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Tech-Talk Amps / Re: Reußenzehn EL-34
« Letzter Beitrag von arminmueller am 25.03.2025 09:00 »
Gude aus FFM,
hatte vor Jahren mal den Reu Studio Bass-Amp Deluxe (letzteres wegen dem 2ten Kanal). Das Teil ist übrigens ein richtig guter Gitarrenverstärker! Er arbeitet mit einer 6550 Röhre, man könnte auch hier andere Röhren reinstecken , wie in den vorangegangen Antworten beschrieben.
Bevor ich ihn verkauft habe habe ich die Schaltung rausgezeichnet, ichGude aus FFM,
hatte vor Jahren mal den Reu Studio Bass-Amp Deluxe (letzteres wegen dem 2ten Kanal). Das Teil ist übrigens ein richtig guter Gitarrenverstärker! Er arbeitet mit einer 6550 Röhre, man könnte auch hier andere Röhren reinstecken , wie in den vorangegangen Antworten beschrieben. Bevor ich ihn verkauft habe , zeichnete ich den Schaltplan raus. Ich gehe schwer davon aus dass der EL34 die gleiche  Endstufenschaltung verwendet, mit leicht geänderten Werten. Hr. Reussenzehn (er ist übrigens vor ca. 2 Jahren verstorben, ob das Geschäft weiter betrieben wird hab ich noch nicht recherchiert) verwendet bei allen seinen Verstärkern, die mir bis jetzt unter die Finger gekommen sind , die Ultralinearschaltung! Das bedeutet, die Endröhre arbeitet nicht als reine Pentode (gesteuerte Stromquelle) sondern ist ein Mittelding zw. Triode und Pentode. Das hat Vor - und Nachteile die hier jetzt nicht zur Diskussion stehen. Dadurch dass die Endröhre auch ein bisschen als gesteuerte Spannungquelle arbeitet ist die Schaltung relativ tollerant was die Impedanzen (Last, Trafo, Übersetzungsverhältnis) betrifft. Hr. Reussenzehn gibt ja an 2- 16 Ohm glaube ich ohne sekundärseitige  Umschaltung, ist natürlich technisch nicht korrekt funktioniert aber in der Praxis ganz gut.  Was in der Schaltung auffällig ist, es wird keine Drossel benutzt sondern ein 500 Ohm Widerstand, dadurch wird das Netzteil etwas "schwammiger"  und durch den erhöhten Innenwiderstand  schwankt die Ausgangsspg. wenn man ne andere Endröhre steckt. Der AP wird durch den 220 Ohm Katoden-Widerstand bestimmt, dürfte beim EL 34 ähnlich sein. Eigentlich müsste man  den auch anpassen (6V6 vs KT88) um optimal anzupasen, aber dass ist wahrscheinlich so gewollt und erzeugt unterschiedliche Verzerrungen (Endstufenverzerrung), der Röhrentyp macht wahrscheinlich einen größeren Unterschied als der Röhrenhersteller (und ja Hr. R hat selbst keine Röhren hergestellt).   In Anlage noch der Schaltplan des BASS-Studio Deluxe (ohne Gewähr) falls man mal verklagt wird.
Gruß Armin
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Die R-Messung würde zudem voraussetzen, dass die Wicklungen alle mit der gleichen Drahtstärke ausgeführt sind.
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Warum so umständlich ? Zumal Messungen im „Leerlauf“ ohne Last trügerisch sind.
Ich hätte einfach den Widerstand der zur Auswahl stehenden Primärwicklungen gemessen…
Grüße
Rainer

Hallo Rainer,
die DC Widerstände der Primärseite sind idR sehr klein, im unteren einstelligen Bereich. Gerade bei solchen Mehrfachanzapfungen kann man sich leicht vertun. Lieber den Test mit der AC Spannung auf der Sekundärseite, da kriegt man es gut raus.

Gruß Stephan
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Tech-Talk Amps / Re: Brauche mal Hilfe zu Netztrafo mit Spannungswahlschalter
« Letzter Beitrag von Lötopa am 24.03.2025 22:55 »
Warum so umständlich ? Zumal Messungen im „Leerlauf“ ohne Last trügerisch sind.
Ich hätte einfach den Widerstand der zur Auswahl stehenden Primärwicklungen gemessen…
Grüße
Rainer
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Das mit der Heizspannung hat seinen Reiz, ich könnte 220-240V variieren! Also ungefähr +/- 6% also +/- 0,4V Heizspannung.

Hab inzwischen den Schalter ausgelötet, die Kerbe ist tatsächlich zur Anzeige gedacht und mir ne kleine Tabelle gemacht alle Pin zu Pin durchgepiepst. Habe die Sache jetzt im Griff , man kann die Drähte auf einem Stück Lochraster verlöten und trotzdem den Trick mit der Heizspannung anwenden, nur halt nicht so komfortabel. 
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Es gibt manche, die stellen den Wahlschalter so ein, dass dann die Heizungsspannung genau passt, je nachdem, wieviel Volt an der gerade verwendeten Steckdose anliegt. Diese Option ist dann nicht mehr gegeben, falls Du den Schalter raushaust bzw. raushauen musst.
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Die Idee mit der Wechselspannung ist nicht schlecht, ich würde sekundärseitig auf der Gittervorspanungswicklung (das ist die hochohmigste) mit dem Frequenzgenerator oder 12V Wechseltrafo draufgehen, das würde funktionieren wenn die Primärseite eine "durchgehende" Wicklung hat und nur die Abgriffe herausgeführt sind.  Sind das aber separate Wicklungen (oft ja 2 die in der Mitte aufgetrennt sind um sie entweder parallel oder in Serie schalten zu können) die durch den Drehschalter mehr oder weniger hochohmig zusammengeschaltet werden, wird es schwierig.
Was ich nicht erwähnt habe, den Schalter kann und will ich nicht mehr verbauen. 
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Mann könnte den Trafo primärseitig mit einer ungefährlichen Wechselspannung füttern und dann die Übersetzungsverhältnisse der einzelnen Schalter-Stufen herausmessen
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Bei "220V" hat der Schalter außen eine Kerbe - evtl. ist das die Markierung (?)
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Guude aus Ffm,
leider hat sich ein Trafo verabschiedet, ein Wicklung keinen Durchgang mehr .
Ich habe noch einen Passenden , der hat leider diesen Eingangswahlschalter (Fa. Philberth) für  Anpassungen an unterschiedliche Netzspannungen.  Hat jemand zufällig ein Schaltschema von diesem Teil?
Oder vielleicht kann mir jemand sagen wie ich am sichersten die 230V Wicklung herausfinde?
Vielen Dank schon mal im voraus für die Ideen und Antworten
Gruß Armin
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