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NFB nur über OT und Endröhre bei SE
bea:
An dem Amp gibt es eigentlich keine Besonderheiten: eine Doppeltriode in üblicher Beschaltung gefolgt von einer EL84 mit Kathodenbias. GK vom Übertrager auf die Kathode der 2. Stufe, davor Lautstärke- und Klangregelung. Also Nullachtfuffzehn, außer dass da vieles schaltbar ausgelegt ist.
Jetzt würde ich gerne der Kathode der 2. Stufe einen Kathoden-C verpassen, und das beißt sich mit der (nachträglich eingebauten) Gegenkopplung.
Hier übrigens ein alter Schaltplan eines der beiden Amps, ungefähr im aktuellen Zustand (ich hab mich später nochmal um Details wie Begrenzung des Schirmgitterstroms gekümmert und bei einem der beiden tatsächlich ein Lautstärkepoti in die GK-Schleife gepackt.): https://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=5240.0;attach=22369
Helmholtz:
Ok, mit Schaltplan ist jetzt alles klar.
Ich würde es mal mit der Trafo-GK an der EL84 Kathode versuchen.
Zusätzlich z.B. 220nF über R9, wie angedacht.
Dann kann man auch ein MV direkt vor die EL84 setzen, also anstelle von R5.
Röhre69:
Hallo bea,
die jetzige GK besteht nur aus Rs (Poti 100k und 39k). Da evtl. Cs oder Ls einfügen und die GK damit frequenzabhängig gestalten.
Grüße
bea:
--- Zitat von: Helmholtz am 27.11.2024 17:31 ---Ich würde es mal mit der Trafo-GK an der EL84 Kathode versuchen.
--- Ende Zitat ---
Und nicht überrascht sein, falls es instabil werden sollte - bei all diesen Gegenkopplungen über den AÜ ist das ja grundsätzlich immer ein Thema, und hier mit der EL84 ist die Schleifenverstärkung ja viel größer als mit der KT66 aus dem eingangs zitierten Beispiel. Was einerseits gut ist, aber eben auch seine Tücken hat.
Bei sowas kann man nur hoffen, das man noch im stabilen Bereich bleibt. Übrigens egal, wie man die GK ausführt.
Röhre69:
Hallo bea,
zu deiner eingangs genannten Option: "Alternativ könnte man vielleicht auch den Kathoden-C der Endröhre weglassen und die Gegenkopplung "oberhalb" des Kathodenwiderstands einspeisen."
Damit verringerst Du den Verstärkungsfaktor und änderst den Ausgangswiderstand der Endstufe, was zu etwas weniger Ausgangsleistung führt, evtl. ist dann das Übersetzungsverhältnis des AÜ anzupassen.
Bei Bedarf suche ich dir die entsprechenden Formeln aus meiner Sammlung heraus.
Grüße
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