Tube-Town Forum

Technik => Tech-Talk Peavey => Thema gestartet von: Skogtroll am 26.07.2012 10:27

Titel: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 26.07.2012 10:27
Moin Tube-Town'ler!

Mir ist es gelungen, eine alte Peavey Classic 60/60 zu kaufen. Da ich diese Endstufe vor ca. 18 Jahren zum letzten mal gespielt habe, ich mich aber noch sehr gut an diesen vollen, warmen und druckvollen Sound erinner, bin ich nun sehr froh!

Ich erbitte Euren fachlichen Rat.

Ich habe irgendwo die Empfehlung gelesen, dass die Elkos getauscht werden sollen. Es stand genauso da. Ich vermute mal, dass die Elkos im Netzteil gemeint sind. Was sagt Ihr dazu?! ...und wenn ja, welche Elko-Firma fertigt eine sehr gute Qualität?

Ich habe hier* den Schaltplan der Classic 60/60 gefunden: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,15173.msg149748.html#msg149748

Ich kann mit einem Messgerät umgehen und bin erfahren im Umgang mit Geräten, die unter Spannung stehen. Wo messe ich die notwendig einstellbaren Parameter für die Röhren und was muss ich da messen?!

Vielen Dank für Eure Hilfe!

*PS ...ich wollte den Link zum Schaltplan mit dem Wort "hier" verknüpfen... ...es wird aber nur mit "url" geklammert...  ??? ...wie füge ich denn den Link hier im Forum ein? Muss ich selber "<a href="http://wwww.hier der Link> TEXT </a> schreiben...
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Robinrockt am 26.07.2012 11:45
Hallo Lenni,

ich habe zwei von denen, prima Endstufe. Gehäuse unzerstörbar, Trafos sind ok und der Ton ist auch gut.
Einstellen kannst du bei der PV 60/60 gar nichts (auch nicht die Bias Spannung), ist auch nicht wirklich nötig, meiner Meinung nach. Die Röhren laufen so oder so eiskalt.
Der Vorteil bei der PV ist, das sie weder rauscht noch brummt. Sollte sie brummen sind evtl. die Kondensatoren fällig, wenn sie rauscht müsstest du evtl. die Treiberröhren (ecc83) tauschen.
Ich würde dann gleich alle ElKos tauschen, sind nicht so viele (war bei meinen beiden nicht nötig).
Wichtig ist, das du die Spannung auf 240V einstellst, falls du es nocht nicht gemacht hast (Rückseite).

Grüße,
Robin
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: kugelblitz am 26.07.2012 14:53
Moin Tube-Town'ler!

Willkommen...

*PS ...ich wollte den Link zum Schaltplan mit dem Wort "hier" verknüpfen... ...es wird aber nur mit "url" geklammert...  ??? ...wie füge ich denn den Link hier im Forum ein? Muss ich selber "<a href="http://wwww.hier der Link> TEXT </a> schreiben...

Nein du brauchst nur zB:

[url=http://www.tube-town.net/ttstore/]zum Shop[/url]
schreiben um die folgende Zeile zu erhalten.

zum Shop (http://www.tube-town.net/ttstore/)

HTH,
Sepp
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 26.07.2012 19:41
Danke für die Antworten und das "Willkommen"!

Danke für den Hinweis mit dem Link Sepp!

@Robin ...Du meinst bzw. weist, dass diese Endstufe keinerlei Anpassungen/Neueinstellungen benötigt, wenn die End-Röhren getauscht werden  :o ...und ich lese gerade Deinen Beitrag noch mal: Man kann bei dieser Endstufe gar nix einstellen! Bin sehr überrascht!

O.K., wenn es so ist, dann sollte man ja schon darauf achten, das die Endstufenröhren gut zueinander passen, also selektierte nehmen. Oder?!

Die Tips mit dem Brummen und Rauschen werde ich beobachten bzw. "behorchen"! Danke dafür! ...und bei Bedarf dann mal tätig werden.

