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Technik => Tech-Talk Amps => Thema gestartet von: Janigut am 21.02.2012 19:59

Titel: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 21.02.2012 19:59
Hallo,
ich habe letztens ein altes Röhrenradio bekommen, welches mit 2x EL95 im Gegentakt bestückt ist.
Nun habe ich alles bis auf die Trafos und Röhrensockel rausgeschmissen, weil ich mir einen kleinen Gitarrenverstärker bauen will.
Die Vorstufe will ich mit einer ECC83 und die Phasenumker mit einer EC92 realisieren.
So, nun stehe ich vor dem Problem, dass ich am Ausgangsübertrager primärseitig 2 Anschlüsse zuviel finde.
Ich habe:
2x weiß zusammen auf einer Lötleiste direkt am Trafo, wo die Anodenspannung draufging
1x blau für die eine Röhre
1x rot für die andere
2x schwarz, welche die blaue Leitung unterbrechen
Zwischen rot und weiß mess ich 314 Ohm.
Zwischen blau und weiß 297.
Zwischen rot und blau 611.
Zwischen schwarz und blau 121.
Zwischen schwarz und weiß 177.
Kommen die Werte hin?

Wofür sind die beiden schwarzen?
Die waren verbunden und über einen Kondensator und Widerstand auf G2 beider Endröhren gelegt. Ist das vielleicht sowas wie eine Rückkopplung?

Sekundärseitig habe ich einmal 0,5 Ohm zwischen schwarz und grün und einmal 0,2 Ohm zwischen grau und grün. Zwischen grau und schwarz 0,7 Ohm.
Ich gehe jetzt mal davon aus, dass grün die gemeinsame Masse ist und grau und schwarz Anschlüsse für Lautsprecher verschiedener Impedanzen sind. Wenn ja, welche Leitung müsste ich für einen 4- bzw. 8 Ohm-Lautsprecher nehmen?

Ich bin bald fertig und wollte dann schonmal einen Funktionstest ohne Röhren machen und die Spannungen messen.
Ich würde dabei einen 8Ohm-Lautsprecher an den hochohmigeren Ausgang des AÜ hängen.
Vielen Dank schonmal für hilfreiche Antworten.


MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 21.02.2012 20:34
Hallo Jan

Das sollten Anzapfungen für Ultralinearbetrieb sein, bei dieser Variante hängen die Schirmgitter (G2) an den Anzapfungen der Primärwicklung, Du kannst ja ausprobieren wie Dir der Sound besser gefällt eben normalbetrieb mit Schirmgittern direkt am Netzteil oder eben an den Anzapfungen, könnte man auch schaltbar machen.

Wenn Du nach Ultralinear googelst findest sicher auch was drüber, was es technisch genau bewirkt können andere sicher besser erklären, in Jogis Röhrenbude findest Du sicher auch Schaltungen von Amps mit UL Betrieb

Die Angabe Deiner Messwerte sollten so stimmen, rot und blau für die Anoden, weiss ist plus vom Netzteil, wenn Du Ultralinearbetrieb bauen möchtest pass aber auf dass die Schirmgitteranzapfung auf der richtigen Röhre ist, was passiert wenn man die verwechselt weiss ich nicht, ich möchte es auch nicht ausprobieren, kann man ja leicht ausmessen, dann würde ich halt die zwei schwarzen mit isoband zumindest einen mit rot oder blau markieren um Verwechslung zu vermeiden

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: silverface am 21.02.2012 22:32
pass aber auf dass die Schirmgitteranzapfung auf der richtigen Röhre ist, was passiert wenn man die verwechselt weiss ich nicht

Hab das einmal probiert, weil bei legendären McIntosh Verstärkern in den PP-Endstufen die Schirmgitter mit der Anode des Gegenübers (über Induktivitäten) zusammen arbeiten. In der primitiven Variante - also nur mit vertauschten Schirmgitteranschlüssen - klang es ultra-nichtlinear.

Gernot
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 21.02.2012 22:42
vielen Dank für die Antworten!
Ich habe das Gerät jetzt erstmal technisch bis auf die geplante Klangregelung fertiggebaut.
Beim Testen messe ich so 250V für die ECC83 und EC92 und 330V für die beiden EL95.
Die Heizspannung ist unbelastet bei nur 5,8V. Ist das sehr tragisch? Meines Wissens reagieren röhren ja empfindlich auf Unterheizung. Ich weiß nicht, ob die Spannung unter Last dann noch weiter in die Knie geht.
Aber andererseits hat das Radio früher ja sogar an nur 220V funktioniert und die Heizspannung wird noch geringer gewesen sein ???

