Tube-Town Forum
Technik => Tech-Talk Effekte => Thema gestartet von: sjhusting am 11.10.2009 08:49
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Anybody try one of these yet?
http://www.bossus.com/gear/productdetails.php?ProductId=1021&ParentId=255
steven
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Wow,
sind die Demos geil.
Ob da ein bißchen Kosmetik betrieben wurde?
tschüß,Thomas
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Info das ich von richtige Leute in die USA habe, ist das es sehr gut klingt, und "stellt alle andere reverb pedalen im Schatten." Fender ist sehr pingelig mit diesen Sachen (auch zB bei Amplitube) und die andere 2 Boss-Pedalen klingen auch wirklich gut - also ich glaube der Treter gut ist. Ich hole mir eins, so bald es hier lieferbar ist (120 euro)
uebrigens, Thomas, dein Wah absolviert noch ehrenwurdige Dienst auf mein Pedalboard; ich bin nach 2 Jahren immer noch zufrieden damit
steven
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Hi Steven,
welches von den beiden Potis findest Du denn besser?
tschüß,Thomas
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Hi Thomas!
uh, ich habe die 2te noch nicht probiert ... war mit den 1te zufrieden. Ich tausche sie Morgen aus (hab Zeit); vielleicht habe ich etwas verpasst.
steven
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Also, ich habe eins gekauft. Ich konnte es direkt mit ein Verbzilla vergleichen, was ich auch in Betracht genommen habe.
Verbzilla ist vielzeitiger. Verbzilla macht kurze Reverb besser. Verbzilla war etwas billiger (SF20)
Anderseits, Verbzilla hat zu viele Optionen fuer mich - ich muss denken, es zu benutzten, immer ein Nachteil - und die Gehause ist physicalisch zu gross und schwer fuer mich.
Boss hat nur 3 Knoepfe. Klingt wunderbar fuer medium-bis-lange Halle.
Ich habe den Boss gekauft. Ich will auf die Buhne einfach nicht mit 600 Optionen konfrontert werden. So einfach ist es. So einfach bin ich.
Ausfuehrlicher kann ich erste Samstag berichten.
steven
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Hi Leute,
hab mir auch eins gegönnt.
Find es klasse. Man darf es nur nicht mit anderen megahyper-programmierbaren Teilen vergleichen.
Es macht einfach das, was es verspricht ... es simuliert den schönen Fenderhall auf recht authentische Art und Weise ... nicht mehr, aber auch wirklich nicht weniger! Und das ist an sich schon ein Kompliment.
Wenn man es mit anderen Federhall-Simulationen vergelicht, kommt es wirklich näher ans Original ran. (Ich hab bei mir daheim mal mit TC G-Major und H+K Replex verglichen).
Wie Steven schon schreibt ... lange und mittlere Hallfahnen klingen gut ... kürzere sind m.E. zu twangy (da ist der Effekt zu sehr übertrieben) und topfig.
Surf Sounds kommen wirklich klasse ... bei bluesigen Sounds und Zerre muß man etwas rumdrehen, bis man seinen Sound hat. Und dat Ding komprimiert recht stark das Gitarrensignal ... das sollte man auch berücksichtigen. Ist nicht schlimm, aber die Dynamik geht halt etwas flöten ... das sollte man halt wissen.
Und ein einfacher zu bedienendes Hallgerät gibt es wohl kaum!
Gruß
Häbbe
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Hallo,
haben die Teile einen True Bypass oder geht es (im ausgeschalteten Zustand) Boss-typisch durch 2 OP-Amps und ggf. noch Eingangs-FET plus diverser Kondensatoren. Da kommen ja schnell soviel Bauteile im Signalweg zustande, wie im Normalkanal des AC 30. Ich finde, daß frißt eine Menge von der Direktheit des Signals. Ich habe letztens 2 Boss Effekte mit besseren OP-Amps und FETs sowie ein paar besseren Kondensatoren im Signalweg "upgegraded". Das hat viel gebracht. Ber Bypass ist jetzt fast transparent. Allerdings geht es mit Batterien kaum noch, da die besseren OP-Amps zuviel Saft ziehen.
Gruß
DocBlues
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Hi Doc,
nee! True Bypass is nich. Würde wohl auch dem Konzept widersprechen, das echte Vorbild hat ja auch keinen ;D
Man merkt es übrigens an der Kompression des Gitarrensignals, auch im Bypass-Mode. Das wuerde wohl auch bewußt so gemacht ... damit es so nah wie möglich am Original ist.
Mir persönlich ist es wurscht, da ich das Ding eh in einem Looper hängen hab ... und der macht True Bypass!
