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Technik => Tech-Talk Mesa Boogie => Thema gestartet von: Shibby³ am 30.06.2007 21:30

Titel: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 30.06.2007 21:30
Hi
Ich möchte den Preamp des mesa boogies und dan die endstufe des tt-sam nehmen.
ich muss nur eine halbe röhre aus dem preamp schaffen, da ich sonst nicht die grundlagesachen des tt-sam's nehmen kann

Müller hat sich auch einen gebaut, hat jedoch nach meinem empfinden den boogie plan zu sehr abgeändert.

könnt ihr mir vielleicht helfen/erklären wie ich eine röhre wegbekomme ohne schwere soundunterschiede zu erhalten?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: ThePolice am 30.06.2007 21:39
Den Kathodenfolger weglassen... also V3B. Aber ich weiss nicht wieviel Einfluss das auf den Sound hat!

Gruss,

ThePolice

Edit: Warte aber nochmal eine bessere Antwort ab! Ich bin mir nicht zu 100% sicher, ob das großen Einfluss hat und ob es geht, wobei gehen dürfte es!
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 30.06.2007 21:44
soll ich dann denn bei V3a unter dem 220k oder über 1uf abgreifen um in die klangreglung zu gehen?

wie kann ich den errechnen durch welchen wert ich die widerstände an der anode ersetzen muss, da ich ja den NT des SAMs nehme? oder müssen die so bleiben?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: ThePolice am 30.06.2007 21:58
Die Klangregelung mündet dann zwischen Anode und Ra... also da wo es jetzt noch in das Gitter von V3B reingeht!
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: mac-alex_2003 am 1.07.2007 01:06
Müller hat sich auch einen gebaut, hat jedoch nach meinem empfinden den boogie plan zu sehr abgeändert.

Hallo,

wie kommst Du drauf, dass ich bei einem Mini-800er eine Schaltung von Mesa verwende? Der Retro ist ein Mix aus einer JCM800-Vorstufe mit einer
SE EL84 Endstufe.

Von den Trioden kannst Du keinen ohne Soundunterschiede weglassen. Wie per PN schon geschrieben lebt der Rectifier von der (geringen) Rückkopplung der Endstufe.
Mit der angedachten Endstufe wird das nie wie das Original klingen.

soll ich dann denn bei V3a unter dem 220k oder über 1uf abgreifen um in die klangreglung zu gehen?

Überlege Dir doch mal was passiert, wenn Du das letztere tust!

Du kannst natürlich hochohmig in das TS rein, klingt aber anders.

Grüße,
Marc
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 1.07.2007 08:17
Hallo

Wo ist das Problem, du kannst die angedachte Endstufe doch Problemlos an die Vorstufe flanschen, nur dass es in irgeneinder weise nach Mesa klingen wird, wage ich doch sehr zu bezwiefeln.

Erstens hast du viel zu viel Gain, zweitns klingt eine Übersteuerte Eintaktendstufe völlig anders als die Endstufe des Mesa, Marc hat ja schon drauf hingeweisen. Damit ergeben sich auch andere Wechselsiwrkungen zwischen Vor- und Endstufe. Es ist nämlich nicht so, dass eine mesa Vorstufe mit einer Eintaktendstufe wie eine Mischung aus Mesa und Eintakt klingt, es klingt völlig anders. Der Grund ist, dass Verzerrungen die den Klangcharakter hier bestimmen, auch wenn es clean klingt, sich nicht einfach addieren, sondern beeinflussn und ohne Berechnung ist das garnicht und mit kaum vorhersehbar.

Viel schlauer wäre es einfach eine kleinere Gegentaktendstufe an eine Mesavorstufe zu hängen, die ähnlich geschaltet ist. Z.B. könnte man zwei EF80 in Gegentakt Klasse B fahren, das würde viel mehr nach Mesa klingen. Um den Endlos viel Gain los zu werden, könnte man entweder komplett auf ECC82 umstellen oder aber SPannungsteiler nehmen, das ist aber die Rauschtechnisch schlechtere Lösung. Auf jeden Fall wird so eine SChaltung eher nach Miniboogie klingen, als was du vorhast.

