Tube-Town Forum
Technik => Tech-Talk Design & Konzepte => Thema gestartet von: Bierschinken am 3.03.2010 00:33
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Hallo,
mich beschäftigt seit längerem die Frage, wie man Spannungsregelungen für Verstärker konzipieren kann?
Desöfteren habe ich derartige Schaltungen gesehen. . .
(http://www.bilder-hochladen.net/files/3rax-9c.gif)
Das Prinzip der Schaltung habe ich verstanden, aber nicht die Dimensinierung der Bauteile.
C1 erschließt sich mir, ist lediglich ein Ladekondensator, der für eine einigermaßen glatte Spannung sorgt.
D1 legt mit seiner Zener-Spannung die Regelungsspannung fest.
D2 dient als Sicherheitsmaßnahme, damit die zulässige Ugs nicht überschritten wird.
Aber, wie wird R1 dimensioniert und nach welchen Kriterien wählt man T1?
Grüße,
Swen
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Moin,
R1 ist dazu da, dass durch die Zenerdiode ein wenig Strom fließt, damit die Spannung stabil ist. Alles über 1mA würd ich da für gut befinden (sag ich jetzt mal pauschal ohne praktische Erfahrung mit genau so einer Schaltung).
Die Diode D2 gehört da imo nicht hin. Das ganze dürfte damit garnicht funktionieren, denn wir definieren hier die Spannung mit den beiden Zenerdioden, Ub wird einfach durch die Dioden runtergezogen. Wo hast du das Bild her? Ub wäre da - zumindest kurz bevor Dir die beiden Dioden abbrennen U2_fluss + U1_zener sein. Wenn du D2 weglässt sollte alles funktionieren.
Für die Funktion schau dir einfach das Kennlinienfeld eines Mosfets an, das ist in Flussrichtung der einer Röhre ganz ähnlich (gegen die Flussrichtung hast du beim Mosfet eine Diode, bei der Röhre sperrt sie). Ugs steuert den Strom durch DS, im Datenblatt kannst du es ja nachschauen. Je nach Ausgangsstrom hast du also Schwankungen in Ugs (Ug ist dank Zener fest, also nur in Us/Ub), danach kann man denn den Mosfet selektieren, aber in unseren Anwendungsfällen ist das egal. Das ganze ist mehr oder weniger ein Kathodenfolger in Silizium, dort regelst du ja auch mit der Spannung am Gitter die Spannung an der Kathode.
Also Mosfet nach Uds_max und Pmax aussuchen.
edit: Die Erklärung ist im Nachhinein etwas wirr, so ganz klar im Kopf bin ich momentan auch nicht, falls noch was unklar ist einfach nachfragen.
Grüße
Henning
Henning
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D2 ist einfach eine Schutzdiode für den FET. Sollte die Ugs zu hoch werden (Datenblatt, IRF840 -> 20V) wird die Zenerdiode (20V) niederohmig und schützt den FET vor zu hoher Ugs.
Lg :)
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D2 ist einfach eine Schutzdiode für den FET. Sollte die Ugs zu hoch werden (Datenblatt, IRF840 -> 20V) wird die Zenerdiode (20V) niederohmig und schützt den FET vor zu hoher Ugs.
Lg :)
Danke, manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht, allein meine Erklärung ... . Oh man ich sollte wirklich zu Bett gehen :(.
Grüße
Henning
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Hallo,
das ist keine Spannungsregelung sondern lediglich eine Stabilisierung. Schwankungen netzseitig werden damit ganz gut ausgebügelt. Für eine lastabhängige Regelung müßte die Ausgangsspannung mit der Referenzspannung (= Zener-Spannung) "verglichen" werden, was hier nicht der Fall ist...
Für das Funktionieren der gezeigeten Schaltung wäre das Vertauschen von S und D nötig, jetzt ist Ua = Ue - Vf (mit Vf = Flußspannung der im MOSFET vorhanden D-S-Diode).
mfg ernst
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Für das Funktionieren der gezeigeten Schaltung wäre das Vertauschen von S und D nötig, jetzt ist Ua = Ue - Vf (mit Vf = Flußspannung der im MOSFET vorhanden D-S-Diode).
Hallo,
warum? Ich hab diese Schaltung schon mehrfach aufgebaut und sie hat immer funktioniert. Verstehen tu ich sie auch, nur warum man S und D vertauschen sollte erschließt sich mir nicht..
Lg :)
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Hallo zusammen,
für die's interessiert, schaut doch diesen Link an:
http://www.loetstelle.net/projekte/mosfetpsv2/mosfetpsv2.php
Grüsse aus der Schweiz
Hoschi
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Hallo,
Swen zeigt im Schaltplan einen P-Kanal MOSFET. Bei dem geht die "body drain diode" von D nach S. So, wie das gezeichnet ist, liegt da nur eine Diode vom Eingang zum Ausgang.
Die von Hoschi verlinkte Schaltung zeigt das gleiche Prinzip - jetzt aber richtig - mit einem N-Kanal MOSFET.
Auch hier keine Regelung:
... eine Ausgangsspannung liefert, die ein paar Volt niedriger als diese Referenzspannung ist.
. Ein "paar Volt", wieviel ist das genau?
mfg ernst
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Das mit dem FET hab ich gar nicht gesehen, da gehört natürlich ein N Kanaler hin.
Lg :)
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Das mit dem FET hab ich auch nicht gesehen.....weil ich davon überhaupt keine Ahnung habe :angel:
Der Link ist gut, aber bei der Dimensionierung der Werte hilft er nicht weiter.
Wie wählt man denn nun die Größe von R1?
Grüße,
Swen
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Salü,
Der Widerstand R1 ist dafür da das ein Strom über die Z-Diode (dabei geht es um die Z-Diode nach Masse D1) fließt. Die Höhe des Stroms ist relativ unkritisch, es darf nur nicht die maximale Verlustleistung der Diode überschritten werden. Außerdem darf der Strom nicht zu klein sein, sonst funktioniert die Z-Diode nicht mehr richtig. Der Rest ist R=U/I
Guckst du hier: http://didactronic.de/Halbleiter+Dioden/Zdioden3.htm
mfg sven
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Hi, Folks!
Die Sache mit der Z-Diode ist zwar unkritisch - allerdings muss man dazu 2 FACTs beachten:
1. Der Strom darf nicht zur Zerstörung führen ( I z max. genannt, errechnet sich aus P tot).
2. Der Strom muss einen minimalen Wert haben, um in den relevanten Kennlinienbereich zu gelangen
(Sperrbereich, 3. Quadrant, ab da, wo die Kennlinie den Knick nach unten gemacht hat).
Der Wert nennt sich I z min und wird als Faustformel überliefert: 0,1 x I z max. ...
Nur in diesem Bereich ist die Zenerspannung (praktisch) stabil!!!
(Überlieferung: Ich hab's von meinem Vater erzählt bekommen, der hat's wiederum seinem Vater erzählt,
der wiederum seinem Vater usw.)
Die Schaltung gibt's in unzähligen Varianten, mit Erweiterungen kann man auch Schutzfunktionen einbauen ...
Allerdings halte ich die Varianten mit NPN-Transistoren für beherrschbarer (gerade mit Schutzfunktionen wie
Kurzschlussschutz usw.) Die FET-Kapazitäten in Regelschaltungen sind mir unheimlich ... >:D
PLAY LOUD!! :guitar:
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Ich hab hier mal die Spannungsstabilisierung mit Strombegrenzung aufgezeichnet. Hab gerade kein Eagle zur Hand, daher muss diese Zeichnung reichen ;D
Lg :)
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Hallo nochmals,
und wenn wir hier die zusätzlichen Schutzfunktionen die man noch einbauen könnte ansprechen, so kann ein Mitglied dieses Forums bestens Auskunft geben.
Schaut euch die Seite von Hans an: http://www.roehrenkramladen.de/hboexp4/hboexp4.htm
Grüsse aus der Schweiz
Hoschi
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Hallo
danke Hoschi das du mich verraten hast ;D.
Aber Spass bei Seite. Die Schaltung von mir ist streng genommen keine Regelung sondern ein einfacher Spannungssteller.
Warum?
Der Spannungsabfall über den Längswiderständen und dem Rson des Mosfets werden nicht nachgeregelt. Da der Fehler maximal bei ca.3V liegt war mir das egal bei Spannungen um die 200V. Dafür ist die Schaltung schön einfach und die vielen Nachahmer im Web die die Schaltung adoptiert haben ;), beweisen das ich nicht so verkehrt liege mit meiner Einschätzung.
Salu Hans
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Hallo,
hier mal ein Prinzip einer Regelung:
(http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?action=dlattach;topic=11994.0;attach=17376;image)
Q1 ist der Regelverstärker, der auch als MOSFET ausgeführt werden kann. Referenzspannung Vz am Emitter, R4 ist Vorwiderstand der ZD. Über den Spannungsteiler R1/R2 wird ein Teil der Ausgangsspannung zur Basis Q1 geführt. (R5 und R6 sind nur Schutzwiderstände).
Funktion: Über R3 (Kollektor-R von Q1) wird Q2 aufgesteuert, die steigende Ausgangsspannung wird geteilt über R1/R2 der Basis Q1 zugeführt. Sobald dort die Spannung größer Vz (+Vbe, ~ 0,7V) ist, öffnet Q1 und zieht die Gate-Spannung von Q2 runter, so daß sich die Spannung Vout einstellt, die der Gleichung
Vout · R2 / (R1 + R2) = Vz + Vbe gehorcht.
Achtung, im Schaltplan fehlen typische Schutz- und Siebelemente
mfg ernst
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Nabend,
ich danke allen für die rege Beteiligung!
