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Technik => Tech-Talk Peavey => Thema gestartet von: snyder80 am 1.04.2009 01:26

Titel: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 1.04.2009 01:26
Hallo zusammen!


Ich habe mir nen peavey windsor gegönnt und mich gewundert, dass alle meine röhren in V1 mikrofonisch sind.
Habe mir den Amp dann mal angeschaut, da ich den eh verbasteln wollte (Splawn Quickrod) und mir sind die schlechten lötstellen im amp aufgefallen.
Die sind alle matt mit vereinzelt mit weißlichem kranz um das Zentrum der Lotstelle.

Habe das an einigen stellen mit der Lötpumpe weggesaugt, Bauteil entfernt, Bauteil "verzinnt", doch ich bekomme an vielen Stellen trotzdem nur eine matte Lötstelle (ich nutze noch das "böse" verbleite 60Pb39Cu1 vom C und nen ersa 30W Kolben).

Auch an den Röhrensockeln sind einige Verbindungen nicht glänzend lötbar! Habe da zum fixieren der Fassungslote eine eh defekte 12ax7 reingesteckt. War aber erfolglos.

Der Amp klingt schon sehr dynamisch mit den Mods, clean und crunch bis metal sind ´möglich und klingen auch echt gut. Aber bei Master voll auf und Gain zu hab ich nen klopfempfindlichen Wasserfall um die beiden ersten Röhren herum!

Gibts hier Tipps zum erfolgreichen "reparieren" von kalten Lötstellen ? Da gibts ja auch diese Teflon-Reinigungsbürsten / Radierer für die Lötpunkte. Bringen die was?


Schönen Abend noch und Gruß an das hilfreiche Forum,

Snyder80


PS: Nein, das ist hier KEIN Aprilscherz..... :angel:
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 1.04.2009 08:08
Servus,

matte Lötstellen können auch durch Überhitzung des Lotes hervorgerufen werden, also aufpassen daß ihr nicht zu lang brutzelt und der Lötkolben nicht zu heiß ist. Am besten mal Bilder machen und hier einstellen, dann kann man genau sagen ob das normal ist oder nicht...

just my 2c

bluesfreak  8)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 1.04.2009 17:32
Hi bluesfreak !

Aaaalso, ich habe mich nochmal mit meiner "Löttechnik" beschäftigt. Hatte anstatt ein feuchtes schwämmchen zum reinigen der Lötspitze immer "Küchenkrepp" genommen, da ich dachte, dass feuchtigkeit für die heiße/warme sptze nicht gut ist.

Mit feuchtem Lappen zum Abwischen der spitze habe ich dann die "relevanten" lötstellen nochmal nachbehandelt - und  ich sah, es war gut !!!!  :danke:


Problem:        V1 noch immer mikrofonisch und ab und dann auch V2 !!!

Lösung:         Also nochmal Blick in den Schaltplan und auf die Platine (die leider äußerst dünn und wabbelig ist. Qualität ansonsten echt ok. Die Trafos sind von der gleichen Firma wie die bei dem Randall
                      RM100, obwohl einige die wohl gegen heyboer austauschen. Klar besser geht immer!).

                      Es lag/liegt an den "Alu(?)-Hohlpfosten" die die Widerstände im Netzteil halten. Mann wie nervig! Die waren nicht sauber verlötet und darum waren auch die Netzteilelkos der V1 und
                     manchmal V2 genauso wie die Entkoppelkondensatoren klopfempfindlich und mikrofonisch !!!!
                     Habe dann die Netzteilwiderstände hochstehend ohne die Hohlpfosten direkt an die Platine gelötet. Müsste eigentlich auch halten !!!!

Ist echt super nervig, wenn man sich tagelang mit dem nem tragbaren Wasserfall auseinander setzt, und letztlich alles nur an einem "nicht "optimal" gefertigten" Produkt liegt.


Da fällt mir gerade ein: war "Hohlpfosten" nicht anno dazumal einst ein Schimpfwort ?!?

Ich könnte evtl. bei Bedarf mal den Schaltplan mit den Mods anhängen.

Gruß und Dank,


Snyder80




Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Hans am 1.04.2009 21:00
Hallo

vermute mal da ist Bleifreies Lot zum Einsatz gekommen. Für Consumer Geräte eh Vorschrift im EU Raum seit 2004. Der Quatsch nennt sich RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe“) konform und verursacht unter anderem solche Lötstellen.

Salu Hans
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 1.04.2009 21:42
Nabend Hans!

JA, das hatte ich mir auch schon gedacht. Das mit bleifreiem Lötzinn ist mir grundsätzlich schon bekannt.
Problem ist halt nur, dass anscheinend das NEtzteil nicht sorgfältig gearbeitet/gelötet wurde und man die fehler bei diesem Lötzinn ja kaum sieht.

Habe auch nur auf der Vorstufen / Netzteilplatine gearbeitet, NACHDEM der Fehler mit mikrofonie/klopfempfindlichkeit vorhanden war.

Irgendwo ist aber noch murks drin. Wenn master voll auf und gain zu, dann höhre ich ein höhenlastiges cleanes gitarrensignal. Wenn master aber zu und gain voll auf ist, dann gibts keinen Laut - soweit ich nicht den Loop (den ich wie beim 5150/6505) seriell verschaltet habe. Mit der Loop geptcht höhre ich noch ganz leise Töne (also Übersprechen von Gain auf Master).

Des Weiteren ist ein Kabel, das auf der einen Seite im Amp, auf der anderen Seite aber nicht an der Gitarre angeschlossen wird am MAntel, also der Masse berührungsempfindlich und mikrophonisch !!!

Könnte das an der Verschaltung der INputbuchsen liegen, oder eher an noch immer unsauberen Lötstellen um V1 herum?
V2 ist es jedenfalls nicht, da bei gezogener V1 der Amp angenehm ruhig ist und eigentlich kaum rauscht.


Grüße in die Schweiz,

Snyder80
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: casanoverdrive am 12.04.2009 14:05
Hallo

vermute mal da ist Bleifreies Lot zum Einsatz gekommen. Für Consumer Geräte eh Vorschrift im EU Raum seit 2004. Der Quatsch nennt sich RoHS (Restriction of the use of certain hazardous substances „Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe“) konform und verursacht unter anderem solche Lötstellen.

Salu Hans

Das Problem existiert vor allem bei Bleifrei-Lötstellen, welche nicht unter gasförmiger Atmosphäre gelötet wurden. Ich nehme mal an die Produktionstrasse von Peavey kann die Röhrensockel nicht automatisiert auf den PCBs einlöten, die müssen von Hand eingelötet werden und da passieren dann halt solche unschönen Dinge.

Für Reparaturzwecke darf aber weiterhin das bekannte 60/40er Lot eingesetzt werden.

Gruss
Paco
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 12.04.2009 21:40
Hallo Paco,

was Du/man privat einsetzt an Lot ist völlig egal, bei gewerblichen Reparaturen darf aber ebenfalls nur mehr bleifreies Lot verwendet werden.
Es ist eine Restverschmutzung mit Blei erlaubt, die sich auf die gesamte Baugruppe bezieht. Insofern macht eine einzelne verbleite Lötstelle jedoch nichts aus.

Das Problem existiert vor allem bei Bleifrei-Lötstellen, welche nicht unter gasförmiger Atmosphäre gelötet wurden.

Du meinst (vermutlich) ein inertes Gas wie Stickstoff, den Luft ist auch nur ein Gas (bzw. ein Mix). Dieses verhindert eine Oxidation beim Löten und somit
eine schlechtere Benetzung der Lötstellen. Eine Handlötung ist aber völlig unkritisch, auch mit bleifreiem Lot, wenn diese ordentlich ausgeführt ist.