Viele Grüße
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 1.07.2007 12:21
hmm
dann wird das wohl so nichts...
ich wollte schon eigendlich auf der Sam basis bleiben  unter anderem weil ich das nur so als kleines zimmerprojekt machen wollte und dann dabei sehr günstig wegkomme...   dass ich ganz exakt auf den mesa sound komme ist ja logischerweise nicht möglich... aber man kann den kleinen amp ja so modden dass er ein wenig dem mesa style nachgeht. das würde ja schon reichen.

hast du denn mal einen plan von einer kleinen gegentakt endstufe?  wie viel watt hat die denn dann?

wie wäre denn das wenn man den mini von müller als grundlage nimmt und soundlich etwas angleicht? ist das denn nicht einfacher?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 1.07.2007 12:31
Du kannst den Mini Müller schon nehmen und modden...aber es wird nicht nach mesa klingen...sonder nach Marshall eben!

LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 1.07.2007 13:57
hmm okay
das wäre wohl mal nett wenn ihr sagen könntet wie man das hinbekommt und nicht nur immer geht so nicht... wie kann ich das denn machen dass ich auf einen mesa style komme?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Joachim am 1.07.2007 14:24
Hi Nicklas,

na ja, warum Du diese Antwort immer wieder bekommst, ist ganz einfach: das, was Du vor hast geht einfach nicht. Du bekommst mit dem TT-SAM-Konzept keinen Mesa-Sound, nicht mal annähernd. Dazu gehört eine ganz andere Endstufe und vor allem mehr Leistung. Was Du hinbekommen kannst, ist mehr Gain, aber dann wird das schon wieder ganz schön tricky. Nicht unbedingt ein Einsteigerprojekt. Aber versuch's doch einfach mal mit der Mesa/SLO-Vorstufe oben und lass halt den Kathodenfolger weg, wenn Du dem SAM die eine Röhre mehr nicht spendieren willst.

Nur, wenn's Dir wirklich darum geht, einen auf's erste hinhören Mesa-ähnlichen Sound bei Zimmerlautstärke zu bekommen, dann versuchs doch mal mit einem :-X, ääääääh mit einem :-X, Sch... ich meine mit einem ... aaaaaaaaaaaaargh ... :-X, mit einem Modelling-Amp. So jetzt isses raus ;). Aber offen gesagt, in diesem Umfeld bist Du damit am besten bedient. Ganz nebenbei kriegst Du noch ein paar andere Amps kostenlos dazu. Alles andere, was Du mit deinem Budget realisieren kannst wird IMHO jedenfalls meilenweit davon weg sein. Meiner Meinung nach die optimale Lösung.

Grüße,
Joachim
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 1.07.2007 14:43
Sonst wenns etwas mehr kosten darf und bissl mehr power haben soll wär eine Mesa Vorstufe mit ner 6V6 PP endstufe in Ordnung...das ist dann wieder was anderes..
Das klingt dann schon eher nach Mesa (siehe Madamp A15)

Eventuell könnte man sich auch ne ECC81 PP enstufe baun..das i nur ein tipp...ich weis nicht ob das realisierbar ist....2 parallel funktioniert..aber PP hab ich keine ahnung (eventuell auch 2 ECC81..sprich 2 mal 2 Trioden parallel)
LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 1.07.2007 18:00
Hallo

Ich habe heute den halben Tag drüber nachgedacht. Wenn es ein kleiner Boogie werden soll, wäre es wirklich am besten alles zu Zoomen.

D.h. die Vorstufe bleibt gleich, nur das komplett auf ECC82 umgestellt wird. Jeder Arbeitspunkt der bisherigen Stufen sollte dann überprüft werden und so an die ECC82 umgestellt werden, dass möglichst das selbe Verhalten der Stufen erreicht wird wie jetzt mit der ECC83. D.h. alles sollte bis auf den Verstärkungsfaktor gleich bleiben. Das sollte alles leicht machbar sein.

Man sollte eine Gegentaktendstufe mit einem ähnlichen Arbeitspunkt aber kleinerere Röhre fahren. EF80 bei 250V oder noch etwas mehr Spannung an RaaL=10...20k sollte da schon ganz gut gehen. 3Watt sollten dann realistisch sein.

Man kann natüprlich auch einen echten Mesa zu heiß waschen, dann läuft er ein...


Viele Grüße
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Joachim am 1.07.2007 18:35
Man kann natüprlich auch einen echten Mesa zu heiß waschen, dann läuft er ein...

