Hallo,
hier mal die Transformatoren etwas näher betrachtet:
Der Eingangsübertrager:
Ein 1:1 Übertrager, wie im Schaltplan zu sehen ist war er mit 33K || 10K abgeschlossen also gehe davon aus dass er für einen Eingangspegel von 0db und einer Eingangsimpedanz um die 10K ausgelegt ist.
Er war in mindestens 30 Jahre altem Gaffa eingeschlagen, welch ein Spaß :devil:
(http://www.mediafire.com/imgbnc.php/80a479ae806f38948e51c2f4e87dc1b0aa9f4a1caac678a257a3c5a7458a1e874g.jpg)
Der Netztrafo:
Es handelt sich um einen M102b Kern.
Die Primärwicklung besteht aus zwei in Reihe geschalteten Wicklungen, wahrscheinlich also auch für 115VAC primär geeignet.
-Sekundärwicklung eins ist die Hochspannung.
-Sekundärwicklung zwei ist die Heizung für die Endstufe. (3A mindestens)
-Sekundärwicklung drei die Heizung für die Vorstufe (1,2A mindestens)
(http://www.mediafire.com/imgbnc.php/ffda3f3496d3570daa7fe87b288660e3d05f9adf8c2318e182f4c1c410343a4e4g.jpg)
Der Ausgangsübertrager:
Der Kern ist etwas exotisch, alle Abmessungen entsprechen einem M85a Kern, jedoch ist er 100mm lang. ???
Primärseitig hat er einem Mittelabgriff, Schirmgitterwicklungen bei 40% und die Anodenwicklungen.
Die Sekundärseite besteht aus mehreren parallel geschalteten Wicklungen die ich noch nicht genauer untersucht habe.
(http://www.mediafire.com/imgbnc.php/b6e6c9bf73453b3f1c483ae021ff5aba33bfc3e12770cea902c110cf784915c14g.jpg)
An einer Stelle am AÜ gibt es minimalen Flugrostbefall, ansonsten haben die guten Stücke die Jahre ohne Spuren überdauert.
Aus den verwendeten Kernen kann man schon ersehen wie deutlich hier überdimensioniert wurde, SAG oder Eisensättigung werd ich hier nicht hören können schätze ich.
Der Eingangsübertrager wird in Kombination mit etwas Sand in einen Booster/Line-Driver gebaut.
Als nächstes werd ich nun den die Hochspannung messen und versuchen herauszufinden was für ein Kern im AÜ befindet.
Viele Grüße Mathias
Und wieder ich,
ich habe mal in die Primärwicklung des Netztrafos 10VAC bei 50Hz eingespeist.
An der HV Wicklung konnte ich 14VAC ablesen, das ergäbe ein Spannungsübersetzungsverhältnis von 1,4.
Angenommene 230VAC primärseitig ergeben so gerechnet etwa 320VAC sekundär, nach Gleichrichtung also um die 450VDC.
Nun kann ich also recht verlässlich abschätzen in welchem Arbeitspunkt die EL34 gelaufen sind.
Die nächste Frage ist also: was mach ich draus?
Was ich an Amps in Ultralinear-Schaltung finde ist mit fixed-Bias in der Endstufe ausgestattet, kennt jemand einen schönen mit Kathodenbias?
Es muss auch nicht zwingend EL34 sein, 6L6 oder KTxx wären auch in Ordnung.
Ich brauch kein High-Gain Monster, ein schöner Clean/Crunch der sich gut mit vorgeschalteten Effekten (Overdrive, Distortion, Delay) verträgt ist das Ziel.
Wenn Namen fallen sollen dann eher 7ender denn (M)Arschall.
Viele Grüße Mathias
Im Anhang mal noch ein Foto des DI-Box/Boosters der als erster Ableger entstanden ist, jede Menge Reste und Fundstücke sind verarbeitet.
(http://www0.mediafire.com/imgbnc.php/052da75912098e562933b7cf1425e95c0dfa30115db63c8afb89b62ca12c37545g.jpg) (http://www.mediafire.com/imageview.php?quickkey=ycog5p276u2zc8a&thumb=4)