Die Spannung werde ich auf 240 Volt stellen. Danke!
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Robinrockt am 26.07.2012 22:49
Hallo,

du solltest auf jeden Fall selektierte (matched) Endstufen Röhren nehmen.
Du müsstest die Schaltung ändern um die Bias Spannung regelbar zu machen (Trimmpoti und Widerstand).
Ist aber etwas kniffelig wegen der Platine(sehr wenig Platz).
Bestelle dir 4 gute 6L6GC (matched) und schreibe Dirk das sie für die 60/60 sind.

Grüße,
Robin
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 26.07.2012 23:17
Danke Robin!

Da war mein Gedanke mit den Röhren ja richtig!

Würde es Dir etwas ausmachen, mir näheres zum Nachrüsten der Platine zu schreiben bzw. evtl. sogar Schaltpläne an die Hand zu geben? Das interessiert mich doch sehr! Danke!

Die Röhren sollen laut Verkäufer erneuert worden sein. Wie könnte ich es nachträglich in Erfahrung bringen bzw. messen, ob die 4 neuen Röhren gut zueinander passen?!
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Robinrockt am 27.07.2012 10:28
Hallo,

wenn der PV nicht brummt sind auch die Röhren ok und gut (genug) "gematched"/selektiert.
Der Umbau ist nicht so einfach (praktisch) - theoretisch ist er nicht aufwändig. Man muss lediglich zwei Widerstände ändern(R38/R36) und ein Trimmpoti einfügen.
Das Problem dabei - die Widerstände befinden sich auf der Platine zwischen den beiden ElKos (C23/C24) die selbstverständlich miteinander verklebt sind (Stabilität) und quasi die beiden Widerstände verdecken.
Man muss diese Verklebung lösen und die Widerstände ersetzen und ein Trimmpoti einlöten. Dort ist sehr wenig Platz und man findet schlecht eine gute Möglichkeit das Trimmpoti fest zu installieren (wichtig).
Ich denke die bessere Methode ist etwas "heißere" Röhren für den PV zu benutzen wobei mir persönlich die "kalte" Einstellung sehr gut gefällt, da ich die Zerre eh aus der Vostufe hole und der PV von Haus aus schon sehr tiefmittig und drückend rüber kommt.
Der Umbau kann den PV und die Röhren schädigen/zerstören und sollte auf gar keinen Fall von jemanden gemacht werden der so etwas noch nie gemacht hat. Das Bild im Anhang ist eher ein abschreckendes Beispiel und ist bestenfalls als Versuchsaufbau geeignet. Dauerhaft sollte es sehr viel stabiler ausgeführt sein (mechanisch und elektrisch).
(Schaltplan/Platinen Layout und Beispiel im Anhang)

Grüße,
Robin

Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: jacob am 27.07.2012 10:49
Hi,

ZITAT: "Hallo, wenn der PV nicht brummt sind auch die Röhren ok und gut (genug) "gematched"/selektiert."

 :P  :devil:

Gruß

Jacob
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 27.07.2012 21:49
Danke für Deine umfassende Antwort Robin!

Nun, wenn gematched Röhren es beim PV machen, dann ist es auch so O.K.!

Mit dem Umbau überlege ich mir das noch, ob das Sinn* macht. Weil: Wenn ich den Schaltplan richtig interpretiere, dann geht ja die BIAS-Regelung (reden wir hier eigentlich von Spannung oder Strom die/der am BIAS eingestellt wird... ...müßte nach meinem Dafürhalten Spannung sein...) für alle 4 End-Röhren gleich ab. Oder?! Oder wie wird hier jede Röhre einzeln angesprochen?! ...und im Schaltplan ist nur eine Möglichkeit stellvertretend für mehrere eingezeichnet.

*...Sinn: Sind denn gematched Röhren so viel teurer, dass ich es doch umbauen sollte  ???

So wie auf Deinem Bildbeispiel gezeigt ist das NO GO !!!