... der war auch nicht schlecht ;D

J.
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 1.07.2007 20:48
lass halt den Kathodenfolger weg, wenn Du dem SAM die eine Röhre mehr nicht spendieren willst.

das problem wäre dass ich dann 3pre und eine EL84 hätte  und das passt dan nicht mehr von dem NT her.

hmm dann wird das doch wohl ne kompliziertere sache.(ich wollte [iiiiiirgendwann] eh mal den original recto bauen)

ich wollte da schon so auf 3 röhren bleiben :(...

so NEUANFANG:
ich gehe jetzt mal vom SAM aus und frage was sich da denn so machen lässt.
orange hat doch auch single ending endstufen oder?

was könntet ihr mir denn da mal so empfehlen

kann man denn nicht irgend was in richtung fender oder so machen... oder halt orange?

Marshall mag ich gar nicht

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 1.07.2007 20:55
Orange und Mesa Boogie is so wie ein Hummer und ein Porsche...beides Geil aber ganz anders....

LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 1.07.2007 21:20
jo das weiß ich...

aber ich hab mir gedacht der orange is auch geil  und den mesa bau ich irgendwann eh... also warum dann jetzt so sehr mit abquälen?!

gibds da denn so größere amps die generell eine single endstufe haben?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 1.07.2007 21:27
rößere Amps mit single ended gibts ned...nur class A! der 18 Watt läuft glaub ich auch auf Class A...
Ich würde den Classic Retro clonen an deiner stelle...der ist sicher geil!

LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 1.07.2007 21:30
Hallo

Große Verstärker arbeiten nicht mit SE Endstufen, weil theoretisch in Klasse A nur maximal die Halbe Verlustleistung als Sprechleistung bei rumkommt und SE ist immer Klasse A. Praktisch ist es sogar eher nur ein viertel. Deswegen kannd er 18Watt keine Klasse A sein, weil jede EL84 9Watt bringen muss, da sie aber mit 12Watt betrieben wird, kann sie in Klasse A nur 6Watt leisten. das selbe gilt für den AC30 mit seinen etwas über 30Watt. Die Schaltungen haben NICHTS aber auch GARNICHTS und schon gar ÜBERHAUPTNICHTS mit Klasse A zu tun. Verrückt wird es dann, wenn von Netzteilkompression und Klasse A gesprochen wird (siehe ----) beides zusammen geht niucht. Denn für Netzteilkompression braucht man eine Aussteuerungsabhängige Stromaufnahme, die ist in Klasse A aber unabhängig von der Aussteuerung konstant. Also NBix kompression in Klasse A, weswegen man sich in Klasse A und darum auch für SE Gleichrichterröhren gleich sparen kann, die sehen bestenfalls schön aus.

Bei der EL34 mit 25Watt maximaler Anodenverlustleistung gibt das Datenblatt 11Watt Sprechleistung an. Mit zwei EL34 in gegentakt sind aber 50Watt problemlos machbar, jetzt rate mal was sich besser verkauft?

Aber man könnte ja mal einen dicken Eintaktgitarrenverstärker mit einer einer Sendepentode bauen. Am besten in Klasse A2.  Irgendwelche russischen 100Watt Pentoden gibt es bestimmt noch. [polemik]Das wäre wirklich mal ein geiles Projekt, jedenfalls geiler als diese ewige nachbauerei, die weder interessanter noch billiger als das kommerzielle Vorbild ist. [/polemik]

Viele Grüße
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 1.07.2007 22:08
Ich würde den Classic Retro clonen an deiner stelle...der ist sicher geil!

nur den pre und dann an die SE oder jetzt ganz?

Ich hab den plan gar nicht kannst du den netterweise mal poasten/linken?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 2.07.2007 09:41
gib mal Müller in die Suchmaschine ein...
dann den Thread "Ein Amp in 25 Tagen" oder so anklicken...das is mehr oder weniger ein gemodeder Sam..ich werd meienn wahrscheinlich auch so moden :>

Ich hab mal mit Onestone im icq geredet und der hat behauptet das der 18W auf Class A rennt...ich dachte der kennt sich aus oO

LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: mac-alex_2003 am 2.07.2007 09:51
Hallo,

hier der Link: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=4648.0 (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=4648.0)

Es ist eine JCM800 ähnliche Vorstufe mit einer EL84 SE Endstufe vglbar mit der, die Dirk im SAM verwendet, allerdings ein wenig anders ausgelegt (steht im Fred). Die gepostete Schaltung ist ein guter Ausgangspunkt für eigene Spielereien, hat nur etwas viel Höhen. Je nach Gitarre und Speaker muss man das sich evtl. ein wenig anpassen.