Gruß
Häbbe
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Ich haenge auch die ganze Effekt-Kremple an ein Loop. Und wenn du mehr als ein paar Treter hast, ist true bypass auch nicht das Waehre - ein Buffer ist kein schlechte Idee.
stevo
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Ich habe verschiedene Looper zur Auswahl >:D :angel:
2x Lehle D.Loop und 1x Carl Martin Octa-Switch ... bei beiden kann man einen Buffer zuschalten, je nach Belieben, beim Lehle sogar manuell per, programmierbar per Fußtritt oder programmierbar per MIDI alles möglich.... absolut genial!
Ich weiß, ich bin ein Spinner, aber ich stehe auf Looper und geniale Schalt-Ideen! ;D
Gruß
Häbbe
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Hallo,
Speziell die Lehle Looper sind sicher eine feine Sache. So kann man sie Verluste im Effekt-Bypass (ich glaube nicht , daß die beabsichtigt sind, das ist einfach nur die Folge von Kostenreduktion) umgehen. Was den Buffer angeht, ist das schon richtig bei passiven Gitarren. Ich habe den FET-Buffer in bester Qualität in den Gitarren. Von daher brauche ich ihn nicht extern. Die Frage nach dem True Bypass im Boss Effekt war mehr generelles Interesse, da ich - wie gesagt - 2 ältere Boss Effekte (ein CE-2 Chorus und ein Analog Delay) kürzlich intensiv upgegraded habe, da mich schon bei 2 Effekten die Klangverluste tierisch genervt haben. Dabei habe ich übrigens auch die "sagenumwogenen" JRC4558 OP-Amps rausgeschmissen, für die manche Leute ja im Zusammenhang mit dem Tube Screamer Unsummen bezahlen. Jetzt sind richtig gute OP-Amps drin, die allerdings nur mit externem Netztteil vernünftig funktionieren, da sie aufgrund höheren Stromverbrauchs Batterien zu schnell leersaugen.
Jetzt habe ich einen fast verlustfreien Bypass und wenn der Effekt an ist, klingt es auch besser.
Damit hat sich der Lehle bei mir erst einmal wieder überflüssig gemacht.
Grundsätzlich finde ich es aber sehr interessant, daß Boss den Charakter des alten Fender-Reverbs wohl digital überzeugend getroffen hat.
Hat eigentlich jemand von euch Erfahrungen mit dem Boss Space Echo Doppel-Pedal , der Nachbildung des Space Echo Bandgeräts aus den späten 70 igern ?
Gruß,
DocBlues
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Hi DocBlues,
ist zwar nahe am off-topic, aber das mit dem upgrade der Boss-Treter würde mich interessieren.
Ich habe selber 2 Bösse (CE-2 Chorus und RV-5 Reverb) hintereinander. Wenn dann mein Tubescreamer noch davor dazukommt, dann haperts noch mehr mit dem clean-Signal. Den TS möchte ich nicht unbedingt antasten, ist noch original Bj. 1980, aber bei den beiden Bossen wäre es schön da noch was rauszuholen.
Schon mal vielen Dank für die Antwort!
Gruß
Stephan
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Hallo Stephan
Ich weiss nicht was Doc gemacht hat, hier aber eine Liste von Boss-Mods die man kaufen kann von Analogman:
http://www.analogman.com/boss.htm
Nicht genugend Infos selber zu machen, aber ein gute Uebersicht was moeglich ist.
stevo
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Hallo Stephan und Stevo,
Analogman geht mit den Mods in eine ähnliche Richtung.
Ich versuche es mal in einigen Stufen des Upgrades:
1. Level: Besseren OP-Amp einbauen. Dazu den vorhandenen OP-Amp vorsichtig auslöten (unbedingt Entlöt-Gewebe (desolder-braid)) verwenden. Dann guten OP-Amp Sockel einbauen.
Dann testen: Falls das Gerät weiterhin mit Batterie betrieben werden soll: AD822 (rail to rail - super Headroom aber nicht ganz so schnell in den Transienten), TL072 (Headroom wie der Original 4558 aber schon sehr viel transparenter).
Falls Netzteil benutzt wird: OPA2134 - noch transparenter und angenehmer als der TL072, etwa gleiocher Headroom.
Außerdem auf Level 1: Die großen Elkos (100 µF und 220) gegen neue bessere Typen austauschen. Dabei auf Einbauhöhe achten. Es gibt perfekte Upgrade aus der FC-Serie von Panasonic.
2. Level: Eingangskondensator gegen Polyprop-Typ tauschen (z.B. Panasonic oder Wima MKP)
Ausgangskondensator gegen Wima FKS02 tauschen.
