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NFB nur über OT und Endröhre bei SE
Helmholtz:
--- Zitat von: bea am 29.11.2024 14:22 ---Der von mir genutzte ATRA0211 besitzt ebenfalls einen 16 Ohm-Ausgang. Den hätte ich natürlich nutzen wollen.
--- Ende Zitat ---
Dann tu's doch. An 16 Ohm ist die Verstärkung um 41% höher als an 8 Ohm.
Insgesamt fällt mir für das Projekt nichts besseres ein.
bea:
Das werde ich sicherlich auch ausprobieren.
Lötopa:
Hallo Beate,
ich komme historisch eigentlich eher so aus der HiFi-Ecke…da gibt es teils recht „stabile“ Konzepte die ganz ohne GK/NFB auskommen oder halt auch recht skurrile Rückführungen in die Treiberkathode mit Spannungsteilern, Parallelkondensatoren usw. usw.
Ziel ist ja immer dem generell prinzipbedingten „schlechtem“ Dämpfungsfaktor (reagiert sensibel auf die Impedanz des Lautsprechers) einer Röhrenendstufe, speziell wenn Single Ended auf die Sprünge zu helfen, was man sich dann halt auch mit reduziertem Schallpegel erkauft.
Sodele… hast du mal eine Impedanzlinearisierung deines Lautsprechers in Erwägung gezogen?
Die Schwingspule hat ja eine bestimmte Induktivität die die Impedanz mit zunehmender Frequenz erhöht, schnippelt dir also Höhen weg, halt auch wegen dem niedrigen Dämpfungsfaktor von Röhrenverstärkern gegenüber Halbleiterkonzepten.
Was du versuchen kannst ist ein Widerstand in Serie mit einem Kondensator zum Lautsprecher parallel zu schalten. Das kann man sogar berechnen…
Gitarrenlautsprecher haben meist eine Schwingspuleninduktivität so um 0,5 - 1mH.
Entsprechende Formeln findest du bei den zahlreichen üblichen Quellen.
Aus dem Bauch raus: R so 10-20 Ohm, C so um die 20 uF. Der Widerstand muss natürlich bissel Leistung vertragen… ;)
Beste Grüße
Rainer
bea:
Hallo Rainer,
dane für den Hinweis. Impedanzlinearisirung hatt ich schon mal ausprobiert, in der einfachsrten Form eines parallelwiderstandes vom 3-5-fachen der nominamimpedanz. An einen positiven Effekt musste man schon glauben ;-)
Aber ganz konret geht es mir ja um den Eigenfrequenzgang des Übertragers., genauer dessen vergleichsweise starken Höhenabfall zu linearisieren. Und das geht leider nur mit einer Gegenkopplung, die den Übertrager mit einschließt.
(...und immer noch wäre es mir lieber ´, auch den Eingang der EL84 mit in der Schleife zu haben....)
Helmholtz:
--- Zitat ---Die Schwingspule hat ja eine bestimmte Induktivität die die Impedanz mit zunehmender Frequenz erhöht, schnippelt dir also Höhen weg, halt auch wegen dem niedrigen Dämpfungsfaktor von Röhrenverstärkern
--- Ende Zitat ---
Das Gegenteil ist der Fall.
Der Impedanzanstieg bei höheren Frequenzen durch die Schwingspulenimpedanz bewirkt an einem Verstärker mit kleinem Dämpfungsfaktor eine Erhöhung der Ausgangsspannung, also eine Anhebung der Höhen.
Generell ist ein hoher Dämpfungsfaktor bei Gitarrenverstärkern weder üblich noch erwünscht.
Bei Halbleiter-Gitarrenverstärkern wird daher oft die Ausgangsimpedanz durch Stromgegenkopplung erhöht.
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