Beim lesen eurer Antworten sind mir noch einige Fragen geblieben.
Grundsätzlich möchte ich die Spannung für meine Schirmgitter und die zugehörige Vorstufe auf ein bestimmtes Limit einstellen und den Effekt der Siebung der "Längsregelung" nutzen um auf große Elkokapazitäten verzichten zu können.
Ich habe zum besseren Verständnis nochmal die Schaltung auf die zur Funktion wichtigen Elemente reduziert.
(http://www.bilder-hochladen.net/files/3rax-9l.gif)
Was mir klar ist . . .
- D1 legt mit seiner Zener bzw. Avalanchespannung die Höhe von Uaus fest.
- Damit D1 funktioniert muss ein Strom von 0,1 Idmax durch sie fließen
- Idmax ergibt sich aus Pd/Uz
Was mir nicht klar ist . . .
- Wie wird R1 gewählt um den gewünschten Id zu bekommen?
- Was passiert wenn Uein < Uz? (Dann müsste Uaus = 0V sein oder?)
Ich würde das gerne anhand eines Beispiels durchexerzieren:
Wir haben Uein = 100V, Uz wählen wir mit 80V und Pd beträgt 2W.
Dann liegt Idmax bei 2W/80V = 25mA, d.h. Idmin sollte bei mindestens 2,5mA liegen.
Die Frage lautet also; Wie groß muss jetzt R1 sein um einen Strom von 2,5ma einzustellen? - Könnte mir das bitte jemand vorrechnen?
Mein Lösungsansatz wäre zu sagen an D1 fallen 80V ab, also fallen bei Uein von 100V über R1 die verbleinenden 20V ab.
Jetzt kenne ich Ur und Ir, d.h. ich rechne mir R aus mit R = U/I = 20V/2,5mA = 8kΩ
R1 muss aber etwas kleiner sein, da Id aus stabilitätsgründen etwas über Idmin liegen sollte.
Also wähle ich einen Vorwiderstand von 6k8, denn damit läge Id bei 2,9mA (20V/6,8kΩ = 2,9mA) und somit über den geforderten 2,5mA.
Liege ich damit richtig oder ist das Blödsinn?
Grüße,
Swen
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Hallo Swen
ich glaube Du siehst das gerade etwas verkehrt, an D1 fallen keine 80V ab, dafür ist R1 zuständig, zwischen Uein und Uz misst du 80V.
Vielleicht ist es einfacher zu verstehen wenn du die tatsächliche Flußrichtung der Elektronen anschaust, also von - nach +.
Die Z-Diode lässt erst ab ihrer Schwellspannung die Elektronen durch.
Dieser Plan ist die SG-Versorgung für meine neue Endstufe, an Stelle des R 120K kannst du auch eine Z-Diode einsetzen.
(http://img97.imageshack.us/img97/9892/sg1w.gif)
Die Z15 ist eine Schutzdiode die vom Typ des FET abhängig ist und der C 10n reduziert höherfrequente Schwingungen.
Der C 10µ nimmt den restlichen Brumm weg und sorgt auch noch für einen sanfteren Anlauf.
Diese Schaltung funktioniert einwandfrei bei ca. 320V und sorgt für eine SG-Spannung von ca. 175V.
Dein Vorwiderstand sollte mind. 33K haben.
Gruß,
Georg
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@Bierschinken
In das Gate des Mosfets fließt kein bzw. ein vernachlässigbarer kleiner Strom,
so kann die die Schaltung mit R1 und D1 als Standardstabilisierungsschaltung betrachtet werden.
Zur Dimensionierung siehe z.B. hier:
http://www.elektroniktutor.de/analog/uz_stabi.html (http://www.elektroniktutor.de/analog/uz_stabi.html)
Gruß
Manfred
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Salü,
@Georg: Deine Schaltung hat allerdings den Nachteil das Schwankungen der Eingangsspannung nicht ausgeglichen werden, da die Referenzspannung mit schwankt. Wird R 120k (wie von dir erwähnt) durch eine Z-Diode ersetzt ist die Referenzspannung stabil.
@Bierschinken: Ich denke deine Rechnung passt so. Hier das ganze noch mit Transistoren: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/powzen.htm
Wenn mans ganz genau machen will kann man die Z-Spannung aus mehreren Z-Dioden zusammensetzen, sodass sich deren Themperaturkoeffizenten (positiv und negativ) ausgleichen. Grob kann man sagen das Z-Dioden < 5,1V einen negativen, Z-Dioden > 5,1V einen positiven Themperaturkoeffizenten haben. Allerdings wäre das für einen Röhrenverstärker leicht overkill. In einem Messgerät/Labonetzteil aber vielleicht interessant.
mfg sven
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Hallo!
@SvR
Da stimme ich zu das mit der Optimierung des Temperaturkoeffizienten wäre mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
Die Ausgangsspannung änderts sich je nach Strom auch durch die daraus resultierende Schwankung von Ugs,
welche aber auch gegenüber der hohen Z-Spannung von z.B 180V gering ausfällt. Der IRF820 hat eine Steilheit von minimal 1.5A/V.
Bei einem angenommenen Laststrom von 500mA würde Ugs laut Ausgangskennlinienfeld etwa 4.7V betragen
und eine Laständerung von 100mA etwa eine Schwankung von ca 70mV von Ugs, sprich Ua, bedeuten.
Deshalb ist für die Auswahl des MosFet wichtig dass dieser auch eine große Steilheit hat.
Wie schon oben erwähnt ist das keine Regelung, die Gate-Source Spannung wird quasi dem erforderlichen
Ausgangsstrom nachgestellt.
Gruß
Manfred
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Hallo,
jetzt bin ich nochmehr verwirrt, da hier die Meinungen auseinander gehen.
[...] zwischen Uein und Uz misst du 80V.
Georg, nein, Uein soll 100V betragen und Uaus 80V, d.h. ich muss einer Zener-Diode mit 80V.
So gesehen fallen über die Zenerdiode dann, zwischen Uz und Gnd, 80V ab.
Dein Vorwiderstand sollte mind. 33K haben.
Kannst du mir erklären wie du auf den Wert kommst? - Ich verstehs nicht :-[
Ich denke deine Rechnung passt so. Hier das ganze noch mit Transistoren:[...]
Dank dir, Sven. In dem Link wirds zumindest genau so berechnet wie ich es im Beispiel getan hab.
Mit den Temperaturkoeffizienten habe ich auch schon überlegt zu spielen, aber das ist nicht nötig, da die paar Volt mehr oder weniger keinen Unterschied machen. Da sind übliche Netzschwankungen ja deutlich extremer.
Wie schon oben erwähnt ist das keine Regelung, die Gate-Source Spannung wird quasi dem erforderlichen
Ausgangsstrom nachgestellt.
Ja, ist richtig. Diese Art der Spannungsstabilisierung scheint mir jedenfalls für die Versorgungsspannung von Audiogeräten ideal, wegen der äusserst geringen Brummspannung.
Deshalb ist für die Auswahl des MosFet wichtig dass dieser auch eine große Steilheit hat.
Dank dir. Das ergibt Sinn, So bleibt die Ausgangsspannung relativ konstant, auch bei kleineren Lastschwankungen.
Wo wir grade beim Thema FET-Auswahl sind. Worauf sollte man da noch achten?
Klar, er muss den geforderten Strom liefern können, er muss mit der hohen Spannung klarkommen (auch mit hoher Uds).
Aber was gibt es da noch für Auswahlkriterien?
Grüße,
Swen
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Da hab ich das etwas falsch verstanden, ok, wenn 80V dann stimmt Dein Wert.
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Da hab ich das etwas falsch verstanden, ok, wenn 80V dann stimmt Dein Wert.
Puh, da bin ich aber beruhigt! - Ich hab mir schon mächtig den Kopf zerbrochen, wie das denn gehen soll :)
Also, bleibt die Frage nach der FET-Auswahl und dann die Frage nach "Zusätzen" um die Schaltung stabiler/sicherer zu machen.
Hier fällt mir spontan die oft angeführte Z-Diode zwischen GS ein.
Diese wäre ja in erster Linie abhängig vom FET. Sollte man da so klein wie möglich bleiben oder die maximal erlaubte Ugs ausnutzen?
Wenn Uein nicht 100% sauber ist und leicht schwankt, macht es dann Sinn die Z-Diode mit einem Kondensator zu überbrücken um Uz möglichst konstant zu halten?
Grüße,
Swen
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Hallo Sven,
da geht eigentlich jeder N-Kanal Power Mosfet der die entsprechende Spannungsfestigkeit hat.
Der Stromwert der Steilheit sollte deutlich höher liegen als der Ausgangsstrom um die Ausgangsspannungsänderung gering zu halten.
Dann kommt es noch auf die Eingangsspannung der Stabilisierung an um die Verlustleistung des Mosfets zu bestimmen,
um zusehen ob ein Küklkörper von nöten ist.
Um welchen Ausgangsstrom geht es eigentlich?
Gruß
Manfred
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Hallo Manfred,
in meinem konkreten Fall ist der Laststrom eher ein Witz mit ca. 5 - 15mA.
Aber der nächstew Große Amp kommt bestimmt und dann muss deutlich mehr Strom versorgt werden.
Ich dachte daran einen IRF840 (oder 830/820, je nachdem was ich grade bekomme) zu verwenden.
Zum Thema Kühlkörper bin ich auch noch nicht fündig geworden. Ich finde in den Datenblättern keine Angabe wieviel Leistung der IRF840 ungekühlt umsetzen kann und ab wann eine Kühlung von Nöten ist.
In meinem Falle wird die maximale Verlustleistung bei höchstens 1W liegen.