Bleifreies Lot kann je nach Typ eine matte Erscheinung haben. Dies kommt v.a. bei stark zinnhaltigen Loten wie Sn99Xxx vor. SAC-Lote haben eine glänzendere Oberfläche, jedoch nicht so stark wie bei Sn60Pb40. Für sämtliche Handlötungen kann ich SAC nur empfehlen, da der Liquidus mit 217°C zwar höher (Sn60Pb40=185°C) jedoch nicht so hoch wie bei Sn99 (ca. 230°C) und auch das Benetzungsverhalten besser ist. Dabei den Lötkolben aber nicht zu heiß stellen, 320-340°C sollten im Normalfall reichen bei einer ordentlichen Lötspitze.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: casanoverdrive am 13.04.2009 10:54
Hallo Marc

Mir war dabei folgendes bekannt:
Zitat
Der Einsatz "verbotener" Stoffe (Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle und polybromierte Diphenylether) ist in Ersatzteilen zur Reparatur zulässig, falls die reparierten Geräte vor Juli 2006 auf den Markt gebracht wurden. Für Neugeräte ist er nicht zulässig. Obwohl dies noch von den Regierungen diskutiert und vereinbart werden muss, könnten nicht zugelassene Produkte unbegrenzt für Reparaturen weiterverwendet werden.
Quelle: http://www.ge.bradyeurope.com/bradyeurope/cms/contentView.do?contentId=1204

Vielen Dank für Deinen Tipp bezüglich SAC, ich mach mich da mal schlau...... :bier:

Viele Grüsse
Paco
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 13.04.2009 12:20
Das ist schon richtig, bei Altprodukten wäre es theoretisch zulässig. Wie gesagt für den Privatbereich aber egal.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: kubinsky am 31.05.2009 00:48
Zitat
Ich könnte evtl. bei Bedarf mal den Schaltplan mit den Mods anhängen.
wäre nett! :)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 6.06.2009 22:05
Servus,

also seit gerade eben steht hier ein Windsor und harrt dem gemoddet werden aber wo bleiben die Pläne?  >:D
Feuer hat das Biest und so wie ich gesehen hab kann man den sowohl mit EL34 als auch mit 6L6 betreiben, zumindest steht das so in den offiziellen Diagrammen...

Gruß
Stefan  8)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 22.06.2009 23:54
Hi bluesfreak!

Also ich hatte letzte Zeit einiges zu tun, von daher gibts erst jetzt ein paar pläne...

Wenn beimm modden die coupling-caps überbrückt werden sollten, dann unbedingt auf die spannungsfestigkeit der übrig gebliebenen kondenastoren achten. insbesondere im tonestack-bereich!

leider sind einige meiner jj-ecc83 bzw 803 im windsor mit splawn-style-mod immer mikrophonisch. Abhilfe brachte mir nur eine Sovtek 12ax7A (5751). der amp wird wohl von der vorstufe eher zu einem peavey classic 30 werden.

Clean war mit den splawn-style-mods bei geringem gain im low input gut und dynamisch möglich. der amp hatte mir aber letztlich doch zu viel gain, also schon kategorie metal und nicht mehr unbeding blues- und hardrock.


WICHTIG: um den amp von nebengeräuschen leiser zu bekommen unbedingt die sperrgitter widerständeauf gängige werte (z.B. 1k) ändern. Ausserdem 1 ohm biaswiderstände einbauen und  etwas wärmer einstelln. bei mir war der amp auf nahezu class b. mit angepasstem bias ist einiges von dem fizz und dem starren verhalten verschwunden. für mehr preampheadroom noch das netzteil ändern (470 ohm -10k - 10k).

pläne sind aus anderen foren und daher ohne gewähr...

wenn du nach dem umbau kein oszillieren im amp hast, wäre ich über ne rückmeldung dankbar.

viel Spaß,

Snyder80

ps: originalen windsor schaltplan gibts massig mit links über google. ich konnte den wegen der größe (3.1 MB) nicht anhängen
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: darkbluemurder am 23.06.2009 16:24
Hi Snyder,

kein Wunder hat Dein Windsor Splawn massig Gain. Auf dem Splawn-Plan sieht man nämlich vor dem 470k/1n-Filter nach der ersten Stufe einen 47k-Widerling, der bei Deinem Amp fehlt. Der 47k wird im Gain- und More Gain-Betrieb gegen Masse geschaltet, was sowohl Gain als auch Bass vermindert. Im Cleansound wird er abgeschaltet, damit es wieder voller klingt. Also würde ich empfehlen, den erst einmal einzubauen, bevor Du daraus einen Classic machst.

Viele Grüße
Stephan
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 16.07.2009 11:55
Öch nöööö   :P


ich habe nach langem rumtesten endlich herausgefunden wo die mikrofonie der V1 ihren Ursprung hatte:

weil ich mher höhen im amp wollte hatte ich den R14 rausgenommen und ne kurze kabelbrücke eingebaut. NAch langem suchen habe ich mich dran erinnert, dass man die grid-widerstände ja besser nah an der röhre dranlötet, wenn davor eine hochohmige quelle sitzt (bei mir die typischen 470p und 470k nach decoupling-cap von V2B) und man eine längere kabelführung hat.

Die bahn nach dem 470p//470k auf dem pcb war gute 3cm lang und kreuzte noch andere leiterbahnen. Also kurzerhand die 470p//470k vebindung an den Sockel gelötet und voila: die störgeräusche sind nahezu weg.

Mich wundert nur, warum die V1 mikrofonisch wurde und nicht die V2...aber egal. Hauptsache es hat geklappt!

manchmal liegen die probleme doch so nah....

Grüße,

Snyder80
Titel: Gelöst: Mein SplOrange-Amp aka. "Øre"
Beitrag von: snyder80 am 22.07.2009 12:01
also hier nun meine (vorläufigen) mods in meinem windsor, die ich nach viel rumbastelei als die vielseitigsten erachtet habe.... zusätzlich noch larrys ppimv und PI ähnlich wie in einem orange or120-amp, aber ohne die spule, sondern original peavey!


Mein Ziel:  
Von brilliantem Clean (mit dennoch viel bauch und druck) über bluesy retro-rock crunch bis saftigen mittenbetonten 80´s metal - und alles nur mit dem gainpoti des AMPS regelbar. Sozusagen ein classic-amptone-timeshift-regler... O0


Ich denke mit den mods habe ich mein ziel erreicht. Mit ner maple neck und häussel-pickup strat eher crunchy und mit LP fetter und direkter klang.
Mit den ursprünglichen splawn mods war es mir zu sehr "over the top"-verzerrt (insbesondere wegen dem kathoden-kondensator an der 4. gainstufe-evtl. blocking distortion??!!), so wie bei youtube´s aint talking bout love von vh. also brizzlig-fizzlige verzerrte höhen...  

evtl. kommen von mir noch ein paar aufnahmen über eine framus 2x12 box...

Viel spaß beim nachbau!!!
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 22.07.2009 17:01
Hier also die Samples...

Amp: Mein "Øre Windsor"

Cab: Framus CS212

Mic: Fame Sm57-Kopie

Aufnahme: M-Audio Fw1814 in Tracktion und noch ein bissl "SmartElectronix Ambience"- Hall...

Gitarre: Strat mit maple neck und Häussl blues; LP-Kopie mit Schaller-PU ?!

PS: Leider nur 1 Anhang möglich, da files mit je ca. 800kb ansonsten zu groß waren...
Hier gibts alle meine Aufnahmen: rapidshare-punkt-com/files/258748036/oere_82k_R70-punkt-rar-punkt-html  (-punkt- bitte durch "." ersetzen....)
Titel: Soundsample
Beitrag von: snyder80 am 22.07.2009 17:13
einen gibts noch, weil hier die dynamik besonder gut rüber kommt. Clean crunch also nur über die härte des anschlags geändert...

Das Rauschen kommt übrigens durch Normalisieren...
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: derdickedidi am 22.07.2009 18:07
Ich find es klingt sehr passabel! Auch wenn ich mir lieber Clips wünsche, bei denen man den Akkustikklang der E-gitarre nicht mithört, ergo: Mehr Dampf! ;D
Titel: Letzte Soundabstimmungen erledigt....
Beitrag von: snyder80 am 23.07.2009 17:18
@ derdickediddi:

Danke fürs Feedback, diddi !!!

Hatte beim rumprobieren auch deinen "so ist es nun..." thread gesehen und mir mal dein konzept angeschaut. Klang mir allerdings ein bisschen zu "hart" und direkt. Mags halt liebe mehr wollig/wattig.

Wegen dem akustik-klang in meinen Samples: Ich hatte das halt ganz professionel mit ner Tschibo-klampfe gedoppelt, stand hier auch in irgendeinem post, dass das nur so geht....  ;D


@all:

Spass beiseite, habe mich nochmal drangesetzt, da ich dummerweise die soundabstimmung für eine Sovtek 5157 als V1 gemacht habe. Mit anderen röhren klang es furchtbar, undynamisch und grätzig.

Nun habe ich den plan auf V1:EHX V2:JJ V3:JJ abgestimmt. es drückt viel mehr, ist viel dynamischer, hat mehr bass und dennoch mehr attack (hatte zum abstimmen den amp mit der box abgenommen und über kopfhörer gelauscht).
ich bin jetzt mit dem amp soundtechnisch fertig! Ist nunmehr also Marshall V1a, Rest Splawn und PI wie gehabt mit dem Spannungsteiler vor der V3a.

