Tube-Town Forum
Technik => Tech-Talk Fender => Thema gestartet von: Bierschinken am 31.07.2009 03:30
-
Hallo,
ich habe in meinem Testaufbau eines Tweed-Champ eine ganz fürchterliche Verzerrung.
Mit einem stärkeren Humbucker (SH-4) und einer hohen Volumestellung (ausgemessen ab 250k/750k bei einem 1M log Poti; ca 16Uhr) Tritt das "Problem" auf.
Der Anschlag verschwimmt, es klingt als würde sich der Amp förmlich verschlucken, zudem der Klang wird irgendwie fuzzig, Rasierapparat-ähnlich.
Da ich diesbezüglich keine Erfahrungen habe, sind das Gitterblockaden?
Wenn ja, wie genau entstehen diese?
Ich habe das so verstanden, dass das Signal so groß ist, dass über das Gitter ein Strom fliesst und der zu Verzerrungen führt.
Wieso aber geschieht das?
Grüße,
Swen
-
Moin, Swen!
Randall Aiken hat ein Aufsätzchen dazu afaik.
Ciao
Martin
-
Hallo
Guckt mal in das PDF im Anhang, dort ist das Kennlinienfeld der 6V6 mit einem Arbeitspunkt und zwei RaL zu sehen. Blei ist die 0V Ug eingezeichnet. Immer wenn die Ug postiver als diese wird, setzt Gitterstrom und damit eventuell Blocking Distortion ein. Jetzt sieht man eine grüne und eine rote Lastgerade. Die rote entspricht einem kleinen RaL als die grüne. Bei der grünen kann es kaum zu Blocking Distortion kommen. Die weitere Durchsteuerung hat nämlich wegen des Kennlinienknicks keinen Einfluss mehr auf die Röhre bei der roten geraden ist das anders, hier kann massiv in den Gitterstrombereich hineingesteuert werden. da Trioden dieser Knick fehlt, sind sie auch empfinldicher, was es Blocking Distortion angeht.
Setzt nun der Giterstrom ein, dann muss der Treiber den lieferen, gleichzeitig verschiebt sich über den Spannungsabfall am Rg der Arbeistpunkt. Dadurch muss das Koppel-C des Treibers umgeladen werden. Sind Koppel-C und Rg des Endrohrs zu groß, dann hat man eine zu große Zeitkonstante. das führt a) zu einer matschigen Verzerrung, weil die Röhre zuviel Zeit brucht um ihren Arbeitspunkt zu verschieben bwz. zurück in den Klasse-A Avbeitspunkt zu gehen und b) zu Nadeln auf den gekappten Halbwellen. Diese machen das schöne Blocking Distortion Geräusch, das dem Braten eines Spiegeleis nicht unähnlich klingt.
Koppel-C und Rg der Endröhre zu verkleinern hilft schon etwas, reicht aber nicht immer. Ich denke das Diagramm zeigt schön, dass man auch mal über eine Vergrößerung des RaL nachdenken kann um nicht so weit in das Gitterstromgebiet zu steuern. Noch besser wäre es natürlich, wenn man Koppel-C und Rg als Übeltäter einfach vermeidet. das geht durch Zwischenübertrager, oder direkte Koppelung. Zu letzterem ist ein Schaltungsbeispiel im Anhang.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo Jungs!
Martin, dank dir für die ausführliche Beschreibung!
Die weitere Durchsteuerung hat nämlich wegen des Kennlinienknicks keinen Einfluss mehr auf die Röhre bei der roten geraden ist das anders, hier kann massiv in den Gitterstrombereich hineingesteuert werden. da Trioden dieser Knick fehlt, sind sie auch empfinldicher, was es Blocking Distortion angeht.
Das ist interessant, denn es ist nicht die 6V6, die bei mir Probleme macht, sondern das 2te System der ECC83.
Ich habe mal versucht den Koppel-C zu verkleinern, da die Zeitonstante mit 22n und 1M Poti wirklich groß ist. Aber selbt bei einem 2,2n Kondensator bleibt das Problem bestehen.
Dann sehe ich das richtig, dass die Röhre einfach zu stark ausgesteuert wird und sich somit das Problem nur (durch simple Maßnahmen) beseitigen lässt, indem ich den Pegel verringere?
Grüße,
Swen
-
Hallo
Blocking Distortion bei Trioden ist wirklich gemein, weil mand en Ra so hoch machen kann wie man will, man kann immer in den positiven Bereich steuern.
Ich denke mal, du spielst eine Klampfe, die viel Pegel rauswirft, und darum die zweite Stufe übersteuern kann. Also nicht gerade eine Tele oder eine Strat. Du könntest mehreres machen:
Ck rausmschmeißen, falls an dieser Stufe überaupt vorhanden im originalen Champ setzt hier nämlich am ganzen Rk die Gegenkopplung an. Du könntest auch die Gegenkopplung straffen, also den Gegenkopplungswiderstand verkleiner. Mit einem Trimmer kan man das schön einstellen. Oder du drehst einfach mal das Gitarrenpoti etwas zurück.
Viele Grüße
Martin
-
Nabend Martin,
richtig, das passiert nur mit kräftigen Humbuckern.
Die Singlecoils meiner Strat, oder gesplittete Humbucker sind kein Thema.
Ich habe den Ck von der ersten Stufe schon weggenommen, aber das brachte nur bedingt was. (Die zweite Stufe hat keinen Ck, wegen der GK)
Dann lebe ich lieber mit dem "Problemchen", denn wenn ich die Verstärkung weiter verringere, dann geht der Saft für zahme PU verloren.
Lässt sich ja mit dem Volume-Poti regeln.
Wie sieht das denn mit der Belastung des Gitters aus? - Kann das bei zu stark positiver Aussteuerung auch den Dienst quittieren?
Grüße,
Swen
-
Hallo
bei RC-Koppelung wie im Champ halte ich das für unwahrscheinlich.
Viele Grüße
Martin
-
Wie sieht das denn mit der Belastung des Gitters aus? - Kann das bei zu stark positiver Aussteuerung auch den Dienst quittieren?
Grüße,
Swen
Ein Steuergitter duerfte von dem bischen Strom der vorigen Vorstufentriode kaum ueberlastet
werden. Ein Grid Stopper von einigen zig bis wenigen 100 kOhm (fuer ECC8x) und
bis zu wenigen zig kOhm (6x6, ELx4, etc.) zur Gitterstrombegrenzung sollte das furzen
deutlich reduzieren.
Wenn du die Endstufe uebersteuerst: schau mal durch die Loecher im Anodenblech.
Leuchtet das Schirmgitter bei Volldampf? (Bei einer Combo: Ohrenschuetzer/Ohropax!!!)
Wenn ja: Schirmgitterserienwiderstand vergroessern.
Gruesse!
-
Hallo,
Ein Grid Stopper von einigen zig bis wenigen 100 kOhm (fuer ECC8x) [...] zur Gitterstrombegrenzung sollte das furzen
deutlich reduzieren.
das hört man dann aber natürlich auch! - Ist also nicht gewünscht.
Wenn ich der Röhre damit aber nicht besonders schaden kann, dann ists mir wie gesagt noch recht egal, da ich ja alles mit dem Volume-Poti steuern kann.
Grüße,
Swen
-
Hallo,das hört man dann aber natürlich auch! - Ist also nicht gewünscht.
Wenn ich der Röhre damit aber nicht besonders schaden kann, dann ists mir wie gesagt noch recht egal, da ich ja alles mit dem Volume-Poti steuern kann.
Grüße,
Swen
Ich habs noch nie ausprobiert, aber schon nen paarmal gesehen: Es gibt auch Hersteller die einen Gridstopper mit einem Kondensator überbrücken, das müsste eigentlich helfen.
Grüße
-
Hallo
was soll das Blocken einen Gridstoppers bringen?
1. Er ist dann kein Gridstopper mehr. Dennd er Snnn eines solchen ist es Hochfrequenz zusammen mit der Eingangskapazität der Röhre abzufiltern. Ist er mit einem C gebrückt, dann haut das nicht mehr hin.
2. Blocking Distortion entsteht durch Zeitkonstanten beim Umladen der RC-Glieder vor einer Röhre. Sie ist sehr schön als Nadeln auf den gekappten Halbwellen sichtbar zu machen. Noch eine Zeitkonstante macht das nicht besser.
Viele Grüße
Martin
-
Nabend miteinander,
vielleicht hab ich ein Verständnisproblem der Blocking Distortion, ich verstehs so:
Das Problem ist doch das Signal der vorherigen Stufe das in der Regel gegen Masse ausgekoppelt wird. Setzt jetzt Gitterstrom ein wird es nichtmehr gegen Masse sondern gegen Uk der nächsten Stufe ausgekoppelt. Das lässt den Arbeitspunkt unserer Schaltung wandern, je größer die Zeitkonstante der vorherigen Stufe (C_anode-R_masse) desto länger hält dieser Zustand an.
Vergrößert man den Gridstopper bzw. fügt man einen ein verringert man den Potentialunterschied der sich bei Gitterstrom dynamisch einstellt. Man verringert also die Blocking Distortion indem man die Zeitkonstante zum Zeitpunkt des Gitterstroms verringert.
Der Gridstopper hat den Nachteil, dass er mit den (zum Teil mit µ multiplizierten)Kapazitäten des Gitters einen Tiefpass darstellt. Um diesen zu beseitigen überbrückt man ihn mit einem Kondensator, die Blocking Distortion sollte das sehr wenig beeinflussen, da diese bei längeren Periodendauern/Gitterströmen viel stärker zum tragen kommt.