Im Datenblatt sah ich jedoch eine Diode eingezeichnet in Sperrichtung von D nach S.
Ist diese intern im FET oder sollte ich zum Schutz noch eine gesonderte Vorsehen?
Grüße,
Swen
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Hallo Sven,
diese eingezeichnete Diode entsteht automatisch bei der Herstellung des MosFet.
Für die Menschen die Induktivitäten schalten müssen ist das eine Bauteil- und Aufwandsersparnis,
da die Recoverydiode zur Begrenzung der Induktionsspannung beim Abschalten entfallen kann.
Aber zum Schalten von höhren AC-Signalen sind die MosFets daher völlig ungeeignet.
Es muss daher jeweils ein P- und N-Kanaltyp zusammenschalten werden damit das Signal nicht durch die Dioden begrenzt wird.
Siehe einen diskreten AC-Schalter:
http://www.discovercircuits.com/DJ-Circuits/FETswitch.htm (http://www.discovercircuits.com/DJ-Circuits/FETswitch.htm)
Nun bin ich abgeschweift.
Für die paar mAs braucht der IRF820 etc. keinen Kühlkörper.
Die Leistung die der Transitor als Wärme abführen muss ist (Eingangsspannung-Ausgangsspannung) X Ausgangstrom.
50W ist das absolute Maximum bis zu 25° Gehäuse sprich Umgebungstemperatur.
Bei höhren Umgebungstemparaturen sinkt die Maximale Leistung um 0.4 W pro Grad Temperaturzunahme.
Gruß
Manfred
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Nabend Manfred,
dank dir! - Jetzt verstehe ich das mit der Diode!
Ich hatte da einen Text gelesen über unterschiedliche FET-Typen und da war von einer Diode - als parasitärer Bauteileffekt - die rede, zu der ich keine Vorstellung hatte. Nun ergibt das Sinn.
Ja, die Leistung ist in meinem Fall lachhaft mit 1-2W, hoffen wir dass das Kerlchen sich nicht langweilt ;)
Was noch an Fragen offen bleibt:
- Gibt es andere Schutzmaßnahmen (gegen Schwingen o.ä.) die man noch vorsehen sollte?
- Wie groß sollte der dem FET folgende Ladekondensator sein? Der FET ist sehr niederohmig und sollte daher keine Probleme haben Strom liefern zu können, also müsste der Kondensator wohl nicht besonders groß sein?
- Ich las öfter davon, dass Zener-Dioden rauschen sollen. Kann das ein Problem darstellen? - Sollte man dagegen Vorkehrungen treffen und einen kleinen Kondensator, 100nF oder sowas, über die Dioden klemmen?
Dank und Gruß,
Swen
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Hallo Sven,
war kurz zum :guitar:
siehe hier, da is' alles drin:
http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.elecfree.com/electronic/wp-content/uploads/2007/10/high_volt_mosfet_supply.gif&imgrefurl=http://www.elecfree.com/electronic/mosfet-stabilized-power-supply-for-tube-amp/&h=587&w=862&sz=12&tbnid=BPDNSlMVGDGDnM:&tbnh=99&tbnw=145&prev=/images%3Fq%3Dmosfet%2Bpower%2Bsupply&hl=de&usg=__jpX-4tpMFmfXLZMFXXL3Zi9n_7A=&ei=0GmVS5fcJoucnQPvwqyLAQ&sa=X&oi=image_result&resnum=5&ct=image&ved=0CBwQ9QEwBA (http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.elecfree.com/electronic/wp-content/uploads/2007/10/high_volt_mosfet_supply.gif&imgrefurl=http://www.elecfree.com/electronic/mosfet-stabilized-power-supply-for-tube-amp/&h=587&w=862&sz=12&tbnid=BPDNSlMVGDGDnM:&tbnh=99&tbnw=145&prev=/images%3Fq%3Dmosfet%2Bpower%2Bsupply&hl=de&usg=__jpX-4tpMFmfXLZMFXXL3Zi9n_7A=&ei=0GmVS5fcJoucnQPvwqyLAQ&sa=X&oi=image_result&resnum=5&ct=image&ved=0CBwQ9QEwBA)
Wilder Link ???
Gruß
Manfred
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Nabend,
na optimale Uhrzeit zum Klampfen, ich hoff den Nachbarn hats gefallen ;D
Danke für den Link. Dazu meine Fragen:
- R3 hilft gegen Schwingen, warum wird er dann nicht direkt vor das Gate gesetzt, sondern hat noch die Diode dazwischen? - Sollte doch keinen Unterschied machen ob die Diode davor oder dahinter sitzt? (Die Größe wähle ich sodass der Widerstand mit der Gatekapazität einen Tiefpass bildet richtig?)
- Warum ist C1 so groß? Der Strom durch die Zenerdioden ist doch sehr klein, warum verwendet man dann so große Kapazitäten um die Spannung stabil zu halten?
- Warum ist C2 so klein? Ich verstehe, dass der nicht groß sein muss, da der Regler zügig Strom nachliefern kann, aber 33n ist doch praktisch nix!?
Sorry für die Nerverei, aber ich möchte das im Detail verstehen. :)
Grüße,
Swen
Nachtrag: Ich glaube ich habe verstanden warum C1 so groß ist. In dieser Form müsste das als Anlaufpuffer dienen, d.h. die Anodenspannung liegt erst an den Anoden wenn sich C1 aufgeladen hat. Praktisch ein "Auto-Standby"
Auch die Position von R3 könnte ich mir erklären, als dass er zu hohe Ströme über D1 verhindern soll.
Aber bei C2 bin ich immernoch ratlos.
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Hallo Sven,
nun verzögert die Antwort.
Wie dem Text zu entnehmen ist, ist diese Schaltung ist für einen Röhrenpreamp bzw. für EL84 Poweramp gedacht.
also liegen so 200V an C1. Beim Abschalten würde sich dieser Kondesator direkt, bis Uz unterschritten wird, über D1 entladen.
Deshalb wie Du richtig erkannt hast R3 zur Strombegrenzung.
C1 ist so groß da die Schaltung mit dem Kondeansator an dieser Stelle als Kapazitätsmultiplikator wirkt.
Die Kapazität erscheint am Ausgang multipliziert mit der Spannungsverstärkung.
Wieviel das ist interressiert mich jetzt auch mal selbst, deshalb werde ich das mal rechnen.
C2 liegt dann dem an den Ausgang transformierten C1 parallel und dient dann zur schnelle unterdrücken höherfrequnter Störungen.
Gruß
Manfred
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Hallo Manfred,
das klingt sehr interessant.
Die Kapazität erscheint am Ausgang multipliziert mit der Spannungsverstärkung.
Muss das nicht Stromverstärkung heissen!? - Die Spannungsverstärkung liegt ja in dem Fall <1.
Und dann reicht es an den Ausgang einen kleinen Kondensator gegen Schwingenneigungen zu hängen, da der FET so nieerohmig ist und bei Bedarf genug Strom für die Röhren zur Verfügung stellen kann?
Grüße,
Swen
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Hallo Sven,
bei der der Version mit einem normalen Transistor ist es in der Tat die Stromverstärkung.
Wie schon erwähnt, muss ich mir das für die Mosfetschaltung herleiten.
Das kann aber dauern, da ich bis Mai im Schnitt zehn Stunden täglich arbeiten muss.
Ja, ein Power Mosfet kann genug Strom liefern.
Mit Kühlkörper wenn notwendig.
Gruß
Manfred
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Hallo,
ich habe darüber gebrühtet, das mit der Kapazitätsmultiplikation ist es bei dieser Schaltung nicht.
Nur bei dieser Schaltung:
http://sound.westhost.com/project15.htm (http://sound.westhost.com/project15.htm)
Gruß
Manfred
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Hallo
was mich wundert ist das Thema Gyrator noch garnicht aufgetaucht ist. ;)
Salu Hans
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Hallo zusammen,
Hallo Hans,
Meinst du die Seite ;D
http://www.loetstelle.net/projekte/gyrator/gyrator.php
Grüsse aus der Schweiz
Hoschi
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zum Beispiel, ja! :)
Salu Hans
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Salü,
Ich kram das noch mal raus :)
@Swen: Soll C2 evtl. verhindern das der Regler anfängt zu schwingen?! (Edit: Merk grad das deine Frage nach C2 schon beantwortet wurde, ich hab mich da in der Seite geirrt)
Rausgekramt hab ich den Thread allerdings aus einem anderen Grund. Ich will mir im Sommer ein Röhrentaugliches Labornetzteil bauen. Zuerst dachte ich an den LR8, allerdings hab ich jetzt ein hübsches Metallgehäuse gefunden (nicht mehr zurettendes Röhrenvoltmeter) und da soll jetzt schon was Röhriges rein.
Deshalb hab ich mir überlegt das Stellglied und die Z-Diode aus der Schaltung von ernst (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,11994.msg110565.html#msg110565) durch eine Triode und ein Stabi zu ersetzen und nur den Längstregler mit einem MosFet auszuführen.
Heute Mittag hab ich die Schaltung mal mit LT-Spice simuliert (allerdings noch mit Z-Dioden). Ich hab die Schaltung einmal mit ansteigendem Ausgangsstrom (schwankende Ausgangslast) und einmal mit steigender Eingangspannung (Spannungsschwankung am Eingang).
Ich wollt mal wissen was ihr davon haltet? Zum Labornetzteil fehlt natürlich noch en bissel was (Einstellen der Ausgangsspannung, Schutzschaltungen, etc.), aber ich wollt mal wissen ob der Ansatz brauchbar ist?
mfg sven
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Salü,
Keiner eine Meinung? Ist das jetzt stille Zustimmung oder entsetztes Schweigen ;)
Mich würde vorallem interessieren...