Viele Grüße,
Marc
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: El Martin am 2.07.2007 11:14
Hi Niklas!

Google mal nach FIREFLY (findest Du bei ax84)
ECC82 als Gegentaktendstufe, 2 W
Das kann man auch mit der ECC99 auf 3 W bringen.
Anderer Übertrager ist notwendig.

Wo Du Fender im Text erwähnst...Falls Du Klarklang willst-> Finger weg.

Wenn man statt der Katodyn Phasenumkehr einen long-tailed Schmitt Inverter verwendet, klingt es wohl noch etwas ähnlicher. Braucht aber eine Triode mehr.

Ciao
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: jacob am 2.07.2007 12:00
Hi Alexx,

ich weiss zwar nicht, wer "Onestone" ist, aber generell gilt: Du solltest wirklich nicht alles glauben, was Du so in den einschlägigen Foren liest. Das meiste davon ist nur das "Nachgeplapper" von irgendwo anders "aufgeschnapptem".
Du darfst nicht vergessen, dass die meisten von uns Hobbybastler sind und keine "gelernten" Elektroniker.
Der Käpt'n hat ja sehr anschaulich erklärt, was es mit "Klasse A" auf sich hat.
Lies' Dich auch ruhig mal durch die m.E. ganz hervorragende homepage von Randall Aiken durch, das rentiert sich wirklich sehr.

Gruß

Jacob

Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 2.07.2007 13:58
Heeeey

der kleine Firefly (http://www.ax84.com/dp.php?pg=legacyprojects&project_id=firefly)
gefällt mir seeehr gut  :laugh: :laugh:

wieder ab vom orange   hin zum Firefly/ mesa

also damit wird das eher was mit dem sound... auch clean wohl oder?

wie is das denn jetzt mit dem preamp kann ich da den mesa pre so anhängen?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 2.07.2007 14:07
Hallo

Vergleiche mal den Firefly mit dem Klampfomat auf meiner Heimseite. Der Firefly war aber erster. Besonders clean sind diese Schaltungen nicht, der kliurrgrad ist immer weit über 10%, auch wenn man das nicht immer gleich als Zerre hört und mit Mesa hat das schon garnichts zu tun, rein überhaupt nichts.

Du gehst die Sache falsch an. Nimm dir mal einen Zettelö und mache eine Liste, was dein verstärker können soll. Schreibe auf keinen Fall schaltungsdetails rein. Tue so als wäre er eine Blackbos und schreibe ihre Features auf. Ist das erledigt, dann suchts du dir die Schaltung, die das kann. Ob das nun zufällig ein Boogie oder ein Fireefley oder JCM800 oder garnichts von alldem ist, spielt doch keine Rolle. Namen sind Schall und Rauch...

Viele Grüße
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 2.07.2007 14:26
hmm es geht mir ja eigendlich darum dass ich einen mesaänlichen sound bekomme (die marshall sounds mag ich irgendwie nicht) jo und da der firefly eine gegentaktstufe hat dache ich mir zuerst dass der mesa pre+Firefly+mods -> sound in recti richtung...

das mit den 10% versteh ich nicht ganz... man kann den doch leise clean spielen oder etwa nicht jetzt?

und dann hab ich mir das so gedacht dass ich das einfach mal zusammenbastel und dann höre was rauskommt... dann wird der sound angeglichen. (ihr habt gesagt dass wenn ich eine gegentaktstufe+pre nehme wird das eher was als mit der SE)

futures?!?: wenig watt (ganz klein fürs zimmer [1-5W]), möglichst günstig (da ich ja schon einen a15 habe), reglung (High, Middle, Low, Gain, Volumen, Presence), nen vintageschalter wäre auch nett (vllt als endstufenfilterung...), ausgänge am bessten für alle 3 impedanzen, pre-out/power-in       ja das wäres dann wenn du das meinst (halt mesa :-[ )

Gruß Niklas

Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: El Martin am 2.07.2007 14:45
Hi Niklas!

Mach das, was der Käptn sacht...
Erst aufschreiben, dann sehen wir weiter...

Clean/Klare Klänge bei wenig Leistung geht nicht sooo gut. Allerdings gibt es Schaltungen, die es mehr (oder weniger gut) können. Fürs Zimmer und gute Cleansounds ist man mit SE schon gefordert...Im Prinzip halte ich den TT66 für die kleinste Hausnummer, die mit SE anständigen Clean im Zimmer liefert. Verzerrt wackelt allerdings die Einrichtung bei den 7 Watt...
Der Klarklang wird immer deutlich leiser sein.
Joachim hatte viele Probleme bei Abstimmen seiner Version.