Wenn ich so was mache gehe ich folgendermaßen vor: Zuerst schaue ich, ob ich eine Zusatzplatine fest und sicher verbaut unterbringen kann. Wenn möglich, werden die Elkos zusammengeklebt "raus gelötet", die betreffenden Löt-Punkte für den externen Trimmpoti werden mit hochwertigen, möglichst kurzen Kabeln auf die externe Platine geführt. Die betreffenden Widerstände werden den neuen Verhältnissen entsprechend von den Werten her angeglichen und verlötet. Ist das alles geregelt, werden die Elkos wieder "zurück gelötet".

So etwas wäre für mich kein Problem.

Ich überlege gerade. Robin, würdest Du mir bitte die neuen Werte für die Widerstände R38 und R36 übermitteln. Und natürlich das selbe auch für den Trimmwiderstand. Auch die Watt-Stärken sind von Interesse. Ich möchte einfach nur vorbereitet sein, falls ich aus irgend welchen Gründen mal nicht zu gematchten Röhren greifen kann. Ich bin lieber immer auf der sicheren Seite! DANKE!

@ Jacob

Danke für Dein Interesse an meinem Theart! Aber ich verstehe Deinen Beitrag nicht  ???  ...meinst Du das "bestätigend" oder bist Du ganz anderer Meinung?!
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: kugelblitz am 27.07.2012 22:28
Hallo,

zum Thema Bias und matching: In Deinem Amp ist die negative Gittervorspannung fest eingestellt und Du kannst sie nicht ändern, weiters ist sie für alle Endstufenröhren gleich. Darum brauchst Du Röhren die sich bei gegebenen Anodenspannung, Schirmgitterspannung und Gittervorspannung ähnlich verhalten und zusätzlich zu Deiner Gittervorspannung (bezüglich Anodenstrom und Anodenverlustleistung) passen und sich somit ein geeigneter Betriebspunkt einstellen kann. Durch den Biasmod würde zweitere Forderung flachfallen, da sie einstellbar werden würde, die Röhren müssen sich aber noch immer ähnlich verhalten. Willst Du komplett ungematchete Röhren verwenden müsstest Du die Gittervorspannung für jede seperat einstellbar machen.

Zu letzterem würde ich Dir auf Grund des Aufwandes nicht raten. Darum wie Robin schon geschrieben hat, gefällt Dir der Klang, dann lass es. Ich kenne den Peavey zwar nicht, aber sollten die Röhren wirklich so kalt betrieben werden wie Robin schreibt, dann sollte es auch kaum Probleme in Zukunft geben neue Röhren zu finden. Noch dazu wenn zB Dirk so ein Service bietet für einen Amp die Röhren zu matchen und nicht nur untereinander.

HTH,
Sepp
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Germy am 28.07.2012 01:41
Hallo,

zum Thema Bias und matching: In Deinem Amp ist die negative Gittervorspannung fest eingestellt und Du kannst sie nicht ändern, weiters ist sie für alle Endstufenröhren gleich. Darum brauchst Du Röhren die sich bei gegebenen Anodenspannung, Schirmgitterspannung und Gittervorspannung ähnlich verhalten und zusätzlich zu Deiner Gittervorspannung (bezüglich Anodenstrom und Anodenverlustleistung) passen und sich somit ein geeigneter Betriebspunkt einstellen kann. Durch den Biasmod würde zweitere Forderung flachfallen, da sie einstellbar werden würde, die Röhren müssen sich aber noch immer ähnlich verhalten. Willst Du komplett ungematchete Röhren verwenden müsstest Du die Gittervorspannung für jede seperat einstellbar machen.

Zu letzterem würde ich Dir auf Grund des Aufwandes nicht raten. Darum wie Robin schon geschrieben hat, gefällt Dir der Klang, dann lass es. Ich kenne den Peavey zwar nicht, aber sollten die Röhren wirklich so kalt betrieben werden wie Robin schreibt, dann sollte es auch kaum Probleme in Zukunft geben neue Röhren zu finden. Noch dazu wenn zB Dirk so ein Service bietet für einen Amp die Röhren zu matchen und nicht nur untereinander.