Einziges "problem":
je nach stellung des texture-reglers habe ich mit dem larry-ppimv auf "Null" mal kein signal und dann richtung "class A" doch ein signal.
Ich denke das müsste zum einen an den 8k unterschied an meinem dualpoti liegen, andererseits daran, dass der textureregler ähnlich wie mein ppimv eingreift (nur eben für eine endstufenröhre...)
Wenn mir da jemand was bestätigendes zu sagen könnte ??

Evtl kommt später noch mal ein relais/ schalter um von V1b auf das tonestack zu schalten, quasi der plexi-mod....

Grüße,
Snyder80



Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 4.11.2009 16:49
Hi,

Nun hab ich mich auch ein wenig mit verschiedensten Mods für den Windsor beschäftigt und hab mir da ein paar Sachen rausgepickt die mir sinnvoll erscheinen.

 Ich denk es ist ja im Sinn dieses Threads diese hier zu sammeln oder?

hier mal die Liste
 1. Ausgangsübertrager vom JCM800 einpflanzen
     -> Ja ich bin schon draufhingewiesen worden das ich das Pferd da von hinten aufzüg'le, und das die ziemlich am teuersten Bauteile des Amps sind. Aber da beide schon zuhause auf den Einbau warten, und ich da im direkten vergleich zum orginal hören möchte, werd ich das wohl als erstes machen.

2. Netzteil (außer der oben erwähnten drossel anstelle von):
   -> (R29 und R38 werd ich mit 10kOhms(min 1W) ersetzen) hiervon wurde mir von Snyder abgeraten
   -> R53 mit Hammond 194C Siebdrossel ersetzen
   -> Bleeder mit 470k
   -> Chryz hat mich draufhingewiesen dass der StBy Schalter wahrscheinlich nicht für die 450V DC ausgelegt ist... das werd ich checken sobald ich den Amp offen hab
  
3. ToneStack:
   -> R3 auf 33k oder 48k Ohm reduzieren
   -> C24 durch 470pF ersetzen

4. Die 2.hälfte von T2 würd ich auf Kathodenfolger umbaun.

5. Die MidBoost find ich nicht wirklich brauchbar und würde deshalb statt C38 und R11 auf eine zusätzlich Lochplatine gehen wo ich mit einer zusätzlichen Röhre noch eine zusätzlich Gainstufe einsetzen möchte. Die würd dann ähnlich wie beim 'LeeJackson 2203 Mod' ausschaun nur eben schaltbar.


Hab' vor das auch mit Bild und Ton zu dokumentieren.

Gruß
Dominik

Gibts hier irgendwas das unbedingt noch gemacht werden müsste bzw. etwas von dem abzuraten wäre?
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 4.11.2009 18:34
5. Die MidBoost find ich nicht wirklich brauchbar und würde deshalb statt C38 und R11 auf eine zusätzlich Lochplatine gehen wo ich mit einer zusätzlichen Röhre noch eine zusätzlich Gainstufe einsetzen möchte. Die würd dann ähnlich wie beim 'LeeJackson 2203 Mod' ausschaun nur eben schaltbar.

Servus,

was, noch mehr Gain in diesem Amp? Das Ding wird fiepen wie Sau...

SCNR
bluesfreak  8)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 4.11.2009 18:49
... also von der Tonestack änderung wurde mir auch abgeraten, da falls man den Mids-Poti 'ganz zudreht' ein quasi Kurzschluß entsteht. Und Stille zur Folge hätte.

-> wollt ich nur so der vollständigkeit halber anmerken. (Obwohl ich die Mitten eigentlich so gut wie immer fast voll aufdreh...).
was, noch mehr Gain in diesem Amp? Das Ding wird fiepen wie Sau...

Möglich aber man muß es im 'Grundgain' ja nicht übertreiben. Ich hätt mir gedacht das wenn ich z.B den Amp so einstell' dass noch schöne Cleansounds hinzubekommen sind und den 'Boost' dann dazu schalte um mit mehr Verzerrung zu fahren. (als quasi 2.Kanal)

Und wenns mit den Änderungen zuvor schon schaffbar is das ganze übers VolPoti der Gitarre von Clean auf Distortion zu Reglen, wär ich auch zufrieden.

Und würd dann ein Tremolo oder sowas einbaun, das hat nämlich beim gebridgten AustrovoxReverb auch saugeil geklungen. (Den mußte ich aber mit einem Muff verzerrung beibringen, weil er sonst Maximal leichtes crunch bei VolMax schaffte)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 4.11.2009 19:34
... also von der Tonestack änderung wurde mir auch abgeraten, da falls man den Mids-Poti 'ganz zudreht' ein quasi Kurzschluß entsteht. Und Stille zur Folge hätte.

-> wollt ich nur so der vollständigkeit halber anmerken. (Obwohl ich die Mitten eigentlich so gut wie immer fast voll aufdreh...).

Ok beim durschaun am schaltplan hab den Grund für den quasi kurzen gefunden: ich hatte fälschlicherweise 330Ohm bzw. 470Ohm statt 33k und 47k angegeben.
(habs oben korrigiert und sollte so passen oder?)
Titel: Re: Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 15.11.2009 09:16
Von mir nur folgende kurze Anmerkung:
Also ich würde jedenfalls nicht unbedingt beide Siebungs-Netzteilwiderstände auf 10k verkleinern.

Ich hatte auch mal die Idee wegen den ähnlichen Spannungen die Vorstufe von einem Bogner Shiva reinzusetzen und dazu die Siebung im Netzteil auch auf 2x10k zu verkleinern. Da klang aber nur dünn und brizzlig. Gerade die kleinere B+ ist meines Erachtens wichtig, damit die V3a gut "klingt" (1.Hälfte des Kathodyne PI).

Am besten klang für mich im Windsor halt die Angleichung an eine Splawn Schaltung. Auch wenn "richtig Clean" damit bei mir leider nicht unbedingt klappte. Die Engel-Schaltungen könnten evtl auch gut passen.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 15.12.2009 09:19
So nach einer kurz eingeschobenen Dienstreise hab ichs endlich geschafft den Umbau zu starten :-)


@Chryz: Anbei das Bild vom StBy-Schalter (250V~/12(6)A)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 18.12.2009 14:59
der OT is drin - klingt super so :-)

nur in der Probe kams zu vogelgezwitscher-artigem pfeifen, nicht so wie ich das vom Feedback bisher kannte.

-> hat das was zu bedeuten? (eingang zum OT falsch rum angschlossen vielleicht?)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: zoranrataj2000 am 28.12.2009 21:51
Hi!
I have question about modification Peavey windsor head from EL34 to 6V6 tubes.Any suggestions?Can I try to mixed pair EL84 and pair 6V6?I found this schematic on web:
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: carlitz am 29.12.2009 11:38
Hi,

the Windsor has to high Anode Voltages for EL84 or 6V6.

You need to bring the Power down by changing the Power Transformer or inserting high wattage resistor after the rectifier. Look at some lower wattage Mesa Boogie tube amps. They are using the same technology
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: zoranrataj2000 am 29.12.2009 14:48
for 6V6 is not problem at all.
From eurotubes:
"""JJ 6V6S
Factory description: Gold plated control grid for improved fidelity. Special plate alloy improves performance over any 6V6. This tube has the ability to handle 450 plate volts in triode mode and 500 plate volts in pentode mode!

My observation: This tube has spectacular performance capabilities! This is truly one of the best 6V6 tubes I have ever auditioned. They have a amazing low frequency extension without getting boomy and a high end much like an RCA until they get into saturation where they are more like the old Sylvania 6V6's only fuller and a bit more focused. Absolutely wonderful in Deluxe Reverbs!

These are also just the thing for Fender Hotrod Deluxe amps if you want less power and an earlier breakup. The JJ's can handle the plate voltages with ease!""""
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 29.12.2009 16:31
The Windsor puts 480V on the Anodes so that's above even JJs (inofficial) Spec  ::)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: cca88 am 29.12.2009 17:06
The Windsor puts 480V on the Anodes so that's above even JJs (inofficial) Spec  ::)

I concur with that.

Although the JJ6V6-S is a heck of a tube, but I would not put 480V on the plates, regardless, what some bob says.

regards

Jochen
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: zoranrataj2000 am 30.12.2009 00:07
The Windsor puts 480V on the Anodes   :-[.
I look only on mods schematic and there is 440V on plate.Maybe is better I switch on my Voltmeter and check what I have there.Thanks.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 5.02.2010 16:02
Soda,

... jetzt meld ich mich wieder zurück. Und nach einiger Zeit am Amp zu spielen (mit Instrument), bin ich jetzt doch zu dem Entschluß gekommen wie auch Snyder den Amp mehr dem 'Splawn-Mod' anzupassen. (also wieder ohne CF).

und zwar Gefällt mir der HighGain Sound vom Splawn Nitro total und deshalb hab ich versucht mehr in diese Richtung zu planen.

