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Tube-Talk / Re: max Grid 1 Circuit Resistance in PP Endstufe?
« Letzter Beitrag von Helmholtz am 7.01.2026 23:02 »Du hast völlig recht.
Der Grenzwert für den Gitterableitwiderstand wird in kommerziellen Amps oft überschritten.
Sozusagen auf eigene Verantwortung.
Wenn eine Endröhre zu positivem Gitterstrom neigt (z.B. wegen schlechtem Vakuums, bei extremer Kolbentemperatur oder einfach bei Überlastung) kann das im schlimmsten Fall zu einem katastrophalen Thermal Runaway mit Glasschmelze führen.
(Da kann man nur hoffen, dass eine Sicherung größeren Schaden verhindert.)
Zum Glück passiert das nur höchst selten.
Hauptgrund dürfte sein, dass der Gitterableitwiderstand den PI belastet.
Je kleiner er ist, desto geringer sind Verstärkung und max. Ausgangssignal des PI.
Das hat negative Auswirkung auf eine Reihe von Endstufeneigenschaften - abhängig von der Schaltung.
Die Ausgangsimpedanz des PI liegt für das AC SIgnal in Serie mit dem Gitterwiderstand und bildet mit diesem einen Spannungsteiler.
Die Gitterstromableitung erfordert einen Gleichstrompfad zwischen Endröhrengitter und -kathode.
Der PI ist AC gekoppelt, spielt also keine Rolle.
Ein 150k "Gridstopper" hat vermutlich die Hauptaufgabe, Sperrverzerrungen zu minimieren.
Erscheint mir aber übertrieben groß.
Der Grenzwert für den Gitterableitwiderstand wird in kommerziellen Amps oft überschritten.
Sozusagen auf eigene Verantwortung.
Wenn eine Endröhre zu positivem Gitterstrom neigt (z.B. wegen schlechtem Vakuums, bei extremer Kolbentemperatur oder einfach bei Überlastung) kann das im schlimmsten Fall zu einem katastrophalen Thermal Runaway mit Glasschmelze führen.
(Da kann man nur hoffen, dass eine Sicherung größeren Schaden verhindert.)
Zum Glück passiert das nur höchst selten.
Hauptgrund dürfte sein, dass der Gitterableitwiderstand den PI belastet.
Je kleiner er ist, desto geringer sind Verstärkung und max. Ausgangssignal des PI.
Das hat negative Auswirkung auf eine Reihe von Endstufeneigenschaften - abhängig von der Schaltung.
Die Ausgangsimpedanz des PI liegt für das AC SIgnal in Serie mit dem Gitterwiderstand und bildet mit diesem einen Spannungsteiler.
Die Gitterstromableitung erfordert einen Gleichstrompfad zwischen Endröhrengitter und -kathode.
Der PI ist AC gekoppelt, spielt also keine Rolle.
Ein 150k "Gridstopper" hat vermutlich die Hauptaufgabe, Sperrverzerrungen zu minimieren.
Erscheint mir aber übertrieben groß.

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