- ob man bestimmte Kriterien an die Röhre, die als Stellglied arbeitet, (Ufk ist klar aber sonst?) stellt (hohe Verstärkung->Pentode) und welchen AP man am besten wählt?
- ob der Ausgleich der Schwankungen ausreichend ist für ein Bastelnetzteil/ wie Aussagekräftig meine Simulation in dem Bezug überhaupt ist?
- was ihr noch verbessern/ändern würdet?
Danke schonmal für eure Antworten. :)
mfg sven
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Hallo,
bezüglich HV-Netzteile für und mit Röhren kann ich dir Jog's Seite (die du ja selber häufig empfiehlst ;)) ans Herz legen.
Ansonsten ist das Gebiet ein sehr umfangreiches Feld.
Im Telegrammstil:
Als Regelverstärker findet man häufiger Pentoden (EF8xx) wegen der höheren Verstärkung.
Als eigentliches Stellglied sind Trioden bzw. als Trioden geschaltete Pentoden üblich (Innenwiderstand!).
In Sonderfällen gibts auch Pentoden, deren g2 eine eigene Versorgung bekommt.
Die Verwendung von Power-MOSFETs bedürfen einiger Sorgfalt - nicht nur mit "schnelleren" Schutzschaltungen, Röhren verzeihen einem da wesentlich mehr...
99% aller Power-MOSFETs sind fürs Schalten konzipiert: Entweder vollständig gesperrt oder aber durchgeschaltet. Dazwischen, "halb auf" - also die typische Arbeitsweise eines Analog-Reglers - ist oft tödlich für so einen FET, der ja eigentlich "robuste Daten aufweist (z. B. 600 V, 8 A, 120 W) - die gelten aber nur für den Schaltbetrieb.
Der vielgepriesene Selbstschutz der MOSFETs (pos. Tempco des lokalen Rds_on) dominiert leider nur im durchgeschalteten (gesättigtem) Bertieb. Im gedrosselten Betrieb (Abschnür~) ist leider der neg. Tempco der lokalen Vgs (die Spannung, die den FET aufsteuert) fatal: Da, wo es auf dem Chip eh schon am heißesten ist, wird noch mehr Strom durchgelassen - der GAU ist nahe.
Neben den 4 Geraden, die die Safe Operating Area begrenzen (s. Grafik), kommt dann noch die Einschränkung durch die ETI-Kurve (Electro Thermal Instability Boundary).
Da bleiben dann oft von den 8 A nur noch 100...300 mA übrig... :(
IXYS hat zwar eine Palette besonders robuster "Linear Power MOS" entwickelt, aber mit Stückpreisen von ca 50 € aufwärts (bei deutschen Vertrieben), wirtschaftlich nicht sinnvoll.
Zumal eine Verteilung der Last auf mehrere, wesentlich preiswertere Schalt-MOSFETs auch für das Kühlungskonzept wesentlich günstiger ist...
mfg ernst
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Salü,
Danke, du hast mir da einiges zum weiter denken geliefert :danke:
Eigentlich wollte ich kein Vollröhrennetzteil aufbauen (Heizstrom, Wärmeentwicklung -> wenn dann zur Verlustleistung noch die Heizleistung dazu kommt),
aber wenn ich dein Posting so lese, gibt es ein paar gute Argumente für eine Röhre als Längsregler. Vorallem das sie auch mal kurzzeitige Überlast nicht so schnell krum nehmen im Vergleich zu Halbleitern ist für ein Labornetzteil ein echt gutes Argument. Ich werd im Sommer mal mit beiden experimentieren und dann mal schauen was sich ergibt. Welche MosFets sind den speziell zum Regeln ausgelegt? Die Anzahl an MosFet ist ja recht groß, da ist es schwierig alle Datenblätter zu durchwühlen :) Kennst du einen Typ oder Vergleichslisten?
Bei Jogi werd ich mich auch mal durchwühlen, hab auch noch ein Buch von R. zur Linde mit einem Kapitel über solche Netzteile.
mfg sven
Edit: Bei den Varianten mit MosFet parallel zum LR8 müsste es doch auch das Problem geben, das die MosFets eher zum Schalten gedacht sind!? Trotzdem scheint es eher keine Probleme zugeben. Wobei bei Jogi im Forum schon diskutiert wurde das da auch von Zeit zu Zeit MosFet mit Knall und Rauch sich verabschiedet haben. Muss dort mal die Forumssuche bemühen...
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Salü,
Bin bei Jogi fündig geworden: http://www.jogis-roehrenbude.de/forum/forum/forum_entry.php?id=29701
Das deckt sich ziemlich mit dem was du schreibst. Jetzt hab ich auch gemerkt das du mir ja schon einen Hersteller genannt hast, sorry das hab ich übersehen :)
mfg sven
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Salü,
Ich schon wieder. Hab mir mal heut das Datenblatt vom IRF840 angesehen. Leider fehlt in der Grafik des safe operating area die ETI-Kurve, deshalb bin ich mir nicht sicher wie weit ich hier gefahrlos nach rechts gehen kann?! Ich hab unten mal die Grafik unten angehängt und etwas drin rumgemalt.
Hab ich das richtig eingezeichnet, das ich bei 200V UDS noch problemlos 200mA entnehmen könnte, d.h. ich könnte den IRF840 einsetzten für ein Netzteil das sich von 100V bis 300V einstellen lässt, mit 200mA Stromentnahme?
mfg sven
PS: Ich hoff es ist in Ordnung das ich das jetzt an den Thread von Swen dran häng, ist ja dasselbe Thema und bezieht sich auch auf einige Fragestellungen die hier schon aufgetaucht sind. Wenns nicht in Ordnung ist bitte melden! :)
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Hallo,
für die Auslegung als Labornetzteil - neben der Hauptaufgabe der geregelten Spannungs-/Stromversorgung wird ihm das häufig ausgeübte Ehren-Amt des "Kurzschlußertragens" zuteil - gelten zwei Grundszenarien:
Die Betrachtung des Normalfalls: Restspannung Vds bei minimaler Ausgangsspannung und maximalem Ausgangsstrom -> maximale Verlustleistung -> Kühlungskonzept und SOA-Betrachtung. Da kann es Sinn machen, das Netzteil nicht bis 0 V runter gehen zu lassen (oder die Eingangsspannung umschaltbar zu wählen).
Und dann der Kurzschlußfall: 0 V über der Last und maximale Spannung über FET: Kurzschlußstromberechnung mit Innenwiderstand/Leerlaufspannung der "Quelle" (Trafo-Gleichrichter-Siebung) sowie Rds_on des FET. -> Aufheizung des FET. Hier ist das Problem, daß bei jedem FET zwar der thermische Widerstand Chip-Gehäuse Rth_jc angegeben ist nicht aber die thermische Kapazität Cth_jc.
Abschaltbedingungen festlegen: Cgs "leeräumen" (das ist oft mehr als 1 nF!). Da muß man das Datenblatt bis ins Letzte studieren.
Pragmatischer Weg: Preiswerte FETs parallelschalten (mit Stromverteilwiderständen in D und G). Sinnvolle ("schnelle") Kurzschlußabschaltung vorsehen. Für so was sollte der Regelverstärker (oder aber die Notabschaltung) "richtig Strom können". ;) Und dann mit weichem bis "hartem" Kurzschluß tapfer testen... :devil:
... und optimieren.
mfg ernst
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Salü,
Klingt so als sollte ich mir gleich einen größeren Posten MosFets bestellen zum testen :devil:
Für den Normalbetrieb ohne Kurzschluss wär das was ich oben geschrieben mit dem IRF840 hab aber soweit ok oder?
Würde ne Strombegrenzung/Konstantstromquelle als Schutz ausreichen?
Je länger man drüber nachdenkt desto sympatischer wird ne Röhre als Längsregler ;)
Ich denk mal der Wahl der Endröhre nimmt man eine mit einem kleinen Ri in Tridodenschaltung, die den nötigen Strom und die maximale Verlustleistung abkann oder gibt es sonst noch ein Kriterium?
mfg sven
Edit: Sinnvolle ("schnelle") Kurzschlußabschaltung vorsehen
In der Schaltung aus R. zur Lindes Buch sitzt ne Feinsicherung am Ausgang des Netzteils -> sinnvoll und schnell genug?
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Hallo,
In der Schaltung aus R. zur Lindes Buch sitzt ne Feinsicherung am Ausgang des Netzteils -> sinnvoll und schnell genug?
nach meinen Erfahrungen: Nein. Eine FF (superflink) ist zu "nervös" (dann braucht man die Sicherungen gegurtet in der MG-Version ;D) und die übliche träge kommt zu spät...
Ein elektronischer Schalter (= Transistor), der die Gates der FETs bei Überstrom gnadenlos auf GND zieht (niederohmig), ist angebracht. Kurze Leitungsführung (das FET-Bündel sitzt ja oft auf einer abgesetzten Platine/Kühlkörper, manchmal mitsamt Stromfühl-Widerstand) ist wichtig. Das Problem bleibt - auch für den ambitionierten Amateur - solche schnellen, einmaligen Vorgänge wie einen Kurzschluß mit passenden Meßaufbauten zu beobachten. Ich hatte schon den Fall, daß so eine Power down Zuleitung leider einen Schwingkreis bildete und die FETs beim Abschalten nochmal so richtig aufsteuerte. :(
Ich meine das im Ernst: 10...20 FETs verballern, ist billiger als einen schnellen Transientenrecorder 1 Woche lang mieten...
