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Ultra High-Gain Preamp von Merlin Blencowe

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Nigel:

--- Zitat von: Moonshine am  8.07.2021 12:12 ---Wie sieht es denn bei den von dir gebauten Amps mit dem Gain aus, wie viel geht denn da?

--- Ende Zitat ---

Wie meinst du? In Volt kann ich das nicht mehr sagen. Verzerrung war mehr als genug für mich. Daher habe ich von der Ultra-High-Gain-Schaltung zunächst einmal Abstand genommen. Ich spiele zumeist mit Humbucker. Minihumbucker oder P90 am leibsten nur WahWah. Am besten finde ich, dass ich damit auf zusätzliche Verzerrerpedale verzichten kann/könnte und mMn nur wenige käufliche Amps so gut klingen. Mich erinnert der Klang am ehesten an Tech21 oder obwohl ganz anders Riviera, oder neuere MesaBoogies oder um die Verwirrung komplett zu machen, an einen 59er Bassman mit mehr als nur einem sweet-spot. Toll ist auch, dass die Schaltungen (außer die Ultra) auch clean oder in diesem "teuren" Bereich, wenns grad noch nicht verzerrt ist,  sehr gut klingen. Aber nagel mich nicht fest, alles subjektiv und manuelle, experimentelle Abstimmung ist in jedem Fall erforderlich.

An der Ultra-Schaltung gefällt mir u.a. der aufwendige Mittenregler, unverzichtbar für einige styles.

Grüße

NIgel

Nigel:
Verdammt! Sorry Leute.

Ich hab ein paar Fakten #fawexlt. Gerade nochmal meine Unterlagen durchgesehen. Ich habe defacto nur den ersten Merlin-Preamp nachgebaut und der ist mit einigen Abwandlungen in mehreren meiner Amps drin und klingt klasse. Ich habe diese Schaltung hier und da um einen Katodenfolger mit Siliziumdiode statt Lampe vor der Klangregelung erweitert (Das macht diesen Basmann-artigen Klang). Den Mittenregler aus der zweiten Schaltung habe ich nicht probiert, statt dessen einen parametrischen Mittenregler aus dem Marshall Valvestate MkI. Das Noise-Gate mittels Dioden aus der Ultra-Schaltung klingt fürchterlich. an derartigen Stellen habe ich zur Nebengeräuschreduktion mit einer einfachen Gegenkopplung bessere Erfahrung gemacht.

Tschuldigt bitte die Verwirrung, aber die Ergebnisse sind alle toll nur eben nicht genau nach Merlin. Das ist die große Lehre aus dem Buch.


Grüße

Nigel



Moonshine:
Hi Nigel,
Danke für die Klärung  ;D
Denke das mit dem Noisegate liegt entweder an der Position im Preamp und dem Maß der Verzerrung, bei der man das verwenden möchte. Auf der einen Seite braucht man natürlich Noise unter 0,7 V, damit das Diodengate auch wirken kann. Zum andern erzeugen die Dioden an der Stelle natürlich Crossover-Distortion, was an sich gruselig klingt. Merlin schreibt ja auch dazu, dass es nur Sinn macht bei sehr hoher Verzerrung, damit die unangenehme Crossover-Distortion darin untergeht und nicht mehr weiter stört.

Ich bin heiß wie Frittenfett auf den Preamp  :guitar:

Lieben Gruß,
Max

Nigel:
Moin!

Auf Merlins Seite sind ein paar Korrekturen angegeben, auch für besagte Schaltung. Würde ich auf jeden Fall so machen, könnte sonst etwas harsch und kratzig klingen - natürlich Geschmacksache.

Grüße

Nigel

Moonshine:
Hi Nigel,
Genau, der Kathodenwiderstand der letzten Triode, habe sein Erratum gelesen. Danke dir!
Lieben Gruß,
Max

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