Grüße
Henning
-
Ich habs noch nie ausprobiert, aber schon nen paarmal gesehen: Es gibt auch Hersteller die einen Gridstopper mit einem Kondensator überbrücken, das müsste eigentlich helfen.
Grüße
Ein kleiner Kondensator (~ 100pF) parallel zu einem Gridstopper von 100k... 200k
vor einer ECC83 verhindert, dass durch den Miller Effekt zu viel Hoehen verloren gehen,
und erhoeht den Gitterstrom nur sehr geringfuegig.
Gruesse!
-
Hi,
Der 470k Grid Stopper vor der 2. Verstaerkerstufe im Soldano SLO100
1) bewirkt eine Reduzierung des Gitterstromes (a) - man vergleiche den Strom, der ueber Widerstaende
bei negativen Spannungen zur Masse fliesst (b). Ist a kaum groesser als b, laedt sich der
Koppelkondensator kaum auf und es blockt weniger.
2) bildet einen Tiefpass mit Cga*Verstaerkung.
Weiter siehe auch posting von 9:22.
Gruesse!
Nabend miteinander,
vielleicht hab ich ein Verständnisproblem der Blocking Distortion, ich verstehs so:
Das Problem ist doch das Signal der vorherigen Stufe das in der Regel gegen Masse ausgekoppelt wird. Setzt jetzt Gitterstrom ein wird es nichtmehr gegen Masse sondern gegen Uk der nächsten Stufe ausgekoppelt. Das lässt den Arbeitspunkt unserer Schaltung wandern, je größer die Zeitkonstante der vorherigen Stufe (C_anode-R_masse) desto länger hält dieser Zustand an.
Vergrößert man den Gridstopper bzw. fügt man einen ein verringert man den Potentialunterschied der sich bei Gitterstrom dynamisch einstellt. Man verringert also die Blocking Distortion indem man die Zeitkonstante zum Zeitpunkt des Gitterstroms verringert.
Der Gridstopper hat den Nachteil, dass er mit den (zum Teil mit µ multiplizierten)Kapazitäten des Gitters einen Tiefpass darstellt. Um diesen zu beseitigen überbrückt man ihn mit einem Kondensator, die Blocking Distortion sollte das sehr wenig beeinflussen, da diese bei längeren Periodendauern/Gitterströmen viel stärker zum tragen kommt.
Grüße
Henning
-
Hallo,
ich habe das noch nie kappiert, wieso der Koppelkondensator bei Einsatz des Gitterstromes umgeladen werden soll. Da aber alle Fachleute das hier behaupten, glaube ich es.
Besonders interessiert mich die Aussage von Kpt. Maritim zu den Nadeln auf dem Oszi. Ich habe soetwas noch nicht beobachtet. Auch nicht bei Amps, bei denen ich glaubte BD zu hören.
Allerdings habe ich einen Bandmaster mit Katodyn-Splitter bei dem , wenn er übersteuert wird, die eine Halbwelle aussieht wie ein Kondom. Auf der oberen Welle bildert sich ein "Reservoir" ::).
Meinst Du soetwas mit "Nadel" ?
Ich habe mal Bilder angefügt.
Das erste zeigt das Kondom (Anode Katodyn Splitter).
Das zweite zeigt das Katode - Signal des Katodyn.
Das dritte zeigt das ehemalige Kondom Signal aber ohne Endröhre.
Es scheint also wirklich ein Problem der hochohmigeren Anodenauskopplung im Zusammenhang mit dem Gitter der 6L6 zu sein.
Die Frage ist nur....wie verhindern ????
Beim Müller Classic sind Z-Dioden gegen die BD drin. Marc schwört offenbar darauf. Auch hier habe ich den Sinn nicht 100ig begriffen...auch nicht wie diese Z-Dioden dimensioniert werden müssen.
Für Euch sollte das aber kein Problem sein und Ihr könntet das ja in dem Champ mal ausprobieren.
Viele Grüsse!
Doas
-
Hallo
genau so sieht das aus, die Nadel kann sogar noch spitzer sein und links aufd er Habwelle sitzen, wenn diese gekappt wird. Sein. Mir selbst ist Blocking Distortion noch nicht passiert. Einem Freund von mir jedoch gleich zwei mal. Einmal wollte er die 6SK7 und einmal die 6AG7 mit der 6J5 übersteuern. Beide Male hat es diese Nadeln gegeben, die er mit einem sehr guten Oszi abbilden konnte. HF oder Schwingen konnte als Problem definitiv ausgeschlossen werden. Man konnte durch Verändern des Koppel-C und Rg der Endröhre jeweils die Nadel verändern, bekam sie aber nicht weg.
Die Lösung war letztlich anders zu Koppeln. Er hat in der Anode der 6J5 eine Anodendrossel benutzt und konnte so leistung auf das Gitter pfeffern. Eine andere Lösung ist im Anhang dieses Beitrages. Direkte Koppelung ohne Zeitkonstanten. Zwischenübertrager sind, schwer, teuer und müssen geschirmt werden. Die Direkte Kopplung ist mit relativ Hohen Versorgungsspannungen verbunden, und das Abgleichen des Arbeitspunktes des Endrohrs ist etwas Kniffelg, damit dabei die Röhre nicht zerstört wird.
Viele Grüße
Martin
-
Zu 1. :
Bei Endroehren sollte natuerlich der normale Grid Stopper Widerstand an der Roehrenfassung nicht
ueberbrueckt werden. Hier sollte ein zusaetzlicher und groesserer Widerstand (ein paar zig k) mit einem
kleinen Kondensator parallel geschaltet werden. Bei Pentoden ist der Millereffekt nicht so ausgepraegt,
es ginge vielleicht auch ohne Kondensator.
Bei fruehen Marshall TSL100 waren 220k Grid Stopper vor den Endroehren und deren Effekt war hoerbar.
Gruesse!
-
Beim Müller Classic sind Z-Dioden gegen die BD drin. Marc schwört offenbar darauf. Auch hier habe ich den Sinn nicht 100ig begriffen...auch nicht wie diese Z-Dioden dimensioniert werden müssen.
Für Euch sollte das aber kein Problem sein und Ihr könntet das ja in dem Champ mal ausprobieren.
Viele Grüsse!
Doas
Tut der Marc das noch? Ich kann mich nicht erinnern, diesen.... meinen(!) blasphemischen Vorschlag
(wer suchet, wird in diesem Forum fuendig) in seinen neueren Verstaerkern gesehen zu haben.
Warum die Sache mit den Zener Diode - und einer zusaetzlichen Gleichrichterdiode *** - funktioniert?
Einfach ausgedrueckt: wenn Du *beide* Halbwellen durch Stromfluss klippst
- die obere durch Gitterstrom,
- die untere durch Zenerstrom,
wird der Koppelkkondensator durch die eine Welle geladen und die andere wieder entladen.
Ganz einfach!
Bei Gegentaktendstufen sorgt die "Einweggleichrichtung" durch Endstufenroehrengitterstrom auch fuer
Uebernahmeverzerrungen. Es ist nicht die Trafosaettigung, die
in diverser Flachliteratur wird dafuer als Ursache genannt wird.
Gruesse!
*** Zener Dioden leiten in Beiden Richtungen: vorwaerts mit ~0.7V Spannungsabfall, rueckwaerts mit
der Zenerspannunng. Eine Gleichrichterdiode in Serie zur Zener verhindert die Vorwaertsleitung.
Die Vorwaertsleitung uebernimmt die Roehre (Gitter->Katode)
-
Hallo!
Ich habe experimentiert. Mit einer Z-Diodenkombi aus 63V + 16V bekomme ich die Nase weg.
Ich hatte nur an einer Endröhre diese Nase. Deshalb habe ich das auch nur an dieser einen installiert.
Die Biasspannung ist um die -40V.
Wenn ich das richtig verstehe, kappten die Z-Dioden jetzt bei etwa -120V. Da sollte die JJ 6l6GC ja eigentlich längst im cut off sein.
Wenn ich allerdings die Kombi nur ein bisschen verringere, sagen wir auf 47V+16V Z-Diode, dann kappt es das Signal auffällig viel zu früh.
Komisch.
Ich habe auch alles andere probiert um die Nase wegzubekommen. Koppel C auf bis zu 22nF runter, Gridstopper bis auf 100k rauf und die Bias-Rs bis 100k runter.
Geholfen hat nix. Bis auf die Z-Dioden. Wobei ich da kein gutes Gefühl dabei habe. Für Diodenclipping kann ich auch ein Pedal verwenden ::)!
Viele Grüsse!
Doas
-
Hi Doas,
hast Du auch Champ in der mache oder eine Gegentaktendstufe mit Gegenkopplung und fixed bias?
Ich denke eher letzteres...?
Die beiden Halbwellen sollten symmetrisch um die Bias Spannung herum geklippt werden.
Von -40V Bias gehts 40V nach "oben" bis der Gitterstromfluss bei ca. 0V einsetzt und demnach
sollten die Zener + 1n4007 bei -80V ... -85V klippen.
Es gibt zwei Moeglichkeiten, das "andere Ende" der Zener zu verschalten:
1) an den Bias Supply Elko bei -40V => 43V Zener (nominal)
2) an die Masse => 82V Zener (nominal)
Warum schreibe ich "nominal"?
Das Knie der Zener wird u.U. bei hoeheren Stroemen bestimmt, als die Phasendrehstufe sie liefern kann.
Dann gibt's ca. 10% Toleranz. Folge: die Zener Diode klippt eher.
Bei Klasse AB oder B ist die Roehre, wie du schon geschrieben hast, bei -2x Ubias im Cut Off.