Zu den Röhren: Fast alles mit entspr. Strombelasbarkeit ist geeignet. Typisch sind parallelgeschaltete Doppeltrioden à la 6AS7G (und die entspr. Äquivalente - auch russische) aber auch Endpentoden als Trioden geschaltet. Auch unter den PL... bietet sich viel an. Triodenkennlinien von Pentoden dazu finden man viele bei Tom Schlangen.
Ich habe mal einen Klassiker von Heathkit angehangen, der mit 2x 6L6GC arbeitet, deren g2 mit einer eigenen Spannung versorgt werden.
mfg ernst
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Salü,
Ein elektronischer Schalter (= Transistor), der die Gates der FETs bei Überstrom gnadenlos auf GND zieht (niederohmig), ist angebracht.
Ich hab mal unten eine Schaltung angehängt, wie ich mir den Schutz vorstellen könnte.
Der Widerstand R2 soll niederohmig sein. Fällt eine bestimmte Spannung an ihm ab (->Strom) schaltet der Schwellwertschalter durch und setzt das Flip-Flop. Das FF soll dann den Transistor durchschalten, der dann das Gate auf Masse zieht. Der Reset wird dann von Hand durchgeführt wenn der Kurzschluss beseitigt ist. Ist die Idee in Ordnung so als Schutzschaltung? Ich denke sie wird ähnlich empfindlich sein wie eine FF-Sicherung, ist aber "wiederverwertbar". Ist R1 das was du mit Stromverteilungswiderstand gemeint hast (Größenordnung 0,1-1ohm?)?
Danke für deine Mithilfe :danke:
mfg sven
PS: bei dem Röhrennetzteil von Heathkit hab ich ein Verständnissproblem: Wie kann die 6AU6 sicher bis 0V runterregeln wenn sie sich dabei selbst die Anodenspannung abdreht?
Edit: Ich hab mir in der Skizze das parallel Schalten mehrer MosFets gespart, ebenso das Stellglied einzuzeichnen
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Hallo,
hier ist mal ein Link zu einem DIY HV-Netzteil, das mit parallelgeschalteten MOSFETs und einstellbarer Strombegrenzung arbeitet (Ist nicht meine Seite): http://www.hpm-elektronik.de/ng350-0400-netzteil.htm (http://www.hpm-elektronik.de/ng350-0400-netzteil.htm)
Wie kann die 6AU6 sicher bis 0V runterregeln wenn sie sich dabei selbst die Anodenspannung abdreht?
Schau mal, auf welchem Potential die Kathode der 6AU6 liegt...
Deine Schutzschaltung ist theoretisch so möglich. Ums Austesten kommst du trotz guter Planung aber nicht herum. ;)
Was mir jetzt erst eingefallen ist (wahrscheinlich weil ich es verdrängt habe): Wenn man ein Netzteil mit immer kleineren Last-R ausgetestet hat und es schließlich für gut befunden hat und dann das erste Mal eine "echte" Röhrenschaltung dranhängt, macht es Bumm - weil man in der zu versorgenden Schaltung natürlich einen Pufferelko drin hat, der erst mal einen Kurzschluß darstellt... :-[
mfg ernst
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Salü,
Danke für den Link, ich werd die Schaltung mal studieren und versuchen zu verstehen wie sie genau funktioniert.
mfg sven
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Salü,
Meine Überlegung mit dem Komperator war Murks. Da schaltet mir ja jedes mal das Netzteil ab wenn ich was dran häng was im Einschaltmoment en bissel Strom will. Deshalb hab ich mich jetzt doch für eine Konstantstromquelle entschieden und heute abend mal eine Schaltung simuliert die ich in mal in einem Buch gefunden habe ("Leistungs-MOS-FET-Praxis"). Die Schaltung in deinem Link wird ähnlich funktionieren oder? Ich steig da noch nicht ganz durch (der rechte OP ist für die Spannung und der linke für den Strom zuständig oder?) Die Schaltung, die ich simuliert hab müsste so ja ihren Zweck erfüllen oder?
Ich werd dann mal versuchen meine beiden Teilschaltungen zusammen zuführen.
mfg sven
PS: Kurze Erklärung was ich da überhaupt simuliert hab: Also R2 ist meine Last. Die Spannungsquelle V3 läuft von 0V hoch bis 300V. Der maximale Strom ergibt sich aus: Imax=UV1/R1 also in meiner Simulation 300mA. Bei 300V und den 680ohm müssten bereits ca 440mA fließen -> also scheint die Konstantstromquelle zu funktionieren.
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Salü,
Manchmal ist es schon komisch wie blind man sein kann ;D
Ich wollte die Konstantspannungsquelle von oben verstehen, um dann die Schaltung mit einer Triode um zusetzen.
Ich hab gestern ewig gegrübel und rumprobiert aber ich bin nicht dahinter gekommen. Bis ich gestern Abend ins Bett gehen wollte.
Da viel es mir auf einmal wie Schuppen aus den Haaren ;)
Die Konstantstromquelle ist ja nichts anderes als die Spannungsregelung mit der ich die ganze Zeit rum spiel, bloss wird nicht die Spannung von Ausgang nach Masse gemessen und stabil gehalten, sondern die Spannung über den Widerstand (und damit auch der Strom).
Ich hab die Konstantstromquelle jetzt mal auf Triode anstatt OP umgestrickt (die Spannungsquelle an der Kathode wird später durch ne Diode ersetzt).
Jetzt muss ich (nur noch ;) ) die beiden Schaltungen so umstricken das der Längsregler-MosFet sowohl als Spannungsstabilisierung als auch Konstantstromquelle arbeitet. Ist das mit mit den zwei Trioden möglich oder brauch ich da noch zusätzliche aktive Bauelemente? (wahrscheinlich könnte man auch zwei MosFets in Serie schalten, aber in Ernst Link geht es ja auch mit nur einem Längsregler (wenn man jetzt von der Paralleschaltung absieht) und zwei MosFets in Serie wären nicht gerade elegant)
mfg sven
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Hallo,
komme erst jetzt dazu, was zu schreiben.
Eines vorweg: Versuche nicht mit Trioden Dinge zu regeln, wie sie sonst mit Opamps geregelt werden. Eine einzelne Triode ist (verglichen mit einem OPA) ein schwacher Verstärker und erst recht kein Differenzverstärker (das geht aber schon mit zwei Trioden). Deshalb ist deine Triodenschaltung, die es darauf anlegt, daß Gitterstrom fließt (warum nicht gleich Blut? >:D) auch nicht empfehlenswert.
Den Test der Regelung mit einem Sprung (Null auf Irgendwas) ist eigentlich nicht so realitätsnah, selbst für das Power Up, da wäre eine Step (Irgendwas auf Irgendwas mehr oder weniger) besser.
In der von mir verlinkten Schaltung arbeiten die zwei Opamps doch auch auf einen gemeinsamen MOSFET (ok, vier parallel). Damit sie sich untereinander vertragen, sind die Opamp-Ausgänge mit den 4 Dioden D3...D6 miteinander "verodert": Wer "high" ist, hat "recht" (hihi).
Dann noch eine subjektive Einschätzung: Ein HV-Regler mit MOSFET als Stellglied und Röhre als Regelverstärker ist weder nostalgisch noch ökonomisch, dann doch eher die 3 anderen Kombinationen: Alles Röhre (oder was?), alles Halbleiter oder Röhre = Steller, Halbleiter = Regler. Wie geschrieben: Meine Meinung. :)
mfg ernst
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Salü,
Deshalb ist deine Triodenschaltung, die es darauf anlegt, daß Gitterstrom fließt (warum nicht gleich Blut? >:D) auch nicht empfehlenswert.
Wieso Gitterstrom? Ich hab grad nochmal nachgemessen. Die Spannung von Kathode nach Masse liegt zwischen 0 und 1V. Die Kathode liegt auf 2V. Damit liegt die Gittervorspannung doch im schlimmsten Fall bei -1V oder hab ich da einen Denkfehler?
Eines vorweg: Versuche nicht mit Trioden Dinge zu regeln, wie sie sonst mit Opamps geregelt werden. Eine einzelne Triode ist (verglichen mit einem OPA) ein schwacher Verstärker und erst recht kein Differenzverstärker (das geht aber schon mit zwei Trioden).
Klar ist ein OPamp besser dafür geeignet und da der reelle OP auch noch sehr nah an den idellen OP ran kommt, lässt sich die Schaltung auch besser berechnen, aber in den alten Röhrennetzteilen waren ja auch Trioden (bzw. Pentoden) verbaut und es hat funktioniert und dabei spielt es ja kaum eine Rolle ob der Längsregler eine Röhre oder ein Halbleiter ist.
Den Test der Regelung mit einem Sprung (Null auf Irgendwas) ist eigentlich nicht so realitätsnah, selbst für das Power Up, da wäre eine Step (Irgendwas auf Irgendwas mehr oder weniger) besser.
Den Sprung hab ich bei der Konstantstromquelle nur gemacht um zu sehen ob sie überhaupt arbeitet.
Dann noch eine subjektive Einschätzung: Ein HV-Regler mit MOSFET als Stellglied und Röhre als Regelverstärker ist weder nostalgisch noch ökonomisch, dann doch eher die 3 anderen Kombinationen: Alles Röhre (oder was?), alles Halbleiter oder Röhre = Steller, Halbleiter = Regler. Wie geschrieben: Meine Meinung. :)
Also Endröhre als Längsregler scheidet für mich eigentlich aus wegen Heizstromverbrauch und Preis. Deshalb war ja mein Gedanke das Stellglied mit einer Röhre (is ja TubeTown hier ;) ) zumachen, weil ganz ohne is ja auch doof. Außerdem brauch ich dann keine zusätzliche Spannung (Heizspannung soll eh vorhanden sein), anderst als beim OP (der will ja auch versorgt werden und dann meist auch noch symmetrisch).