Ciao
Martin
PS: Guck mal bei revelationamps nach serena

Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 2.07.2007 15:03
der tt66 kostet jedoch auch schon wieder doppelt so viel wie ein sam...
die SE hatte ich eigendlich gar nicht mehr vor. sollte eigendlich die o,5W des fireflys sein (da es ja gegentakt ist)

zur leistung: der soll nicht im wohnzimmer zu hören sein sondern nur lauter als der eigenklang der e-gitarre (übertrieben...)

der soll nur für abends ein bisschen klampfen sein   und mehr auch nicht...   ganz clean brauch nicht unbedingt   etwas angezerrt darf der wohl sein. (wie gesagt ich habe ein 15W vollröhrentop 2Ch).

was genau meint ihr denn jetzt mit futures (die hatte ich doch schon angesprochen)?

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: El Martin am 2.07.2007 15:30
Hallo Niklas!

Du müsstest eine bestehende Schaltung mit viel Zeit und Geld anpassen, Know-How sammeln, probieren...
Wenn Du das nicht investieren kannst/willst, ist ein MODELING Combo sicher billiger&besser...
Joachim sagte es bereits.

Man kann auch mit nem gebrauchten Multieffekt (AX30 o.ä.) über PC Boxen oder mit Kopfhörer spielen.

over and out
Martin
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 2.07.2007 15:31
Hallo

Aus deinen Beuiträgen merke ich, dass du nicht viel Ahnung davon hast, wie eine Schaltung mit einem bestimmten Klang korrespondiert. Nicht das ich da der Blicker wäre, aber du musst so vorgehen, dass du einen bestimmten Ton in eine SChaltung übersetzt. Du hast mit deiner Liste getan,w as du nicht tun solltest, du hast Schaltungsdetails aufgezählt. beschreibe lieber mal den von dir geplanten Ton, dann erst kommt die Schaltung. Z.B. der Presence Regler ist doch kein Selbstzweck, sondern er wurde um einen bestimmten Ton zu erreichen erfunden. Beschreibe erstmal alle Klänge die du haben willst, dann ergibt sich dadarsu die Schaltung, die du dafür brauchst. Ob die nun einen Presence-Regler haben wirst oder nicht, spielt jetzt überhaupt keine Rolle. Ein beispiel für eine vernünftige Liste:

1. Cleaner ton, mit Verzerrung ohne Lautstärkezunahme
2. Beschnittenme Tiefbässe
3. Keine Hystereseverszerrungen wie in vielen Marshalls
4. Vortsufenverzerrung bei cleaner Endstufe
...

Wenn die Liste steht überlegt man sich am besten, welche Regler man braucht. Wegen 4. braucht man z.B. einen Gainregler. usw..

Viee Grüße
Martin


Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Shibby³ am 2.07.2007 15:48
Jetzt hab ich das verstanden...

...da hab ich mich auch auf was eingelassen  :o

also die liste kommt bald
Aus deinen Beuiträgen merke ich, dass du nicht viel Ahnung davon hast, wie eine Schaltung mit einem bestimmten Klang korrespondiert.

ja ich frage doch wieder und ieder wo ich mich da schlaulesen kann (das soll eine aufforderung sein mir Links etc. zu geben damit ich mal selbst rätseln kann und nich immer dumm fragen muss... ;) )

Gruß Niklas
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 2.07.2007 16:58
Hallo

Oh man, da hast du dir wirklich was vorgenommen.

Zum Thema Betriebsarten SE, A, AB, A1, A2 ..... usw. findest du alles im RDH (Radiotron Designer's Handbook) und in der nachrichtentechnik von diesem Richter. Ausschnitte von letzterer findest du unter Radau5.ch

Über Klirrfaktoren kannst du dich auch im RDH und in der Nachrichtentechnik belesen belesen. Wie sie sich klanglich auswirken, kannst du ja mal ausprobieren, es gibt Studioeffekte, die dir jeden Klirrfaktor machen, ebenso wie Plug ins für diverse Audiosoftwares. In dem Zusammenhang kannst du auch mal mit Kompressoren rumspielen. Glassaudio hat auch einige interessante Artikel gemacht.

Aiken wurde ja bereits genannt. Auf meiner Heimseite findest auch einiges. Und dann noch dieses Forum. Ich habe irgendwann mal, ich glaube in einem Biasthread, alle Betriebsarten mit Lastgeraden eingezeichnet. Benutze mal die Suchmaschine.