Gruesse!
-
Hallo Headsurgeon,
danke für Deine vielen Tips!
Ich habe einen Bandmaster in der Mache. Eigentlich bin ich fasziniert von der genialen Einfachheit dieser Z-Diodenlösung.
Andererseits stelle ich mir folgende Fragen:
1. Alle alten Fender sind mit ähnlichen Werten aufgebaut. Es müsste eigentlich IMMER BD auftreten! Stört das blos keinen ?
2. Ein Differenzverstärker PI hat an der Anode ja einen noch höheren Innenwiderstand! Da sollte es ja NOCH schlimmmer werden ?!
Fast 98% der Amps haben diese PI. Stört das blos keinen ?
3. Warum verwenden nicht alle diese Z-Dioden ? Wegen der Sandallergie ?
4. Verwendest Du die Z-Dioden in Deinen Endstufen ?
Noch etwas ist komisch:
Die Nase, welche ja wahrscheinlich durch die BD verursacht wird, ist bei allen Frequenzen vorhanden. Sie müsste ja bei den tiefen Frequenzen eigentlich stärker
ausgeprägt sein.....
Ein bisschen Nase ist auch da, wenn ich die Endröhre abklemme ! Nur ein bisschen...aber immerhin....sehr seltsam.
Ich wollte eigentlich diesen Fred nicht entern.....aber wenigstens gehts ja noch um BD....
Viele Grüsse!
Doas
-
Hi Doas,
zu 1.: Es stoert Aiken, mich und wenige andere. Ich bin 1995 darueber gestolpert.
Andere spielen Class A amps oder ueberfahren ihre Endstufe nicht so weit, reduzieren den Bass, etc.
Siehe Vox AC30: der hohe 47k "Tail" Widerstand im PI begrenzt dessen Ausgangsamplitude.
Natuerlich gibt's dann mehr blocking am PI Eingang, aber wenigstens weniger blocking an den Endroehren
und nur dort verursacht Blocking Uebernahmeverzerrungen.
zu 2.: siehe 1.
zu 3.: Ich denke die meisten haben keinen blassen Schimmer was sie tun, bzw.
was eine Roehre macht. Ignoranz....
Sandallergie, ja, und Angst von den Mitbewerbern als Ketzer >:D gebrandmarkt zu werden.
Siehe Marshall 2205/2210, JMP1 (oder so), Valvestate.
In diesem "Business" setzt man zu 90% auf Marketing.
zu 4.: Ja!
Gruesse!
Mal schauen ob uns nun die Vertreter der reinen Lehre auf 666 EL34 bei Ub=500V
und Ia=50mA roesten wollen :devil:
-
Hallo
ich finde die Pragmatische Zenerlösung nicht schlecht. Übrigens stören mich Blocking Distortion auch. Es war eine der größten Freuden, dass der Klampfo damals keine machte. Kein wunder, er zerrt ja nicht durch Übersteuerung in den Gitterstrombereich, sondern durch Asymmetrie. Im Moment arbeite ich wie aus der Schaltung oben hervorgeht an direkter Kopplung für einen champähnlichen Amp. BloDis können dann nicht auftreten, da keine Zeitkonstanten vorhanden sind. Mal sehen ob es klappt.
Viele Grüße
Martin
-
Hi Martin,
zu deiner Schaltung: V2B blockt nicht, jedoch V1B.
Lies noch mal weiter oben, dann faellts auch dir auf ;)
Gruesse!
Hallo
ich finde die Pragmatische Zenerlösung nicht schlecht. Übrigens stören mich Blocking Distortion auch. Es war eine der größten Freuden, dass der Klampfo damals keine machte. Kein wunder, er zerrt ja nicht durch Übersteuerung in den Gitterstrombereich, sondern durch Asymmetrie. Im Moment arbeite ich wie aus der Schaltung oben hervorgeht an direkter Kopplung für einen champähnlichen Amp. BloDis können dann nicht auftreten, da keine Zeitkonstanten vorhanden sind. Mal sehen ob es klappt.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo
Verstehe ich nicht, V2B gibt es garnicht. vermutlich meinst du, dass die Kombi V1B und V2 nicht blocken kann, sehr aber wohal die Kombi V1A und V1B. Theoretisch ist letzteres möglich, praktisch eher nicht. Das Gain von V1A reicht dazu nie und nimmer aus. Man muss ja ncht immer die ECC83 verbauen. Genau genommen würde ch die 6SL7 einsetzen. Ohne Rk ist die verstärkung gerade mal 30fach. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn als Endrohr würde ich die 6AG7 benutzen, die viel weniger Steuersignalspannung als eine 6V6 braucht (Faktor 2,7) und darum auch mit viel weniger Gain in der Vorstufe noch zerrt. Fazit: die Vorstufe ist völlig clean und die eventuell zerrende Endstufe ist ohne RC-Glied agekoppelt. Wer unbedingt Blocking Distortion braucht, kann ja einen Booster nehmen.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo
Verstehe ich nicht, V2B gibt es garnicht.
Das sollte V2 heissen, sorry, war schon spaet gestern.
vermutlich meinst du, dass die Kombi V1B und V2 nicht blocken kann, sehr aber wohal die Kombi V1A und V1B.
Richtig!
Theoretisch ist letzteres möglich, praktisch eher nicht. Das Gain von V1A reicht dazu nie und nimmer aus.
Man muss ja ncht immer die ECC83 verbauen. Genau genommen würde ch die 6SL7 einsetzen. Ohne Rk ist die verstärkung gerade mal 30fach.
Wenn du im Schaltplan Bauteilewerte/-namen einzeichnen wuerdest, waere es fuer mich
einfacher zu schaetzen, was deine Schaltung tut. Mit einer lauten Gitarre (Humbucker + dicke Saiten)
wird die typische 1/2 ECC83 a Fender Blackface (Ra=100k, Rk=1.5k, Ck=22u, Va~ 60) bei 250V
schon leicht ueberfahren. Haengt auch von der Last ab.
Wie gross ist den in deinem Amp Va(V1a) * Va(V1b) ? Wenn das Produkt 10 * 10 ist, blockt es!
Haeng einen Oszi dran und hau kraeftig in die Saiten.
Mit einem Serienwiderstand vor dem Gitter von V1b kannst du ueber einen eventuell
entstehenden Spannungsabfall an diesem Widerstand ermitteln, ob's blockt.
Gruesse!
-
Hallo
es blockt mit Sicherheit nicht, dazu müsste V1B erstmal Gitterstrom ziehen. Dazu müsste die Signalspannung hier einen Wert erreichen, der völlig unrealsitsich ist. Die Schaltung der Vorstufen ist zudem so ausgelegt, dass auch bei voll aufgedrehtem Poti die Endröhre eher übersteuert, als V1B Gitterstrom bekommt.
Die Bauteilwerte sind mit Bedacht nicht eingezeichnet. Mr ging es n dem Beispiel auch überhaupt nicht um die Vorstufe, sondern die Ankopplung des Endrohrs.
Viele Grüße
Martin
-
Hallo,
Beim Müller Classic sind Z-Dioden gegen die BD drin. Marc schwört offenbar darauf.
was mach ich? Wär mir neu ;D
Classic und Nighthawk haben keinerlei Zenerdioden drin, waren auch noch die drin.
Ich hab mal mit einer SLO-artigen Endstufe im 3/100 rumgetestet und hatte da das Problem von Blocking Distortion in der Endstufe. Zenerdiode waren dort eine gute Abhilfe.
Ehrlich gesagt war das Problem mit dem Wechsel von JJ zu Svetlanas allerdings ohnehin behoben.
Viele Grüße,
Marc
-
Hallo Marc,
entschuldige!
Ich hatte wohl einen sehr alten Fred gelesen in dem Du beim Müller Classic die Verwendung der Z-Dioden erläutert und auch im Plan hattest.
Ich habe übrigens jetzt die Z-Dioden auch wieder herausgenommen. Der "Buckel" auf der Anodenseite des PI kam offenbar NICHT von BD auf dieser Seite, sondern von der Katodenseite. Was ein bisschen komisch ist, weil die Katodenseite ja viel niederohmiger ist.
Dieser "buckel" ist beim valve wizzard beschrieben. Er wird damit erklärt, dass der PI von der vorhergehenden Stufe übersteuert wird, Gitterstrom fliesst und wegen des hohen Rk des PI geht das wohl sehr schnell.
Der Wizzard empfiehlt einen grid stopper vor dem PI. Ich habe einen reingebaut (470k) und siehe da....der Buckel ist fast weg! Auch die Übernahmeverzerrungen sind geringer.
An das Grid der Katodenendröhre habe ich noch einen 47k stopper eingesetzt. Das hat es noch weiter reduziert.
By the way.....wegen des recht großen grid stoppers habe ich nach dem max. zulässigen Rg für die 6L6GC recherchiert. Siehe da:
Für fixed bias sind 100kOhm max angegeben! ???
Bei fast allen 6L6GC sind 220k bias - Rs drin! Seltsam alles.....
Viele Grüsse!
Doas
-
Der "Buckel" auf der Anodenseite des PI kam offenbar NICHT von BD auf dieser Seite, sondern von der Katodenseite. Was ein bisschen komisch ist, weil die Katodenseite ja viel niederohmiger ist.
Dieser "buckel" ist beim valve wizzard beschrieben. Er wird damit erklärt, dass der PI von der vorhergehenden Stufe übersteuert wird, Gitterstrom fliesst und wegen des hohen Rk des PI geht das wohl sehr schnell.