Ich will jetzt erstmal mit dem Test mit eingesetzten Röhren warten, bis ich das genau weiß, weil es mir zu schade wär, die Röhren zu versauen.



MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 21.02.2012 22:50
Hallo Jan

Steck doch die Röhren mal rein und dreh auf, dann misst Du die Heizspannung, wenn das nur ein paar Minuten ist spielt das keine Rolle, aber 5,8 ohne Röhren ist zuwenig, das geht mit Röhren sicher noch weiter runter.

Was Gernot zu den verkehrt angeschlossenen Schirmgittern schreibt ist mir neu und ich habe in 40 Jahren vieles gesehen, das nicht, klingt schon sehr merkwürdig beim lesen.

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 21.02.2012 23:32
Soo, habe den verstärker jetzt am Laufen. Mit Röhren messe ich immernoch 5,8V.
Ok, sind ja auch nur 850mA Heizstrom. Original waren ja 9 Röhren verbaut statt jetzt 4. Kommen später allerdings noch 2 Birnchen mit je 50mA hinzu aber das packt der schon.
Und zu meiner Überraschung hat alles auf Anhieb funktioniert  :) :o :bier:
Ist nur sehr leise. Kann das daran liegen, dass ich eine normale Lautsprecherbox angeschlossen habe? Mit Hoch-, Mittel- und Tieftöner. Also wenn ich Gain und Master voll aufdreh, hört man immernoch mehr die Gitarre als den Verstärker.
Ich vermute aber eher, dass das an falschen Werten in meiner Schaltung liegt. Hab die aus 2 Schaltplänen zusammengeschustert und werde gleich mal einen Richtigen erstellen und hier hochladen.
Die Spannung für die ECC83 und EC92 liegt allerdings doch bei 300V :o Soll ich den Widerstand noch weiter anpassen, dass ich auf die 250V kommen, die inder Schaltung angegeben sind?
Und die 330V Anodenspannung find ich auch recht viel, wo doch die EL95 mit Va max=300V angegeben ist.
Da auchnoch einen Vorwiderstand setzen? Kann natürlich auch daran liegen, dass sie zu wenig Ruhestrom ziehen aber das werd ich heute nichtmehr messen.
Naja, jedenfalls bin ich tierisch erfreut, dass es sofort geklappt hat. War bisher nicht oft so bei elektronischen Schaltungen.

MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 21.02.2012 23:51
Hallo Jan

Freut mich dass der Amp auf Anhieb mal überhaupt funzt.
Das mit Lautstärke wird wohl an der Schaltung liegen, vermutlich wirkt da etwas als Bremse, mit Schaltplan kommen da sicher ein paar Tipps.

Die Spannung der Anoden ist nicht so tragisch, es gibt genügend Amps von namhaften Herstellern die noch weit höhere Spannungen gegenüber den Herstellerangaben einsetzen, nur die Heizung kommt mir schon sehr niedrig vor, die Gefahr dabei ist dass sich bei einer Kathode die gerade warm genug ist um schon ein wenig Elekronen auszusenden gerne einen Belag bildet, am oberen Limit der Spannung besteht diese Gefahr nicht, da Du meinst es waren ursprünglich mehr Röhren im Einsatz würde ich vorschlagen die Heizung Gleichzurichten dann wird es ein bisschen mehr Spannung, sollte dann ein wenig mehr Spannung sein, der Trafo müsste das ohne weiteres liefern können, wäre schade wenn deshalb die Röhren leiden.

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: kugelblitz am 22.02.2012 00:20
Hallo Jan,

Ist nur sehr leise. Kann das daran liegen, dass ich eine normale Lautsprecherbox angeschlossen habe? Mit Hoch-, Mittel- und Tieftöner. Also wenn ich Gain und Master voll aufdreh, hört man immernoch mehr die Gitarre als den Verstärker.

Der Wirkungsgrad einer Hifibox dürfte weit niedriger als der einer Gitarrenbox sein somit wird es ziemlich sicher leiser sein. Ich glaube aber nicht daß der Unterschied so stark ausfallen sollte.

Hast Du das Endstufendesign geändert und betreibst Du vielleicht die Endstufe grob fehlangepasst?
Mit anderen Worten ist die Primärimpedanz die sich auf Grund der Last (Box) einstellt noch passend für die Endstufenröhren?