Du hast mir wieder ne Menge zum Nachdenken gegeben. Für mich geht jedes erstmal das Büffeln für die Klausuren los, sodass ich erst im August zum Bauen komm. Bis dahin hab ich noch genug Zeit zum Nachdenk ob Sand und wenn ja wo und wieviel.
Danke sehr :danke:
mfg sven
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Salü,
So ich hab mich jetzt entschieden, wie die erste Version aussehen soll, die ich aufbauen werde.
Das Stellglied ist immer noch eine Röhre,wobei ich Trioden und Pentoden testen werde (ich werd die Schaltung auch so aufbauen, das ein Umbau zu OP-Regelung möglich sein wird, falls die Röhre es nicht bringt). Die Steuerung für die Konstantstromquelle übernimmt ein NPN-Transistor. In der Version lässt sich die Spannung von ca. 130V bis 305V einstellen (R4: 100k...1k).
Wie gesagt komme ich wahrscheinlich erst im August zum bauen und testen und dann werde ich hier wieder berichten.
Eine letzte Frage hab ich noch :)
Ich hab in der Simulation mal rund um den NPN-Transistor gemessen und die Spannungen UCE und UBE liegen alle in einem moderaten Rahmen, deshalb lieg ich wohl richtig das ich an der Stelle einen Wald-und-Wiesen-Transe nehmen kann und keinen HV-Transistor benötige oder?
Sollte ich auf sonst noch etwas achten bei der Wahl des npn-Transistors?
mfg sven
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Hallo,
meine Kommentare:
- D3 soll G-S schützen nicht auch noch R1 in Reihe dazu.
- R1 bestimmt maßgeblich die (rettende) Ausschaltzeit. Wie hast du ihn berechnet?
- R5 bestimmt Querstrom und Verlustleistung der Zenerdioden. Ist der berechnet?
- R6: Soll das ein (weicher) Kurzschluß sein?
- C2 bestimmt den D-Anteil der Regelung. Ist der berechnet? Kommt mir was hoch vor...
- Bei 66 V Kathodenpotential würde der Regler (wegen des Spgs.-teilers 1k/100k) bei einer Ausgangsspannung um die 6000 V abregeln. Ist das Absicht?
mfg ernst
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Salü,
- D3 soll G-S schützen nicht auch noch R1 in Reihe dazu.
Gut, werd ich machen.
R1 bestimmt maßgeblich die (rettende) Ausschaltzeit. Wie hast du ihn berechnet?
Da hab ich zum Simulieren mal irgendwas eingesetzt berechnet ist der noch nicht. Wie berechne ich den? Ich denk mal er muss klein genug sein um die Gate-Kapazität schnell genug umzuladen oder?
R5 bestimmt Querstrom und Verlustleistung der Zenerdioden. Ist der berechnet?
Auch nur zum Simulieren irgendwas eingesetzt. Ich bin noch nicht sicher ob ich Z-Dioden oder Glimmstabi nehm und weiß noch nicht wie hoch die Spannung am Regler sein (muss mal gucken was für nen Trafo ich nehm). Wie man den Widerstand berechnet ist mir jedoch klar.
R6: Soll das ein (weicher) Kurzschluß sein?
jop
C2 bestimmt den D-Anteil der Regelung. Ist der berechnet? Kommt mir was hoch vor...
Hab grad mal en bissel rum geguckt. Rainer zur Linde verwendet 100nF. Kannst du mir erklären was der "D-Anteil" ist und wie ich ihn berechne? (wiki war nicht sehr hilfreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Regler#D-Glied_.28D-Anteil.29) Ich nehm mal an C2 soll den Regler "träger" machen, um schwingen zu verhindern oder?
Bei 66 V Kathodenpotential würde der Regler (wegen des Spgs.-teilers 1k/100k) bei einer Ausgangsspannung um die 6000 V abregeln. Ist das Absicht?
Nö, das is nicht Absicht, das war Murks von mir :(. Ich hab in der Simulation Werte ausprobiert durch Zufall war 1k der Wert wo ich dann bei 300V war (kein Wunder bei 310V Eingangsspannung). Ich hab jetzt nach gerechnet. Mit einem 28k-Widerstand erreiche ich dann um 300V (290V laut Simulation, da die Spannungsdifferenz zw. Gitter und Kathode noch abgezogen werden muss).
Wie siehts mit dem Transistor aus, stimmt meine Annahme?
mfg sven
PS: So langsam hab ich en schlechtes Gewissen das ich dich so mit Fragen löcher. Ein riesen Dankeschön für die Geduld die du bisher mit hattest :) :danke:
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Nein, der D-Anteil macht den Regler sogar schneller, weil selbst bei geringer Änderung* der Regeldifferenz nachgeregelt wird. Nur mit P-Anteil bliebe immer eine Regeldifferenz.
*Nur bei Änderung der Regeldiffernz - bei bleibender und konstanter Abweichung macht der D-Anteil garnichts!
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Salü,
Nein, der D-Anteil macht den Regler sogar schneller, weil selbst bei geringer Änderung* der Regeldifferenz nachgeregelt wird. Nur mit P-Anteil bliebe immer eine Regeldifferenz.
*Nur bei Änderung der Regeldiffernz - bei bleibender und konstanter Abweichung macht der D-Anteil garnichts!
Danke fü die Aufklärung. Ich hab noch en bissel gegoogelt und hier (http://www.rn-wissen.de/index.php/Regelungstechnik#PD-Regler) noch eine gut Erklärung gefunden was der D-Anteil macht. Ich werd mich zur Dimensionierung von C2 an anderen Schaltungen orientieren. Für R1 werd ich wahrscheinlich den Wert aus Ernst´s Link übernehmen.
Ihr hört hier dann im August wieder von mir ;)
mfg sven
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Hallo,
bei der Dimensionierung muss man aber aufpassen, ich weiß auch nicht, wie das bei solchen Schaltungen ist (ich habe davon null Ahnung). Aber meine rudimentären Erfahrungen mit Reglern ist, dass bei falscher Einstellung die Strecke anfängt zu schwingen und/oder schwierig zu stabilisieren ist. Deswegen würde ich ev. mit kleinem D-Anteil anfangen, bevor man einen Oszillator hat 8) - es sei, die Strecke braucht ganz dringend D-Anteil.
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Salü,
Meisten schwingt ja alles, außer dem Oszillator ;)
Ich werd mal verschiedene Schaltpläne vergleichen und dann mit einem kleinen Kondensatorwert anfangen.
mfg sven
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Salü,
Das Konzept steht soweit in meinem Kopf...
- als Trafo soll der Ringkern Netztrafo 185VA hier ausem Shop verwendet werden
- die beiden 150V-Wicklungen werden getrennt gleichgerichtet
als Regelröhre wird eine C3g verwendet (liegt noch hier rum), die mit Ub=300V versorgt wird-> evtl. stabilisiert mit Glimmstabi -> hab die Schaltung gerade mal mit der C3g simuliert und werde wohl doch eine andere Röhre nehmen- der Regelbereich soll von 60V bis 350V gehen
- bei unterschreitung von 140V (kommt drauf an wie viel Spannungsdifferenz der Regler braucht um noch sauber zu arbeiten) wird die Spannungswicklung umgeschalten von 300V auf 150V -> OP als Komperator
- als MosFet werden 4 IRFP460 verwendet -> verschaltet ähnlich wie im Beispiel von ernst oben
- Strombegrenzung wird konstant und nicht einstellbar sein
Wenn noch jemand Vorschläge, Verbesserungen oder Kritik hat bitte melden! :)
Wenn nicht mach ich mich am Wochenende an die Dimensionierung der Bauteile.
mfg sven
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Salü,
Hab jetzt mal den Schaltplan gezeichnet.
Ich hab mich für die ECC83 entschieden. Da ich für das zweite System keine Verwendung hab, schalte ich es parallel zum Ersten.
Für den rot eingefärbten Teil habe ich eine kleine Platine entworfen. Der Rest wird auf eine Lötleiste und das Chassis montiert.
Die Schaltung der MosFets hab ich hier abgekupfert: http://www.hpm-elektronik.de/ng350-0400-netzteil.htm und noch mit der Schutzschaltung um BF459 (begrenzt den Strom auf ca 320mA) ergänzt. Den Wert von R40 muss ich später noch anpassen. Er bestimm die obere Spannungsgrenze mit und ist von der Brennspannung des Stabis abhängig, die zwischen 102V und 110V liegen kann. In der Simulation funktioniert die Schaltung schon und man kann die Spannung zwischen ca. 130V und 330V einstellen.
Sieht jemand einen groben Schnitzer, warum die Schaltung in der Realität nicht funktionieren könnte?
mfg sven
Edit: Wenn man die Z-Diode D10 größer macht, kommt man mit der Spannung übrigens weiter runter. R40 muss dann wieder angepasst werden
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Salü,
Sieht jemand einen groben Schnitzer, warum die Schaltung in der Realität nicht funktionieren könnte?
Ihr dürft auch sagen wenn ihr nur kleine Schnitzer entdeckt ;)
Wirklich keiner eine Meinung zur Schaltung?
Ich hab mal unten drei Bilder von dem Gehäuse angehängt, in das die Schaltung rein soll. Ich muss aber mal noch warten bis das Paket von Dirk mit dem Trafo da ist, damit ich ausprobieren kann ob ich alle Teile darin unterbekomm ohne das ich Gefahr lauf das irgendwas den Hitzetod stirbt.