Der Wizzard empfiehlt einen grid stopper vor dem PI. Ich habe einen reingebaut (470k) und siehe da....der Buckel ist fast weg! Auch die Übernahmeverzerrungen sind geringer.
Ein weiterer Grund fuer den Buckel ist die Gegenkopplung, siehe
Crowhurst "Puzzled About Amplifiers?" bei Aikenamps.
Gruesse!
-
Success! ;D
Ich habe da in den letzten Tagen nochmal rumgeochst und habe vieles probiert...
- Koppel-Cs kleiner
- Kathodenbypass der V1 kleiner
- Spannungsteiler einsetzen
- diverse Kombinationen aus oben genanntem . . .
Da das aber alles nichts brachte zweifelte ich schon dran, ob das Problem wirklich am 2ten Triodensystem liegt und spielte auch mit der Aussteuerung der Endpentode rum, ohne Erfolg.
Dann kam mir der Einfall von Ausgang des Volume gen Masse einen R zu setzen um so den Gesamtwiderstand zu verringern wenn das Poti aufgedreht wird.
Mein Gedanke galt aber einem ganz anderen Zweck, nämlich der Bassbeschneidung indem ich den vorrausgehenden Koppelkondensator so wähle, dass durch verringern des Gesamtwiderstandes auch die Grenzfrequenz hochrutscht.
1M Poti, 680k dazugeschaltet und als Koppel-C einen 10n - weg ist die Blocking Distortion!
Das Ganze ist noch nicht optimiert im Klang, jedenfalls ist die Gitterblockade dank des niedrigen Rg weg und auch eine Bassabsenkung vernehmbar, sodass es beim Aufdrehen nicht so schnell "muddy" wird. Das tolle daran ist, dass sich das Volume auf der ersten Reglerhälfte genauso verhält wie im Fender.
Also als gäbe es nur den 10n und das 1M Poti, die Gesamtwertänderung liegt bei unter 5%.
Grüße,
Swen
-
Ja, so geht es, Swen!
Oder man nimmt gleich einen kleineren Potiwert.
Düsenberg macht das auch gerne-oder hiess der Olfa Dusentrieb! ;D
Oder ne Triode mit mehr Strom und weniger Gain. Tausend Wege...
Gratulation zum Erkenntnisgewinn!
Ciao
Martin
-
Hi Martin,
ja in der Tat, mit ECC81 war ich zwischenzeitlich zufrieden, klang aber anders.
Ebenso das 500er Poti, das klingt einfach anders, wegen der geringeren Höhendämpfung.
Und obendrein tut die Bassabsenkung dem ohnehin dunklen Amp sehr gut. :)
Grüße,
Swen
-
Hey Yo, Swen!
Insofern ist es Zeit, die Schaltungen ein wenig an die heutigen Röhren und Soundgeschmäcker anzupassen.
Und wenn es mit einem paralllelen R zum Poti ist...
Ciao
Martin
EDIT: hätte ein überschüssiges "L" abzugeben. Nichtraucherhaushalt. Wenig benutzt. Keine Dings und Dongs. Ach, es ist nur ein kleines "l"... nothing to write home about. :devil:
EDIT: oder Tausch gegen ein gut erhaltenes "Önk", wie in GestÖnk. :sex:
-
Ach, mach Dir nichts draus, das überzählige "l" nimmt Dir sowieso keiner ab, schon gar nicht bereits gebraucht. Ich hatte aber mal einen Arbeitskollegen, der sagte immer "parallell". Naja, ist ja eigentlich egal wo man es hinschiebt, über ist über. ;D
Grüße,
Rolf
-
Danke für diesen Thread, ich dachte schon ich habe irgendwas verpfuscht,
nachdem ich in meinem Champ Prototyp an dem ich aus Zeitmangel schon seit ca. 5 Jahren bastle bisher nur alte Vorstufenpentoden wie 6SJ7 und 5879 verwendet habe, habe ich kürzlich auch mal eine ganz normale 12AX7 Stufe aufgebaut wie sie seit Jahrzehnten in wohl fast jedem Fender und vielen anderen Amps verwendet wird. (ohne Klangregler allerdings)
Von Volume Stellung 16 Uhr wie der Threadersteller anfangs schrieb kann bei mir gar nicht die Rede sein, einen halbwegs cleanen Sound gibts bis maximal im ersten viertel des Volumereglers, darüber zerrts heftig und bei spätestens der Hälfte beginnen gräßliche Fuzz Verzerrungen - dank Master Volume Regler kann ich sagen daß die nur von der Vorstufe kommen, und kürzlich hab ich mir die Wellenform auch mal mit einem ausgeborgten Oszi angesehen, entspricht dem gehörten. Gitarre ist P-90 und mit dem Oszi hatte ich einen Sinusgenerator mit ca. 200mV angelegt also relativ wenig.
Ich kann trotzdem noch kaum glauben daß diese so häufig verwendete Schaltung so klingt, mich wundert auch nicht mehr daß die kürzlich in einem Laden angehörten Fender Champ und Deluxe Reissues nicht nach Bluesamp sondern nach Trash/Grunge Monster klingen.
Ich will aber doch nicht einen Amp haben oder bauen wo man dazusagen muß daß man die Vorstufe nicht über das erste Drittel aufdrehen darf.
Ganz ohne Vorstufenverzerrung war das nur mit einer 12AU7, statt einer JJ 12AX7 eine Tung sol oder EH zu verwenden, eine 12AT7 oder die hier
besprochenen Änderungen an Kondensatoren verschiebt den Bereich wo diese Verzerrungen beginnen nur relativ wenig.
Also ich bleibe bei meiner 6SJ7 oder wenn dann verwende ich nur eine Hälfte der Triode.
-
Hi,
ja, ich hatte mich auch schwer gewundert damals, aber das ist wohl das Zeichen dafür dass Vintage-Pickups tatsächlich etwas schwach auf der Brust waren.
Nevertheless, wenn man einfach das 1M Poti gegen ein 500k Poti tauscht bleibts klanglisch fast identisch.
Das 500er Poti klingt in niedrigen Stellungen lediglich etwas frischer wegen dem höheren Tiefpass mit der Millerkapazität.
Möchte man beim 1M Poti bleiben sollte man 220k - 470k von Schleifer gegen Masse einlöten, dann ist das Thema vom Tisch und klanglich praktisch nicht auszumachen.
Aber stell doch mal Bilder vom Oszi ein.
Definierten Sinus am Eingang, dann ein Vergleich vor und hinter der Triode. Wäre sicher mal ganz nett das zu sehen.
Grüße,
Swen
-
hey allerseits,
ich bin froh dass ich diesen thread gefunden habe.
ärgere mich seit wochen mit der blocking distortion wie ich es glaube im vox nighttrain herum.
sobald das gain über 14 uhr ist kommts zu den seltsamen verzerrungen die wie "scheppern" klingen und stottern dabei.
habe einen 1m gridstopper vor die PI gemacht, problem wurde weniger aber es sind noch reste übrig.
also seid ihr euch einig das man das über so eine poti-veränderung am besten lösen kann?
mir ist ja auch aufgefallen, ich kann naütrlich das gitarren volume poti zurückdrehen, dann ist die blocking distortion weg.
aber natürlich auch das gain dass ich gern hätte.
also brauche ich eine lösung wo die blockding distortion weg ist aber nicht das gute gain das ich will.
mit der vorgestellten amp-poti lösung soll das also klappen. oder ist dann auch das gain weg?
bin anfänger.
Liebe Grüße
Georg
-
Hallo Georg,
ich kenne den Night-Train nicht, sodass ich das nicht abschätzen kann.
Hast du einen Schaltplan von dem Gerät? - Hast du selbst nur den 1M nachgerüstet?
Grüße,
Swen
-
1m grid stopper vor cathodyne pi
und grid stopper vor den endstufenröhren von 2,2 auf 8,2 erhöht.
kleiner gridstopper vor erste triode der 2. preamp von 10k
das wurde gemacht.
ich will jetzt nicht den thread auf meinen amp lenken, es geht glaub ich nicht um den genauen aufbau des amps sondern um das allgemeine.
aber wenn jemand sich das nochmal ansehen will, der schaltplan vom nt ist bereits in einem thread "vox night train bright cap mod" zu sehen und in einer eigenen rubrik für schaltpläne.
wollte mich nun auf die verringerung der coupling caps konzentrieren, wurde mir geraten, und auf valvewizard und aiken wird daszu auch geraten,
weil die im NT mit 0.1 uf ziemlich hoch sein sollen. wenn ich das richtig in Erinnerung habe, mit den ganzen Endungen hab ichs noch nicht so,(hab den plan nicht da, könnte sein dass es eine andere einheit ist)
aber denke viele andere amps haben kleinere coupling caps.
aber nachdem ich hier lese dass die verringerung der coupling caps bei niemandem etwas brachte weiß ich nun nicht mehr. will mich über diesen "poti" mod informieren.
liebe Grüße,
Georg
-
Servus!
Ein 1M Gridstopper vor der Kathodynstufe dämpft aber auch heftigst die Höhen. In einem Tweed-Amp ist das definitiv zu viel - geht garnicht. Wenn der Nightrain sehr höhenreich ist, mag das aber angehen. Wenn der Amp abner ohnehin zuviel Bass hat, ist das keine gute Idee. Du kannst auch mal versuchen einen Widerstand im Signalweg mit einem kleinen C zu brücken (so wie 470k/470p in manchen Marshalls): Das kann bei Deinem Problem schon Wunder wirken. Ob das beim Nighttrain geht, weiß ich nicht, Hab jedenfalls keine Lust in einem 5-seitigen Thread den Schaltplan rauszusuchen. Ein Link wäre da sicher hilfreich gewesen.