Gruß,
Sepp
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 01:26
Soo, hier mal der versprochende Schaltplan. Ich hoffe, man erkennts, hab zurzeit leider kein anständiges Programm zur Hand.
http://250kb.de/FJwwg8E
Wie man sieht, ist die Vorstufe vom TT-Sam von Tubetown übernommen und den Phasendreher samt Endstufe hatte ich vor einiger Zeit mal auf Festplatte gespeichert und war sogar für die EL95. Find den Link leider nichtmehr wieder. Allerdings wurde dort 1/2 ECC83 als Phasendreher verwendet. Bis auf eine höhere Steilheit und max. Ia bei der EC92 tun sie sich nicht viel spannungsmäßig gesehen.

Mit dem Gleichrichten probier ich morgen mal. Vielen Dank für den Tipp.

MfG Jan


Edit:
Ich habe hier noch Lautsprecher aus einer alten Musiktruhe vom Sperrmüll, wären die vielleicht besser geeignet? Die sind noch mit fester Membran, wie sie anscheinend für Gitarrenboxen immernoch verwendet werden. Also nicht so eine Gummiaufhängung.
Das ganze soll ja sowieso in ein schönes Gehäuse.
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: current am 22.02.2012 09:58
Vom Schaltplan her sollte es eigentlich funktionieren. Am besten misst du mal folgende Spannungen und trägst sie in den Schaltplan ein:

1. Spannung an den Anoden und Kathoden der beiden Vorstufenröhren. Die Kathoden sollten irgendwo bei 1-2 Volt sein, die Anoden so ca. bei 150 Volt.

2. Spannung, die über den 2,7k beim Phasendreher abfällt. Das sollten auch 1-2 Volt sein.

3. Spannung an den Anoden und Schirmgittern der Endstufenröhren. Das sollte dein B+ sein.

4. Spannung über dem Poti für den Endstufen-Bias - das sollten ca. 14 Volt sein.

Was mir an deinem Schaltplan noch auffällt ist, dass die Schirmgitter direkt an B+ hängen. Normalerweise sind die noch über ein RC-Glied entkoppelt. Das erklärt aber wohl nicht, warum das Ding leise ist - es sollte ja 5 bis 10 Watt liefern, und das ist deutlich mehr als Zimmerlautstärke...

Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: _peter am 22.02.2012 10:51
Hallo,

- was ist das für ein Poti an den Kathoden der Endstufe - so ein Hochlastteil?
- Hast du den Ausgang richtig verkabelt? Vielleicht geht das Signal irgendwo auf Masse
- den 2 x 470k Spannungsteiler kannst du dir eigentlich schenken und nur einen R
  vor das Gain-Poti setzen oder gleich ein kleineres Gain-Poti nehmen..

Gruß, Peter
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: silverface am 22.02.2012 11:27
Hallo Jan,

verstehe ich das richtig, dass  beide schwarzen Anschlüsse auf der "blauen" Seite der Primärwicklung liegen? Wenn ja, sollten sie dann miteinander verbunden sein?

Noch eine Kleinigkeit: Der 1 M Widerstand am Eingang sitzt üblicherweise vor dem 68 k. In deiner Variante bilden die beiden einen Spannungsteiler, der die kostbare Eingangsspannung um ca. 8% reduziert. Das ist zwar nicht tragisch, aber unelegant.

Gruß, Gernot
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 13:21
Ich habe jetzt mal gemessen:

1. Spannung an den Anoden und Kathoden der beiden Vorstufenröhren. Die Kathoden sind bei 1,5V, die Anoden bei 210V.

2. Spannung, die über den 2,7k beim Phasendreher abfällt. Das sind 0,22V.

3. Spannung an den Anoden und Schirmgittern der Endstufenröhren. Ist B+. Bis auf die Anode mit der blauen Leitung dran, die ist bei 226, während die andere bei 330 (B+) ist.

4. Spannung über dem Poti für den Endstufen-Bias - das sind 4,7V.


Mit dem Gleichrichten habe ich probiert, die Spannung geht allerdings laut DMM um weitere 0,02V runter. Also 5,78V.
Plötzlich kommt allerdings viel mehr Lautstärke raus. Habe allerdings gleichzeitig den 0,nix-Draht, den ich zur Sicherheit genommen habe, damit ich mir die Box nicht zerschieß gegen Lautsprecherkabel ausgetauscht. Könnte es auch daran liegen?
Gain ist jetzt allerdings zu wenig, zerrt kein bisschen. Und wenn ich bei vollem Gain das Lautstärkepoti über ca. 2/3 drehe, fängt es an zu fiepen. Ich schätze mal, dass das eine Rückkoplung von irgendwo ist.