Ich hab die Änderungen anhand der Splawn_Nitro Schaltung (die ich unter Schaltpläne 'Splawn' gepostet hab)
bis zum MasterVolume sollte nun alles in der Vorstufe drinnen sein
Bei den Netzteiländerungen: C11, C12, R7 und R20 (Numerierung vom Splawnplan) bzw. VorsufenRöhrenheizung element werd ich vorerst aber noch nicht machen. - Oder meint ihr dass die essenziell sind?

ich hab mir auch den tread: 'MAXIMUM ATTACK/PUNCH/POWER' vom Stubenrocker zu Herzen genommen und such mir nun die Teile zusammen.

Achja und wundert euch nicht dass ich den LowGain Eingang nach dem Mod deaktiviert hab -> Ich mocht mir hier noch einen 2. cleaneren Kanal mit Tremolo bauen, mir gefällts wenn zusätzlich zum Brett eine art 'Donnergrollen' zu hören ist. (das wär dan mit einem ABY-switch zu bedienen)

Naja soweit zum Plan.

------------------------------------
15.02.: neuer EPlan (wenn man eingangssignal kurzschließt wird man nicht mehr viel hörn^^)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 6.02.2010 15:08
Moin moin,

die Netzteil-Mods kann ich Dir nur Sehr empfehlen.Für den ersten Ladeelko reicht aber 200uF locker!Ich hatte eben diesen dicken Elko rumliegen.
Der Preamp ist aber nicht deine Baustelle(nicht Slo´ig)Kannst Du ja aber mal probieren!Wichtig ist das Tonestack so zu übernehmen!Mit einem Standard Marshall-TS klingt´s viel zu dünn!

Ich bin selbst noch nicht ganz vertig mit dem Amp!Die ECC82 ist noch unterweg´s.
Bei der Schaltung(vom Attack-Amp)begiebt man sich auf einen ziemlich schmalen Pfad zwischen zu fett und Matsch oder zu dünn und hart.
Es ist ziemlich schwierig da den perfekten Weg zu finden!
Aber es lohnt!

Beste Grüße
Stephan
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 8.02.2010 10:58
die Netzteil-Mods kann ich Dir nur Sehr empfehlen.Für den ersten Ladeelko reicht aber 200uF locker!Ich hatte eben diesen dicken Elko rumliegen.

... du meinst also die Verwendung von FRED im Gleichrichter aus dem Attack-thread. Bei den Ladelekos muß ich mir noch anschaun wie sich das bei der Platine aussieht, wahrscheinlich müsst' ich das Gehäuse aufbohren dass ich die verbauen könnte.

zZt sieht meins ja außer dem JCM-Choke noch ganzn nach Std-Peavey aus.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 8.02.2010 12:45
Moi,

Du hast ja schon 200uF in deinem Plan!
Fred´s und Bypass C´s(an die Ladelko´s),vor allem an den Vorstufen einbauen! Das macht den Ton irgendwie viel durchsichtiger und der Zerrton wird regelrecht dreidimensional.
Du kannst auch mal Folien C´s als Bypass Cap an den Kathoden R´s probieren!
Ich hätte nie gedacht das das so eine Wirkung hat! Mit alten Tantal C´s klingts extrem schmierig und mittig und Folien C´s wieder viel dursichtiger und  klarer! Ich hab zur Zeit die Visaton Bipolar Elko´s von Dirk drinne. Die find ich auch gut.

Trotzdem würd ich erst mal versuchen nen Dir gefallenden Grundsound zu finden und dann solche Sachen angehen!

Beste Grüße
Stephan
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 15.02.2010 09:38
Du hast ja schon 200uF in deinem Plan!

ja das schon aber die Bypass Cs müsst ich auf der Platine noch irgendwie unterbringen. Deshalb schätze ich werd ich aus den 2x100uF auf 1x200uF abändern, und die freigewordenen Lötpunkte für den Bypass C verwenden.
(Einfach von der Rückseite dranlöten find ich eher nicht so schön)

Beim Windsor-Netzteil ist mir noch der R26 aufgefallen der anscheinend die GND-Potenziale von B++ und B+ trennt.
Was hats den mit dem auf sich?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 15.02.2010 09:44
Moin Moin,

Das ist ne gute Frage! Überhaupt ist die Masseführung sonderbar!
Vieleicht kann ja jemand das Geheimniss lüften ;D

Die Bypass Cap´s machen sich an den Vorstufen deutlicher bemerkbar als an den Plates.
Also vieleicht erst mal nur an den Vorstufen+Screens testen.



Grüße stephan
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 15.02.2010 09:58
Servus,

sieht mir nach Strombegrenzung aus um evtl. Ausgleichsströme zwischen den beiden Potentialen zu bremsen... zumindest vermute ich das.
Ich kenn sowas aus meinem Job wo Digital GND und Analog GND über auch so einen "Ground Compensation Resistor" verbunden sind... achja, der Term stammt nicht von mir sondern aus der Schematic von GE *g*

cu
bluesfreak  8)

PS: Ich hab angefangen meinen Windsor ebenfalls zu modden, bis jetzt wurden aber nur die Kathodenkondensatoren C27 C5 C28 entfernt, ebenso den C37. des weiteren steht noch das Wrecken der ersten Stufe an aber zumindest ist der Amp auf diese Weise auch fast clean spielbar geworden. Einen Umbau auf einen "richtigen" Low Input (analog zu MArshall) hab ich wieder rückgängig gemacht da es mir Brumm eingestreut hat.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 15.02.2010 10:33
ich hab z.Zt. die Vorstufe bis auf R62 nach meinem Plan von oben drinnen...
(hab grad keinen passenden 220k ghabt :-( - kommt aber noch)


... mit dem Netzteil hab ich nich nicht begonnen weil die FREDs noch nicht da sind, und ich mir erst darüber klar werden muß wo und wie ich die Bypass Cs genau verbaue bzw. ob ich einen 200uF ELKO mit passender Bauform finde...

... der Amp bring schon ziemliche Basslastige Distortion aber sobals ich das Gain über 5 raufdreh kommts zu ziemlicher Kompression was mir nicht so gefällt.
(mal sehen wie's wird wenn ich den R62 an V1A von 100k auf 220k erhöhe).
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 15.02.2010 10:52
... der Amp bring schon ziemliche Basslastige Distortion aber sobals ich das Gain über 5 raufdreh kommts zu ziemlicher Kompression was mir nicht so gefällt.
(mal sehen wie's wird wenn ich den R62 an V1A von 100k auf 220k erhöhe).

ist auch kein wunder bei den ganzen Anoden Bypass Cap´s und Spannungsteilern.

Aber ich glaub ich steh ziemlich allein mit meinen Ansichten.
Ich wurde schon gefragt ob ich nur Clean spielen möchte weil ich keine Gitterblocker verwende ;D

Gitterblocker machen schon ziemlich Kompression.
220k Anodenwiederlinge sind dynamischer als 100k aber wird sich nicht so extrem auswirken.

Grüße Stephan
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Kramusha am 15.02.2010 11:09
Gitterblocker machen schon ziemlich Kompression.
220k Anodenwiederlinge sind dynamischer als 100k aber wird sich nicht so extrem auswirken.

Hallo,
imo stimmen beide Aussagen nicht.

Gitterblocker verringern Höhen (mit der Millerkapazität) und verringern Gitterstrom bei Übersteuerung, so dass man nicht so extreme Gitterblockaden hat.

Und 220k Anodenwiderstände komprimieren mehr als 100k (gestern wieder getestet, aber unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. die Verstärkung für die nächste Stufe war gleich).

Lg :)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 15.02.2010 11:34
Hallo,
imo stimmen beide Aussagen nicht.

Gitterblocker verringern Höhen (mit der Millerkapazität) und verringern Gitterstrom bei Übersteuerung, so dass man nicht so extreme Gitterblockaden hat.

Und 220k Anodenwiderstände komprimieren mehr als 100k (gestern wieder getestet, aber unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. die Verstärkung für die nächste Stufe war gleich).

Lg :)



Wenn Du eine Röhre mit großem Koppel C und Gitterblocker stark übersteuerst komprimiert das wie S..!
Wenn Du aber einen kleineren Koppel C verwendest und dafür den Gridblocker weglässt kompriert das bei weitem nicht so stark!
Dabei sollte man aber auch Grenzen beim Übersteuern setzten!Bei extremer Übersteuerung geb ich Dir recht!