Grüße,
Joachim
-
Hallo Georg,
Allgemein kann man sagen, dass folgende Maßnahmen zwischen PI und den Endröhren die Blocking Distortion entweder verhindern oder die Zeit verringern, bis sich der "Block" wieder verflüchtigt. Dazu gehören:
a) Verkleinerung der Koppelkondensatoren (coupling caps);
b) Verkleinerung der Widerstände gegen Masse (grid leaks/grid loads);
c) Erhöhung der Gittervorwiderstände (Gridstopper) vor den Endröhren.
Wie es sich dann bei einzelnen Modellen auswirkt, kann man aber so allgemein nicht sagen, da ist jedes Ampmodell verschieden. Viele Vintage-Amps (z.B. Fender, alte Vox) haben 0,1uf als Koppelkondensatoren nach dem PI. ABER: diese Amps wurden nicht für Overdrive entwickelt. Die Konstrukteure wollten einen möglichst lauten und cleanen Sound und haben nicht erwartet, dass wir Gitarristen die Dinger aufdrehen, nicht nur bis sondern damit es zerrt! Marshall hat zuerst daraus gelernt. Der JTM-45 - eine reine Kopie des 5F6-A Fender Bassman - hat dort noch 0,1uf - oha, matscht beim Aufdrehen, also runter damit - im 1987 sind es nur noch 0,022uf. Später haben sie in der Vorstufe die Bässe weiter reduziert und die Höhen angehoben - der typisch helle/grelle Marshall-Sound entwickelte sich so. Mit Amps, die beim Aufdrehen wesentlich weniger matschen, haben sie die Rockbühnen der Welt erobert. Andere Hersteller übernehmen einfach Schaltungen aus anderen Amps (z.T. auch aus den eigenen!), ohne sie auf den neuen Kontext anzupassen. Das scheint z.T. auch beim Nighttrain passiert zu sein. Ich würde jedenfalls in einem Amp, dessen Endstufe übersteuert werden soll, keine 0,1uf PI-Ausgangskoppelkondensatoren verwenden. Versuch mal, sie auf 0,047uf runterzusetzen; wenn es nicht reicht, dann auf 0,022uf.
Das mit den Koppelkondensatoren ist ebenso wie die Verkleinerung der Grid Leaks aber ein Kompromiss, denn geht man zu weit runter, klingt der Amp bei kleineren Lautstärken dünn. Hier ist dann halt Fingerspitzengefühl und ein gutes Gehör und viel Geduld gefragt, bis man das gewünschte Ergebnis hat.
Die Erhöhung der Gridstopper lässt die Bässe unberührt. Da die Endpentoden normalerweise eine geringere Millerkapazität als die 12AX7 aufweisen, kann man die auch erhöhen, ohne zuviel Höhenverlust befürchten zu müssen. Du hast geschrieben, sie sind jetzt 8,2k. Probier mal 22k. Aufpassen muss man nur in Verstärkern mit fester negativer Gittervorspannung (fixed bias), dass man die zulässige Grenze ("Total grid resistance") der Endröhren (steht im Datenblatt) nicht überschreitet. Bei Kathodenbias, wie es auch der Nighttrain hat, sind die Grenzen wesentlich höher und unproblematisch.
Es ist also alles eine Frage des Tweakens und Hinhörens. Was man an einer Stelle wegnimmt, um einen bestimmten Effekt zu erreichen, muss man vielleicht anderswo in der Schaltung ausgleichen. UND es ist immer davon abhängig, wie ich den Amp spiele (mit welcher Gitarre, Box/Lautsprecher und bei welcher Lautstärke).
Es gibt bei Pentode Press auch ein Kalkulationsprogramm, bei dem man das ausrechnen kann. Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich die mathematischen Zusammenhänge in dem Programm nicht erfasse. Das ist für mich auch nicht so entscheidend, solange ich den gewünschten Sound bekomme und dem Amp nichts phsyikalisch Unmögliches abverlange.
Viele Grüße
Stephan
-
PS - da es in diesem Fred um einen Tweed Champ geht, sollten wir die Nighttrain-Diskussion vielleicht in dem anderen Fred weiterführen. Sorry für's Kapern.
Stephan
-
Servus!
Ein 1M Gridstopper vor der Kathodynstufe dämpft aber auch heftigst die Höhen.
habe gehört das gerade bei der kathodyn phase inverter stufe es zu KEINER höhenabdämpfung kommt, im gegensatz zu anderen stufen.
auf mehreren pages, kann dir leider nicht genau sagen wo überall aber denk auf valve wizard steht das so, und viele leute die mich beraten haben sagen das gleiche. aha hier hab ichs
"We add a large grid stopper to the cathodyne, to keep this grid current in check. A value of 100k to 1Meg is usually necessary. Before you worry, this will not affect the treble response though, because the cathodyne only has unity gain! f you are using a cathodyne always give it a nice big grid-stopper. The tonal reward is startling!!! Yes I know Leo Fender didn't use any, but he wasn't designing amps to be overdriven, and this is the 21st century."
-
Servus!
Du kannst auch mal versuchen einen Widerstand im Signalweg mit einem kleinen C zu brücken (so wie 470k/470p in manchen Marshalls): Das kann bei Deinem Problem schon Wunder wirken. Ob das beim Nighttrain geht, weiß ich nicht, Hab jedenfalls keine Lust in einem 5-seitigen Thread den Schaltplan rauszusuchen. Ein Link wäre da sicher hilfreich gewesen.
Grüße,
Joachim
danke für den tip, mal sehen ob man das irgendwo im schema anwenden könnte.
hier der schaltplan, hab keine ahnung wie man das verlinken sollte.
aber eigentlich gehts mir hier NUR um den mod mit dem poti um das es hier ja ging, das ich nicht ganz verstanden habe wie das gemacht wird, und ob es am gain des amps etwas verändert, oder nur die blocking distortion reduziert.
Lg,
Georg
-
Hallo,
die Millerkapazität bleibt bestehen, nur ist sie beim Kathodyn kleiner, das das gain bei 1 liegt.
Sie berechnet sich als Cin = Cgk + (Gain+1) * Cgp = 2,3pF + (2)* 2,4pF = 7,1pF
Damit liegt die Grenzfrequenz mit 1M bei 1/( 2*pi*1*7,1*10^-6) = 22,4kHz
D.h. 22,4kHz haben bereits eine Dämpfung von -3dB, aber Frequenzen darunter haben ja auch schon eine gewisse Dämpfung.
Hast du nun ein ungebrücktes Poti vor dem Kathodyn, sagen wir nochmal 1M, dann vergrößert sich der Gridstopper zusätzlich.
Bei Poti auf 12Uhr liegen 850k zusätzlich im Signalweg, sodass der Gridstopper 1,85M beträgt.
Das ergibt eine fgu von 12,1kHz und ich wette, dass man das deutlich hört.
Ich würde besagten Gridstopper mit ein paar pF brücken um mir nicht die Obertöne zu killen.
In deinem Fall wäre das ja kein Thema, da der Gridstopper nicht dazu dienen soll HF-Schwingungen zu vermeiden.
Lirum, Larum, ich würde an der Ursache arbeiten und nicht an den Symptomen.
Die Blocking distortion ist letztlich nichts anderes als ein zu positives Gitter dass Strom zieht.
Ist die Zeitkonstante Rg*Ckoppel zu groß wird der Koppel-C nicht ausreichend aufgeladen und es kommt zu diesem "verschlucken".
Also, entweder muss der Treiber ausreichend Strom liefern können oder es muss die Zeitkostante Cg*Rk verkleinert werden oder es muss der Pegel limitiert werden, sodass Ug nicht positiv werden kann.
Grüße,
Swen
-
Der JTM-45 - eine reine Kopie des 5F6-A Fender Bassman - hat dort noch 0,1uf - oha, matscht beim Aufdrehen, also runter damit - im 1987 sind es nur noch 0,022uf. Später haben sie in der Vorstufe die Bässe weiter reduziert und die Höhen angehoben - der typisch helle/grelle Marshall-Sound entwickelte sich so.
Viele Grüße
Stephan
ja aber der sound des jtm-45 hab ich hundertmal lieber als ein grelles gekrächtse eines jcm 800 oder wie die alle heißen.
es ist eben eine kunst dass man einen warmen fetten klang hat ohne blocking distortion und ohne zusehr zu matschen wenn man laut und verzerrt spielt.
oder dass man einen schönen ausgeglichen clean/crunch klang hat der dann fetter wird je mehr man das volume poti an der gitarre aufdreht, so sollte es sein, aber leider ist es immer umgekerht, dass man wenn man ausgeglichen anfängt mt dem verzerren immer dünner und dünner wird je lauter und verzerrter es wird. und wenn man einen super verzerrten sahnigen overdrive hat, durch wegnehmen des gains oder des volume potis an der gitarre ist es dann nur noch dumpf und matsch. mit einem treble booster der auch eine klangregelung für die bässe besitzt bekommt man das noch am ehesten in den griff, aber auch nicht immer hundertprozent.
ich habe im NT 2 modes, bright und thick die wie ganz andere amps klingen. vielleicht kann man lediglich beim thick mode etwas mehr bass wegnehmen, und dafür beim bright mode ein wenig bass dazugeben, oder eben einfach lassen wie der ist, weil der hat ja eine klangregelung am amp selber. daszu müsste ich mich auskennen im schema wo die jeweiligen punkte sind wo ich genau das beinflussen kann. wo z.b (coupling) caps sind die nur auf den thick mode wirken. das wäre eben feintuning. wenn diese beiden modes nach meinem geschmack abgestimmt habe kann man den rest mit röhren die heller und dunkler klingen ausgleichen. zurzeit klingt der bright kanal ganz gut (weil ich spezielle preampröhren reingetan hab die wärmer klingen) bei gain bis 60% (darüber stört die blocking oder crossover distortion den ton) aber dafür leidet der thick mode jetzt, bei gemäßigter lautstärke klingt der zu dumpf. am wichtigsten ist die genaue einstellung des thick modes, weil man dafür keine klangregelung besitzt am amp selber.
aber das ist nebensache, will nur mal die blocking distortion wegkriegen, und über die coupling caps schaff i vielleicht sogar beides.
zuerst werd ich aber noch die grid stopper der endstufen erhöhen. (wegen blocking distortion) und dann sehen ob man noch wo bass wegnehmen muss im thick mode. alles klar soweit. hilft nur testen testen testen.