Das Poti ist ein 200Ohm (andere gabs gerade nicht) 0,5W Spindeldrahtpotentiometer mit 25 Gängen und ein 100Ohm-2W-Widerstand in Reihe. Eingestellt auf die angegebenen 230Ohm.

MfG JAn

Ich habe jetzt 12,7k-Ohm vor den Elko für die Anodenspannung der ECC83 und EC92 gehängt aber die Spannung bleibt immernoch immernoch bei 210V. Soll ich noch einen größeren Widerstand probieren?
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 15:20
Ich habe jetzt noch eine Leitung gefunden, auf der 1,5V gegen Masse anliegen. Ist auch so ein dickes Kabel wie das der Heizung. Wenn ich zwischen den beiden Leitungen messe, erhalte ich 7,3V. Wäre das schonwieder zuviel für die Röhren?

Ich habe jetzt einen 100k-Widerstand vom Elko nach Masse gelegt. Damit bekomme ich B+ auf ca. 273V runter und die Spannung an den Anoden der ECC83 auf 190.
An der Anode der EC92 liegen allerdings immernoch 263V an. am 2,7k an der Kathode fallen immernoch nur 0,2V ab. Es kommt mir vor, als wenn die zu wenig Ruhestrom zieht?!

MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: current am 22.02.2012 15:44
Hallo Jan,

dein Problem liegt - glaube ich - in der Endstufe. Der Bias ist mit knapp 5 Volt falsch. Und die beiden Anoden sollten auf gleichem Potenzial (also Spannung) liegen. Ich denke mal, der AÜ ist noch nicht richtig angeschlossen. So ist es Murks...

Viele Grüße


-Thorsten
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 16:09
Ja schon, nur wie schließe ich den AÜ noch richtiger an?
Ich habe jetzt nochmal nachgemessen mit dem neuen Widerstand nach masse und habe nach dem Warmlaufen an der blauen Leitung 330V und an der roten 336, was B+ entspricht.
Ich kann mit das nur dadurch erklären, dass die 100Ohm-Widerstände zu große Toleranzen haben und die Röhren somit unterschiedlich viel Ruhestrom ziehen.
Der an der Röhre mit der blauen Leitung hat nur 98,5Ohm, während der andere 99,2Ohm hat.
Wäre das Denkbar?
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 22.02.2012 16:19
Hallo Jan

was Du da betreffs der 7,3 Volt Heizspannung schreibst ist auch noch ein Thema, ich könnte mir gut vorstellen wenn da die Heizungen dranhängen geht die Spannung runter wo die in etwa hingehört, die 7,3 sind ja vermutlich Leerlaufspannung, knapp unter 7 Volt wäre schon mal besser als 5,8.

330 und 336 Volt klingt schon mal gut, die Widerstände sind ja auch mit 297 und 314 Ohm angegeben, dem entspricht der Unterschied an den Anoden, das müsste so passen.

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 16:29
Ok, danke ich werds mal Versuchen. Auch wenn die Heizungen original gegen Masse gingen  ???
Wo das Kabel mit den 1,5V original dran war, weiß ich leider nichtmehr.
Ich werde das ganze jetzt erstmal mit einer kleinen Glühlampe belasten und gucken wie weit die Spannung dann runtergeht.
Aber mir ist aufgefallen, dass die EC92 beim Einschalten kurz hell aufleuchtet, bevor sie selbst komplett und die anderen Röhren anfangen zu glühen.
Ist das schlimm? Ist nur ca. eine halbe Sekunde lang so.

MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 22.02.2012 16:44
Hallo Jan

In manchen Amps ist es überhaupt so dass ein Heizanschluss an Masse liegt, die EC92 hat vermutlich eine andere Heizung als die übrigen Röhren.

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 17:32
Hmm, soweit ich mich erinnern kann, waren alle Röhren parallel geschalten.
Aber ich habe jetzt mal 34cm Konstantandraht (1,5Ohm) zwischen 5,8V, den Röhren und 1,5V gehangen und siehe da:
(http://250kb.de/u/120222/j/t/svxKEbZCPp29.gif) (http://250kb.de/SGDHurH)
 :bier:

Den Draht wickel ich jetzt noch um irgendwas isolierendes, Glas oder so, und fixiere ihn mit einer Spur Hochtemperaturkitt.