Außer dem Gehäuse werde ich die Anzeige weiter verwenden, genauso wie das Gleichrichtermodul und zwei Röhrenfassungen.
mfg sven
PS: Bevor empörte Aufschrei kommen. Das Röhrenvoltmeter war defekt, den Fehler war nicht zu finden und nach dem mir ein funktionierendes von Grundig zu gelaufen ist, hatte ich kein schlechtes Gewissen es zu schlachten ;)
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Salü,
So, ich schreib mal nen kleinen Zwischenbericht, wie weit ich bin...
Nach langer Planung und viel Vorüberlegung, bin ich mittlerweile zum praktischen Teil übergegangen.
Heute habe ich die Bearbeitung des Chassis und alle anderen Metallarbeiten abgeschlossen, sodass ich morgen mit der Elektronik anfangen kann.
Die Platine mit dem MosFets habe ich auch schon bestückt. Ab morgen werden jetzt die Teile aufs/unters Chassis geschraubt und die Lötleiste bestückt.
Mit Fotos kann ich euch im Moment noch nicht dienen, da ich keine Digi-Kamera zur Hand hab. Ich liefer euch aber später noch welche nach :)
mfg sven
PS: Das Chassis (Blech als U-Profil gekantet) stammt übrigens von http://www.mein-stahlzuschnitt.de/
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Schön dass du dran bastelst! - ich hab leider im Moment nicht den Kopf mich da weiter rein zu hängen, aber ich hoffe ich kann mir deine Sachen am Wochenende mal zu Gemühte führen.
Grüße,
Swen
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Salü,
Hab gerade die Platine mit dem Längsreglerteil auf ihre Funktion hin getestet. An den Eingang hab ich zwei 4,5V-Batterien in Reihenschaltung angeschlossen, an den Ausgang ein Voltmeter und an den Regelpin K1 die untere 4,5V-Batterie. Also 9V Input und 4,5V-Regelspannung -> 4,5V Ausgangsspannung.
Hat auch wunderbar funktioniert. Um die Strombegrenzung zu testen habe ich dann noch einen 10ohm-Widerstand angeschlossen. Leider macht die Strombegrenzung schon bei ca. 200mA dicht, anstatt bei ca 325mA wie in der Simulation. Da werde ich noch mit R13(Platine) bzw. R38(Schaltplan) experimentieren müssen. Im Anhang habe ich euch noch das Platinenlayout und den dazu gehörigen Bestückungsplan hochgeladen. Wer die original Target-Datei will kann sich ja über Mail oder PN bei mir melden. (Bilder gibts immer noch keine ;) )
Schön dass du dran bastelst! - ich hab leider im Moment nicht den Kopf mich da weiter rein zu hängen, aber ich hoffe ich kann mir deine Sachen am Wochenende mal zu Gemühte führen.
Ich hab mich ja ein wenig von deinem ursprünglichen Thema wegbewegt, aber ich denke es gibt auch viele Dinge, die für dich (oder alle anderen die sich mit deinem Thema beschäftigen) von Interesse sind. Zum Beispiel die Sache mit dem Safe Operating Area oder die Strombegrenzung, die ich eingebaut habe. Die Platine habe ich so gehalten, dass sie sich sowohl für Regler (egal ob Sand oder mit Röhre), als auch für Stabilisierungsschaltungen eignet.
mfg sven
Edit: Bei den Werten oben im Schaltplan wird sich noch was ändern, bis ich fertig bin
Edit2: Ich hab jetzt mal die Spannung über den Widerstand R12/R38 nachgemessen. Es muss so dimensioniert werden, dass 420mV an ihm abfallen, wenn der Maximalstrom erreicht ist: das sind dann -> R=U/I -> R=420mV/350mA=1,2ohm in meinem Fall.
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Salü,
Jetzt gibts Bilder...
mfg sven
Edit: Ich schreib euch mal noch en bissel was zu den Bildern
Bild 1: Gesamtansicht von unten -> rechts ist die MosFet-Platine zuerkennen, links die Lötleiste mit den Bauteilen für den Regler und darunter die Röhrenfassungen
Bild 2: Die MosFet-Platine nochmal im Detail -> zur Befestigung der MosFets habe ich M3-Gewinde in den Kühlkörper geschnitten
Bild 3: Die Lötleleiste im Detail -> Der große Leistungs-R ist der Vorwiderstand R2 für die Stabi-Röhre. Auf der Rückseite sind der Brückengleichrichter, der Elko C2 und die Kondensatoren C1 und C5 untergebracht
Bild 4: Ansicht von der Vorderseite mit dem 185VA-Ringkern ausem Shop, den Röhrenfassungen (rechts Stabi, links ECC83), dem Lastwiderstand R3 (Wiederverwertung aus dem Röhrenvoltmeter -> zweimal 2,2k zusammen auf eine Gewindestange geschraubt) und im Hintergrund die beiden Elkos C3 und C4 mit jeweils 390µF/450V.
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...die nächsten vier...
Bild 1: die Rückansicht -> In den Kühlkörper habe ich an der Oberseite vier M3-Gewinde geschnitten. Im Chassis befinden sich an den entsprechenden Stellen ebenfalls vier Löcher für Senkkopfschrauben um den Kühlkörper mit dem Chassis zu verschrauben -> dadurch wird das Chassis (1,5mm dick) noch versteift (ist auch nötig, da der Trafo einiges wiegt)
Bild 2: Vorderansicht des Einschubs -> Das rechte Buchsenpaar wird noch gegen ein einfarbiges Paar ausgetauscht, da ich die Heizung als Wechselspannung an den Buchsen bereit stellen will. Das Messinstrument wird weiterverwendet, sobald ich die passenden Vorwiderstände berechnet und besorgt habe. Die schwarze Buchse ganz links liegt auf Erde, daneben befinden sich die beiden Buchsen für die Anodenspannung (schwebend). Die Mittelanzapfung der Heizung liegt auf der Masse der Anodenspannung.
Bild 3: Die Rückansicht des Einschubs -> oben rechts ist das 10Gang-Poti zu erkennen. Der Schalter ist ein zweipoliger Umschalter -> der eine Pol verbindet/trennt den Trafo mit/vom Netz, der andere Pol schließt das Messinstrument kurz, wenn das Gerät ausgeschaltet wird, um den Zeiger zu bedämpfen
Bild 4: Elkos und Fassungen von oben
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...und der Schluss.
Bild 1: Nochmal die beiden Lade-Cs von oben inkl. den Entlade-Rs (-> fehlen im Schaltplan)
Bild 2: R3 nochmal von nahem
Bild 3: und alles im Einschub -> der Kühlkörper musste rechts und links jeweils eine Rippe lassen, aber hat nicht auch schon Adam eine für Eva hergegeben? -> is ja für nen guten Zweck ;)
Bild 4: und nochmal von hinten -> morgen werd ich hoffentlich dazu kommen alles fertig zu verkabeln und dann kommt der spannende Moment... :)
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Salü,
Ich setzt mal meinen Monolog weiter fort... (irgendwie is das Feedback nicht so groß, wenn man keinen Lautsprecher zum Krachmachen anschließen kann ;D )
Ich verwende den 185VA-Ringkern hier ausem Shop.
Dazu hab ich jetzt mal eine Frage. Die HV-Sekundärwicklung besteht aus 150-0-150V (blau-weiß/grün-rot). Wenn ich den Trafo mit einem Zweiweggleichrichter beschalte kommt blau und rot an die Dioden und weiß/grün auf Masse, wenn ich mich nicht irre.
Ich will jetzt aber einen Brückengleichrichter verwenden. Wie muss ich die beiden Wicklungen verschalten damit ich 300V erhalte und die Phasen stimmen?
Wenn ich mich nicht irre muss ich dann 0-150-0-150, d.h. weiß auf den Brückengleichrichter, blau und grün nur untereinander verbinden und rot auf den anderen Anschluss des Brückengleichrichters. Stimmt das soweit?
mfg sven
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Hi
Du wirst bei unveränderter Verschaltung zwischen blau und rot 300V messen, da bei der Zweiwegverschaltung die Spannung an blau und rot um 180 Grad phasenverschoben sind. Also einfach blau und rot den den Brückengleichrichter anschließen.
Gruß Hans- Georg
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Salü,
Ok, dann werd ichs so anschließen wie du schreibst, danke sehr :)
mfg sven
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Salü,
Das Netzteil funktioniert. Die Spannung lässt sich von 140V bis 320V einstellen. ;D
Zwei Bauteilwerte haben sich noch geändert im Vergleich zum Schaltplan:
R39 -> 22k
C5 -> 1n
Sobald ich ne Idee hab wo ich ein ausreichend belastbares Poti herbekomm, mach ich noch nen Belastungstest.
Danke an alle die sich an diesem Thread beteiligt haben, vor allem earnst :)
mfg sven
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Salü,
Ich vereinsame total ;D -> weiter gehts mit meinem Monolog...
Jetzt zitiere ich mich schon selber... ;D
Sobald ich ne Idee hab wo ich ein ausreichend belastbares Poti herbekomm, mach ich noch nen Belastungstest.
Ich hab mir jetzt mit einer 40W-Glühbirne und einer Baustellenfassung beholfen.
Ich hab die Baustellenfassung ans Gerät angeschlossen und die Glühbirne rein gedreht. Außerdem habe ich noch die Spannung an den Buchsen gemessen.
Dann habe ich das Netzteil angeschaltet und verschiedene Spannungen eingestellt (angefangen bei 140V bis 250V). Immer wenn ich eine Spannung eingestellt hatte, habe ich die Glühbirne ein Stück aus der Fassung raus gedreht, soweit dass sie erlischt. Dabei habe ich die Spannung beobachtet.
