer 2 cm Beinchenlänge zum 33uF Elko mit einer Leitung 5 cm verlängert

Zitat
Der Aufbau weist einen Haufen frei verlegter Überlandleitungen auf. Möglicherweise hast Du bei deinen bisherigen Aktionen da etwas unabsichtlich verändert. Da können wenige mm schon eine Rolle spielen (Sender-Empfänger). Da mal mit isolierendem Kunststoffstab die Lage zueinander verändern.

Ja ich weiss, ich habe da auch schon alles erdenkliche getan, als erstes die Heizleitungen von allem räumlich in Entfernung gebracht
dann die Signalmasse vom Gehäuse getrennt, isolierte Buchsen
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Paulecaster am 1.06.2026 21:23 »
hier ein Soundfile vom Tuckern und dem Rauschen wenn am Hallpoti gedreht wird
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Tech-Talk Amps / Re: Echolette E-51 Reparatur
« Letzter Beitrag von Koenigpop am 1.06.2026 17:26 »
Nur, um das oben nicht unvollendet stehen zu lassen udn weil ich gewrade wieder bastele:

Wie ich mittlerweile ganz gut sagen kann: Die Echolette arbeitet bewusst mit einer Trennung von Chassis- und Signalmasse, vermutlich um sonst allfällige Brummschleifen zu verhindern. Recht aufwändig und auch durchaus elegant.

Die Moosgummidinger haben also auf jeden Fall (auch) die Aufgabe, die Isolierung der Signalmasse von der Chassismasse (Schutzerdung) zu gewährleisten. Bei den anderen Röhren ist das insoweit kein Problem, als da die Sockel auf der Hauptplatine als Keramik-Einlötsockel ausgeführt sind deswegen keine leitende Verbindung zum Chassis besteht. Bei den unmittelbar ins Chassis gebauten V 1 und 3 muss daher eine Isolierung her.

Essentiell dafür sind z.B. auch die Plastikunterleger der Klinkenbuchsen und dass man, wenn man Potis tauscht, nicht etwa den alten Trick mit "eine Öse als Masse an das Gehäuse löten" macht, denn dann hat man die Signalmasse doch wieder auf dem Chassis.

Fragt mich, woher ich das weiß...

Das bedeutet natürlich, dass man sich dann schon was einfallen lassen muss, wenn die Mossgummi-Dinger so am Ende sind, dass Sockel die Signalmasse mit Chassiskontakt versehen.

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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 1.06.2026 11:00 »
Der Aufbau weist einen Haufen frei verlegter Überlandleitungen auf. Möglicherweise hast Du bei deinen bisherigen Aktionen da etwas unabsichtlich verändert. Da können wenige mm schon eine Rolle spielen (Sender-Empfänger). Da mal mit isolierendem Kunststoffstab die Lage zueinander verändern.
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Tech-Talk Amps / Re: Amp zu leise
« Letzter Beitrag von Röhre69 am 1.06.2026 09:59 »
https://en.wikipedia.org/wiki/Motorboating_(electronics)#:~:text=As%20with%20all%20electronic%20oscillation,proper%20phase%20for%20positive%20feedback.

Ich finde die Idee, den beiden Kathoden separate RCs zu verpassen nicht schlecht (probieren geht über studieren).

EDIT: Oder evtl. den 50µ (parallel 100 Ohm, Grenzfrequenz 32 Hz) erneuern oder vergrößern (weniger invasiv)

Die Anode von V4B ist mit 10kOhm verbunden. Ist der Widerstand direkt an der Anode (Röhrenfassung) angelötet oder weiter entfernt am Netzteil?

Ansonsten: Einer der wildesten Aufbauten, den ich bisher gesehen habe. Was aber nicht zwangsweise "schlecht" bedeuten muss!

EDIT: Gibt´s ein Audiofile vom Tuckern? Hatte sowas sporadisch bei einem Eigenbau, auch keine Ursache gefunden. Bis ich das gleiche Störtuckern bei einem serienmäßigen Verstärker eines namhaften Herstellers beobachten konnte. Wie Helmholtz schon erwähnte, war´s bei mir ein Handy, aber auch nicht reproduzierbar

Grüße
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