Jetzt bleibt nurnoch das Problem mit dem Gain, was sich wahrscheinlich durch umlöten des 1M-Widerstandes erledigt und der hohen Spannung an den Vorstufenröhren, welche ich durch einen 50-70k-Widerstand vor dem Elko bestimmt auf 250 runterbekomme und somit 150V an den Anoden habe und insbesondere der EC92, wo immernoch knapp 250V anliegen und sogut wie nichts am 2,7Ohm-Widerstand abfällt.

MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Fandango am 22.02.2012 19:31
sogut wie nichts am 2,7Ohm-Widerstand abfällt.
Hallo Jan,
0,22V bei 2,7 Ohm passt...
Bei einem C2 von 0,001µ und dem anschließenden Spannungsschlucker ist es normal dass recht wenig herauskommt.
Die EC92 hat Vkf 100V, wenn die Schaltung richtig aufgebaut ist und die Spannungen stimmen wird das auch gerade so hinkommen, so wie das momentan aber ausschaut könnte dort ein kleines Gewitter entstehen...

Thosten schrieb:
Zitat
dein Problem liegt - glaube ich - in der Endstufe.
Ich denke dass Dein Problem am Durcheinander liegt.
Einen unbekannten Netztrafo misst man zuerst einmal mit dem Ohmmeter durch und zeichnet sich alles auf, normalerweise erkennt mam den Netzanschluß recht leicht, wenn nicht gibt es einfache Möglichkeiten um herauszufinden welcher das ist.
Ebenso macht mans auch mit dem AÜ wenn viele Kabel dran sind.

Dass der Netztrafo 5,8 und 1,5V für die Heizung hat liegt wohl daran, dass eine Gleichrichterröhre im Radio war, GZ40 oder so.
Zitat
EC92 beim Einschalten kurz hell aufleuchtet
Eigentlich ganz normal und kein Grund zur Beunruhigung, wenn die Spannung stimmt ist das ok, die meisten kleinen Röhren machen das so.

Zitat
Konstantandraht - Hochtemperaturkitt
Zwei antiparallel geschaltete 1n4001 wären vielleicht einfacher, und kleiner...

Zitat
ein altes Röhrenradio

Kannst Du einfach einmal schreiben was das für eins war?

Gruß
Georg
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: kugelblitz am 22.02.2012 19:37
Hallo Jan,

[ --8<--] ... wo immernoch knapp 250V anliegen und sogut wie nichts am 2,7Ohm-Widerstand abfällt.

0,22V bei 2,7 Ohm passt...

0.22V klingt plausibel fuer 2r7 aber sollten das nicht 2k7 sein?

EDIT: Zumindest ein paar Post vorher waren es noch 2k7 bzw sind 2k7 im Schaltplan verzeichnet.

HTH,
Sepp
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 19:46
Oh, ich meinte natürlich 2,7kOhm.
Das Radio war eine Grundig Musiktruhe. Welche, das weiß ich nicht.
Verbaut war ein Selengleichrichter und keine Gleichrichterröhre.
Das mit den Dioden probier ich gleich mal. Gehen auch 1n4007? Davon hab ich nämlich ohne Ende.
Die anschlüsse des Netztrafos waren ja klar, also musste ich da nichts messen. Nur die beiden schwarzen Leitungen am AÜ haben mir Gedanken gemacht.

MfG Jan


Edit:
Klappt super, komme bei 6,5V raus.

Wäre das mit der Vkf nicht irrelevant, wenn ich die Masse der Heizung nicht aufs Gehäuse lege? Sind dann ja 2 einzelne Stromkreise.
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Fandango am 22.02.2012 21:09
Hallo Jan,
Zitat
Selengleichrichter
ja, hat man oft so gemacht, die Trafos die für Gleichrichterröhren vorgesehen waren wurden dann einfach weiter eingesetzt.
Den Selen-"Gleich-Riecht-Er" kannst Du nicht einfach durch Si-Dioden ersetzen, wenn der noch da ist und funktioniert baue ihn wieder ein, wäre das Einfachste, dann würden wohl auch die Spannungen stimmen, ansonsten kann man mit mehr als 10% höheren Spannungen rechnen.
Oder Du baust sowas:
(http://img859.imageshack.us/img859/7715/sel.gif)
Wobei man "sowas" auch geschickter und passend zum Amp stricken könnte, incl. Brummreduzierung und auch auf alle Siebelkos verzichten könnte usw..
Wie man sowieso am Netzteil anfangen sollte in das heutzutage, meiner Meinung nach, sowieso eine ähnliche Schaltung gehört, man kann damit ganz einfach die Spannungen einstellen und mit insgesamt 4µF ist das Netzteil entbrummt.