Zum Presence Regler gab es auch mal einen langen Thread, wo ich die Formeln für seine Berechnung ausklabüsert habe. Aber viele andere hier, haben auch noch viel besser Threads geschrieben.

Viele Grüße
Martin



Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Pharos am 25.09.2007 17:14
Schade dass der Thread hier eingeschlafen ist, ich habe ihn ein paar mal durchgelesen und fand es alles recht interessant. Shibby, ist denn aus deinem Vorhaben noch etwas geworden, oder ist es im Sand verlaufen (So wie meine Projekte   ::) )?

Ich bin ja auch Freund der kleinen Leistungen da ich nicht in einer Band spiele, und die ganze Sound-Palette im Wohnzimmer will. Eine Recto-Vorstufe kann auch schon alleine gut klingen, ich habe z.B. einen Preamp in der Art an einer 5W Solid State Endstufe und bin mit dem Klang recht zufrieden. Im Musikding.de Forum ist wohl auch der "Dr. Boogey" recht beliebt, das ist der Red-Channel als Bodentreter mit JFET's aufgebaut.

Eine kleine Push-Pull Class AB Enstufe fehlt mir allerdings auch noch, das Konzept der Firefly finde ich da auch sehr interessant. 
Schaltplan: http://annex.ax84.com/media/ax84_m276.gif
Allerdings ist die Self-Split Stufe doch nochmal etwas anderes als eine "richtige" PP-Stufe, mir kommt es eher so vor als würde man den Phase-Splitter als Ausgang benutzen.  ;)

Ich habe allerdings noch eine alten H&K Cream Machine rumstehen, die eine ECC81 als SE-Endstufe benutzt, mal sehen ob ich irgendwo einen passenden AÜ auftreiben kann, dann wir die auf PP umgebaut....  :guitar:
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kramusha am 25.09.2007 18:01
ECC99 als PP, kleiner fällt mir im Moment nicht ein. Ich wollte mal so was bauen, aber weiter als bis zum Schaltplan bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht wird ja mal was draus.

So weit ich weiß arbeitet Shibby grad an dem Projekt *gespannt bin*

EDIT:
Schau mal <hier> (http://www.dobernigamps.kilu.de/projekte/beverley/Beverley.pdf).

Lg Stefan :)
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Pharos am 25.09.2007 20:06
Wass'n das für ein Phase Splitter den du da vor der Ecc99 hast? Ich wusste gar nicht dass man mit einer einzelnen Triode splitten kann, funtioniert das gut? Kostet es viel Pegel?

Bau das Ding doch mal auf und berichte dann!
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kramusha am 25.09.2007 20:45
Das ist ein sogenannter Kathodyn Phasensplitter. Die Verstärkung von dem Teil ist genau 1.

Am Anodenabgriff hat man eine Phasendrehung, am Kathodenabgriff keine, da er wie ein Impedanzwandler arbeitet.

Der Vorteil hier ist, dass man noch eine Triode zur Verstärkung frei hat. Der Nachteil ist, dass der Ausgangswiderstand an der Anode sehr groß ist, an der Kathode sehr klein.

Ich will ihn ja aufbauen.. Aber meinst du nicht auch, dass 3! Verstärker gleichzeitig genug sind? ;D

Lg Stefan :)
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Pharos am 26.09.2007 16:48
Hey, wenn du zu viele Verstärker hast nehme ich dir gerne einen ab! Aber ob nur drei oder vier ist doch wirklich egal!

Was mir jedenfalls noch durch den Kopf ging: Die schaltungsvariante von Martin im Klamfomat mit self-split push-pull http://www.tube-town.de/ttforum/index.php?topic=3875.0 ist sicher auch interessant, die könnte man vielleicht mal mit dem self-split push-pull aus der FireFly vergleichen.

so viele Möglichkeiten und so wenig Zeit...
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kramusha am 26.09.2007 18:26
Hast ne PN ;)
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: OneStone am 28.01.2008 16:34
Normalerweise grab ich solche Threads nicht aus...aber:

Ich hab mal mit Onestone im icq geredet und der hat behauptet das der 18W auf Class A rennt...ich dachte der kennt sich aus oO

Find ich unfair

ich weiss zwar nicht, wer "Onestone" ist, aber generell gilt: Du solltest wirklich nicht alles glauben, was Du so in den einschlägigen Foren liest. Das meiste davon ist nur das "Nachgeplapper" von irgendwo anders "aufgeschnapptem".