Versuch das mit dem 220k Anodenwiederling mal in einer cleanen Anwendung, dann hörst Du das es um Längen dynamischer ist ;)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Kramusha am 15.02.2010 11:38
Versuch das mit dem 220k Anodenwiederling mal in einer cleanen Anwendung, dann hörst Du das es um Längen dynamischer ist ;)

Hab ich schon ^^ Ich (und ein paar Bekannte) empfinden es als komprimierender. Aber mei, ich hab meine Meinung durch meine Tests gebildet und überlass es jedem selbst andere Effekte zu hören :)

Lg :)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 15.02.2010 11:48

O.K.ich mach heute Abend nochmal nen AB Vergleich.
Ich habe das auch nur getestet und probegehört.
In einem anderem Thread meinte auch jemand das man die maximale Dynamik ereicht wenn man die Röhre so einstellt das Ua=2/Ub ist. Ist ja auch irgendwo logisch!220k an der Anode erfüllt diese Bedingung eher als 100k.

Beste Grüße
Stephan

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 15.02.2010 12:12
Aber ich glaub ich steh ziemlich allein mit meinen Ansichten.
Ich wurde schon gefragt ob ich nur Clean spielen möchte weil ich keine Gitterblocker verwende ;D

... seh mich noch nicht in der Lage das zu beurteilen. Muß noch erst Erfahrungen um eine Meinung dazu zu haben :danke:

Und 220k Anodenwiderstände komprimieren mehr als 100k (gestern wieder getestet, aber unter sonst gleichen Bedingungen, d.h. die Verstärkung für die nächste Stufe war gleich).

Liegt das am Widerstand selber oder 'nur' an der Spannungsreduzierung? (Ich mein wenn ich die Netzteil anpassung gemacht hätte wär die spannung ja wieder höher)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Kramusha am 15.02.2010 12:15
Ich kann es nicht genau sagen. Ich denke, dass durch den größeren Anodenwiderstand die Röhre mehr Verstärkung macht und es damit zusammen hängt.

Lg :)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Namenlos am 15.02.2010 12:20
Hallo,
ich empfinde es ähnlich wie Kramusha (habe aber hauptsächlich im Crunch damit experimentiert), ich hab aus interesse gerade mal ins Datenblatt geschaut und dort sinkt der Klirrfaktor (der bei uns ja in starker Abhängigkeit zur Kompression steht), wenn man den Anodenwiderstand erhöht. Seltsam.
Vielleicht hat es auch was mit dem gewählten Ruhestrompunkt zu tun, der verändert sich ja mit dem Anodenwiderstand. Aber in der ersten Stufe sollte das nicht soviel ausmachen, wir haben ja eine kleine Aussteuerung. Ich hab momentan leider keine Zeit mir mal Kennlinien abzuzeichnen. Vielleicht experimentier ich da ende nächsten Monats mal mit rum.

da kam nen neuer Beitrag: Zur Verstärkung, klar die ist größer (15%-30%) ich bin davon ausgegangen, dass die angepasst wird (Gain Regler).

Liegt das am Widerstand selber oder 'nur' an der Spannungsreduzierung? (Ich mein wenn ich die Netzteil anpassung gemacht hätte wär die spannung ja wieder höher)
Ich dachte das liegt an der sich stärker verändernden Anodenspannung bei Aussteuerung. Ob das wirklich so ist müsste man mal durchrechnen oder durchmessen.

Und nochmal ein Nachtrag: Ein kleinerer/kein Kathodenkondensator linearisiert die Stufe durch die Gegenkopplung, da ist es nur logisch, dass es ohne weniger kompremiert.

Grüße
Henning
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Kramusha am 15.02.2010 12:27
da kam nen neuer Beitrag: Zur Verstärkung, klar die ist größer (15%-30%) ich bin davon ausgegangen, dass die angepasst wird (Gain Regler).

Ich habe in folgender Konstellation rumprobiert:
Ra 100k/220k, Rk 820R||1µ, AbschlussR 220k ohne Spannungsteiler bzw. mit 220k 47k + 220k Spannungsteiler.

Ich denke, dass die Röhre selbst schneller zu macht, auch wenn man die Verstärkung dahinter wieder runter nimmt.

Lg :)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 15.02.2010 13:14
Hallo,

beim Tausch des Anoden-Rs gegen einen anderen bei gleichzeitiger Beibehaltung des Kathode-Rs verschiebt sich die Kennlinie.
In der Grafik habe ich das mal reingezeichnet:

roter Punkt: Ausgangsbasis mit 100k und 850 Ohm Kathoden-R
lila Punkt: gleiche Gittervorspannung der Triode mit 220k. Hier wäre ein 1,5k an der Kathode richtig. Hier kommt man aber schon die die Krümmung der Kurve rein.
grüner Punkt: das passiert, wenn man nur den Anoden-R tauscht.

Im Ergebnis des grünen Punktes sieht man, wie sich die Aussteuerbarkeit verändert.

In Summe könnte man sagen (was sich auch mit meinen Erfahrungen deckt), dass 220k mehr Verzerrung und mehr Kompression zur Folge haben.
220k und 850R ist einfach totaler Overkill, das geht nicht lange gut.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Kramusha am 15.02.2010 13:19
220k und 850R ist einfach totaler Overkill, das geht nicht lange gut.

Geht schon, aber hat mir eh nicht gefallen, daher zurück zu 120k.

Es gibt ja auch Leute die 100k/470R verbauen ;D

Lg :)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: Stubenrocker am 15.02.2010 13:47
Hallöle,

Wie schön man aneinander vorbeidiskutieren kann ;D

Meine Erfahrungen stammen eben aus einer Vorstufe mit 400V B+, 220K Anoden R und 2k2 Kathodenwiederling,
und da fand/find ich die 220k deutlich besser/klarer/dynamischer.

Also alles halb so schlimm.
Vielen Dank an Marc für die schöne Erklärung!

Beste Grüße Stephan
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 15.02.2010 14:34
... Gut dann wart ich bis die FREDs endlich da sind. inzwischen wer ich mal die Spannungen messen...

.die besten Formeln nützen ja nix wenn man die Eingangsgrößen nicht weiß.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 20.02.2010 22:18
... so FREDs sind immer noch nicht da. Hab aber ansonsten die Netzteiländerungen drinnen (BypassCs & auf 10k).

->Ich denke ich hab meinen Distortionsound gefunden  >:D.

Dann hab ich noch ein wenig mit röhren verschiedenen 12AX7 rumprobiert SOVTEK und JJs statt, den EHs.

Nur ist mir dann irgendwann die Primärspüle im Netzteil durchgeheitzt  >:( ???

ich hab zwar schön vor den letzten Änderungen gemerkt dass der Netztrafo Ziemlich warm wurde, aber so kochend heiß war er noch nie.

Jetzt bin ich auf der Suche nach der Ursache und natürlich auch nach Ersatz. (Grob drübergeschaut sollte auch hier der JCM800 passen - oder?)

Hat von euch jemand Ahnung woran das liegen könnte? (nicht dass mir der nächste auch durchheizt)

Da der Spitzenstrom ja durch Sicherungen gedeckt wäre, schätze ich mal dass die Dauerlast zu hoch war.

@Bluesfreak & Snyder: ist euer NetzTrafo auch immer so heiß?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 22.02.2010 09:16
Hab den Trafo geöffnet und dir Temperatursicherung entdeckt (250V 2A 133°C)...
... 133°C ist schon ziemlich heiß oder?

Naja hab' die sicherung temporär gebrückt, bis ich die ursache der Überlast gefunden hab.

Kann's sein dass der Std-trafo schon zu 'schwach' ist?
... ich bild mir ein dass der schon seit umbau auf Choke und OT vom JCM800 schon heiß geworden ist. (-> aber so heiß halt nicht)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 22.02.2010 10:08
Servus,

warm ja, heiß nein. Ab 150°C ist im übrigen Gefahr daß das Expoxi das schmoren anfängt und dann der Trafo durchbrennt deswegen ist die TempFuse da drin.
Hast Du schon mal die Stromaufnahme gemessen?  Evtl ist er durch den Umabu auf den Choke im HV Bereich überlastet oder hast Du was an der Röhrenheizung geändert?

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 22.02.2010 10:43
nein an der Röhren heizung hab ich nix gemacht.

Stromaufnahme messen:
- Primär Spule
- oder HV?

(wahrscheinlich eher im 'Spielbetrieb' oder?)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 22.02.2010 14:27
Servus,

ja, auf der HV Seite wenn auf der Heizungsseite nix gemacht wurde, ich würd das Amperemeter in Serie zum Choke setzen.... dann kannst ja mal schaun was da so durchgeht...