Zitat
Wäre das mit der Vkf nicht irrelevant, wenn ich die Masse der Heizung nicht aufs Gehäuse lege?
Wie gesagt, wenn die Spannungen stimmen wie vorgesehen, dann würde das gerade so passen.
Die Heizung sollte/muss ein Bezugspotential haben, Du könntest z.B. durch einen Spannungsteiler den Heizkreis auf 50V hochlegen, die EL95 vertragen auch 100Vkf, wäre auch wegen Brummeinstreueng durch die Heizung nicht verkehrt.

Zitat
2,7kOhm
Wenn dort tatsächlich nur ein Spannungsabfall von 0,22V ist dann hast Du vielleicht doch einen 2,7Ohm drin oder sonst was falsch geschaltet, oder die Röhre hat einen Schluss zur Heizung...
Nach den Regeln der Mathematik müssen dort bei 250V ~2,7V abfallen, sonst stimmt der Widerstand oder die Beschaltung nicht.

Gruß,
Georg
 
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 22.02.2012 22:05
Ohje, bin ich ein Volltrottel. Ich habe den 0,033µF-Koppelkondensator vergessen. :-[
Jetzt komm ich wenigstens auf 185V runter, was sicher aber wohl erledigt, wenn ich morgen einen Spannungsteiler einbaue, um auf 250V B+ zu koimmen und am Widerstand fallen 1,7V ab.
Hab nochmal ohne Röhre die ganzen Widerstände nachgemessen und mich gefragt, wieso ich am G2 knapp 90kOhm statt 1,1M-Ohm hatte :facepalm:
Jetzt ist er auch schon bei leicht aufgedrehtem Master zu hören.
Am Biaspoti fallen jetzt allerdings auch nur 7,5V ab.

Hallo Jan,ja, hat man oft so gemacht, die Trafos die für Gleichrichterröhren vorgesehen waren wurden dann einfach weiter eingesetzt.
Den Selen-"Gleich-Riecht-Er" kannst Du nicht einfach durch Si-Dioden ersetzen, wenn der noch da ist und funktioniert baue ihn wieder ein, wäre das Einfachste, dann würden wohl auch die Spannungen stimmen, ansonsten kann man mit mehr als 10% höheren Spannungen rechnen.
Oder Du baust sowas:
(http://img859.imageshack.us/img859/7715/sel.gif)
Wobei man "sowas" auch geschickter und passend zum Amp stricken könnte, incl. Brummreduzierung und auch auf alle Siebelkos verzichten könnte usw..
Wie man sowieso am Netzteil anfangen sollte in das heutzutage, meiner Meinung nach, sowieso eine ähnliche Schaltung gehört, man kann damit ganz einfach die Spannungen einstellen und mit insgesamt 4µF ist das Netzteil entbrummt.
Wie gesagt, wenn die Spannungen stimmen wie vorgesehen, dann würde das gerade so passen.
Die Heizung sollte/muss ein Bezugspotential haben, Du könntest z.B. durch einen Spannungsteiler den Heizkreis auf 50V hochlegen, die EL95 vertragen auch 100Vkf, wäre auch wegen Brummeinstreueng durch die Heizung nicht verkehrt.
Wenn dort tatsächlich nur ein Spannungsabfall von 0,22V ist dann hast Du vielleicht doch einen 2,7Ohm drin oder sonst was falsch geschaltet, oder die Röhre hat einen Schluss zur Heizung...
Nach den Regeln der Mathematik müssen dort bei 250V ~2,7V abfallen, sonst stimmt der Widerstand oder die Beschaltung nicht.

Gruß,
Georg
 


Dein Schaltplan zeigt eine Spannungsregelung mit Mosfet und 18V-Zenerdiode als Referenz wenn ich das richtig seh.
Keine schlechte Idee. Werd ich mir auf jeden Fall nochmal überlegen. Erstmal muss die Kiste mit einem einfachen Spannungsteiler auskommen.

Die Heizung liegt momentan mit der Anzapfung zwischen 5,8 und 1,5V auf Masse, hat also ein Bezugpotential.