-
SNIP
oder dass man einen schönen ausgeglichen clean/crunch klang hat der dann fetter wird je mehr man das volume poti an der gitarre aufdreht, so sollte es sein, aber leider ist es immer umgekerht, dass man wenn man ausgeglichen anfängt mt dem verzerren immer dünner und dünner wird je lauter und verzerrter es wird. und wenn man einen super verzerrten sahnigen overdrive hat, durch wegnehmen des gains oder des volume potis an der gitarre ist es dann nur noch dumpf und matsch. mit einem treble booster der auch eine klangregelung für die bässe besitzt bekommt man das noch am ehesten in den griff, aber auch nicht immer hundertprozent.
SNIP
Äh - hast Du es schonmal mit einem Kondensator über dem Volumepoti der Gitarre probiert?
Der macht - zumindestens bei meiner Strat (270pF) - genau was Du beschreibst.
Zurückgedreht "cleanish" mit schönen durchsetzungsfähigen "Klingelhöhen".
Voll auf darf der Amp schreien und es wir alles fetter.
Funktioniert mit
Tweed Deluxe
Smart20
Vibrolux mit tubefactor....
Grüße
Jochen
-
Hi!
habe gehört das gerade bei der kathodyn phase inverter stufe es zu KEINER höhenabdämpfung kommt, im gegensatz zu anderen stufen.
Das ist eine sehr theoretische Betrachtung ;). Aber selbst theoretisch: Swen hat's Dir ja schon mal vorgerechnet, das selbst rechnerisch eine Höhendämpfung besteht. Ich arbeite in meinem 5E5-A mit einem DC-gekoppelteten Kathodyninverter. Auch da hatte ich zuerst einen 1M-Gridstopper. Der Amp war danach schlichtweg dumpf. Mittlerweile sitzen da 150k, das ist okay, aber man kann immer noch eine leichte Höhendämpfung wahrnehmen.
Große Gridstopper sind in High-Gain-Zweigen sehr sinnvoll, keine Frage - ob's dabei gleich 1M sein muss, stell ich mal in Frage. Aber in der Kathodynstufe, über die auch die Clean-Signale gehen ist es schlicht Unfug. Abgesehen davon, dass ich in High-Gain-Designs keine Kathodynstufe verwenden würde.
Swens Vorschlag, mit einem kleinen C über dem 1M die Höhen wieder anzuheben, könnte dabei aber etwas Abhilfe schaffen. Ein Versuch wäre das sicher wert.
ja aber der sound des jtm-45 hab ich hundertmal lieber als ein grelles gekrächtse eines jcm 800 oder wie die alle heißen.
Dann hast Du noch keinen guten 2203 gehört ;D. Der hat Eier ohne Ende und grell ist der nur, wenn man die Höhen zu sehr aufreist ;). Und der 2203 hört aufs Volume-Poti, wie ein gut erzogener Hund auf den Blick seines Menschen ... :angel:
Grüße,
Joachim
-
Äh - hast Du es schonmal mit einem Kondensator über dem Volumepoti der Gitarre probiert?
Der macht - zumindestens bei meiner Strat (270pF) - genau was Du beschreibst.
Zurückgedreht "cleanish" mit schönen durchsetzungsfähigen "Klingelhöhen".
Voll auf darf der Amp schreien und es wir alles fetter.
Funktioniert mit
Tweed Deluxe
Smart20
Vibrolux mit tubefactor....
... und im 2203 ;D
-
Äh - hast Du es schonmal mit einem Kondensator über dem Volumepoti der Gitarre probiert?
Der macht - zumindestens bei meiner Strat (270pF) - genau was Du beschreibst.
Zurückgedreht "cleanish" mit schönen durchsetzungsfähigen "Klingelhöhen".
Voll auf darf der Amp schreien und es wir alles fetter.
Funktioniert mit
Tweed Deluxe
Smart20
Vibrolux mit tubefactor....
Grüße
Jochen
das klingt klasse, werd ich probieren, hab soetwas probiert aber der wert war kleiner 47 pf oder so glaub ich, oder 68 pf
danach war nur noch "blech" zu hören wenn man das volume poti zurückdreht, weder höhen noch bass noch sonstwas.. nur "blech" so hab ich es empfunden..und das gain war auch wesentlich geriger wenn man das volume poti aufgedreht hat.
dann werde ich das nochmal angehen. meine strat hat im neck einen aktiven pickup und die restlichen 2 sind einmal mini humbucker parallel in der mitte, und einmal parallel/seriell schaltbar in der bridge..
da dann auch 270 empfehlensewert, oder gilt das eher für single coils?
alles was man an der gitarer machen kann mach ich selbst und da kann man kaum was verhauen, oder sein leben in gefahr brngen. mit amps da bin ich auf hilfe angewiesen deshalb wollte ich ein paar anhaltsunkte haben was sinnvoll ist damit ich nicht zuviel ausprobieren lassen muss und testen usw.. das geht aufs geld und auf die nerven der personen die mir helfen wollen. aber ich seh schon es führt kein weg daran vorbei das selbst zu lernen wie man das macht das entladen der spannungen im amp usw.. modden geht wohl einfach nur wenn man es selbst macht und genug zeit hat um zu testen und verschiedenes zu probieren.
-
Ich arbeite in meinem 5E5-A mit einem DC-gekoppelteten Kathodyninverter. Auch da hatte ich zuerst einen 1M-Gridstopper. Der Amp war danach schlichtweg dumpf. Mittlerweile sitzen da 150k, das ist okay, aber man kann immer noch eine leichte Höhendämpfung wahrnehmen.
Große Gridstopper sind in High-Gain-Zweigen sehr sinnvoll, keine Frage - ob's dabei gleich 1M sein muss, stell ich mal in Frage. Aber in der Kathodynstufe, über die auch die Clean-Signale gehen ist es schlicht Unfug. Abgesehen davon, dass ich in High-Gain-Designs keine Kathodynstufe verwenden würde.
Grüße,
Joachim
ja irgendwie kann ich es jetzt doch wahrnehmen dass höhen weniger wurden, obwohl gleich nach den mods es so klang als seien zuviel höhen drin, dann hab ich einen von 2 lautsprecher gewechselt und tubes bis es mir passt, und jetzt merk ich wirklich dass ich den treble regler voll aufdrehen kann, und immer noch fehlt ein quäntchen höhen wenn ich direkt in den amp spiele ohne treble booster.
dadurch hört man die fizzeligen verzerrungen der blocking distortion weniger aber ist auch nicht sinn der sache. ist eben blöd. verringern des 1m dann hab ich vielleicht wieder soviel blocking dist wie ganz anfangs.. cap dazu, und hellere erste röhre wieder hinein. wenn das nicht hilft eben auf 470 reduzieren und mehr über andere wege blocking dist. wegbekommen. hab wieder eine hellere preamp röhre hinein, ist wieder heller aber auch ungemein "härter" der klang und die blocking distortion fällt mehr auf. zum weinen.
hab vorhin youtube videos des trainwreck exress von kuykendall gehört, von diesem clean/crunch bin ich weit entfernt. also ganz clean klingt mein bright kanal schon ähnlich aber es fehlt die sweetness, klingt mehr nach blech bei mir noch.(liegt wohl auch an den verwendeten caps materialien) aber mein bright kanal hat schon das potential so zu klingen wie so in seinem lied "the clipper", wenn man das gain erhöht sind die unterschiede da aber krass. bei mir bricht alles zusammen in fizzeln und distortion und bei dem bleibt der ton gleich sweet nur mehr overdrive dazu. von distortion is da garnix zu hören :)
solange das fizzeln und distortion noch da ist, selbst wenn es jetzt dumpfer klingt hilft alles nix- das gehört zuerst gelöst und dann erst kann man den ton (höhen und bässe) langsam optimieren.
ein monat gib ich mir zeit dann kommt der amp weg falls er echt nix taugt.
welche cap firma oder material kann man verwendn damit es weniger blechern und hart klingt für coupling caps und andere caps im signalweg?
wenn ich sowieso tausche dann gleich was gutes rein.
sobald das gain weniger ist ist alles in bester ordnung aber 65% - 100% gain und es wird ein graus, würde auch verzichten auf 20-30% preampgain wenn nur der ton stimmt, vielleicht kann man so irgendetwas tun. also vermutlich grid leak reistoren verringern, das werd ich auch machen als notlösung.
für den bright modus brauch ich nicht soviel gain. also das gain vom bright modus verringern wäre ein gute idee. im thick modus hört man das fizzeln nicht so extrem stark. aber da kann man auch als echte notlösung sicher 20% preampgain entbehren.
werd jetzt mal alles in die wege leiten und dann melde ich mich mit einem vorher - nachher sound oder videoclip :) und erzähle was wie funktioniert hat.
jetzt hab ich genug lösungsideen. Danke für alles, das bedeutet mir sehr viel.
