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trainwreck... !!

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bourbon:
na wenn der aiken das sagt... hat ne sehr umfangreiche info page der gute..  sehr zu empfehlen würd ich sgen !

hinsichtlich der ultra-linear schaltung würd ich sagen die bleibt wohl doch besser in der hifi fraktion.. (und in gewissen fender amps um politisch korrekt zu bleiben  ;)

zum trainwreck:  hast du schon mal die 6Ca7 von EH in deinem gerät versucht.. sind ja wie geschaffen für hi-gain anwendungen, und mit einem mittelweg zwischen 6l6 und el34 dürften sie auch bessere cleans ermöglichen als nur el34 ....  das wäre doch bestimmt nen versuch wärt ..

wäre ein rectifier bedingter "sag" in einem trainwreck erwünscht oder würde das eher die schnelle spontane spielart dämpfen ?  

zum layout -es wäre sicher eine gute idee ein schild zwischen trafo und den röhren zu positionieren um einstreuungen zu vermeiden -wie zB in Hiwatt usw.


haltet das topic am laufen jungs..  jeder sollte seine ideen posten  !!

grüsse

Joachim:
Hi zusammen,

ich hab mal eine Frage an den Trainwreck-Experten wegen der Schaltungen auf blueguitar. Da gibt's diverse Express-Varianten, z.B. den Blues Express. Gab es solche Amps von Trainwreck oder sind das einfach Interpretationen der Trainwreck-Designs?

Ach ja, worin liegt eigentlich das von Dir beschriebene Layoutproblem mit dem AÜ? Eigentlich ist die Trainwreck-Schaltung ja halbwegs "normal". Bis auf Details in der Klangregelung mancher Varianten und den teilweise sehr kleinen Koppel-Cs um die satten Bässe durch die 22µF Kathoden-Elkos zu kompensieren.

Viele Grüße,
Joachim

Deeluxe:
Hi Leute,

Kurz zum Thema UL-Übertrager: Ein großer Meister der Gitarren-UL-Übertrager ist der Mr. Reußenzehn und daß solche Amps hervorragend klingen können ich hier nur bestätigen.

Für einen Selbstbau aber auf einen vorhandenen HiFi-Übertrager zurückzugreifen finde ich doch etwas riskant.

Vor allem haben die Trainwrecks einen 3-stufigen Vorverstärker und der ist klanglich nicht ganz unheikel in den Griff zu bekommen wie ich vor etwas 2 Jahren bei wochenlangen Experimenten feststellte. Gerade bei Klangregelungen nach der ersten oder 2. Stufe (nach der 3. Stufe wollte ich nicht).
Die dauernden Abstimmungsänderungen zwischen "ätz" und "näselt" ließ mich schließlich zum 4-stufigen Design wechseln.
Allerdings, wenn man die Endstufe kitzelt (oder mehr) wurde das 3-stufige Design zunehmend besser (mit angepasster Vorstufe) - klang dann aber leise Schei...... Deshalb die Bedenken am UL-Übertrager!

Und vielleicht auch deshalb die vielen Versionen des Amps  ;)

Vermtl. wird jeder den Amp je nach Endröhren, Speaker, Gitarre entsprechend anpassen müssen. Aber interessant fand ich die Entwürfe schon immer.

Viele Grüße
Deeluxe

Joachim:
Hi Deeluxe,

jetzt mußt Du mir mal auf die Sprünge helfen. Was ist an der dreistufigen Vorstufe so heikel? Geht's hier um das Soundshaping oder um die Stabilität (schwingen usw.)?

Gruß,
Joachim

bluesfreak:

--- Zitat von: ODwan am 23.05.2005 18:13 ---Randall Aiken meint, der Route 66 wär UL:
http://www.aikenamps.com/ClassA.htm

--- Ende Zitat ---

Servus,

den guten Randall in Ehren aber dann hat Mike beim Route66 eine extrem unlineare UL Endstufe gebastelt  ;D
Einen Amp der so gut auf Dynamik (Anschlag, Volumenpoti) reagiert und der einen so schönen dicken Endstufencrunch bei moderaten Lautstärken entwickelt hab ich vorher noch nie gespielt...

cu
bluesfreak  8)

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