Vielen Dank nochmal euch allen!
Dank euch bin ich jetzt ein ganzes Stück weiter.


MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Fandango am 23.02.2012 00:08
Hallo Jan,
Zitat
18V-Zenerdiode als Referenz
Nein, das ist eine Schutzdiode die am Gate-Source parallelgeschaltet sein muss damit die maximal zulässige Gate-Source-Spannung nicht überschritten werden kann, in der Regel sind das 20V (Datenblatt). Passieren kann das beim Hochfahren und bei einem Kurzschluss.
Nicht verwechseln mit der "Bodydiode" die hier nicht eingezeichnet ist und über der Source-Drain-Strecke liegt, diese ist bauartbedingt bei den meisten Typen vorhanden, ein Mosfet besitzt eigentlich vier Anschlüsse, das Bulk, der vierte Anschluss, ist aber in der Regel mit der Source verbunden, dadurch "entsteht" diese Bodydiode.

Diese Schaltung hier "simuliert" die Kennlinie eines Selengleichrichters, der 82Ohm Widerstand gehört auch dazu und "simuliert" den "differentiellen Widerstand" den ein Selengleichrichter unter Belastung hat. Eigentlich gehört diese Schaltung genauer berechnet, dazu müsste man die Kennlinie des Selenglrs kennen.
Jede Diode hat eine "Schleusenspannung", Silizium ~0,7V, Selen ~0,6V, Selengleichrichter haben eine "Sperrspannung" von 15-30V pro Element, deshalb sind in einem Selengleichrichter auch je nach Betriebsspannung mehrere Elemente hintereinandergeschaltet, für 300V könnten das also bis zu 20 Stk. sein, oder aus Sicherheitsgründen ein paar mehr, daher der Spannungsabfall von ~12-20V.

Mit Mosfets kann man viel anfangen, so sollten eigentlich bei jedem Röhrenbastler ein paar dieser Teile vorhanden sein die 5-600V aushalten, und auf "Sand oder nicht Sand"-Diskussionen sollte sich wenigstens der nicht einlassen, der einen CD-Player oder gar ein digitales Effektgerät benutzt.
Außerdem besitzen diese Teile eine röhrenähnliche Kennlinie was sie durchaus auch für Schaltungen im Signalweg interessant macht.

Gruß,
Georg

 
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 23.02.2012 20:30
Ok, danke nochmal für den Tipp!

Soweit funktioniert bis jetzt alles.
Jetzt werde ich mich ans Optimieren und morgen ans Gehäuse machen.
Die Spannung hab ich auch wunderbar runterbekommen.
Brummen tut er auch nur solange ich die Saiten nicht berühre, was ich auf den noch nich vorhandenen PE-Anschluss schließe.
Den leg ich dann einfach aufs Chassis, richtig?
Mein jetziges Problem sind nurnoch die Rückkopplung, welche ich auf den nicht abgeschmirmten Signalweg schließe und dass ich viel zu wenig Tiefen hab.
Die tiefe E-Saite kommt nur schwach durch, während A und D schon gut kommen. Jede Saite höher wirds dann lauter.
Soll ich da einfach mal den 0,001er Koppelkondensator am Gain-Poti vergrößern?

Nochmal zur Abschirmung: Was nehm ich da am besten für Leitungen? Messleitung? Dünnes RG58?

Achja, wie warm darf der Netztrafo im Betrieb werden? Sind nach ca. 30min Betrieb mit der Hand gefühlte und geschätzte 50-60°C ok?


MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 24.02.2012 17:35
Hallo, ich bins nochmal.
Ich habe heute festgestellt, dass eine der Endröhren kochendheiß wird, die andere jedoch problemlos anzufassen ist.
Ich habe mal nachgemessen und über den AÜ mit seinen ca. 300Ohm fallen für die Röhre 7V ab, was 23mA entsprechen würde.
Am G2 messe ich 4,6mA
Die andere zieht anscheinend garkeinen Strom.
Die Vorspannung ist für beide ca. -6,2V.


Es ist im Übrigen die Röhre mit der blauen Leitung, wo die beiden schwarzen Anzapfungen für den Ultralinearbetrieb drin sind und ca. 17Ohm weniger Gleichstromwiderstand hat.
Kann es daran liegen?
Wenn ja, kann ich dann einfach einen 17Ohm-Widerstand dazwischen hängen?
Ansonsten sind beide genau gleich angeschlossen.