Lg,
Georg
-
ja irgendwie kann ich es jetzt doch wahrnehmen dass höhen weniger wurden, obwohl gleich nach den mods es so klang als seien zuviel höhen drin, dann hab ich einen von 2 lautsprecher gewechselt und tubes bis es mir passt, und jetzt merk ich wirklich dass ich den treble regler voll aufdrehen kann, und immer noch fehlt ein quäntchen höhen wenn ich direkt in den amp spiele ohne treble booster.
Wie schon gesagt, der 1M ist schon heftig, was die klangliche Beeinflussung angeht. Aber: der 1M Gridstopper am Kathodyn-Inverter dient eigentlich zur Vermeidung des "Frequency-doubling" Effekts. Der Effekt kommt zwar auch durch zu hohe Gridströme, ist aber etwas anderes, als Blocking distortion.
dadurch hört man die fizzeligen verzerrungen der blocking distortion weniger aber ist auch nicht sinn der sache. ist eben blöd. verringern des 1m dann hab ich vielleicht wieder soviel blocking dist wie ganz anfangs.. cap dazu, und hellere erste röhre wieder hinein. wenn das nicht hilft eben auf 470 reduzieren und mehr über andere wege blocking dist. wegbekommen. hab wieder eine hellere preamp röhre hinein, ist wieder heller aber auch ungemein "härter" der klang und die blocking distortion fällt mehr auf. zum weinen.
Versuch mal zu beschreiben, was Du genau unter Blocking Distortion verstehst, bzw. wie sich das in Deinem Amp zeigt.
Auf jeden Fall müßte bei einem blockierten Grid der Ton nach dem Anschlag kurz wegbleiben und dann wieder "einbröseln". Klingt jedenfalls ordentlich häßlich. Wenn Du vielleicht schonmal Soundfiles von heftigst am Anschlag gefahrenen kleinen Tweed-Amps gehört hast, dann kennst Du auch Blocking Distortion.
hab vorhin youtube videos des trainwreck exress von kuykendall gehört, von diesem clean/crunch bin ich weit entfernt. also ganz clean klingt mein bright kanal schon ähnlich aber es fehlt die sweetness, klingt mehr nach blech bei mir noch.(liegt wohl auch an den verwendeten caps materialien) aber mein bright kanal hat schon das potential so zu klingen wie so in seinem lied "the clipper", wenn man das gain erhöht sind die unterschiede da aber krass. bei mir bricht alles zusammen in fizzeln und distortion und bei dem bleibt der ton gleich sweet nur mehr overdrive dazu. von distortion is da garnix zu hören :)
Ob Du Glen Kuykendalls Sound mit einem Nightrain hinbekommst, weiß ich nicht. Aber da gehört vor allen eine Höllenlautstärke, eine 4x12er und natürlich Glens Finger dazu ;D.
Hab mir jetzt mal den Nightrain-Plan angeschaut. Das Teil ist ja schon eher auf hohen Gain ausgelegt. Der Amp hat bereits zum Teil sehr kleine Koppel-Cs. Natürlich kann man mal versuchen C10 auf 22n - 47n zu reduzieren aber ich glaube nicht, dass darin das Problem liegt. Die beiden 0.1µ-RC-Glieder vor den Endröhren sind ja zusammen auch nicht übermäßig groß. Ansonsten könntest Du R5 und R6 etwas größer machen.
solange das fizzeln und distortion noch da ist, selbst wenn es jetzt dumpfer klingt hilft alles nix- das gehört zuerst gelöst und dann erst kann man den ton (höhen und bässe) langsam optimieren.
ein monat gib ich mir zeit dann kommt der amp weg falls er echt nix taugt.
Na ja, zumindest Bässe könnten damit zusammenhängen. Aber wie gesagt, ich bin nicht überzeugt, dass Du wirklich Blocking Distortion in Deinem Amps hast.
welche cap firma oder material kann man verwendn damit es weniger blechern und hart klingt für coupling caps und andere caps im signalweg? wenn ich sowieso tausche dann gleich was gutes rein.
Nun, dass würde ich dann wirklich erst an zweiter Stelle machen. Dreh nicht an zuvielen schrauben gleichzeitig.
Pass auf jeden Fall auf mit dem Amp! Du hast weiter oben geschrieben, dass Du keine Erfahrung hast - ich gehe mal davon aus, auch im Umgang mit Hochspannung - und die ist lebensgefährlich! Arbeite bitte unter Sicherheit die einschlägigen Threads durch, das ist wichtig.
Und wenn Du Dir unsicher bist, lass Dir von einem Fachmann helfen. Zumal, wenn Du an der Platine herumfummest, viel kaputt gehen kann. Dann ist so ein Amp ganz schnell unverkäuflich.
dann melde ich mich mit einem vorher - nachher sound oder videoclip
Ein vorher-Soundclip könnte uns durchaus helfen, die Problematik besser einzuschätzen.
Ach ja, und wie oben schon von jemand anderem vorgeschlagen, mach doch einen eigenen Thread zu Deinem Amp auf, denn hier passt das wirkich nicht rein.
Grüße,
Joachim
-
Wie schon gesagt, der 1M ist schon heftig, was die klangliche Beeinflussung angeht. Aber: der 1M Gridstopper am Kathodyn-Inverter dient eigentlich zur Vermeidung des "Frequency-doubling" Effekts. Der Effekt kommt zwar auch durch zu hohe Gridströme, ist aber etwas anderes, als Blocking distortion.
Versuch mal zu beschreiben, was Du genau unter Blocking Distortion verstehst, bzw. wie sich das in Deinem Amp zeigt.
Auf jeden Fall müßte bei einem blockierten Grid der Ton nach dem Anschlag kurz wegbleiben und dann wieder "einbröseln". Klingt jedenfalls ordentlich häßlich. Wenn Du vielleicht schonmal Soundfiles von heftigst am Anschlag gefahrenen kleinen Tweed-Amps gehört hast, dann kennst Du auch Blocking Distortion.
Und wenn Du Dir unsicher bist, lass Dir von einem Fachmann helfen. Zumal, wenn Du an der Platine herumfummest, viel kaputt gehen kann. Dann ist so ein Amp ganz schnell unverkäuflich.
Ein vorher-Soundclip könnte uns durchaus helfen, die Problematik besser einzuschätzen.
Ach ja, und wie oben schon von jemand anderem vorgeschlagen, mach doch einen eigenen Thread zu Deinem Amp auf, denn hier passt das wirkich nicht rein.
Grüße,
Joachim
ich stell mal hier einen kleinen soundclip rein.
also ja damit ich den 1m dumpfmacheffekt vor Kathodyne PI relativieren kann. WELCHE GRÖSSE von cap soll ich da probieren dazuzuhängen, ich hab keine ahnung was da im rahmen liegt.. gebt mir einen rahmen mit dem ich testen kann bitte.
alleine mache ich e nichts keine sorge.
ich bin eigentlich schon fertig möchte keinen eigenen thread öffnen weil das zuviel aufmerksamkeit auf sich zieht und ich wieder 20mal und andere leute 20 mal das gleiche sagen müssen wie schonmal vorher. hatte schon einen thread zu meinem amp.
wenn es keine blocking distortion ist wa man im soundfile hört dann mache ich einen eigenen thread auf mit dem passenden thema das ihr mir sagt.
file aufgenommen im bright modus, ca gain auf 70 prozent (problem ist weg wenn gain auf 50 prozent ist oder guitar voluem poti auf 6-7 [und dann ist jedes gain praktisch weg e klar] wenn sonst alles gleich ist) und es war relativ leise gespielt, also master volume sehr gering. deutet das auf preampproblem hin denk ich. im thick modus hört man den hässlichen effekt nicht so sehr weil es da mittiger fetter und nach doppelt soviel gain klingt. aber es ist genauso da.
herzliche grüße, bin gespannt ob das nun doch was anderes is als blocking aber keine ahnung was sonst.wenn das gain nur auf 50% zurückgedreht wird ist alles normal.
achja zur klarstellung ich habe den letzte ton NICHT extra extrem hart angeschlagen, ganz normal, vielleicht höchtens 15 prozent heftiger als die ersten töne wenn überhaupt. man hört den effekt eben am besten wenn man die töne ausklingen lässt, und am stärksten auf der g saite. kommt mir vor. an der gitarre liegt es nicht, nicht am lautsprecher, nicht am cab, und es ist auch keine übersteuerung des mikrofons oder sowas, kann man e erkennen wenn man das file in ein programm lädt. und auch röhren hab ich zig mal getauscht. habe alles ausgeschlossen woran ich denken konnte.
LG,
Georg
-
Hi Georg!
Also, nach Blocking Distortion klingt das nicht. Jedenfalls keine, die ich kenne ;). Ich hab da mal nach einem Soundfiles gegoogled, um Dir ein Beispiel zu geben. So klingt Blocking Distortion
Blocking Distortion (MP3) (http://jonanderson.mn.googlepages.com/phase.mp3)
Was Du da hast könnte tatsächlich der von Blencowe beschriebene Freqeuency-doubling effect sein. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Nur noch ne Frage: Es hat nichts mit der Lautstärke des Amps zu tun? Nur mit der Gain-Einstellung?