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 24.02.2010 18:43
also ich hab mal gemessen was vor dem Gleichrichter aus dem Trafo kommt: im idle 0.22nochwas A!!! (im Spielbetrieb werdns dann fas 1,5A).
das ergibt dann bei 343V eine schöne Leistung. und das nur mal auf HV.

Wenn ich mir da die 420mA bei 356V vom Hammond 290HX im Vergteich anschau ist was Faul.

ich mein 514 VA im vergleich zu 150VA is ein kleiner unterschied.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 24.02.2010 21:44
Hallo,

wenn der Peavey wirklich nur 343 V Ub+ hat dann wären ca. 200mA im Leerlauf richtig.
Unter Volllast wird die Stromaufnahme der HV bei ca. 400mA rum liegen.

Zieh mal die Endröhren raus und miss dann nochmals nach. Da dürfen nur wenige mA fließen.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 25.02.2010 07:57
ohne Endröhren sinds dann 18mA bzw. 21mA.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 25.02.2010 08:09
Mh, das sieht recht hoch aus.

Die Vorstufe solle so ca. 7-8mA ziehen.

Dann hilft erstmal nur noch eines: Vorstufenröhren raus und dann nachmessen. Das ganze mal mit Standby auf on und auf off.
Rein nach dem Schaltplan dürfte er dann gar nichts mehr ziehen.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 25.02.2010 15:51
Mit V1&V2:18mA
          Stby: 5mA

ohneV1&V2: 10mA
         stby: 6mA

Stby mt Endröhrn: auch 6mA
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 25.02.2010 16:13
Das sieht jetzt nicht so gut aus.

Ohne Röhren und ohne Standby dürfte da gar nichts fließen. An welcher Stelle hast Du denn genau gemessen?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 25.02.2010 22:23
Was ist mit V3? Und welche Änderungen hast Du an der HV Versorgung durchgeführt, nur den Widerstand R59 / 400Ohm durch den Choke ersetzt?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 26.02.2010 19:48
Was ist mit V3?
auch ohne V3 noch 6mA (mit und ohne STBY)

Und welche Änderungen hast Du an der HV Versorgung durchgeführt, nur den Widerstand R59 / 400Ohm durch den Choke ersetzt?
- parallel zu den netzteil ELkos jeweils einen 100n
- R29 und R38 auf 10k gesetzt

An welcher Stelle hast Du denn genau gemessen?

ich hab VOR dem gleichrichter gemessen: den Trafo die HV kabel von P21 getrennt und mit dem Amperemeter zwischenreingehängt
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 26.02.2010 20:56
Servus,

dann könnte einer der 100n lecken... das würde den Stromfluss auch bei ausgeschaltetem Stndby erklären...

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 28.02.2010 01:48
so jetzt hab ich zwischen Gleichrichter und Drossel mittlerweile schon alles getauscht.

jetzt hab ich hakt statt den 2x 100U einen 250U ELko drinnen. Den Kondensator parallel hab ich vorerst weggelassen.

jetzt könnts nur noch der C29 (1N 1000V) vor dem Gleichrichter sein oder?

(Plate ginge zwar auch noch an den OT, aber das hab ich auch schon gecheckt indem ich den Stecker mal abgesteckt hab').


Danach hab ich nochmals alles nachgemessen. die 400 im Spielbetrieb hab ich jetzt schon geschafft aber mit dem Master nur auf 2 statt auf 8 oder 9 wie vorher.

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 28.02.2010 11:12
Servus,

wenn der im Spielbetrieb schon so rauf schießt dann dürfte wohl der Choke seiner Drosselaufgabe nicht korrekt nachkommen. Mal testweise von Choke auf den Widerstand zurückrüsten und nochmal nachmessen, wenns dann im Rahmen liegt hast Du wohl den falschen Choke verbaut...

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 1.03.2010 21:34
... ok die 6mA is anscheinend ein offset meines Meßgeräts : anscheinend mein 0Punkt bei Wechselstrommessung.

.. geh jetzt weiter vor und bau die 10k wieder zurück. (nun 2W statt 5W)

-> 2 andere 10k rein. und meßstelle zwischen Drossel und Gleichrichter: 10mA im Idle und im Spielbetrieb auf ca 100mA
-> Drossel wieder rein: 10mA Idle und Spielbetrieb auch ca 100mA.

nach ener weile stieg der Strom im Idle aber auf 90mA an. - bei 2 der EndRöhren glühten auch die Bleche.
Ich hab hier die Röhren zu veranschaulichung nummeriert, die jenigen in klammer waren die 'glühenden': 1 - 2 - (3) - (4)

-> Bias nachgemessen - der war zu niedrig (22mA statt 29mA), also hab ich ihn berichtigt. Brachte aber keinen Erfolg.
nun vertauschte ich die Röhren in der mitte um festzustellen obs an den röhren oder der Schaltung lag.
(1) - (3) - 2 - 4

-> daher ich vermute mal das an die Röhre 3 defekt ist:
  - zuvor war die gegenüberliegende SinusPolung am glühen - daher schließe ich die ursache an der Schaltung aus.
  - Röhre 3 hat beide Male dieses Phänomen gezeigt.
... komisch find ich nur dass auch die Röhren die sich mit Röhre 3 die Polung teilen mithochheizen.

ich hoff' ich kann zumindest 3 der Röhren weiterwenden. (2 im Amp - eine als Spare)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 2.03.2010 10:30
... scheint doch nicht (nur) an der 3.Röhre zu liegen: bin jetzt auch schon ohne den beiden äußeren Röhren gefahren. (also ohne Röhre 3 von voher).

da fings auch an. aber immer nur auf einer Seite der Endstufe. hab dan den Master runtergedreht dann gings wieder zurück.

-> was meint ihr? Neuer Röhrensatz oder würd ich dadurch nur nochmals 4 Röhren verheizen?

Durch den umbau ist natürlich auch B++ gestiegen, deshalb wollte ich mir ohnehin noch den PI draufhin anpassen.
(werds heut abend wiedermal R statt drossel verbauen und einen Wechsel der PI-Röhre mal probiern, dann mess ich auch die Spannungen nach)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 2.03.2010 17:25
Servus,

könnte sein daß da was oszilliert? Ist nur selten daß nur eine Hälfte des Amps oszillieren zu scheint...aber check mal was da an Gitterwiderständen, etc noch heile ist...

cu
bluesfreak
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 2.03.2010 20:01
... naja ich gehs jetzt erst an. Naja es war ja nicht immer dieselbe Seite die die Rotbacken gebracht hat. Zuerst wars die 'Obere' nach Röhren tausch die Untere (wobei ich aber nur eine Röhre von oben nach unten getauscht hat.) ...

zuerst versuch ich halt mal wie oben beschrieben und mess mal. da komm ich leichter zum messen ran (und muß nichts losschrauben).

Gruß



Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 2.03.2010 20:45
hab vorerst nur die PI-Röhre (V3) getauscht und versucht das Glühen zu reproduzieren.... nach einer weile hab ichs dann aber aufgegeben. Weil die knallend roten Backen von gestern sind nicht wieder aufgetaucht. (2 Röhren zeigten zwar leichte rote Ansätze - aber das könnte auch der Lichteinfall gewesen sein).

werd' dann nochmals Bias nachmessen sobald die Röhren ausgekühlt sind um den Adapter einzusetzen.

So und nun endlich zu den gemessenen Spannungen im Netzteil (Idle):
Plate      466 V
Screen   463 V
B++      404 V
B+        381 V

aktuelle Zeichnung mach ich morgen noch
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 3.03.2010 20:56
hab wiedermal auf der wechselstromseite gemessen: es schnellt immer noch über einen Ampere hoch...

... kann der Gleichrichter wirklich soviel ausmachen, oder kann ich meinem messgerät nicht trauen?

Also ich weiß schon noch, dass über das hochklappen der Negativen amplitude, eine mit 'verdoppelter frequenz' pulsierende Gleichspannung entsteht,
und dass man nach dem Gleichrichter (geglättet oder auch nicht) nicht die Amplitue vor dem Gleichrichter erwarten kann, da das Meßgerät üblicherweise über (über eine gewisse Zeit) mittelt um die Streung der meßwerte zu reduziern.

aber von 10mA-DC zu 200mA-AC im Idle bzw. 100mA-DC zu 1-1.5A-AC sind mir dafür trotzdem zu hoch.
(und auch das Fluke-187 das ich mir speziel dafür ausgeliehen hab' scheint mir eigentlich auch ziemlich hochwertig)

Was meint ihr dazu?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 8.03.2010 15:29
so jetzt hätt ich die Spice-Zeichnung fertig (attachmentz einfach wieder in zip umbenennen)...

... hat etwas gebraucht.