Das ist richtig, aber ich bin kein Forum und ich möchte das hier mal klarstellen:
Basis hierfür war die Tatsache, dass der 18 Watt EINEN Kathodenwiderstand hat, das ist bei AB oder B Murks. Außerdem hatte ich mal einen 18 Watt hier, und das Ding hat 9W RMS gemacht, von daher ging ich von A-Betrieb aus. Ich habe desweiteren im ICQ darauf hingewiesen, dass beim 18 Watt das mit dem einen Schirmgitterwiderstand nicht optimal ist, ebenso wie mit dem einen Kathodenwiderstand.
Ich weiß also noch, was ich damals geschrieben habe, ich bitte aber darum, dass solche Missverständnisse nicht in Diskreditierung von Chatpartnern enden, die ihre Zeit dafür hergeben, sachliche Diskussionen, Anregungen usw. herzugeben bzw zu führen. Ich meinte das lediglich gut und finde das hier jetzt irgendwie schon schade...anstatt nachzufragen sowas... :'(
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 28.01.2008 16:58
Hallo Einstein

Zitat
Basis hierfür war die Tatsache, dass der 18 Watt EINEN Kathodenwiderstand hat, das ist bei AB oder B Murks

Der anaphorisch angeschlossene Nebensatz ist auch falsch und gilt nur für B, da man dort Mangels Ruhestrom keinen Arbeitspunkt eingestellt bekommt. Nicht nur dass der AB Betrieb mit Rk in vielen Datenblättern ausdrücklich vorgesehen ist, es gibt keinen Grund das nicht zu bauen, ganz gleich ob Hifi oder Instrumentenverstärker. Man bekommt etwas weniger leistung aber ein nicht uninteressantes Verhalten des Verstärker beim Übergang von A zu B Betrieb untersuche doch mal Übernehmeverzerrungen in beiden Betriebsweisen, und dann reden wir nochmal über das Thema.

Und dass du aus dem Vorhandensein eines Rk auf A-Betrieb schließt, wird auch durch diesen deinen Beitrag nicht besser. Und in Sachen anderen von Hinten ans Bein pinkeln bist du ganz bestimmt kein Ruhmesblatt an Enthaltung. Oder soll ich dir mal entsprechende Forenthreads nebst unseren Mailverkehr raussuschen?

Viele Grüße
Martin

Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: OneStone am 28.01.2008 18:19
Ich habe auf A-Betrieb geschlossen, weil man nur da wirklich sinnvoll nur EINEN Kathodenwiderstand verbauen kann. Bei halbautomatischem AB, also das, was TFK wenn ich mich nicht irre als "D-Betrieb" bezeichnet, ist das auch möglich, aber optimal ist es meiner Meinung nach nicht.

Du kannst schon nen Arbeitspunkt per Rk einstellen, also im B-Betrieb, nur wird der Rk n bissl groß und sobald irgendein Signal kommt ist der Kathodenelko voll :D. Gibt so Profis wie mich, die das verplanterweise mal gebaut haben....Hirnaussetzer :D

Leuten von hinten ans Bein pinkeln? Schick mir mal eine PN, was du damit meinst, abgesehen von der Sache mit dem Klampfomaten, die nachweislich kein ernstzunehmendes HIFI-Konzept darstellt und im Wesentlichen nur eine asymmetrische Angelegenheit ist, die bei Gitarre irgendwie funktioniert, aber klirrfaktortechnisch wohl auch einfacher zu erreichen ist? Das ist nur meine Meinung...und mein Ohr bestätigt das. Aber gut...subjektive Sache wie die ganze "Sound"- Angelegenheit. Ich mag keine Endstufen, die nur nichtlinear betriebsfähig sind und an irgendwelchen Boxen irgendwelche zufällige Ergebnisse liefern, das sollte damals aber auch rausgekommen sein. Und ich erinnere mich ferner, dass es da um ein Anfängerprojekt ging...

Aber gut, das ist eine Sache, die dich und mich betrifft und nicht ins Forum gehört.

MfG OneStone
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Kpt.Maritim am 28.01.2008 18:37
Hallo

Zitat
Ich habe auf A-Betrieb geschlossen, weil man nur da wirklich sinnvoll nur EINEN Kathodenwiderstand verbauen kann. Bei halbautomatischem AB, also das, was TFK wenn ich mich nicht irre als "D-Betrieb" bezeichnet, ist das auch möglich, aber optimal ist es meiner Meinung nach nicht.