HTH,
Sepp

Never touch the running system!
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 28.07.2012 17:48
Danke Für Eure Antworten/Tips sowie lehrreichen Erklärungen (@ Sepp)!

"Never touch the running system!" ...wie wahr wie wahr Germy... ...aber dieses gilt eigentlich für Software! Und wenn ich bei der Peavey "was verbauen" sollte, dann wird das Ganze professionell umgesetzt oder gar nicht!

Ich habe mich jedoch dazu entschlossen, nix zu machen.

Weil: Ich habe die Endstufe heute mal aufgemacht und verträumt reingekuckt. Da ich mal einen mechanisch-/elektronischen Beruf erlernt habe, bin ein wenig erfahren in der Beurteilung von "Handmade" Artikeln. Ich sage nur eins:  :o ...das was Peavey damals gebaut hat, ist rein visuell Erstklassig gefertigt!!! Man ist das eine Qualität! Komisch, dass ich mir damals meine PV nicht mal näher angekuckt habe...  ::)

Da mein Rack gerade im Aufbau ist (es fehlen noch ein gutes Effektgerät und die Boxen*), kann ich die technische Funktion (also mal richtig aufdrehen!) erst am nächsten Donnerstag mit Hilfe eines befreundeten Gitarristen testen.

Aber die Röhren. Es sind folgende End-Röhren in der PV: Peavey 6L6GC Super 6S, "?Rurgedized? Premium Selection", STR-387, 926ATH, Made in U.S.A.

...hmmm, sind da nun mal die Röhren ausgetauscht worden oder nicht?! Was meint Ihr?

*Effektgerät > da denke ich an das TC Electronic G-Major 2, bei den Boxen denke ich an 2 Boxen mit je einem 12" Speaker > habe schon Kontakt hier zu TT-Cabs (Studio- oder REX-Serie) oder an das Thiele System. Das Thiele System ist mir schon von zahlreichen Musikern (aber auch zwei Tontechnikern) wärmstens empfohlen worden. Muss aber nix bedeuten: Mein Ohr entscheidet! ...denn ich habe ganz feste Vorstellungen, was meinen Sound angeht.
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: kugelblitz am 28.07.2012 18:15
Danke Für Eure Antworten/Tips sowie lehrreichen Erklärungen (@ Sepp)!

Gern geschehen, sollte ich Unsinn schreiben wird mich hoffentlich jemand einbremsen, bin ja auch nur ein bestenfalls Einäugiger.

Viel Erflog bei Deiner Racksuche/zusammenstellung,
Sepp
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Robinrockt am 28.07.2012 18:27
Hallo,

die Röhren sind auf jeden Fall seit Auslieferung des PV da drin. Meine Empfehlung, kauf dir einen neuen Satz (4) bei Dirk. Meine beiden PVs sind von ca.1995, deine scheint älter zu sein.
Hast du denn schon getestet? liefen die Röhren gut?
Die kannst du ja bald schon als vintage Röhren verkaufen (falls sie noch gut funktionieren) ;D
Ich hatte bei beiden das Glück noch gute Röhren erwischt zu haben.
Kommt natürlich auch ganz stark darauf an wie oft sie benutzt wurde und vor allen Dingen wie laut.
Wie gesagt, die PV ist praktisch brumm und rauschfrei (mit neuen und gut selektierten Röhren).

Grüße,
Robin
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: cca88 am 28.07.2012 20:03
Danke Für Eure Antworten/Tips sowie lehrreichen Erklärungen (@ Sepp)!



SNIP

Aber die Röhren. Es sind folgende End-Röhren in der PV: Peavey 6L6GC Super 6S, "?Rurgedized? Premium Selection", STR-387, 926ATH, Made in U.S.A.

...hmmm, sind da nun mal die Röhren ausgetauscht worden oder nicht?! Was meint Ihr?





Sylvania/PhilipsEGC - 6L6GC made in USA.....