(möcht ich später nochmal updaten damit die Komponenten bezeichnungen wieder mit der Platine zusammenpassen)

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 3.04.2010 00:48
hab noch ein kleines problemchen mit dem trafo. und zwar hab ich am orginaltrafo 77v (am bias ausgang) gemessen, beim ersatz sinds nun 100V.

ich weiß hätt ich auch vor der bestellung messen können.

kann mir jemand erfahrungs werte für spannung nach dem biaspoti sagen? - damit ich mir überlegen könnte wie ich das in den griff bekommen könnte.

gruß
dominik
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 3.04.2010 10:05
Servus dominik,

am besten per (Zement)Widerling verbraten, ich würde da so 330 oder 470 Ohm ansetzen. Mein Windsor wurde bis jetzt nur soweit gemodded als daß ich die Kathodenkondensatoren in der Vorstufe per Relais schaltbar gemacht hab (via Boost, 2tes Finder auf das original geklebt und parallel geschaltet) und der Bright Cap C37 (?) rausflog... Eine Choke liegt rum und harrt dem Einbau aber ich hab dafür momentan keine Zeit...

cu
Stefan  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 3.04.2010 10:34
jo ok, danke.

mir ist beim Windsor-trafo die thermosicherung in der primärspule durchgeheizt, die hab ich zwischenzeitlich überbrückt.

da mir aber das ständige auf trafotemperatur aufpassen, leid war hab ich den Hammond HX290 eingebaut. der sollte bis auf bias passen.

hab mir das mit dem Widerstand schin gedacht: deshalb ha ich den R20 von 15k auf 22k getauscht und ein 25k statt 10Poti eingebaut. Im Spice hätte das dann ca gleiche spannungs werte gebracht (26-33VOrg auf 25-40V umbau - je nach potistellung).

Leider steigt der BiasStrom jetzt ziemlich rasch auf 400mA an und der POTI scheint keinen enfluß mehr zu haben. (-> wird wohl wiedermal ein Röhrentausch werden)

wär super wenn du mal deine Spannung zwischen P24 & dem BIAS-Spannungs testpunkt mal posten könntest.

Ich hab verpasst das vorher bei mir auszumessen, ich hab nur den trafo ausgang gemessen und der stand auf 77-78VAC. (anscheinend lern ich dass nie  ??? )

naja zur not könnt ich ja die BIAS versorgung vom 2203 auf einer print-platte nachbauen, nur ist mir beim 2203 aufgefallen dass dort auch die Bremsgitter auf masse liegen und beim windsor sind sie mit 10k (R15, 16, 17 & 18) an BIAS gekoppelt -inwieweit sollt ich die beim nachrechnen beachten?

naja zu meinen letzten Mods gehören der umbau auf LongTailed-Pair (siehe anhang)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 5.04.2010 19:22
hm jetzt hab ich die BIAS versorgung vom 2203 nachgebaut und am BIAS-Testpoint an die Platine gebracht.

leider unverändert das ansteigen des Stroms auf über 400mA die Spannung liegt je nach Poti-Stellung bei 37-47V.

probier jetzt noch di 1K5 vor den Endröhren gegen 5K6 zu tauschen.

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 5.04.2010 21:40
Schade - hat nix gebracht unverändert rote Backen an den Röhren.... diesmal aber auch ohne Phaseinverter.

(Anodenspannung 486V)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 5.04.2010 22:15
Servus,

also mein Bias geht von ca -30 bis -51V gemessen an P29 (bias test point). Da Dein Amp redplated auch ohne PI denk ich daß da prinzipiell was in der Endstufe im Argen liegt, entweder schwingt die auf wie blöd oder Du hast im Modding Wahn da was gravierend verbastelt. Hab letztens den Powertrannie auf Temeperatur gefühlt, nach 3h Bandprobe war der gut warm aber nicht heiß, also in einem Bereich in dem ich mir keine Sorgen mach (da glüht mein BH-15 Clone nach der gleichen Zeit deutlich besser *g*). Wo hast Du die Mods her, sind die Quellen zuverlässig?

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 5.04.2010 23:09
Hi Danke für deine Antwort!

also mein Bias geht von ca -30 bis -51V gemessen an P29 (bias test point).

-> dann wär ich wohl zumindest ca. im Bereich mit der BIAS versorgung, obwohl mein bereich etwas kleiner ist aber naja ...

Da Dein Amp redplated auch ohne PI denk ich daß da prinzipiell was in der Endstufe im Argen liegt, entweder schwingt die auf wie blöd oder Du hast im Modding Wahn da was gravierend verbastelt.

hm tja mit 'ModWahn' hast du mich wohl ertappt, das mit dem PI umbau hätt' nicht unbedingt (jetzt) sein müssen. -> müsste hier wohl sicher etwas systematischer vorgehn.

Hab letztens den Powertrannie auf Temeperatur gefühlt, nach 3h Bandprobe war der gut warm aber nicht heiß, also in einem Bereich in dem ich mir keine Sorgen mach (da glüht mein BH-15 Clone nach der gleichen Zeit deutlich besser *g*).

tja die Thermosicherung im Trafo is bei mir schon gegangen. Beim nachmessen schien's dann nach dem Gleichrichter eigentlich so aus als ob alles im grünen bereich wär. Bei der Wechselstrommessung schien mein Messgerät zu machen.

daraufhin hab ich Schrittweise die Netzteilelkos getauscht, und dann auch die Dioden getauscht. letztere hab ich mit den vorher erwähnten HEXFREDs getauscht weil ichs einfach mal auprobiern wollte.

Wo hast Du die Mods her, sind die Quellen zuverlässig?


hab ich von:
http://www.aronnelson.com/gallery/main.php/v/DougH/amp/windsor/

bzw.

http://saintgermainmusique.perso.sfr.fr/modificationsamp/index.html

den preamp hab ich nach Splawn Nitro plan nachgebaut. (der ist dem Quickrod-Mod vom anfang diese threads ziemlich ähnlich)

change:
anbei hab ich nochmals den PI-Mod umgemünzt auf einem 2203 Schaltplan nacheingezeichnet. in dem  Ausschnitt hab ich 'meine werte' in Rot dazugeschrieben - ok die Presence hab ich mal rot ausgegraut, da die Peavey schaltung dort schon mehr abweicht (vorwiderstand und resonance parallel zur presence)

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 8.04.2010 17:52
... und schon wieder ich :-(

inzwischen hab ich einen dummen Fehler im PI bemerkt und korrigiert - war wohl zu spät.

jedoch unverändert Rote Backen.

Zwischendurch hab ich mein Netzteil nochmal OHNE Endröhren durchgemessen durchgemessen:
Plate 496V (die sackt auf unter 400V mit Röhren - hab aber bei immer noch sinkender Spannung abgeschalten da die Backen wieder rot wurden)
Screen 493V
B++ 424V
B+400V

Anodenspannung an den Röhrensockeln gemessen 495V

ich bild mir ein dass der Glühdraht im STBY vorher nicht ganz so stark leuchtete, an einer Röhre war auch schon blauer schimmer zu bemerken, aber Heizung zeugt mir 6,2V an.


Wie könnt ich die Fehlersuche weiter eingrenzen? - Bzw inwieweit sind die gemessenen Werte in Ordnung?

Edit:
Bei dem 2203-Plan (dort wo mein Ersatztrafo normalerweise auch eingesetzt wird) sind 'COM' der Heizung mit 'COM' der BIAS über GND verbunden der COM der HT nicht in verwendung.
Beim OrginalPeavey Trafo gabs keine COM Anzapfungen für Heizung und HT und auch trafo-intern gabs keine Verbindung (Durchgangprüfer)

Ich hab die Verbindung vorerst nicht dran. - Könnt das ein Grund für meine Probleme sein?
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 8.04.2010 21:03
Hallo!

bei 500V ohne Röhren solltest Du mit Röhren um die 480V rum erwarten können.
Alles unter 460V rum würde ich als kritisch sehen und da mal nach dem Fehler schauen.
Irgendwo ist da wohl die Stromaufnahme zu hoch, wenn Du auf 400V runterkommst.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 9.04.2010 09:16
Hi,

 inwieweit wärs ratsam den OT mal abzuschlißen oder die Dioden D12 / D13 rauszunehmen.? (um die mal ausschließen zu können)

@Mark: dein Mustang shaut ja toll aus!

Edit:
Hab nun endlich eine vermutung: da ich mir die BIAS versorgung auf einer LochrasterPlatte nochmals nachgebaut hab, und am BIAS-TestPoint wieder zurück auf die Platine gebracht hab, und ich aber dummerweise die 'alte' Biasschaltung dort aber belassen hab', könnte das eine Fehlerquelle sein. die ich lieber beseitigen sollte.
Zusätzlich muß ich noch mal checken ob der BIAS-Gnd auch auf GND vom HT liegt. -> da könnt ich mir dann gut vorstellen dass dir Potential unterschiede ungeregelt hoch sein können.