Ergebnis: Bei Lastschwankungen bleibt die Spannung über den ganzen Bereich stabil (bzw. bis 250V, ich war mir nicht sicher ob die Birne 320V aushält).
Der Test ist zwar primitiv, aber ich denke das Ergebnis ist trotzdem brauchbar.
mfg sven
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Solch eine Improvisationsgabe ehrt dich.
Außerdem ist dein Monolog ja richtig interessant. Ich sehe keinen Grund dich zu stoppen ;D
mfg ordi
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Salü,
Solch eine Improvisationsgabe ehrt dich.
Der Test lässt wirklich nur eine grobe Aussage zu ob überhaupt geregelt wird.
Eine Aussage wie schnell das geschieht ist natürlich nicht möglich, da steht die Trägheit des Multimeter-Zeigers/meine eigene Wahrnehmung im Weg.
Auch ein Spannungseinbruch um ein paar mV ist im 300V-Messbreich nicht mehr zusehen. Da könnte man mal die Kompensationsmessmethode ausprobieren. Dafür bräuchte ich allerdings eine zweite einstellbare Spannungsquelle, die ich nicht habe.
mfg sven
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Hallo,
anstatt des IRF840 benutze ich den 2SK 2996,
das Gehäuse ist isoliert und ich spare mir die Diode von
Gate to Source, weil schon vorhanden.
Mit sparen meine ich weniger Platzbedarf , nicht die wenigen Cent für die Diode.
Die bereits vorhandene Isolierung finde ich sicherer als die übliche Isolierung
mit K-Folie oder Glimmerscheibe, die hauchdünne K-Buchse der Schraube usw.
Ist diese fehlerhaft steht der Kühlkörper unter Spannung.
Gruss Jörg
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Salü,
anstatt des IRF840 benutze ich den 2SK 2996,
Ich verwende als MosFet vier Stück vom Typ IRFP460.
Der Typ hat auch den Vorteil, das man sich die Isolierbuchse für die Schrauben sparen kann. Außerdem ist der Pin-Abstand größer, als bei MosFets im TO-220-Gehäuse, was ich auch als Vorteil gesehen hab. Bloss auf der Rückseite gibt es eine Metallfläche, sodass man nicht auf Glimmerscheiben verzichten kann.
Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Spannung nicht linear mit der Potidrehung ansteigt, sondern im unteren Bereich mehr Drehungen nötig sind als im Oberen. Das Poti ist aber auf jedenfall lienar! Liegt da der AP der Röhre mit Kennlinienknick oder hat jemand eine andere Erklärung dafür?
mfg sven
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Hallo Sven,
500 VDS sind mir zu wenig für eine Spannungsregler für einen Röhren Amp,
du hast recht, der PIN Abstand beim TO220 Gehäuse finde ich
bei den hohen Spannungen grenzwertig,
als voll isolierte Variante mit grossen Pin Abstand geht auch der 2SK2655,
zum AP kann ich nichts sagen,
Gruss Jörg
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Salü,
500 VDS sind mir zu wenig für eine Spannungsregler für einen Röhren Amp,
Für meine Schaltung ist das ausreichend
Im normalen Betrieb fallen ja höchstens 250V bis 260V über den Regler ab und selbst bei einem totalen Kurzschluss wenn die Strombegrenzung die Ausgangsspannung auf 0V runterzieht sind noch ca. 100V Luft dazwischen.
mfg sven
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Hi,
bei mit fallen mal gerade 30 Volt ab, die Verlustleistung, Wärme muss
ja irgendwo hin.
Ich habe hinten aber noch einen Elko sitzen, beim Ausschalten steht hier
bis zur Entladung eine Spannung an, auch wenn der Elko einen Entladewiderstand hat.
Gruss Jörg
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Salü,
Ich weiß, ist schon en bissel älter. Ich hol es trotzdem mal hoch.
Ich denk immer noch drüber nach, wie ich feststellen könnte ob/wie schnell/wie gut die Regelung funktioniert. Und zwar nach Möglichkeit mit vorhandenen Messgeräten (Multi, Oszi).
Dazu hatte ich jetzt folgende Idee:
Eine spannungsgesteuerte Konstantstromquelle wird an als Verbraucher an den Netzteilausgang geschaltet (Stromquelle als Verbraucher nennt man dann Stromsenke oder?). Die Stromquelle wird dann mit nem Rechtecksignal umgeschaltet zw. niedrigen und hohem Strom. Dabei wird mit nem Oszi die Ausgangsspannug betrachtet. Damit der etwaige Spannungseinbrauch in der Bildschirmmitte liegt könnte man einen µC als Rechteckgenerator verwenden. Der µC erzeugt dann zwei zeitlich versetzte Rechtecksignal. Das erste Signal löst den Trigger des Oszis aus (über den ext. Triggereingang) und kurz darauf kommt das zweite Signal und schaltet die Stromquelle/den Verbraucher durch. Mit AC-Kopplung müsste man dann doch auch nen kleinen Spannungseinbruch noch darstellen/erkennen können oder?
Was haltet ihr von der Idee?
mfg sven
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Salü,
Ich hab mal ne Schaltplanskizze angehängt, wie ich mir das vorstell.
Die Rolle von V1 soll dann ein µC übernehmen, da ich mit diesem am flexibelsten bin beim Einstellen des Triggerzeitpunkts und der Impulslänge.
V3 und R2 symbolisieren das Netzteil+Innenwiderstand.
Würde das so funktionieren und würde ich ein sinnvolles Ergebnis bekommen?
mfg sven
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Hallo,
ich muss das nochmal auskramen, weil ich das ganze mal in die Tat umsetzen möchte und noch nicht weiss, was der effizienteste Weg ist.
Konkret geht es um die Spannungssiebung in einem Preamp.
Der Laststrom beträgt um die 10mA, ist also eher ein Witz. Daher möchte ich da auch auf große Pötte von Elkos verzichten und mittels elektronischen Kniffen sieben.
Würdet ihr da einen Längs-Fet nehmen, bei dem ihr eine Gatespannung über eine Z-Diode erzeugt? Oder geht es "besser"?
Grüße,
Swen
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Hallo,
bei einem Preamp mit geringer und konstanter(!) Stromaufnahme, bei dem Netzschwankungen wahrscheinlich auch keine großen klanglichen Veränderungen verursachen, bleibt eigentlich nur die Brummsiebung und Unterdrückung kurzer Störimpulse aus dem Netz als Aufgabe für eine elektronische Stabilisierung.
Da kämen der Kapazitäts-Multiplizierer oder - wenn man gleichzeitig die Ausgangsspannung auf einen bestimmten Wert drücken will - der Zener-Folger in Frage.
Beide arbeiten mit einem Transistor (bipolar oder MOSFET) als Längstransistor.
Beim C-Multiplier ist ein R-C-Glied vom Eingang nach Masse. Die TP-gefilterte Spannung geht ans Gate (oder Basis).
Beim Zener-Folger ist statt des Cs (bzw. zusätzlich dazu) eine Z-DIode, die die Ausgangsspannung (abzüglich Vgs bzw. Vbe) vorgibt.
natürlich sind die üblichen Schutzmaßnahmen für MOSFETs vorzusehen.
Eine zusätzlich Strombegrenzungsschaltung gibt beim Experimentieren etwas Sicherheit (für die Stabilisierungsschaltung).
Ich kann dazu als praxisnahes Buch Blencowes "Powersupplies for Tube Preamps" empfehlen.
mfg ernst
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Hi,
bei einem Vorverstärker ist die Sauberkeit der Versorgungsspannung sehr wichtig,
jeglicher Frequenzmüll der heutzutage auf der Versorgungsspannung (230 V) vagabundiert muss herausgefiltert werden.
Den Brückengleichrichter aus Soft Recovery Dioden aufbauen, danach ein 10 uF C, einen kleine Drossel z.B. Hammond 15x Serie, anschließend 20 uF C,
alles mit Sternmasse aufgebaut .
Die Stabilisierung mittels Längsregler und FET würde ich nur in der Endstufe anwenden wo höhere Ströme fließen.
Die Heizspannung der Röhre nach der Gleichrichtung mit einem IC Stabilisieren, z.B. mit einem einstellbaren Spannungsregler oder einen 5V Regler höher legen.
Gruß Jörg
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Hallo Jörg,
das sehe ich hier etwas anders. Gerade in der Vorstufe würde ich Transistor oder FET-Längsregler einsetzen, da diese einen hohen Siebfaktor erzeugen können. Deine Vorgeschlagene Variante mit Siebdrossel ist sicher nicht verkehrt, aber siehe den Link http://www.loetstelle.net/projekte/gyrator/gyrator.php da wäre auch eine Möglichkeit etwas in dieser Richtung zu machen.
Grüsse aus der Schweiz
Hoschi
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Salü,
Ob ne Stabi-Schaltung mit Z-Diode oder eine Gyrator-Kondensator-Siebung würde ich auch davon abhängig machen, welche Eingangsspannung ich habe und welche Ausgangsspannung ich brauche. Wenn ich die Versorgungsspannung der Endstufe noch um einige 10V drücken muss, um den gewünschten Wert für die Vorstufenanodenspannung zu erreichen, würde sich die Stabi-Schaltung aus Z-Diode und MosFet anbieten, bevor man noch zusätzliche Leistungs-Rs verbaut. Wenn die Spannung schon ungefähr in dem Bereich liegt und nur noch gesiebt werden soll würde ich dann die Gyratorvariante verwenden.
Zur Berechnung der Bauteile hat earnst hier mal was geschrieben: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,12138.msg112099.html#msg112099
mfg sven