Ich rekunstruiere also deinen Schluss:

Onestones Meinung nach bringt der Rk bei AB nichts, sondern nur bei A.
Der 18 Wätter hat einen Rk.
Folglich ist der 18Wätter Klasse A.

Du musst zugeben, der Schluss ist irgendwie merkwürdig. Das ist weder Modus Ponens, Tollens, noch irgendeine mir aus meinem Logikstudium bekannte Schlussfigur.

Zitat
abgesehen von der Sache mit dem Klampfomaten, die nachweislich kein ernstzunehmendes HIFI-Konzept darstellt und im Wesentlichen nur eine asymmetrische Angelegenheit ist, die bei Gitarre irgendwie funktioniert, aber klirrfaktortechnisch wohl auch einfacher zu erreichen ist?

Selfsplitendstufen sind das eine. Ob die ein Hifikonzept sind, steht auf einem ganz anderen Blatt, jedenfalls nicht in der Mappe zum Klampfomaten, und da bin ich auch noch anderer meinung, was Messungen und Ohr auch ziegen, aber das ist hier völlig irrelevant.  Hifisselfsplittendstufen laufen in reinem A-Betrieb. Und jetzt vergleiche mal den Arbeitspunkt des Klampfomaten mit denen aus den Datenblättern zur 6V6 in AB-Betrieb. Interessant nicht wahr? Zum Glück wird in der Klampfomatmappe ja auch alle Nas' lang behauptet, dass es sich um einen Hifiverstärker handelt.

Zitat
Ich mag keine Endstufen, die nur nichtlinear betriebsfähig sind und an irgendwelchen Boxen irgendwelche zufällige Ergebnisse liefern, das sollte damals aber auch rausgekommen sein.

Was für zufällige Ergebnisse? Ich finde das ziemlich vorhersehbar. Man kann Impedanzabhängige Lastgeraden zeichnen, wo man gut sieht was passiert. Man kann den Klirr frequenzabhängig berechnen usw. Ich finde das alles ziemlich vorhersehbar, auf jedenfall nicht unvorhersehbarer, als das was eine Eintakt A Emndstufe an einem lautsprecher tut.

Viele Grüße
Martin


Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Alexx am 28.01.2008 18:45
Ich muss Onestone entlasten! Wir haben geredet und er hat eben aus den genannten Gründen geschlossen dass es sich "wahrscheinlich um Class A handelt". Ich (damals war ich noch ein ziemlicher, ziemlicher, Noob) hab das ziemlich wörtlich genommen. Mittlerweile kenne ich mich aber schon besser aus und weis es besser :)
Ich muss aber sagen dass die 9W aus 2 EL84 PP ziemlich wenig sind...(vor allem für nen 18W) udn der schluss für mich einleuchtend sind (vor allem da ein EL84 SE auch um die 5W macht).
LG Alex
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: sjhusting am 28.01.2008 21:46
ECC99 als PP, kleiner fällt mir im Moment nicht ein.
6021 in self-split PP

sounds like this http://www.soundclick.com/bands/page_songInfo.cfm?bandID=675924&songID=5368271

It ain't high-gain, though.

string another  in the preamp and you've got hi-gain.

sorry couldn't resist  ;D

don't worry about class A or AB, worry about what it sounds like.

But Jo is right - at those volume levels, sand will do better hi-gain. Assuming there is such a thing as "good" high-gain  ;D

steven
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: Dirk am 28.01.2008 22:36
But Jo is right - at those volume levels, sand will do better hi-gain. Assuming there is such a thing as "good" high-gain  ;D
Not only at these levels. Using sand for "Hi-Gain" (whatever this means) is normaly easier to handle and painless. But don't do it like Ma.... did !

Regards, Dirk
Titel: Re: mini Boogie 3W
Beitrag von: sjhusting am 29.01.2008 15:57
Using sand for "Hi-Gain" (whatever this means) is normaly easier to handle and painless.
Easy!

Any sound which fulfills the following criteria is classified as 'high-gain:'

1. Each of at least three preamp stages has the daylights driven out of it.
2. To me, the tone sounds like swarms of giant bees trapped in an empty hazardous materials transporter.

But that's just me. YMMV

Now that I've insulted a sizable portion of the readership, let me go after the rest ...  :devil:

steven