Nochmal Edit:
für die 12V & 24V Versorgung für Relais & Effektloop müsst ich auch noch sorgen.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 10.04.2010 19:37
Servus,

mit einer G2 Spannung von fast 493V bist Du aber verdammt weit oben... IMHO gelten für EL34 so knapp 425V als Obergrenze!
Nicht daß Du keine glühenden Anodenbleche sonder (ver)glühende Gitter hast...

cu
bluesfreak  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 10.04.2010 20:05
OK! ich werd die oben genannten Problemchen mal beheben und dann nochmals messen. und hoffen dass es besser wird.

-> wenn nicht werd ich halt versuchen das mit Widerständen runterzu kriegen?

inwieweit wärs ratsam den OT mal abzuschlißen oder die Dioden D12 / D13 rauszunehmen.? (um die mal ausschließen zu können)

Bei dem 2203-Plan (dort wo mein Ersatztrafo normalerweise auch eingesetzt wird) sind 'COM' der Heizung mit 'COM' der BIAS über GND verbunden der COM der HT nicht in verwendung.
Beim OrginalPeavey Trafo gabs keine COM Anzapfungen für Heizung und HT und auch trafo-intern gabs keine Verbindung (Durchgangprüfer)

Ich hab die Verbindung vorerst nicht dran. - Könnt das ein Grund für meine Probleme sein?

Ich halt mich ja Sicherheits halber mehr an den 800er 2203 - weil meine Trafos auch für dort gedacht sind.

..., nur ist mir beim 2203 aufgefallen dass dort auch die Bremsgitter auf masse liegen und beim windsor sind sie mit 10k (R15, 16, 17 & 18) an BIAS gekoppelt -inwieweit sollt ich die beim nachrechnen beachten?


Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 10.04.2010 21:19
mit einer G2 Spannung von fast 493V bist Du aber verdammt weit oben... IMHO gelten für EL34 so knapp 425V als Obergrenze!

Hallo,

schau mal hier:
http://www.tube-town.net/info/datenblaetter/tubes/sed/sedel34.pdf

Anoden 800V, G2 500V

@Dominik: Vielen Dank!

Viele Grüße,
Marc

Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: bluesfreak am 10.04.2010 21:27
Hi Marc,

danke für die Info aber trotzdem ist er dann mit 493V nah an der Grenze und ob er auch Svetlana's hat? JJ spezifiziert 450V, EH 425V...

Gruß

Stefan  8)
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: mac-alex_2003 am 10.04.2010 21:31
Hallo Stefan,

wichtiger als die 500V ist die Verlustleistung des Gitters. Wird diese überschritten ist recht schnell Schluss mit lustig.
Ein paar Volt hin oder her machen meiner Erfahrung nach nicht so viel aus.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 10.04.2010 21:35
ich hab Ruby bzw. die TT.

naja bin grad fertig mit löten, und mess gleich nochmal nun sinds 485V also etwas weniger aber noch zu hoch denk ich...


... aber mit dem Biasstrom bin ich jetzt nach einstellen bei 28mA geblieben. :-)

hab voererst nur 2 Röhren dringhabt:
Plate: 480V
Screen: 465V
B++: 402V
B+: 380V

und mit allen 4Röhren:
Plate 460V
Screen 455V
B++ 394V
B+ 372V

.. i geh jetzt mal testen :-)

DANKE für die Hilfe!!!
Titel: Windsor-Heizung / Hammond Datenblätter
Beitrag von: DerDomze am 13.04.2010 17:14
Hi ich bins wieder,

hab grad mal grob über die Heizungsschaltung gecheckt:
das Sheet: http://www.tube-town.net/info/datenblaetter/tubes/jj/jj12ax7.pdf

... sagt mir dass ich bei der ECC83 ca 300mA pro 12AX7 rechnen kann

und dieses Sheet: http://www.tube-town.net/info/datenblaetter/tubes/jj/jjel34.pdf

sagt mir dass ich pro Endröhre 1,5A benötige

das würde 6,9A für 3Stk 12AX7 und 4mal EL34 ergeben. Das find ich schon ziemlich knapp an den 7A die mir mein Trafodateblatt sagt.
(http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p2202_Hammond-290HX-Marshall-Power-JCM-800---JMP-100-Watt.html)

ich schätze mal dass die Gleichrichterschaltung für die PreAmp-Tubes, auch nicht ganz verlustfrei arbeitet.

Nun meine Fragen:
- ist der benötigten Strom bei allen Röhren (desselben Typs) ca im selben Bereich? (Ich meine kann's sein dass die RUBY-EL34 und die EH-12AX7 weniger Strom zur Heizung brauchten und wenn ich jetzt mit JJ, TT, und Tungsols verwende ich an die Grenzen des Trafos geh) - ich hätt' mir da zumindest 1,5-fache Sicherheit erwartet.
- Sind Angaben im Hammond-Datenblatt wirklich der Max-Wert?

Edit: aber das wär dann auch für Marshall ziemlich knapp bemessen -oder?
Edit2: http://www.tube-town.net/info/datenblaetter/tubes/sed/sedel34.pdf gibt 1.6A pro EL34 an -> dann wär ich in Summe über den 7A
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 27.04.2010 11:51
... so jetzt hab ich meine Temperaturproblemchen einigermasen im Griff:

Die Änderungen: ich fahr jetzt nur mit 2 Endröhren und die HotPlate zwischen Amp&Box hab ich auch rausgenommen. - nun wird der PT auch nur 'etwas wärmer' aber eben nicht mehr heiß.

- die Bremsgitter werden im Windsor über 10K Widerstände auf BIAS gelegt.
(....und nicht gemeinsam mit der Kathode auf auf Masse) -> also als Pentode und nicht als Triode. Richtig?
- EL34 geben im Pentoden Betrieb ja mehr Leistung ab oder? und von irgendwoher müsste diese zusätzliche Leistung ja kommen oder?

Ich kann mir vorstellen die endröhren von Pentode auf Triode umzustellen, kann mir vosrstellen dass dadurch HT & Bias versorgung entlastet werden könnte, wenn ich es so umbaun würde.

Heizung könnt ich entlasten indem ich z.B JJ KT77 statt den EL34 verwende, die benötigen weniger Heizstrom - also 1,4A statt 1,5...1,6A.


So würd ich mich zumindest mal wohler Fühlen, obwohl ich denke dass mein Vorstufenumbau noch nicht ganz astrein ist 'Bluesfreak' hat diese temperaturproblemchen ja offensichtlich nicht.

.... ich plan onehin den Amp nochmals als PtP version zu bauen um zu sehen obs die Probleme dort auch gibt - ich hoffe mal nicht.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: snyder80 am 27.04.2010 17:38
Erstmal vorweg:

Soll jetzt nicht doof klingen, aber einiges was Du bisher gepostet hast steht

a) in diesem Forum

b) auf den einschlägigen Seiten im Netz

Daher solltest Du evtl. doch erstmal die Suchmaschine deiner Wahl oder die entsprechende Funktion hier im Forum nutzen !!!

Also für die Zukunft: Erstmal wissen was man vom Sound her will. Dann Gedanken machen und selber nach Antworten suchen. Bei Zweifeln dann auf den Punkt hin Fragen.


Damit wir uns aber auch wieder versöhnen folgendes:

Der Amp hat laut Larry in einem anderen Forum nunmal baubedingt durch die (zu kleinen) Trafos eher 60-70 Watt Leistung.

Du hast ja nun andere drin, von daher müsste das mit der Leistung bei deinem Amp auch passen (4x EL34). Diese sind auch als Pentoden beschaltet. Die 10k am Bremsgitter sind ein Design um Schwingungen vorzubeugen bzw. die Röhren Stabiler laufen zu lassen.
Sowas solls wohl auch schon in den 70ern bei Traynor (?) gegeben haben (steht hier im Forum und auch bei dem "tone-lizard" unter "Marshall Myths")

Gruß,
snyder80
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: DerDomze am 28.04.2010 09:55
Danke für den Tipp mit Tonelizzard - die Seite kannte ich wirklich noch nicht.
Titel: Re:Windsor Mods und kalte Lötstellen beheben
Beitrag von: zoranrataj2000 am 28.04.2010 16:34
I use my Windsor head with only 2 output tubes.This will solve problem with 60-70Watt original output transformer (only).Diference beetween 50 and 100 watt is not twice louder for our ears.