Grüße,
Joachim
-
ja es hat NICHTS mit der amp lautstärke zutun. volume oder "mastervolume" wenn man so will.
lediglich am GAIN hängt es..
ich kann mit dem amp in flüsterlautstärke spielen gerade so dass man was hört und der komische effekt ist da..
mit gain auf stufe 12uhr spielt sich der am sehr sehr gut und nur wenn ich extram hart reinhaue und ganz volle akkorde spiele kann man den effekt ganz leicht hören wenn man genau hinhört, fällt aber keinem auf..
liegt alles nur am gain. wenn ich gain auf 12 uhr hab und mit einem booster drüberfahre ist das problem natürlic wieder da.
oder ich kann da gain voll aufdrehen am amp und mit dem volume der gitarre runterregeln, aber dann wird der ton dumpfer weil ich noch keinen cap in der gitarre habe.
aber trotzdem verliere ich gain.
deshalb warum ich überhaupt hier geschrieben hab ist das mir irgendjemand den mod mit dem POTI erklärt an dem tweed champ, das muss doch am night trian auch gehenvom prinzip und und ich wollte wissen ob man dadurch amp-gain verliert? die frage hat mir keiner beantwortet, und wir sind eben abgeglitten in andere gebiete.. aber auch gut wenn man sicher sein kann dass es keine blocking dist is.. vom namen her würde es aber passen :)
also zuert hab ich bei dem blocking beispiel von dir garnichts außergewöhnliches gehört.. dann aber as wiauuuuu wiauu so we eine modulation. das habe ic nicht. aber es ist trotzdem eine distorton die nict sein sollte.. die verzerrung selbst von deinem beispielt klingt ganz normal, nur ist obendrauf ein modulationseffekt. wenn man das blocking distortion nennt ok..... was bei diesem beispiel auffällig ist dass das hintergrundrauschen genausomitmoduliert.. es schwankt, geht auf und ab und das macht einen ja total wahnsinnig und schwindlig im kopf.. so ein schwankendes rauschen hab ich ja noch nie gehört.
bei mir wird eben der ton im entsthen abgeblockt und richtig distortet und stottert wie man hört.. der ton kann sich nicht richtig bilden und sustainen. sondern es ensteht nur ein "scheppern"
alsowenn es keine blocking dist ist dann helfen wohl auch keine koppelkondensatorenwechsel und gridstopper??
EDIT:
hab jetzt nochmals mit meiner anderen rosewood strat vieles getestet und siehe da, wenn ich mit dieser anderen strat (die mir mehr output und bässe zu haben scheint) einen mini powerchord auf A und D seite spiele und aushalte dann kommt es genau zur gleichen modulation wie in dem blocking distortion beispiel von Joachim. und ab der g saite udn wenn ich ganze akkorde spiele kommt es zu diesem "blech-scheppern"
also egal wie das heißt ich will beides wegbekommen, und dann muss ich halt alles mal ausprobieren, hilft nix. es weiß wohl keiner genau was es ist und wie man es wegbekommt. aber ich war schon überglücklich als es mit der anderen gitarre auf A und D saite nicht schepperte, dann war halt diese modulation dabei. vielleicht kann irgendwer jetzt damit was anfangen.
-
Tja, aus der Ferne und ohne Deinen Amp auf der Werkbank zu haben ist das schwer zu beurteilen, was da defekt. Da müsste man mit dem Oszilloskop ran. Und ich denke wirklich, es ist ein Defekt und kein genereller Designfehler. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass alle Nighttrains so klingen. Wenn Du noch Garantie hast, würde ich den Amp zum Verkäufer bringen und um Nachbesserung bitten. Und wenn er das nicht schafft, gib ihn zurück.
Auf Verdacht hier jedenfalls irgendwelche Mods zu machen, ohne zu wissen, was das Problem ist bringt nichts. Hast Du vielleicht einen anderen Nightrain zum Vergleich?
Grüße,
Joachim
-
hm das ist mir erst heute abend gekommen dass es vielleicht wirklich ein defekt und kein design fehler ist.
aber hab halt hier in foren auch sooft gelesen dass ein cathodyn PI , und eben mit viel gain eben nunmal nicht gut klingt.
und das viele leute das in kauf nehmen und das garnicht mehrken wie schlecht das klingt..
tja ich muss wohl wirklich meinen amp gegen einen total stock amp testen, das mache ich gleich morgen..
shit hoch 3 ist halt nur dass ich schon den output transformer gegen einen 200 euro mercury austauschen hab lassen und da ein choke drinnen ist jetzt.
was wohl heißt es gibt keine garantie, egal ob der fehler vorher schon war oder nicht.nur weil ich mir von so einem mercury vertreter einreden hab lassen dass mit dem neuen output transformer das problem weg sein wird.
aber wenn sie freundlich sind werden sie den amp trotzdem auf die werkbank legen. wer weiß. verkaufen kann ich ihn sicher noch privat. aber da stecken halt schon der output transformer und der choke drin unter anderem, den möcht ich nicht hergeben wieder. den alten output transformer wieder einbauen lassen...?
aber wer weiß ob nicht wirklich alle nighttrains so klingen, könnt schon gut sein. morgen werd ich es wissen. wird wieder ein peinlicher auftritt morgen, weil die sich sicher denken müssen was der schon wieder hat, klingt doch gut.. bla bla...
also es hilft nur zu messen mit oszilloskop... und zu messen ob vielleicht irgendein coupling cap oder sonstwas kaputt ist?
naja selbst wenn es ein defekt am amp ist, müsste man es reparieren können, nur das finden ist halt das problem.
leider hat kein schwein den nighttrain amp, sonst könnte ich das testen lassen von leuten die den haben.
aber ich gehe morgen hin zu dem geschäft und tue vorher wieder die original auslieferungsröhren hinein. dann hab ich einen super vergleich.
aber bin eigentlich auf mein problem erst so richtig aufmerksam geworden weil ein amerikaner sein problem äußerte und es war genau wie meines, da hat man dann einen choke eingebaut auf eine bestimmte weise und das soll geholfen haben. mein techniker hat das nicht nachvollziehen können und hat den choke normal eingebaut einfach gegen den resistor 1:1 ausgetauscht.
das hat mir dieser mod-spezialist gesagt:(Der night trains für hunderte leute modded die quasi mein problem haben)
<<you said you are going to add a choke. That will help. To help get rid
>> of that fizziness, you should also add a 47uf 450 volt electrolytic capacitor on
>> the input side of the choke. There is a trace on the pcb from two 1N4007 diodes
>> (easy to find) that you can cut. That is the place to put the capacitor and the primary
>> side of the choke. That should do what you ask.
deshalb WAR ich mir ziemlich sicher das alle nightrains dasselbe problem haben, aber vielleicht meinten andere nur eine kratzig klingende "gute" verzerrung, wer weiß. na ich hab ja so ein soundfile gehört von dem typen in amerika das ht sich genauso angehört wie bei mir..
also der choke ist ja schon drin jetzt, wo wird nun genau dieser 47uf 450 volt electronic cap eingeschoben, das hab ich und leider der tech auch nicht kapiert. einfach zwischen den dioden und dem choke das zeug dazuhängen? hab ja keine ahnung leider :)
haha jemand hat sogar voxamps angeschrieben wegen dem problem. hier ist dessen freche antwort, als ob das normal wäre.
<Thank you for the added information and also the sound clip you provided.
<This presents itself as a result of a natural degree of breakup and distortion
<that is characteristic with EL84-based amplifiers. The distortion you were hearing
<as the note is trailing off is more noticeable on its own versus the level
<of the initial attack of the strummed notes. The initial sound is much louder
<and is overpowering what is heard separately as the note or chord decays.
hier ist noch ein beispiel im thick mode mit 60 prozent gain. man sieht da wäre schon genug und wenn man aufdreht ist es nochmal fast das doppelte gain. die höhen fehlen ein wenig wohl durch den 1m grid stopper, und der bass kommt durchs billige mikrofon nicht richtig raus. aber egal.
was auffällt ist dass wannimmer ich einen ton auf g, b oder e saite aushalte man im live-frequenzgang im audioprogramm sehen kann das dann solche "zacken enstehen" wie in einem sägeblatt, die länge werden (nach unten hin) je länger der ton ausgehalten wird. glaub das ist nicht normal. und ja durch das viele gain fällt der blocking effekt vielleicht nicht so auf, es klingt einfach nur kratzig. wenn ich him thck mode das gain sehr stark reduziere hab ich aber auch den gleichen effekt wie im bright mode. nur ist der thick mode sowieso unbrauchbar bei wenig gain weil es zu dumpf ist und man keine option der klangregelung hat.
werd einfach die koppel-cs verkleinern. schaden kann es nicht, zumindest das dumpfe wird weniger werden.(spiele im pentoden 15 watt modus, zwar sehr leise aber trotzdem, im trioden modus ist es noch dumpfer) hab keine ander option auf eine verbesserung, außer gain in der preampschaltung zu reduzieren.
EDIT: war gerade beim händler und hab einen anderen vox nighttrain probiert, HAARGENAU dasselbe mit dem scheppern und er sagte das ist normal bei den amps. der amp klang ein wenig heller, sonst war alles gleich. werd halt den PI grid stopper auf 470 erniedrigen dafür koppel cs alle kleiner machen auf 0.022 und wenn das nichts hilft nur dann weiß ich das es keine blocking dist is.
und noch den ck wert bei c23 von 10uf auf 1 uf verringern.
das geräusch ist selbst da wenn man mit dem gitarren volume regler das gain reduziert, und grade mal auf 2 aufgedreht hat, aber am stärksten kommt das scheppern dann beim bridge pickup.
LG,
Georg