Viel Luft nach oben ist da nicht. Wenn sie noch nicht verbraucht sind... Meines Erachtens eine der besten 6L6, die es jemals gegeben hat. Peavey hat die auch noch recht lange im Ersatzteilsortiment gehabt.

Gefühlsmäßig gehe ich aber eher von Originalbestückung aus. Warum müssen die raus?
Ich entsorg sie Dir gerne....

Grüße

Jochen
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 28.07.2012 22:58
...danke danke danke für Euer Interesse! So langsam "wird das Bild für mich rund".

Also ich hatte sie noch nicht an, weil ich noch keine Boxen habe. Ich spiele z. Zt. über einen kleinen Roland Micro Cub mit einer - schweinegeilen! - Marshall JMP1 davor oder ich spiele beim Homerecording virtuell in meiner DAW. Der Hintergrund ist, das ich nach einem 16-jährigen Gastspiel als Semi-Professioneller Sportfotograf wieder zur Musik gekommen bin und ich damals mein Equipment verkauft habe.

Ich werde allerdings morgen für einen primären Test die PV an Hifi Boxen anschließen. Keine Sorge, ich drehe alles auf Null und drehe dann ganz vorsichtig ein wenig auf. Ich will ja nur wissen, ob überhaupt etwas raus kommt! Am nächsten Donnerstag hilft mir ein befreundeter Gitarrist in seinem Probenraum bei einem Volllast-Einsatz.

O.K., dann wurde ich wahrscheinlich angeflunkert, was die neue Röhrenbestückung angeht. Oder, wenn denn Peavey diese Röhren noch lange vertrieben hat, sind genau solche "Langvertriebenen" wieder rein gekommen.

Wenn die Röhren noch gut sind, dann werde ich sie natürlich behalten! Aber ich werde mir - sofern die Endstufe Fehlerfrei ist - einen Satz Röhren als Sicherheit besorgen.
Titel: Re: Peavey Classic 60/60
Beitrag von: Skogtroll am 2.08.2012 23:23
Moin Tubetownler!

So! Heute nun endlich hatte ich die Peavey bei einem befreundeten Gitarristen im Übungsraum.

GEILES TEIL!!! ...so wie ich sie von früher noch kenne: Gewaltiger Druck mit unglaublichen Lautstärke-Reserven! ...wir konnten sie gar nicht voll aufdrehen...

Es ergab sich allerdings noch eine Frage: Wäre eine Presenz-Regelung evtl. von Vorteil für die Peavey?! ...andere Endstufen bieten diese. Wäre es ein großer Aufwand, diese Nachzurüsten?! Was meint Ihr?

-------------------------------------------

Weiter habe ich die Peavey restauriert. Nun hat sie keine Kratzer mehr (waren sowieso nicht viele). Mein Geheimtip: Matt-Schwarzer Acryl-Autolack von Motion (früher Duplicolor). Auch Ungeübte können mit diesen Spraydosen sehr gute Ergebnisse erreichen! Aber immer schön ans abkleben mit Zeitungspapier und Kreppband denken. Von Außen sie sieht sie wieder wie neu aus!

Dann habe ich die Röhren mal gezogen und die Platine gelöst, diese senkrecht auf Haushaltstücher gestellt und mit Oxid- und Washer-Electronicspray "gewaschen". Nach dem "Waschen" der Platine und einer "Innenraum-Reinigung" sieht sie nun auch drinnen wieder quasi wie neu aus! Natürlich habe ich auch die Röhrenkontakte mit Electronic-Oxidlöser behandelt.

Werde mir in Kürze einen Satz Ersatzröhren besorgen > werde mich da wegen der Selektion an Dirk wenden!

-------------------------------------------

Also zum Test hatte ich H&K Thiele-Boxen dran. Die klingen nicht schlecht! ...aber auch nur, wenn man direkt davor steht. Sobald man sich aus "der Achse" bewegt, wars das. Leider.

Also da werde ich mich nun hier an TT-Cabs wenden. Hatte schon Kontakt zu Dirk!

Bevor das aber losgeht > werde ich mir erst mal das TC Electronic G-Major 2 besorgen.