3. Level: Die kleinen Elkos (1µF) gegen Wima FKS02 tauschen.
4. Level: Die Spannungsversorgung intern so umbauen, daß das Gerät mit 12 Volt betrieben werden kann. dafür die entsprechenden Zenerdioden, Schutzdioden etc. umbauen.
Gruß,
DocBlues
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Hallo,
da wir gerade bei Reverb Pedalen sind: Habt Ihr Vergleichswerte zwischen dem Boss/Fender FRV-1 und dem neuen Tone Bug Reverb von T-Rex ? Das macht spontan auch einen recht guten Eindruck, nicht ganz so toll wie das T-Rex Room-Mate aber dafür auch sehr viel billiger.
Mich würde neben dem Soundvergleich des Effekts auch die Neutralität des gebufferten Bypass interessieren.
Gruß,
DocBlues
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Hallo stevo und DocBlues,
danke für eure Infos!
Ich werde mich dann mal näher damit auseinandersetzen.
Gruß
Stephan
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Hallo Stephan,
gib bitte mal Feedback - wenn möglich auch zum neuen T-Rex Tone Bug Reverb.
Gruß,
DocBlues
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Hallo DocBlues,
Hallo Stephan,
gib bitte mal Feedback - wenn möglich auch zum neuen T-Rex Tone Bug Reverb.
Gruß,
DocBlues
ich meinte die Sache mit den upgrade der Boss-Tretminen.
Das wird noch etwas dauern, erstmal die Bauteile beschaffen. Aber wenn ich es geschafft habe, mache ich Meldung!
Vor allem der Boss-Reverb nervt mich auch derzeit etwas wegen seinem Rauschen, das er ungefragt natürlich auch im "Bypass"-Modus losläßt.
Vielleicht helfen höherwertige Bauteile auch hier.
Gruß
Stephan
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Aber der Boss scheppert doch bestimmt nicht so schön wie das Original wenn man dagegen tritt, oder? :-X ;D
Für meinen Bruder wäre das ein echtes Kriterium!
@Stephan
Wie sieht bei dir ein richtig guter Buffer aus? Ich hader schon länger mit dieser Frage! Hochvertiger OP (viel Technik intern) oder eun einzelnes gutes FET? Was macht deiner Meinung nach mehr Sinn?
Gruß, Kim
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Aber der Boss scheppert doch bestimmt nicht so schön wie das Original wenn man dagegen tritt, oder?
Der eingebaute REverb in den FDR-1 Pedal schon. Nicht wenn man dagegentritt, aber es scheint ein Zufallsgenerator oder was weiss ich zu geben, das es triggert.
Ich konnte es gestern Abend ein bischen testen, und einmal dachte ich es ist auch passiert, ist aber nicht ein 2te Mal aufgetreten. Ich bin aber jetzt vorbereitet.
steven
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Hallo Kim:
Zum hochwertigen Buffer: In den Gitarren verwende ich FETs mit ausgesuchter Bauteilperipherie. Da kann man insbesondere auch niedrigen Strom und hohe Slew Rate für gute Details am Besten kombinieren.
In Effektgeräten ist ja im Bypass häufig noch mehr drin - wie z.b. 2 OP-Amp-Stufen in den Boss-Geräten (und vielen anderen). Da hilft ein richitig guter OP-Amp und schnelle Kondensatoren (PP wenn möglich sonst PS als Ersatz für Elkos). Außerdem gute Elkos für die Pufferung.
FETs sind immer etwas fummelig wegen der Exemplarstreuung. Außerhalb der Gitarren (und mit Netzteil-Versorgung) würde ich aus Bequemlichkeit einen guten OPAmp mit FET-Eingang nehmen und dabei auf ausreichend Headroom achten (+/- 3 Volt sollte möglichst gegeben sein - minimal aber +/- 2 Volt). Netzteile können übrigens auch echte Soundkiller sein. Gut sind z.B. die Geräte von Cioks aus Dänemark. Wenn möglich sollte man Effektgeräte und Buffer mit 12 Volt betreiben, sonst wird es sehr schnell eng mit dem Headroom. Damit meine ich intern echte 12 Volt, nicht so etwas wie in vielen Boss-Geräten, wo die Spannung intern durch eine Zener-Diode reduziert wird.
Gruß,
DocBlues
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Vielen Dank an euch beide!
Das mit dem Tritt war eingentlich ein Scherz, aber schön, dass dran gedacht wurde! Ich fände es klasse, wenn das mit einem externen Fusschalter machbar wäre! Die Intensität müsste dann in einem gewissen Rahmen zusällig sein, währen dieser Rahmen jedoch einstellbar ist. Dann würde ich mir das auchkaufen! ;-)
Viele Grüße!
Kim