BTW:
Kann ich die Primärimpedanz eigentlich wie bei Lautsprechern messen, indem ich den AÜ mit den beiden Anodenanschlüssen an einen Sinussignalgenarator häng und dann den Spannungsabfall mit meinem Oszi über einen kleinen Messwiderstand messe?
Wenn ja, welche Frequenz? Für Lautsprecher habe ich mal 1000Hz gelesen.


MfG Jan
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: SvR am 24.02.2012 17:45
Salü,
Kann ich die Primärimpedanz eigentlich wie bei Lautsprechern messen, indem ich den AÜ mit den beiden Anodenanschlüssen an einen Sinussignalgenarator häng und dann den Spannungsabfall mit meinem Oszi über einen kleinen Messwiderstand messe?
Wenn ja, welche Frequenz? Für Lautsprecher habe ich mal 1000Hz gelesen.
Die Primärimpedanz eines AÜs ist davon abhängig welche Last (4, 8, 16ohm?) auf der Sekundärseite angeschlossen ist. Deshalb musst du das Übersetzungsverhältniss messen und daraus die Primärimpedanz berechnen.
mfg sven
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 24.02.2012 17:50
Hallo Jan

Wenn Du den Wellenwiderstand der Primärwicklung messen möchtest brauchst Du einen Trafo der am besten zwischen 10 und 20 Volt liefert, den hängst Du an eine Primärseite und misst mal die genaue Spannung, dann hängst Du Dein Messgerät in eine der beiden Strippen vom 10 -20 Volt Trafo zur Primärwicklung und misst den Strom der fliesst, wichtig ist Du musst unbeding an der Sekundärseite des Ausgangsübertragers einen Widerstand dran haben der dem Widerstand vom Speaker entspricht, 0,5 Watt genügt.
Die Rechnnung heisst dann Wellenwiderstand Z ist U in Volt durch I in Millimapere.
Wenn Du den Wert an der Sekundärseite halbierst oder verdoppelst änder sich der Strom an der primärseite im gleichen Verhältnis. Quelle der Weisheit ist http://www.jogis-roehrenbude.de/Transformator.htm
am unteren Ende der Seite, da steht zwar man bräuchte 2 Messgeräte, das geht aber wie beschrieben auch mit einem, die Spannung ändert sich nicht, der Strom schon.

Gruß Franz
Edit verschreiben auch noch zz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Janigut am 24.02.2012 18:12
Ok danke, werd ich mal machen.
Hab jetzt glaube ich auch die Ursache, warum die eine Röhre keinen Strom zieht.
Sie scheint defekt zu sein. Aber geht das überhaupt, dass sie GARkeinen Strom mehr zieht?
Kontaktprobleme schließe ich einfach mal aus, weil ich die Pins blankgeschliffen habe und das Problem bei beiden Sockeln auftritt. Die andere Röhre hat im anderen Sockel auch noch funktioniert.

Wie sieht es damit aus, die Röhre zu regenerieren?


MfG Jan

PS:
Kann ich beim Messen der Impedanz nicht einfach den Lautsprecher anschließen, den ich hinterher verwenden will? Wäre doch bestimmt genauer, als einen normalen Widerstand dazwischen zu klemmen.
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: Holzdruide am 24.02.2012 18:29
Hallo Jan

Sicher kannst Du den Speaker anschliessen, der brummt dann eben mit Netzfrequenz.
Tausch doch einfach mal die Röhren aus, dann wirst Du wissen ob es die Röhre oder was anderes ist.

Zum regenerieren kann ich nix sagen, nie gemacht, man findet aber sicher was wenn man danach googelt oder in Jogis Röhrenbude darüber.

Gruß Franz
Titel: Re: Fragen zu EL95 PP Ausgangsübertrager
Beitrag von: SvR am 24.02.2012 18:48
Salü,
Sicher kannst Du den Speaker anschliessen, der brummt dann eben mit Netzfrequenz.
Ich würde einen ohmschen Widerstand bevorzugen. Die Lautsprecherimpedanz ist stark Frequenzabhängig. Wenn man unbedingt den Lautsprecher dafür verwenden will sollte man schon mit 1kHz messen. Mit Netzfrequenz weiß man nicht unbedingt wo man landet (evtl. trifft man mit 50Hz sogar die Resonanzfrequenz des Lautsprechers). Ein 1kHz-Sinus ist aber auch nicht grad angenehm auf Dauer. Wie gesagt, mit nem ohmschen Widerstand ist es am Einfachsten genau zu messen.
mfg sven